Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

18.01.2008, 22:19
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AW: unverstandene integration
merhaba *ich*
Zitat:
Zitat von *ich*
ich meinte mit klischee, das rakel (hallo  ) alle typisch deutschen klischees aufgelistet hat.
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ok! aber mein gefühl ist, dass wenige menschen, sowohl integrationsförderer als auch integrationsbedrohte, instande sind, aus dem stand zu sagen, was eine gelungene integration sein mag.
was meinst du drüber?
selâm
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18.01.2008, 22:23
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AW: unverstandene integration
Zitat:
Zitat von rakel
okay solresol,
ich werde mich trauen .
-Schweinefleisch essen
-Alkohol trinken
-Haare blondieren
-Mich aus meiner eigentl. Mentalität fernhalten
-Die eigene Muttersprache vermeiden
-Weihnachten unter einem Tannenbaum feiern
-Meinen Kindern deutsche Vornamen geben
-Mitglied im Schützenverein werden
-Statt abends cekirdek zu knabbern, lieber eine Flasche Bier trinken
-Mit den Schuhen die Wohnung betreten
Bist du jetzt zufrieden? 
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Integration ist kommunizieren in der Landessprache, die Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen.
Kurz: Sich in die Gesellschaft zu integrieren.
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"Gönül ne kahve ister ne kahvehane,gönül sohbet ister kahve bahane"
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18.01.2008, 22:35
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AW: unverstandene integration
merhaba lalezar
Zitat:
Zitat von Lalezar2006
Integration ist kommunizieren in der Landessprache, die Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen.
Kurz: Sich in die Gesellschaft zu integrieren.
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ich probiere es:
-kommunizieren in der Landessprache
-Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen
-Schweinefleisch essen
-Alkohol trinken
-Haare blondieren
-Mich aus meiner eigentl. Mentalität fernhalten
-Die eigene Muttersprache vermeiden
-Weihnachten unter einem Tannenbaum feiern
-Meinen Kindern deutsche Vornamen geben
-Mitglied im Schützenverein werden
(-Statt abends cekirdek zu knabbern, lieber eine Flasche Bier trinken)
(-Mit den Schuhen die Wohnung betreten)
ich habe zwar
-Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen
reingezogen, kann aber nichts konkrettes gegenüberstellen!
und
(-Statt abends cekirdek zu knabbern, lieber eine Flasche Bier trinken)
(-Mit den Schuhen die Wohnung betreten)
lassen wir diese punkte fallen?
selâm
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18.01.2008, 22:38
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AW: unverstandene integration
Zitat:
Zitat von solresol
merhaba lalezar
ich probiere es:
-kommunizieren in der Landessprache
-Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen
-Schweinefleisch essen
-Alkohol trinken
-Haare blondieren
-Mich aus meiner eigentl. Mentalität fernhalten
-Die eigene Muttersprache vermeiden
-Weihnachten unter einem Tannenbaum feiern
-Meinen Kindern deutsche Vornamen geben
-Mitglied im Schützenverein werden
(-Statt abends cekirdek zu knabbern, lieber eine Flasche Bier trinken)
(-Mit den Schuhen die Wohnung betreten)
ich habe zwar
-Bildung dadurch fördern, das zusammenleben zu erleichtern und den anderen zu respektieren und zu verstehen
reingezogen, kann aber nichts konkrettes gegenüberstellen!
und
(-Statt abends cekirdek zu knabbern, lieber eine Flasche Bier trinken)
(-Mit den Schuhen die Wohnung betreten)
lassen wir diese punkte fallen?
selâm
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Das Rote hat nix mit Integration zu tun, für mich nur polemik.
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18.01.2008, 22:41
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AW: unverstandene integration
gelungene integration? in meinen augen ist das so:
"ausländer" oder wie man es so schön nennt, migranten, müssen meiner meinung nach deutsch sprechen. natürlich können sie auch in ihrer muttersprache sprechen, aber wenn sie das in gegenwart dritter tun, grenzen sie die "deutschen" nicht der anderen sprache mächtigen aus und so entsteht ein teufelskreis und die deutschen meiden die "ausländer" weil sie sowieso nichts verstehen. ich denke, wenn man eine sprache spricht das macht alles leichter. die ersten hürden wären weg. und alles andere ergibt sich von selbst. aber jeder kann doch seine kultur leben. man kann alle feste zusammen feiern. verschiedene gerichte kochen und einfach offen sein.
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18.01.2008, 22:53
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AW: unverstandene integration
merhaba *ich*
Zitat:
Zitat von *ich*
gelungene integration? in meinen augen ist das so:
"ausländer" oder wie man es so schön nennt, migranten, müssen meiner meinung nach deutsch sprechen. natürlich können sie auch in ihrer muttersprache sprechen, aber wenn sie das in gegenwart dritter tun, grenzen sie die "deutschen" nicht der anderen sprache mächtigen aus und so entsteht ein teufelskreis und die deutschen meiden die "ausländer" weil sie sowieso nichts verstehen. ich denke, wenn man eine sprache spricht das macht alles leichter. die ersten hürden wären weg. und alles andere ergibt sich von selbst. aber jeder kann doch seine kultur leben. man kann alle feste zusammen feiern. verschiedene gerichte kochen und einfach offen sein.
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wenn deine theorie stimmen würde, würde ich versuchen, die wirkung zu verdoppeln, indem beide parteien zumindest teilweise die sprache des anderen erlernen
dann würde ich versuchen, den anreiz zu lernen, zu verstärken.
dann käme es viel schneller
merkst du was davon?
und am schluss, was bringt es reell?
selâm
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18.01.2008, 22:56
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AW: unverstandene integration
Zitat:
Zitat von solresol
merhaba *ich*
was wäre dann nicht klischee sondern ausgewogen?
selâm
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Wie wäre es z.B. damit :
- einen freundlichen Umgang mit seinen Nachbarn zu pflegen
- seinen Kindern den Umgang mit deutschen Kindern zu erlauben
- an den öffentlichen Schulveranstaltungen seiner Kinder teilzunehmen
dies alles kann ich bei uns nicht feststellen.
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18.01.2008, 23:07
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AW: unverstandene integration
@moon, ja das gehört natürlich dazu!
@sol, warum soll ich alle sprachen lernen (hier leben ja alle möglichen nationen. nach deiner aussage müsste ich dann mindestens italienisch, französisch, türkisch, russisch, polnisch und arabisch beherrschen um mich in meinem land zu verständigen????
also ich finde die "ausländer" müssen deutsch lernen wenn sie hier leben, genauso müsste ich in der z.b. türkei türkisch lernen, weil ich nicht erwarten kann das ein türke in der türkei für mich deutsch lernt. ist doch totaler unsinn, ooooooder?! 
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18.01.2008, 23:27
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AW: unverstandene integration
[quote=moonstruck;343221]Wie wäre es z.B. damit :
- einen freundlichen Umgang mit seinen Nachbarn zu pflegen
-Das ist auch nur möglich, wenn die Nachbarn offen für ein nachbarschaftiches Verhältnis sind. Ich habe andere Erfahrungen machen müssen.
- seinen Kindern den Umgang mit deutschen Kindern zu erlauben
Die Erlaubnis sollte auch bei deutschen Eltern vorhanden sein.
- an den öffentlichen Schulveranstaltungen seiner Kinder teilzunehmen
-Hier hast du 100% RECHT!
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18.01.2008, 23:34
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AW: unverstandene integration
merhaba
Zitat:
Zitat von moonstruck
Wie wäre es z.B. damit :
- einen freundlichen Umgang mit seinen Nachbarn zu pflegen
- seinen Kindern den Umgang mit deutschen Kindern zu erlauben
- an den öffentlichen Schulveranstaltungen seiner Kinder teilzunehmen
dies alles kann ich bei uns nicht feststellen.
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also ich habe einen nachbar der durchaus Deine definition erfüllt und für mein dafürhalten gar nicht integriert ist, weil es keine kontinuität gegeben hat und es zu gar nichts führte. wir kennen ihn 20 jahre und seine familie lebt total verkapselt, was leute, die ihn noch länger kennen, schon vor 20 jahre von ihm sagten ("er gehört, sagt man, zu einer sekte!" sagte von ihm eine grundschullehrerin der schule, die alle kinder aufgesucht haben, unsere auch); das sehe ich nicht als gelungene integration.
Zitat:
Zitat von *ich*
@moon, ja das gehört natürlich dazu!
@sol, warum soll ich alle sprachen lernen (hier leben ja alle möglichen nationen. nach deiner aussage müsste ich dann mindestens italienisch, französisch, türkisch, russisch, polnisch und arabisch beherrschen um mich in meinem land zu verständigen????
also ich finde die "ausländer" müssen deutsch lernen wenn sie hier leben, genauso müsste ich in der z.b. türkei türkisch lernen, weil ich nicht erwarten kann das ein türke in der türkei für mich deutsch lernt. ist doch totaler unsinn, ooooooder?!
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moment mal! die polen hier sind mehrheitlich voll integriert. so viele araber gibt's nicht. franzosen zum glück auch nicht (unerträgliche leute  ), russen, in russisch haben deutsche 4 jahrzehnte lang ihre schulaufgabe gemacht  und hinter vielen russen von heute verstecken sich rückkehrer  . dass dir auch hier ein integrationsbedarf auffällt finde ich in anbetracht der sachlage richtig, aber deute ich als miserfolg unter deutsche
ich finde, es wäre schön, wenn türkisch in den schulen auch den deutschen mehr angeboten würde. unsere tochter hatte eine schulfreundin, die etwas türkisch sprach, obwohl beide eltern deutsche sind (tante wohnt in istanbul). nachdem es keine förderung gerade dieser sprache gibt, hat sie nie mehr gelernt. das würde ich negative integrationbemühung auf deutscher seite nennen. wäre türkisch in den standardsprachen, hätte auch sie vielleicht durch die vorkenntnisse einen anreiz gehabt, den nicht existierenden türkischkurs zu belegen! weit von mir natürlich der gedanke, aus türkisch ein pflichtsprache machen zu wollen, aber zwischen wenig und so gut wie gar nichts gibt es auch ein spürbarer unterschied.
selâm
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