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Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung.
Wer/Was/Wie bin ich?

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  #21 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:25
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Zitat von moonstruck Beitrag anzeigen
@lillebi

habt ihr eure Tochter auch mal testen lassen? Vielleicht ist auch sie hochbegabt und heute gibt es doch ganz andere Möglichkeiten als damals.
Hallo Moonstruck,

wir haben die ganze Litanei durch und das Ergebnis ist, dass wir Recht hatten. Sie ist ganz schön clever, aber zum Glück nicht über der magischen Grenze. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, damit wir nicht hinterher da stehen mit der Diagnose Hochbegabung und dem Vorwurf an uns selbst, dass wir sie trotz der heutigen Möglichkeiten nicht erkannt haben.

Wir beobachten sie selbstverständlich weiter und auch ihre Freunde/innen - nicht alle Eltern sind vorgewarnt.

lg
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Alt 05.04.2008, 23:26
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bildung ist etwas essentielles. ich komme aus einem elternhaus wo viel gelesen wurde.... die neugier auf mehr wurde dadurch geweckt. das habe ich auch bei meiner tochter erlebt. lernhunger und spass am lernen ist etwas, was man kindern vermitteln kann. in der regel sind kinder aufgrund ihrer kindlichen neugier für vieles aufnahmefähig und man sollte als eltern herausfinden, was kindern selbst freude macht , neben den schulischen anforderungen. ich habe für mich selbst und später auch bei meiner tochter die erfahrung gemacht, das die hobbies und die freizeitgestaltung, das talente ausprobieren und gelerntes auszuprobieren , ein ganz wichtiges gegengewicht ist zu den ansprüchen, die die gesellschaft an die schulische erziehung stellt.

ich wage fast zu behaupten, das ein nicht geringer teil der dinge , die ein mensch im leben braucht , ausserhalb der schule gelehrt wird. ich selbst habe schule immer als basis bzw. fundament gesehen, auf dem man aufbauen muss. schule ist nur das handwerkszeug, das material , der rohstoff, der diamant quasi - sind die kinder.
bildung ist wie essen und trinken . dafür muss und sollte immer geld da sein, mehr aber noch die zeit der eltern, die den nötigen freiraum schaffen sollten, um kindern die realitätsnähe zwischen gelerntem und alltag aufzuzeigen.

meine tochter sagte damals kurz vor dem abi, das sie es nicht verstehen könne, warum manche mitschüler schwänzen, oder einfach nicht die möglichkeiten erkennen, die die schule bietet. sie meinte: hier ist schule fast umsonst, sogar die konzertkarten werden uns hinterhergeschmissen, museen und kinobesuche fast kein eintritt ( weil die schule kontingent-karten anbietet) und es gibt kaum welche von den schülern, die das nutzen. bücherei und medienbenutzung fast umsonst...
ich denke, hier sind auch die eltern gefragt, die ihren kindern diesen alternativen teil von schulangeboten nicht versagen sollten.

meine tochter hatte fast alles ausprobiert. musikinstrumente, sportverein, kunstunterricht, einfach alles, was ihr auch temporär spass machte, hat sie ausprobiert. nur so konnte sie selbst herausfinden, was sie nicht mag und was sie mag. zu aktivitäten, die sie nicht mochte, habe ich sie nie gedrängt , zu gehen.
ich denke, auch das gehört zur bildung- das kinder unterschiedlicher begabungen , kinder aus unterschiedlichen familien, kinder aus wirtschaftlich unterschiedlichen familienstrukturen miteinander lernen und respektvoll umgehen. und das lernen sie auch von uns eltern.

man will das beste für sein kind und vergisst manchmal, das das kind schon das beste ist.

nun ja, meine plädoyers für bildung kennt ihr ja schon....
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Geändert von mar (05.04.2008 um 23:43 Uhr).
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  #23 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:31
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Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
So ähnlich ist es bei meinem Sohn auch, bis auf eins: an seiner Schule wird vergleichsweise viel dafür getan, auch besonders begabte Kinder zu fördern. Wenn er sich langweilt, bekommt er anspruchsvollere Aufgaben als die anderen Kinder, er ist in einem besonderen Förderkurs, der in der Schule selbst eingerichtet wurde. Und seit er sich darauf eingelassen hat - dazu gehörte allerdings, dass ich ihm versichert habe, dass er nicht in eine höhere Klasse muss, wenn er zu gut ist - macht ihm der Unterricht auch wieder Spaß.

In welchem Bundesland lebt ihr?
Hallo alteglucke,

wir leben in NRW. Auch meiner Tochter wurden reichlich Angebote gemacht, denn zum Glück haben wir eine außerordentlich engagierte Klassenlehrerin, doch meine kleine Maus hat sich sehr früh entschlossen, "so wie alle" zu sein. Sie nimmt die Angebote einfach nicht an - sie bevorzugt, die anderen Kinder zu beobachten, selbst ihre Aufgaben in der Schule gar nicht zu erledigen (lieber zu Hause im Turboverfahren) und statt dessen zu träumen und zu schauen, was die anderen machen und wie sie das machen und ob sie das richtig oder falsch machen ....

Im ersten Schuljahr hat mal jemand zu ihr gesagt: "Du kannst schon lesen, Du bist nicht mehr meine Freundin!" - das hat gereicht und dazu kamen noch andere Dinge. Sie hat sich entschlossen, draußen in der Welt Durchschnitt zu sein.

Ihr Weg ist definitiv nicht der der Anpassung, sondern der der Beobachtung und Suche nach dem eigenen Weg, der vielleicht so ist, dass sie sich als Durchschnitt wohl fühlt - wir werden sehen.

lg
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  #24 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:38
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Zitat von TheCore Beitrag anzeigen
Ich komme aus einer Akademikerfamilie. Dass ich das Abitur (möglichst gut) mache, habe ich eigentlich als selbstverständliche Einstellung meiner Eltern erlebt. Ich hatte auch das Glück, das nie als Druck erlebt und wohl auch zu meinem eigenen Anspruch entwickelt zu haben.
Wenn ich mir vorstelle Kinder erziehen zu müssen, wäre Bildung nur indirekt ein Thema, weil ich glaube, dass dies auch hinter meiner Erziehung steckte. Ich meine oder hoffe, dass Bildung ganz von alleine kommt, wenn man seine Kinder nur zu "leben" lehrt.
Wenn ein Kind nach der Förderung seiner Fähigkeiten verlangt, soll man unbedingt darauf eingehen. Aber ich kenne viele in meinem Alter, denen Fähigkeiten gegen ihr Interesse vermittelt wurden, die Musikinstrumente lernen mussten, in Sportvereinen angemeldet oder auch auf Internate geschickt wurden ohne damit wirklich glücklich zu werden. Ich habe das Gefühl, dass so ein Vorgehen entmenschlicht und teils verbildete Menschen an seinem Ende stehen. Als Elternteil würde ich meine Aufgabe nicht darin sehen, die Freizeit meiner Kinder zu planen und ihnen etwas "einzutrichtern".
An Spielzeug, das die Phantasie anregt, sollte es nicht mangeln und an Büchern, aus denen auch vorgelesen wird. Lernen sollten Kinder die Methodik, Medien zu nutzen. Kinder werden heute mit so vielen Inhalten bombardiert, dass sie eine analytische Distanz dazu benötigen, um selbstbestimmt zu bleiben.
Hi,

da liegt genau das Problem. Wir müssen unseren Kindern etwas beibringen, das wir selbst nicht gelernt haben, nämlich zu selektieren. Es reicht heute nicht mehr zu sagen: "Schau dies und ja nicht jenes", denn die Kinder werden Wege finden, jenes [das gerade Verbotene] zu schauen und zu testen.

Die Aufgabe ist heute, sie zu lehren, selbst zu erkennen, wie viel von diesem und jenem gut für sie ist. Wir selbst wissen das allerdings nicht, deshalb bleibt uns nur, gut zu beobachten und den Kindern zu sagen: "Magst Du diesen Film nicht [obwohl all Deine vermeintlichen Freunde ihn für ein absolutes Muss halten], dann schalte ihn einfach ab, DU entscheidest."

Es ist so schwer, den Kindern etwas beizubringen, was wir selbst nicht beherrschen ....

lg
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  #25 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:41
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Zitat von mar Beitrag anzeigen

ich wage fast zu behaupten, das ein nicht geringer teil der dinge , die ein mensch im leben braucht , ausserhalb der schule gelehrt wird. ich selbst habe schule immer als basis bzw. fundament gesehen, auf dem man aufbauen muss. schule ist nur das handwerkszeug, das material , der rohstoff, der diamant quasi - sind die kinder.
bildung ist wie essen und trinken . dafür muss und sollte immer geld da sein, mehr aber noch die zeit der eltern, die den nötigen freiraum schaffen sollten, um kindern die realitätsnähe zwischen gelerntem und alltag aufzuzeigen.

meine tochter hatte fast alles ausprobiert. musikinstrumente, sportverein, kunstunterricht, einfach alles, was ihr auch temporär spass machte, hat sie ausprobiert. nur so konnte sie selbst herausfinden, was sie nicht mag und was sie mag. zu aktivitäten, die sie nicht mochte, habe ich sie nie gedrängt , zu gehen.
ich denke, auch das gehört zur bildung- das kinder unterschiedlicher begabungen , kinder aus unterschiedlichen familien, kinder aus wirtschaftlich unterschiedlichen familienstrukturen miteinander lernen und respektvoll umgehen. und das lernen sie auch von uns eltern.

man will das beste für sein kind und vergisst manchmal, das das kind schon das beste ist.

nun ja, meine plädoyers für bildung kennt ihr ja schon....
Du hast es wirklich sehr gut beschrieben, die Schule sehe ich auch als ein Fundament, aber sie ist eher theoretisch, daher ist es wirklich sehr wichtig, das die Kinder auch ein Realitätsbewusstsein erhalten.

Ich finde diesen Punkt "drängen" auch ganz wichtig, ich erlebe oft das Eltern ihre Kinder zwingen, an irgendwelchen Aktivitäten teilzunehmen, die absolut nicht in ihrem Interesse sind. Zum anderen gibt es auch Kinder die möchten unheimlich gern wissen und lernen, aber meistens werden sie nicht beachtet, das finde ich sehr traurig. Den ich denke es gibt immer Mittel den Kindern etwas zu anzubieten.
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  #26 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:43
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Zitat von lillebi Beitrag anzeigen
Sie hat sich entschlossen, draußen in der Welt Durchschnitt zu sein.
Das wird wahrscheinlich auch der Grund dafür sein, dass sie sich nicht anstrengt.

Wahrscheinlich hat sie Angst nicht akzeptiert zu werden, wenn sie ist, wie sie wirklich ist.

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  #27 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:45
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Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba lillebi



du vermischt hier zwei sachen:

die ausbildung,

und

das, was damit im leben erreicht werden kann...

es sind zwei paar stiefel!

bildung muss du zuerst als eine ganz getrennte sache, ein persönliches reichtum, das allein aus deinem leben etwas wertvolles machen kann, und zwar schon beim erwerben!

ob du deshalb erfolgreich wirst ist eine ganz andere sache...

unsere tochter auch langweilte sich in der schule. sie langweilte sich 100 mal mehr als andere kinder, weil sie alles nur ein mal sehen, hören, oder lesen muss, und das beherrscht sie. wir haben aber glück gehabt. wir haben sie früher eingeschult, obwohl der amtsarzt nicht wollte (die lehrerin, die das entscheiden sollte hat uns geholfen), und dann haben wir sie und hat sie sich selbst mit ausserschulischer arbeit derart eingedeckt, dass die schulzeit eine art wartezeit auf dem nachmittag gewesen ist. zu beginn der 3. klasse hat sie sich ihr künftiges gymnasium ausgesucht, dort wo ein symphonie-orchester ist, und von da an war sie beschäftigt. fertig die blanke langeweile: wöchentliche stunden in 3 musikinstrumenten plus theoriestunde (SVA), 1/2 h täglich pro instrument üben 360 Tage im Jahr (ja auch samtag und sonntag), 2 x 2 stunden orchesterprobe wöchentlich (schulorchester, musikschulorchester), guides (englische Pfadfinder), deutsche Pfadfinder, Schwimmen, die ganze Jugendbibliothek der Stadt gelesen, und sie hat anspruchsvolle, handtuchgrosse Bildderstickereien noch zusätzlich zu jedem Anlass gemacht, um ihre freizeit voll zu füllen, weil sie immer noch oft nicht genug zu tun hatte!

ihr bruder hat sinngemäss ähnliches gemacht.

an mehreren tagen mehrere ausserschulische tätigkeiten pro tag bis zum abitur beide.

so kriegst du die langeweile problemfrei raus

und man macht aus seiner kindheit etwas wunderschönes

sie, ja sie, soll aus ihrer kindheit etwas wunderschönes mit deiner hilfe machen. niemand kann das für sie tun: nur sie selber!

sprich mit deiner tochter! erkläre ihr das!

selâm
Hallo solresol,

meine Tochter springt auf Angebote aller Art nicht an. Sie liebt es zu träumen, nichts zu tun, zu trödeln ....

Fähigkeiten, die ihren Eltern vollkommen abgehen, was beide Eltern in ernsthafte gesundheitliche Probleme gestürzt hat.

Sie ist wie wir und sie ist nicht wie wir, denn wir versuchen ihr einen anderen Weg zu zeigen, den sie auch anzunehmen scheint. Sie will nicht passen, nicht annehmen, nicht leisten. Sie schaut auch nur einmal auf die Sachen und kann sie, es sei denn, sie will sie nicht können (klar, sie ist unser Kind und wir sind heute noch so). Aber sie will nicht mehr können als ihre Freunde/innen in der Schule, sie will so sein wie alle ....

So ist das, wenn ein Mensch nicht ganz deutlich über der Grenze zur Hochbegabung liegt. Darüber ist er froh über jede Art von geistigem Futter, knapp darunter fühlt er sich anders als die anderen, möchte aber so sein wie sie ...

lg
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  #28 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:49
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Zitat von mar Beitrag anzeigen
bildung ist etwas essentielles. ich komme aus einem elternhaus wo viel gelesen wurde.... die neugier auf mehr wurde dadurch geweckt. das habe ich auch bei meiner tochter erlebt. lernhunger und spass am lernen ist etwas, was man kindern vermitteln kann. in der regel sind kinder aufgrund ihrer kindlichen neugier für vieles aufnahmefähig und man sollte als eltern herausfinden, was kindern selbst freude macht , neben den schulischen anforderungen. ich habe für mich selbst und später auch bei meiner tochter die erfahrung gemacht, das die hobbies und die freizeitgestaltung, das talente ausprobieren und gelerntes auszuprobieren , ein ganz wichtiges gegengewicht ist zu den ansprüchen, die die gesellschaft an die schulische erziehung stellt.

ich wage fast zu behaupten, das ein nicht geringer teil der dinge , die ein mensch im leben braucht , ausserhalb der schule gelehrt wird. ich selbst habe schule immer als basis bzw. fundament gesehen, auf dem man aufbauen muss. schule ist nur das handwerkszeug, das material , der rohstoff, der diamant quasi - sind die kinder.
bildung ist wie essen und trinken . dafür muss und sollte immer geld da sein, mehr aber noch die zeit der eltern, die den nötigen freiraum schaffen sollten, um kindern die realitätsnähe zwischen gelerntem und alltag aufzuzeigen.

meine tochter sagte damals kurz vor dem abi, das sie es nicht verstehen könne, warum manche mitschüler schwänzen, oder einfach nicht die möglichkeiten erkennen, die die schule bietet. sie meinte: hier ist schule fast umsonst, sogar die konzertkarten werden uns hinterhergeschmissen, museen und kinobesuche fast kein eintritt ( weil die schule kontingent-karten anbietet) und es gibt kaum welche von den schülern, die das nutzen. bücherei und medienbenutzung fast umsonst...
ich denke, hier sind auch die eltern gefragt, die ihren kindern diesen alternativen teil von schulangeboten nicht versagen sollten.

meine tochter hatte fast alles ausprobiert. musikinstrumente, sportverein, kunstunterricht, einfach alles, was ihr auch temporär spass machte, hat sie ausprobiert. nur so konnte sie selbst herausfinden, was sie nicht mag und was sie mag. zu aktivitäten, die sie nicht mochte, habe ich sie nie gedrängt , zu gehen.
ich denke, auch das gehört zur bildung- das kinder unterschiedlicher begabungen , kinder aus unterschiedlichen familien, kinder aus wirtschaftlich unterschiedlichen familienstrukturen miteinander lernen und respektvoll umgehen. und das lernen sie auch von uns eltern.

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nun ja, meine plädoyers für bildung kennt ihr ja schon....
Danke mar,

das hätte ich besser nicht sagen können. Das Angebot macht's und damit die Möglichkeit, "seins" zu finden.

lg
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  #29 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:51
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Hallo solresol,

meine Tochter springt auf Angebote aller Art nicht an. Sie liebt es zu träumen, nichts zu tun, zu trödeln ....

Fähigkeiten, die ihren Eltern vollkommen abgehen, was beide Eltern in ernsthafte gesundheitliche Probleme gestürzt hat.

Sie ist wie wir und sie ist nicht wie wir, denn wir versuchen ihr einen anderen Weg zu zeigen, den sie auch anzunehmen scheint. Sie will nicht passen, nicht annehmen, nicht leisten. Sie schaut auch nur einmal auf die Sachen und kann sie, es sei denn, sie will sie nicht können (klar, sie ist unser Kind und wir sind heute noch so). Aber sie will nicht mehr können als ihre Freunde/innen in der Schule, sie will so sein wie alle ....

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Hallo lillebi,

das hört sich aber nicht gut an, den für mich distanziert sie sich eher von sich selbst.

Wart ihr mal bei einer Beratungsstelle und habt Hilfe angenommen? Ich denke sicherlich
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  #30 (Permalink)  
Alt 05.04.2008, 23:52
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Zitat von Lalezar2006 Beitrag anzeigen
Zum anderen gibt es auch Kinder die möchten unheimlich gern wissen und lernen, aber meistens werden sie nicht beachtet, das finde ich sehr traurig. Denn ich denke es gibt immer Mittel den Kindern etwas zu anzubieten.
so ist es, lale...bildung ist nicht unbedingt nur an materielle dinge gebunden, ich finde die ideelen werte , die sich später beim heranwachsenden menschen als ethik und moral niederschlagen, lernt es im leben, im alltäglichen .
wie ich schon in einem anderen zusammenhang mal erwähnte, mache ich ja oft mit kindern "kreative wahrnehmung" , das heisst museum und spazierengehen, die gewonnenen eindrücke aufschreiben oder malen oder gestalten.... und meist braucht man dafür kaum geld und meist lernen die kinder dabei nebenbei eine menge . spass , der auch lernen ist und lernen was spass macht, muss nicht teuer sein.
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Geändert von mar (05.04.2008 um 23:55 Uhr).
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