Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

06.04.2008, 12:54
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von Cindy07
wenn sich das im Rahmen hält, finde ich das auch gar nicht schlimm. Omas sind da sowieso in einer besonderen Position.
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Nein, ich finde es auch nicht schlimm. Und er spart das Geld ja auch und kauft sich davon dann Dinge, die ich nicht bereit bin zu finanzieren.
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06.04.2008, 12:59
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Mr. Turkish Talk 2008
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von alteglucke
Aber auch damit finde ich, lässt sich schwierig umgehen. Meiner ist sieben. Selbstverständlich haben wir einen Fernseher, er hat außerdem einen DS. Die Playstation gehört mir, aber natürlich spielt er auch damit. Und er darf meinen Computer benutzen und soll es nach meiner Meinung sogar. Aber insgesamt finde ich sehr schwierig, das alles so zu steuern und zu begrenzen, dass das Kind noch genügend frische Luft und Bewegung bekommt. Nicht zuletzt sieht er ja auch noch bei mir, wie viel Zeit ich vor dem Laptop verbringe.
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Beide hatten in dem Alter bereits ihren eigenen Fernseher, eigenes Handy, eigenen PC. Als Erwachsene haben wir schon Probleme damit unsere Zeit sinnvoll einzuteilen. Kinder sind da meiner Ansicht nach völlig überfordert. In seinem Reich, seinem Zimmer, mit kompletter Ausstattung wird es so sehr schwierig. Ich bin mal gespannt wie ich mich verhalte, sollte ich mal eigen Kinder haben. Oft redet man schön daher und kaum hat man eigene, ändert sich jeder Vorsatz 
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Friede zu Hause, Friede in der Welt - Mustafa Kemal Atatürk
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06.04.2008, 13:02
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TT-Schreck
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von alteglucke
Nein, ich finde es auch nicht schlimm. Und er spart das Geld ja auch und kauft sich davon dann Dinge, die ich nicht bereit bin zu finanzieren.
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Schlimm wird es nur, wenn es so läuft wie Ottoman beschrieben hat. Da werden Leistungen mit Materiellem aufgewogen. Den Kindern muss einfach klar sein, dass sie Leistung nicht erbringen, um den eltern einen Gefallen zu tun.
Sie tun es für ihr eigenes Leben.
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06.04.2008, 13:11
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Moderator
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von Ottoman
Ich bin mal gespannt wie ich mich verhalte, sollte ich mal eigen Kinder haben. Oft redet man schön daher und kaum hat man eigene, ändert sich jeder Vorsatz 
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Ja, das ist bei allen Eltern so.  Man muss einfach einen Kompromiss finden zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Aber bei den rein materiellen Dingen finde ich das noch am einfachsten.
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06.04.2008, 13:12
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Bildung
Bei manchen Leuten kann man aber auch nur noch mit dem Kopf schütteln.
Ein Klassenkamerad meines Sohnes bekam in der Grundschule für jede 1 die er schrieb 50 Euro!
Mein Sohn fand es nur gerecht wenn ich es auch so halten würde.
Da hab ich ihm nur einen Vogel gezeigt und ihn mal rechnen lassen, wielange er sein Taschengeld sparen müsste für 50 Euro...

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06.04.2008, 13:13
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von alteglucke
Aber auch damit finde ich, lässt sich schwierig umgehen. Meiner ist sieben. Selbstverständlich haben wir einen Fernseher, er hat außerdem einen DS. Die Playstation gehört mir, aber natürlich spielt er auch damit. Und er darf meinen Computer benutzen und soll es nach meiner Meinung sogar. Aber insgesamt finde ich sehr schwierig, das alles so zu steuern und zu begrenzen, dass das Kind noch genügend frische Luft und Bewegung bekommt. Nicht zuletzt sieht er ja auch noch bei mir, wie viel Zeit ich vor dem Laptop verbringe.
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Und je älter die Kinder werden , desto schwieriger wird es auch...
Ich bin da übrigens auch kein gutes Vorbild, ich verbringe auch viel zuviel Zeit am PC 
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06.04.2008, 13:19
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von Ottoman
Mittlerweile hat er folgendes "Spielzeug" in seinem Zimmer: riesen Flachbildschirm, sein Handy ist immer up to date (wird alle 12 Monate durch ein neueres ersetzt), Playstation 3, XBox, nagelneuer PC (high end), Sony PSP
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Die Ausstattung mit Elektronikartikeln ist meines Erachtens ein ganz kritischer Punkt bei der Gestaltung des kindlichen "Lebensraumes". Consumer-Elektronik wird immer kurzlebiger und treibt damit eine sehr oberflächliche Art des Konsums an. Wie bei dem Handy des Jungen, wird die Fluktuation nicht von der Erschöpfung des Gebrauchswertes sondern von einer vom Markt festgelegten Halbwertszeit bestimmt. Ökologisch ist das eigentlich unverantwortlich und zeigt, wie gedankenlos sich die Industriestaaten daran erfreuen, die zunehmend knappen Ressourcen zu verheizen.
Ein Computer als hoch komplexe technische Schöpfung hat immer auch eine kulturhistorische Bedeutung, die nicht mit der Zeit einfach so zur Wertlosigkeit verstirbt. Es ist vielleicht nicht ganz nahe liegend, sie im Alltag wahrzunehmen. Aber wenn man es überhaupt nicht erlernt, diese Zusammenhänge zu sehen, läuft man Gefahr, auch in anderen Dingen Preis und Wert zu verwechseln.
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06.04.2008, 13:25
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TT-Schreck
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von TheCore
Die Ausstattung mit Elektronikartikeln ist meines Erachtens ein ganz kritischer Punkt bei der Gestaltung des kindlichen "Lebensraumes". Consumer-Elektronik wird immer kurzlebiger und treibt damit eine sehr oberflächliche Art des Konsums an. Wie bei dem Handy des Jungen, wird die Fluktuation nicht von der Erschöpfung des Gebrauchswertes sondern von einer vom Markt festgelegten Halbwertszeit bestimmt. Ökologisch ist das eigentlich unverantwortlich und zeigt, wie gedankenlos sich die Industriestaaten daran erfreuen, die zunehmend knappen Ressourcen zu verheizen.
Ein Computer als hoch komplexe technische Schöpfung hat immer auch eine kulturhistorische Bedeutung, die nicht mit der Zeit einfach so zur Wertlosigkeit verstirbt. Es ist vielleicht nicht ganz nahe liegend, sie im Alltag wahrzunehmen. Aber wenn man es überhaupt nicht erlernt, diese Zusammenhänge zu sehen, läuft man Gefahr, auch in anderen Dingen Preis und Wert zu verwechseln.
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Ich fände es viel wichtiger, den Kindern gemeinsame Zeit zu schenken. Das macht viel mehr sinn, wie diese Riesengeschenke. Eltern kaufen diese dinge auch oft aus schlechtem Gewissen den Kindern gegenüber.
Es wird doch immer seltener, dass Eltern wirklich Zeit mit ihren Kindern verbringen.
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06.04.2008, 13:29
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TT-Newcomer
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AW: Bildung
Zitat:
Zitat von Cindy07
Es wird doch immer seltener, dass Eltern wirklich Zeit mit ihren Kindern verbringen.
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Ja natürlich, aber das liegt doch auch daran, dass einige Eltern kaum noch Zeit finden, auch für sich selbst. Ich bin zwar nicht mehr in dem Alter, in dem ich viel Aufmerksamkeit brauche, aber meine Mutter z.b. verlässt morgens um 6 das Haus und kommt erst 19 oder 20 Uhr nach hause und das seit mittlerweile schon 17 Jahren. Mein Vater arbeitet seit einem Jahr im Ausland und ich bekomme ihn ca. alle 6 Wochen zu sehen.
Aber auch am Wochenende sieht es schlecht aus, selbst heute sage ich noch zu meiner Mutter, "Komm, lass uns was unternehmen, Kino oder sowas!" aber meine Mutter ist von der Arbeit sowas von abgespannt, dass sie sich dazu leider auch nicht mehr aufraffen kann. Jedoch muss ich sagen, dass mir trotz allem in meiner Kindheit NIE was gefehlt hat und meine Eltern uns wirklich alle Chancen gegeben haben, wie ich auf Seite 1 schon geschrieben habe.
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06.04.2008, 13:30
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AW: Bildung
merhaba
Zitat:
Zitat von Ottoman
Wenn er Geburtstag hat stehe ich jedesmal vor der gleichen Frage: was kannst Du ihm schenken. Seine schulischen Leistungen werden immer schlechter, weil er keine Lust mehr auf Schule hat.
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kannst du ihm zeit schenken?
überlege mal: ein "zeitsparbuch" mit einem guthaben von 100 h zu verbringen mit onkel ottoman, um interessante dinge mit ihm zu tun, die keine frau im leben so mit einem jugen mann machen würde!
hast du interessante fähigkeiten dafür?
selâm
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