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Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung.
Wer/Was/Wie bin ich?

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  #21 (permalink)  
Alt 07.04.2008, 22:32
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von Kimyager Beitrag anzeigen
On man die Religion im Allgemeinen braucht, muss jeder für sich selbst beantworten.
Falsch ist jedoch der Ansatz der staatlichen Restriktion wie im Falle Albaniens, wo zu stalinistischen Zeiten sogar Gotteshäuser geschlossen wurden.
Oder wie in der türkei . Wo der Staat mit der ditib sich in die Religion einmischt und sie vorschreibt .Was nicht laizistisch ist .
Gibt halt keine demokratisch und laizistischen funktionierenden Modelle.
Daher hatte sich mir die Frage eingangs gestellt.

Natürlich wird jeder diese Frage für sich beantworten.
Und wie beantwortest du sie?
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  #22 (permalink)  
Alt 07.04.2008, 22:58
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Ein deutscher Philosoph:

"Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur
Sie ist das Opium des Volkes."
__________________
Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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  #23 (permalink)  
Alt 07.04.2008, 23:10
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba



was dagegen spricht ist das eine funktionierende demokratie nach allen seiten offen steht und alle tendenzen (offiziell) gleichbehandelt.

natürlich, wenn man keine demokratische wertschätzung hat,

spielt das keine rolle

eine nicht-neutrale demokratie ist keine demokratie

selâm
Nach allen Seiten offen. Wo gibts denn das ? Da möchte ich leben.
Ist das wirklich so? Oft endet sie doch irgendwo. Bei dir wohl im Nahen Osten.
Was ist denn neutrale demokratie?? Seid wann sind wähler und Politiker neutral? Klingt so als wären die Vertreter des Volkes unparteisch und keine Partei die für jede Art Verteilung offen ist?
Im prinzip kann ich es glaub ich nachvollziehen was du meinst . Ich glaube du meinst so eine Art jedes Thema in Frage stellen zu dürfen und frei zudiskutieren. Einen rein wisenschaftlichen/atheistischen Ansatz also.
Trotzdem fällt mir oft auf dass vieles verteufelt wird. wie du es jetzt vielleicht gerade machst.Womit du mir auch nicht offen vorkommst.
Obwohl du doch für offenheit bist.
Ein wichtiger Grund für mich den Islam vor knapp 6 jahren abzuschwören war diese starke Verteufelung. Ich brauche es nicht(mehr).
Das spiegelt sich in vielen anderen Dingen wieder. Es ist dieses einteilen in gut und böse. in richtigen und falschen Denkansätzen oder allgemein die bewertung ohne das abwägen der daseinsberechtigung des Gegenteils.
Ohne das andere zu respektieren (ein dasein als falsch abzuwerten) trägt genauso wenig zur völkerverständigung bei wie predigen von anti-westlicher Propaganda .
Anscheinend wird der islam auch von Menschen gebraucht die keine islamischen Wurzeln haben. so hat ich das noch nicht gesehen.
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  #24 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 00:09
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

merhaba

Zitat:
Zitat von Kanack Beitrag anzeigen
Nach allen Seiten offen. Wo gibts denn das ? Da möchte ich leben. Ist das wirklich so? Oft endet sie doch irgendwo. Bei dir wohl im Nahen Osten. Was ist denn neutrale demokratie? Seid wann sind wähler und Politiker neutral? Klingt so als wären die Vertreter des Volkes unparteisch und keine Partei die für jede Art Verteilung offen ist?
also, wenn du hier wohnst, bis zu schon nicht so schlecht dran. deutschland von der nachkriegszeit ist recht nah an diesem ideal. wähler und politiker müssen nicht neutral sein. die institutionen sollen es sein und bleiben, und es muss eine teilung der gewalt geben. ausserdem sind zeichen von partei-ergreifung zu verpönen. das tut man heute in deutschland: die kruzifixe wurden entfernt!

dass es noch christliche prozessionen gibt, ärgert mich auch. es ist aber eine relique der vergangenheit. dass die feiertage auch religiöse feste überwiegend verücksichtigen genauso. es wäre besser, man hätte nur neutrale feiertage, und die gläubigen würde urlaub nehmen, wenn sie in den 4 wänden der kirche etwas zu feiern haben, wie weihnachten oder ostern. muslems und juden haben auch keine, und ich bin nicht dafür, dass sie welche wirklich bekommen: das wird dann zu viel und würde ein chaos ergeben.

die frage ist, ob man sie eher als gewohnheitsrecht ansehen, und ob man das gewohnheitsrecht in frage stellen soll. man kann die frage vielleicht gelassener beantworten, wenn man eine andere frage zuvor beantwortet: was würde es bringen?

Zitat:
Zitat von Kanack Beitrag anzeigen
Im prinzip kann ich es glaub ich nachvollziehen was du meinst . Ich glaube du meinst so eine Art jedes Thema in Frage stellen zu dürfen und frei zudiskutieren. Einen rein wisenschaftlichen/atheistischen Ansatz also.
Trotzdem fällt mir oft auf dass vieles verteufelt wird. wie du es jetzt vielleicht gerade machst.Womit du mir auch nicht offen vorkommst.
Obwohl du doch für offenheit bist.
noch ein mal:

auch ich darf partei ergreifen - das system soll alle auf gegenseitigkeit schützen.

wahlrechte nur nach dem system der mehrheit haben zum beispiel den riesennachteil, dass minderheiten keine rechte mehr haben.

schaue mal die konsequenzen an, wenn man etwas wie die e.u. aufbaut:

wenn kleine völker sich dem mehrheitsrecht fügen, verlieren sie de facto ihre rechte! so kann es auch nicht richtig sein.
wenn die wechselbeziehungen funktionieren, verliert der freund aus dem benachbarten ausland, der die e.u. mit mir aufbaut, seine rechte, wenn er zu mir kommt, obwohl es gerade ein der hauptziele dieser gemeinschaft von anbeginn war, die freizügigkeit in der e.u. also so kann es auch nicht sein.

es muss daher ein fundament, ob grundgesetz oder verfassung geben, aber auch ein knigge ist so etwas (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Freiherr_Knigge ; "umgang mit dem menschen" wie kann man es besser nennen?), der eine ausgewogene regelung von konfliktsituationen dieser art gewährleistet, die alle anerkennen, und dann ist es egal was ich denke:

zu hause, in meinem gotteshaus, auf dem nudistengrundstück, wo ich die sonne mit gleichgesinnten anbete, trage ich meinen kopftuch oder bewege mich als nudist, beziehungsweise ist trage ganzjährig eine spezielle tracht, gleich aus welchen gründen auch immer. ausserhalb werde ich nicht ein "chinese im Mao-anzug", verlangt keiner, verhalte mich aber neutral.

und so ist es auch mit allen anderen zwischenmenschlichen geziehungen.

Zitat:
Zitat von Kanack Beitrag anzeigen
Ein wichtiger Grund für mich den Islam vor knapp 6 jahren abzuschwören war diese starke Verteufelung. Ich brauche es nicht(mehr).
Das spiegelt sich in vielen anderen Dingen wieder. Es ist dieses einteilen in gut und böse. in richtigen und falschen Denkansätzen oder allgemein die bewertung ohne das abwägen der daseinsberechtigung des Gegenteils.
Ohne das andere zu respektieren (ein dasein als falsch abzuwerten) trägt genauso wenig zur völkerverständigung bei wie predigen von anti-westlicher Propaganda .
Anscheinend wird der islam auch von Menschen gebraucht die keine islamischen Wurzeln haben. so hat ich das noch nicht gesehen.
natürlich!

die ersten grossen völker, die keine islamischen Wurzeln hatten, waren übrigens die türken, weil sie arabisch meistens gar nicht sprechen, also ihre texte nur nachplappern und selbst wenn sie die texte auswendig kennen, deren sinn in der muttersprache sehr leicht vergessen könne (anders ist es, wenn man die sprache wirklich versteht)! im laufe der jahrhunderte hat es sich geändert. sie können sich islamischer wurzel nennen, wie die franzosen, die zu einem grossen teil auch von Franken, also ein germanischer stamm, geprägt wurden, heute sagen, dass sie ein volk lateinischer prägung sind. hier sprechen die franzosen auch von der religion, vom einfluss von Rom. vergessen die kelten, vegessen die franken!

dieses o.e. grundrecht sollte also konflikten vorbeugen, und dafür sorgen, dass jeder sich in seiner haut wohl fühlen kann. dass ist auch demokratie und eine einseitig ausgerichtete demokratienachahmung wird nur eine nachahmung bleiben, im allergünstigsten fall, und nie eine demokratie!

selâm

Geändert von solresol (08.04.2008 um 00:13 Uhr).
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  #25 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 08:47
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba



das stimmt gar nicht:

ein kamikaze tut

alles

um in die hölle direkt zu landen

und viele auch

selâm
Du würdest es doch gar nicht verstehen solresol
__________________
"Gönül ne kahve ister ne kahvehane,gönül sohbet ister kahve bahane"
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  #26 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 12:47
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba



also, wenn du hier wohnst, bis zu schon nicht so schlecht dran. deutschland von der nachkriegszeit ist recht nah an diesem ideal. wähler und politiker müssen nicht neutral sein. die institutionen sollen es sein und bleiben, und es muss eine teilung der gewalt geben. ausserdem sind zeichen von partei-ergreifung zu verpönen. das tut man heute in deutschland: die kruzifixe wurden entfernt!

dass es noch christliche prozessionen gibt, ärgert mich auch. es ist aber eine relique der vergangenheit. dass die feiertage auch religiöse feste überwiegend verücksichtigen genauso. es wäre besser, man hätte nur neutrale feiertage, und die gläubigen würde urlaub nehmen, wenn sie in den 4 wänden der kirche etwas zu feiern haben, wie weihnachten oder ostern. muslems und juden haben auch keine, und ich bin nicht dafür, dass sie welche wirklich bekommen: das wird dann zu viel und würde ein chaos ergeben.

die frage ist, ob man sie eher als gewohnheitsrecht ansehen, und ob man das gewohnheitsrecht in frage stellen soll. man kann die frage vielleicht gelassener beantworten, wenn man eine andere frage zuvor beantwortet: was würde es bringen?



noch ein mal:

auch ich darf partei ergreifen - das system soll alle auf gegenseitigkeit schützen.

wahlrechte nur nach dem system der mehrheit haben zum beispiel den riesennachteil, dass minderheiten keine rechte mehr haben.

schaue mal die konsequenzen an, wenn man etwas wie die e.u. aufbaut:

wenn kleine völker sich dem mehrheitsrecht fügen, verlieren sie de facto ihre rechte! so kann es auch nicht richtig sein.
wenn die wechselbeziehungen funktionieren, verliert der freund aus dem benachbarten ausland, der die e.u. mit mir aufbaut, seine rechte, wenn er zu mir kommt, obwohl es gerade ein der hauptziele dieser gemeinschaft von anbeginn war, die freizügigkeit in der e.u. also so kann es auch nicht sein.

es muss daher ein fundament, ob grundgesetz oder verfassung geben, aber auch ein knigge ist so etwas (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Freiherr_Knigge ; "umgang mit dem menschen" wie kann man es besser nennen?), der eine ausgewogene regelung von konfliktsituationen dieser art gewährleistet, die alle anerkennen, und dann ist es egal was ich denke:

zu hause, in meinem gotteshaus, auf dem nudistengrundstück, wo ich die sonne mit gleichgesinnten anbete, trage ich meinen kopftuch oder bewege mich als nudist, beziehungsweise ist trage ganzjährig eine spezielle tracht, gleich aus welchen gründen auch immer. ausserhalb werde ich nicht ein "chinese im Mao-anzug", verlangt keiner, verhalte mich aber neutral.

und so ist es auch mit allen anderen zwischenmenschlichen geziehungen.



natürlich!

die ersten grossen völker, die keine islamischen Wurzeln hatten, waren übrigens die türken, weil sie arabisch meistens gar nicht sprechen, also ihre texte nur nachplappern und selbst wenn sie die texte auswendig kennen, deren sinn in der muttersprache sehr leicht vergessen könne (anders ist es, wenn man die sprache wirklich versteht)! im laufe der jahrhunderte hat es sich geändert. sie können sich islamischer wurzel nennen, wie die franzosen, die zu einem grossen teil auch von Franken, also ein germanischer stamm, geprägt wurden, heute sagen, dass sie ein volk lateinischer prägung sind. hier sprechen die franzosen auch von der religion, vom einfluss von Rom. vergessen die kelten, vegessen die franken!

dieses o.e. grundrecht sollte also konflikten vorbeugen, und dafür sorgen, dass jeder sich in seiner haut wohl fühlen kann. dass ist auch demokratie und eine einseitig ausgerichtete demokratienachahmung wird nur eine nachahmung bleiben, im allergünstigsten fall, und nie eine demokratie!

selâm

Du sprichst von paradisichen zuständen. Sollte so sein, sollte so sein. Das Alles sollte frei und neutral sein. Doch gleichzeitig sollte einiges verboten werden. Und ausgerechnet du hast die lösung. Herrlich. dann gibts für dich doch keinen grund mehr zu diskutieren. wenn alles klar ist. Institutionen werden von Menschen gegründet und von menschen gefürt und vin menschen auch kontrollliert. Menschen werden nie frei und neutral sein können.Sie werden immer an einflüssen der umwelt gebunden und abhängig sein. Das ist ein wunschdenken von dir.
mag ja sein das du damit auch nicht unrecht hast. aber erinnert mich das doch an etwas. dich vielleicht auch?
Ist typische bei den gängigen religiösen (sekten ähnlichen) gruppierungen.
Diese ätzenden verbote.
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  #27 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 13:54
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Ich fasse mal zusammen



Wofür brauchen wir den islam?
-damit die akp die wahlen gewinnen kann
-????
-???
Das wars dann auch schon leider.
ooh da fällt mir noch eine ein.
Wegen der 40 (huris)Jungfrauen im Paradies also als belohnungsinstrument nach einem gehorsamen leben.
Was kriegen eigentlich die frauen? Nuris?

Wofür wir letzendlich die religon (miss)brauchen war wohl etwas gefragter.

Wofür brauchen wir religion?
-als hoffnungs und trostspender
-um es zu missbrauchen
-als droge, fluchtmittel
-weil der mensch vorschriften braucht
-um niedere instinkte zu unterdrücken
-um an gott zu glauben
-weil es sich damit gut geld verdienen lässt
-als kontrollinstrument der über die massenen
-als diskussionsthema
-motivationsmittel im krieg
-um sich zu gruppieren
-um sich ein-bzw. auszugrenzen
- als hoffnungsspender gegen die angst vor der vergänglichkeit

Leider sind keine Gründe gefallen die jetzt speziell für den islam sprechen.
Ausser meine ausführung mit den mit den 40 jungfrauen jedenfalls für die die auf jungfrauen stehen. Ich für meinen teil will profis. Aber die gibt es ja nur hier und nicht im paradies.
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  #28 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 13:57
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

merhaba lale

Zitat:
Zitat von Lalezar2006 Beitrag anzeigen
Du würdest es doch gar nicht verstehen solresol
dein satz ist derart unvollständig, oder grammatikalisch falsch, dass ich nicht(s) verstehe(n kann, worauf es dir ankommt). <--- diesen satz habe ich bewusst genauso falsch aufgebaut

wahrscheinlich fehlt das objekt

was würde ich gar nicht verstehen?

selâm
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  #29 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 14:24
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merhaba Kanack

Zitat:
Zitat von Kanack Beitrag anzeigen
Wofür brauchen wir religion?
-als hoffnungs und trostspender
-um es zu missbrauchen
-als droge, fluchtmittel
-weil der mensch vorschriften braucht
-um niedere instinkte zu unterdrücken
-um an gott zu glauben
-weil es sich damit gut geld verdienen lässt
-als kontrollinstrument der über die massenen
-als diskussionsthema
-motivationsmittel im krieg
-um sich zu gruppieren
-um sich ein-bzw. auszugrenzen
- als hoffnungsspender gegen die angst vor der vergänglichkeit
du hast nur das Allerwichtigste vergessen :

um unrecht und horror hinterher rechtzufertigen !

das ist der wahrste grund, seit immer.

dann kann man den nachbar umbringen, und sein land, seine güter und nebenbei seine frauen in totaler seelensruhe rauben !

selâm
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  #30 (permalink)  
Alt 08.04.2008, 15:22
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AW: Brauchen wir den islam überhaupt (noch)?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
merhaba

der islam war damals für jahrhunderte ein riesenfortschritt gerade für die frauen!

die gesinnung der christen für die frauen ist schrecklich gewesen: viele frauen mussten 20 jahre lang einen keuschheitsgurt tragen, der nicht aus edelstahl mit sanften silikonpolster war, sondern eine altmodische sauerei, die korrosionsprobleme (hautjucken noch und nöcher) verursachte. versuche mal einen nicht ein mal angerosteten, aber eng angelegten keuchheitsgurt, so nur zum spass, zu tragen! du kannst nur erwidern, "für Männer anatomisch ungeeignet", oder? aber sonst würde es mittelalterliche freude machen?

die überflüssigen töchter der christlichen familien sind geradeaus ins kloster geschickt worden. ob es besser ist, als ab uns zu sex auch mit einem nicht ganz angebeteten mann (das alles hat man damals anders gesehen!) und kinder in der ehe bekommen zu dürfen in einer familie, wo der hausherr sich nunmal einige frauen finanziell leisten kann? geschmackfrage! und muss man wie gesagt mit völlig anderen augen betrachten.

die klosterfrauen ( = diese vollkommen in ihrer jeweiligen familie überflüssigen mädchen) waren wie im Afghanistan in einer burka: bist du je in einem frauenkloster gegangen, in welchem die frauen von der aussenwelt verschlossen leben? du nicht, aber ich ja: ich war dort als kindergartenkind und habe noch errinerungen davon! so ein kloster ist eine kollektive burka und sonst gar nichts... eine burka kann aus seide und satin und brokat sein. ein gefängnistor ist ein gefängnistor und sonst basta! und klostertore sind so! heute noch, wenn die mädchen so dumm sind, so eine gelübte abzulegen...

dann kam die zeit des sklavenhandels! wie kamen christen dazu sich dran zu bereichern!

warum sollen die islamisten nicht wie andere völker mal verrückt spielen . allah passt sowieso auf: er schickt einen erdbeben dorthin nach dem anderen

es ist doch nicht so lange her, dass in dachau die krematorien brannten, ein wenig christlicher (und absolut nicht atheistischer) ansatz zur nächstenliebe... aber die nazzi-kämpfer trugen nicht "die philosophie mit uns" sonder "gott mit uns" auf der gurtschnalle!

versuche mal lieber klar mit dem islam zu kommen

vielleicht hilfst du uns dann alle wesentlich weiter....

selâm
Ach ja, unser Franzmann wieder mal. Keuschheitsgürtel trugen die wenigsten Frauen, das kam, wenn überhaupt, nur beim Adel vor. Auch war es dem Adel vorbehalten, seine Töchter ins Kloster zu schicken, dem Normalbürger war das nicht vergönnt. Übrigens haben arabische Sklavenhändler gemeinsam mit den christlichen Kollegen Hand in Hand gearbeitet. In Saudi-Arabien wurde die Sklaverei übrigens 1960 offiziell abgeschafft. Tatsächlich leben dort noch immer Hunderttausende in Sklaverei
__________________
Liebe Simone, lieber VZD. Ich vermisse euch ganz doll
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