Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

25.03.2008, 20:04
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AW: Religion - Unterschiede Christentum + Islam
merhaba Milka
Zitat:
Zitat von Milka143
Ich kenne mich noch wenig mit dem Islam aus, dafür sehr gut mit dem Christentum und mich würde interessieren was denn die Hauptunterschiede sind?
Oder was könnte mich denn überzeugen zum Islam zu konvertieren, was sind die positivsten Aspekte dieser Religion? MfG Milka
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das ist im grunde genommen das gleiche:
- sie beten exakt zum gleichen gott
- sind exakt genauso intolerant
- unterstützen exakt die gleichen misstände
- beruhen auf exakt die gleiche unterdrückung der gläubigen
- konnten genauso wenig unglück vermeiden
- sind exakt genauso eingebildet und überheblich
- ihre anhänger halten sich exakt genauso wenig am "befohlenen guten" dran
- die scheinheiligkeit ist also exakt genauso gross
du kannst also wählen, aber wenn dir etwas kostet, lohnt sich der aufwand ganz bestimmt gar nicht:
nur
fassaden...
und hinter den fassaden, gibt's nur nationalismus, chauvinismus, vorurteile, geiz, überheblichkeit, werte auf beide seiten, die keine sind
das nennt man
nämlich
religion  !
selâm
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25.03.2008, 20:05
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von alterali
Haben den Teile der heutigen Bibel für den Íslam noch irgend eine Relevanz?
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Nein, 1. weil es im Kuran steht dass es die originale Bibel nicht mehr gibt. 2. weil es eine "neuere" Version (den Kuran) gibt, hat die "alte" Version keine Relevanz mehr. Es gelten die Gesetzgebungen der neueren Version.
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25.03.2008, 20:15
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von HesapMakinesi
Der Prophet Muhammed sagte sinngemaess: "Alle Propheten sind wie Geschwister mit dem selben Vater aber unterschiedlichen Muettern. Der Grundlegende Glaube war genau gleich, nur die Gesetzgebungen waren unterschiedlich."
habe verstandlich auszudruecken, sodass dieses Prinzip verstanden wird.
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Hallo Hesapmakinesi,
könntest du dies bitte mal ausführlicher erklären? "Alle Propheten wären wie Geschwister mit dem selben Vater aber unterschiedlichen Müttern" bist du dir da sicher, das dies Muhammed sagte?
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"Gönül ne kahve ister ne kahvehane,gönül sohbet ister kahve bahane"
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25.03.2008, 20:20
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AW: Christentum und der Islam
merhaba HesapMakinesi
Zitat:
Zitat von HesapMakinesi
Nein, 1. weil es im Kuran steht dass es die originale Bibel nicht mehr gibt. 2. weil es eine "neuere" Version (den Kuran) gibt, hat die "alte" Version keine Relevanz mehr. Es gelten die Gesetzgebungen der neueren Version.
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du hast wirklich recht in deiner behauptung bzw. beobachtung:
die neuen religionen zerfleischen immer die alten! das hat das christentum, untereinander (altchristliche richtungen, orthodoxen, katholiken, evangelischen, bzw. christliche sekten) mehrmals gemacht: man sieht keine brüder und schwester sondern verbissene feinde.
und das trauerspiel, was uns das "befreite" irak mit dem islam gibt ist zum himmel schreiend!
vor was wurden die leute befreit, kann man sich nur fragen? man hat sie nicht befreit: man hat sie ausgeliefert! ausgeliefert an ihre hassgefühle gegenüber religions-cousins!
sie hassen sich inzwischen wie traditionnell moslem juden hassen und umgekehrt, bis auf wenige ausnahmen!
und deine erklärung gibt uns den schlüssel dazu  : das angebliche kücken pickt der mutter die augen raus  . das gibt's in der echten natur auch, mit dem kuckuck...
danke!
selâm
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26.03.2008, 09:34
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AW: Christentum und der Islam
hi solresol,
Deine Sichtweise ist vielleicht interessant, aber mich interessiert eigentlich wesentlich mehr die "offizielle" Sicht der einzelnen Religionen
Christentum, Islam auf vorlaufende Schriften, Bibel, Koran
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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26.03.2008, 13:29
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Lalezar2006
Hallo Hesapmakinesi,
könntest du dies bitte mal ausführlicher erklären? "Alle Propheten wären wie Geschwister mit dem selben Vater aber unterschiedlichen Müttern" bist du dir da sicher, das dies Muhammed sagte?
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Hab ich ziemlich schnell mit Hilfe von Google gefunden:
Zitat:
Ravi: Ebû Hüreyre
Hadis: Rivâyet olunduğuna göre, Resûlullah salla'llahu aleyhi ve sellem'in şöyle buyurduğunu işittim, demiştir: Ben Meryem-oğluna nâsın en yakınıyım. Bununla berârber Peygamberler anaları ayrı, babaları bir evlâdlardır. Benimle Îsâ arasında başka bir Peygamber yoktur.
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Wie gesagt, es Bedeutet dass Alle Propheten den gleichen Glauben hatten, die gleiche Glaubensweise den Menschen vermittelt haben, aber unterschiedliche Gesetzgebungen hatten. Der Islam besagt dass ALLE Propheten den Islam verkuendet haben, und es deswegen auch nur eine richtige Glaubensweise bzw. wahre Religion gibt.
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26.03.2008, 13:34
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TT-Tastaturschoner
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von solresol
du hast wirklich recht in deiner behauptung bzw. beobachtung
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Es ist keine Beobachtung, es ist aus Sicht des Islam eine Tatsache. Und hier zerfleischt keiner keinen, es wird lediglich eine neue Gesetzgebung ein und der selben Religion offenbart, die fuer alle gelten.
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26.03.2008, 13:51
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von HesapMakinesi
Hab ich ziemlich schnell mit Hilfe von Google gefunden:
Wie gesagt, es Bedeutet dass Alle Propheten den gleichen Glauben hatten, die gleiche Glaubensweise den Menschen vermittelt haben, aber unterschiedliche Gesetzgebungen hatten. Der Islam besagt dass ALLE Propheten den Islam verkuendet haben, und es deswegen auch nur eine richtige Glaubensweise bzw. wahre Religion gibt.
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Deine Übersetzung stimmt aber mit dem nicht überein
Ravi: Ebû Hüreyre
Hadis: Rivâyet olunduğuna göre, Resûlullah salla'llahu aleyhi ve sellem'in şöyle buyurduğunu işittim, demiştir: Ben Meryem-oğluna nâsın en yakınıyım. Bununla berârber Peygamberler anaları ayrı, babaları bir evlâdlardır. Benimle Îsâ arasında başka bir Peygamber yoktur.
Hier wird was anderes erklärt. Ich denke mal das es ein Hadis ist, somit eine Aufklärung einer Sure im Kuran, von welcher Sure ist das?
Wenn man nach dieser Aufklärung geht, so sind von Muhammed und Isa (Jesus) die Väter gleich, von welchen Vätern ist hier die Rede?
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26.03.2008, 15:56
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Lalezar2006
Wenn man nach dieser Aufklärung geht, so sind von Muhammed und Isa (Jesus) die Väter gleich, von welchen Vätern ist hier die Rede?
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das würde mich jetzt auch mal interessieren. Wenn das so wäre, würde sich der Koran selbst widersprechen, da wir im Islam zwar Jesus als Propheten Gottes nicht aber als seinen Sohn anerkennen. Auch Mohammend sieht sich als Bote Gottes und nicht als sein Sohn.
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26.03.2008, 16:11
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AW: Christentum und der Islam
Etwas Grundsätzliches, mithin auch etwas off Topic:
Glauben ist die Annahme des Wahrheitsgehalts einer Mitteilung. Unabhängig vom Motiv der ersten Annahme spielt für die Verinnerlichung des Gesagten die Wiederholung, d. h. die Kontinuität der Botschaft in der bewussten Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Wird die Aussage durch die Wiederholung anderer in der Umgebung des Gläubigen "bestätigt", gewinnt er hieraus eine Überzeugung.
Mithin ist es logisch, dass die meisten Inder Hinduisten sind, Chinesen Buddhisten, Türken/Orientalen Muslime und aufgklärte Europäer Christen oder "Wissenschaftsgläubige Gnostiker", um nur einige der Religionen/Glaubensformen sowie ihrer Angehörigen zu nennen.
Die in bestimmten Kulturkreisen entstandenen Religionen können dennoch Brücken zu höherer, von der menschlichen Kultur unabhängiger spiritueller Wirklichkeit sein- sofern sie in ihrem transzendentalen Wesen erfasst werden.
Wem die spirituelle Realität hinter Lehrsätzen zu einer echten persönlichen Erfahrung geworden ist, der wird sich jedoch kaum über das Kopftuch streiten.
Wer von dem die irdischen Grenzen transzendierenden Gehalt religiöser Werte beseelt ist, wird diese während seiner irdischen Existenz in eine kulturelle Form kleiden, die ihm angemessen erscheint, aber ohne diese Form über ihren wesensmässigen Inhalt zu stellen, ohne sie zum Gesetz zu erheben, dass teilweise sogar über dem allgemeinmenschlichen Gewissen steht, um dann die Einhaltung dieses Gesetzes durch "die Anderen" mit irdischen Machtmitteln durchzusetzen. Er wird versuchen, ein gutes Beispiel abzugeben, nicht weniger aber auch nicht mehr.
Gläubige Menschen, die ihre Religion verwirklicht, d. h., denen die "Rückverbindung" (religio) zu höherer oder wenn man so will zu tieferer, zu göttlicher Wirklichkeit gelungen ist, dürften angesichts ihrer Verankerung im Himmel über irdische Querelen hinweg eine gewisse spirituelle Gelassenheit und Freude empfinden, anstatt verbissen in der Einhaltung bestimmter Rituale zu erstarren bzw. für die Beachtung bestimmter Formen gegen andere zu kämpfen.
Wer solches tut, ist nicht Gott begegnet, sondern seinem Ego.
Wenn Religion zur blossen Identifikation des Egos verkommt, kämpft der Mensch, je nachdem wie stark diese Identifikation ist, mit allen Mitteln um "seine" Überzeugung, als ginge es um sein Leben. Warum? Weil er Angst hat, sie zu verlieren- und damit seine Identität!!!
Wem Glauben spirituelle Erfahrung geworden ist, kann zwar an Freude und Leid des menschlich- irdischen Daseins Anteil nehmen, aber er verliert sich nicht in Auseinandersetzungen und er empfindet gegenüber seinen Mitmenschen weder Angst noch Aggression! Warum auch?
Was man schon "weiss", dass braucht man sich nicht zu beweisen. Der "Wissende" muss sich gegen niemanden durchsetzen, er braucht keine Bestätigung von Dritten.
"Mission" im Interesse anderer kann daher nichts anderes sein, als ein liebevoll- bemühtes freundliches Aufzeigen, ein Erkennbar-machen des Guten und Wahren, unaufdringlich, mit dem gebotenen Abstand, den zu wahren schon die gottgewollte Freiheit und Selbstverantwortung für alle Menschen gebietet.
-aber niemals Aggression oder Kampf!!!
Für die "Unwissenden" hegt er grundsätzlich positive Gefühle, neben der Liebe, die er allen Lebewesen gegenüber fühlt, empfindet er "negativ" allenfalls eine gewisse Trauer wegen des Leids, dass die Fehlgehenden sich und anderen aufbürden. Wer auf Erfahrung gründendes Gottvertrauen besitzt, den dürfte aber eigentlich selbst das nicht wirklich anfechten in dem Sinne, dass er der bösen Seite der Macht verfällt.
VG
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Pansensuppe war mein Leben!
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