Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

27.03.2008, 21:56
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TT-Schreck
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von sdost
Mit den christlichen Festen ist es ja so eine Sache. Weihnachten beispielsweise hat überall auf der Welt - ungeachtet der jeweiligen Konfession - eine Bedeutung erlangt. Es wird in Japan genauso gefeiert, wie in Europa oder den USA. Auch die Türkei kennt inzwischen den Noel Baba (Weihnachtsmann). Dass in Deutschland oft islamische Fundamentalisten anzutreffen sind die alles christliche ablehnen, ist vielleicht ein Grund für das Fernbleiben der Muslime in Cindys Schule. Das erste was junge Muslime zu Hause oder in der Koranschule lernen ist, dass die Christen die Bibel verfälscht haben und Ungläubige sind. Von solchen Leuten gilt es sich fern zu halten. Etwas vergleichbares, was du in deiner Schule erlebst, findet jeden Tag im normalen Alltag statt. Hat ein Deutscher etwas gekocht, wird ein Muslim ablehnen etwas davon zu essen oder nur einen Anstandshappen zu sich nehmen und das mit entsprechendem Gesichtsausdruck. Hat der Muslim etwas gekocht muss der Deutsche etwas essen, sonst ist der Muslim beleidigt. Das vielleicht auch der Deutsche beleidigt sein könnte, weil ihn die Ablehnung etwas zu essen auch getroffen haben könnte, versteht der Muslim natürlich nicht. Das ist die Grundsituation
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Danke sdost, du hast es perfekt beschrieben.
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27.03.2008, 22:04
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von gfb34
ihr habt alle angefangen, späße zu machen. ihr nehmt das nicht ernst. vielleicht kann euch hesap-makinesi weiterhelfen? weil unter solchen umständen, möchte ich nicht weiterreden. ich weiß nur, dass man das leben nach dem tod nicht einmal vorstellen kann.
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Tut mir leid, wenn ich nicht den richtigen Ton getroffen habe, und ich habe auch lernen müssen, dass ein Moslem mit Ungläubigen dicht über den Islam diskutieren soll.
Was ich mit meiner Frage ausdrücken wollte, dass die sowohl im Christentum benutzten Begriffe Paradies und Hölle mir letztendlich nicht sagen.
Für mich sind beide Begriffe negativ besetzt, Schreckgespenste.
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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27.03.2008, 22:45
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TT-Newcomer
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von mar
die diskussion, was die wahre religion sei, scheitert a) am religiösen analphabetismus und b) an der unfähigkeit , miteinander zu reden. egal , wo oder wie, anstatt mit moslems zu reden, wird über sie geredet. umgekehrt genauso. das beharren auf die wahrheit des glaubens, auf die wahrhaftigkeit als solche ist ein zeichen, das keine dialogbereitschaft vorliegt. religion und glaube ist unmittelbar mit erfahrung verbunden. man kann nicht auf etwas beharren, was sich stetig wandeln wird , da jeder mensch doch nur die wohnstatt dessen ist, was glaube verkörpern kann. glauben würde ich für mich interpretieren , die dinge und situationen, die erfahrungen mit menschen und das verarbeiten von wahrnehmungen in eine "form" zu bringen, die meiner inneren haltung zu dem wesen g'tt und meiner haltung zu denmwesen mensch wahr ist. anders als wahr kann sie gar nicht sein. genauso wie es wahr ist, was du, oder du oder du glaubst.
religion ist philosophie. sie ist wissenschaft und sie ist logik , aber ebenso auch metaphysik ....und so wie jeder weg wie eine querverbindung, wie eine verzweigung oder als eine treppe zu dem eigenen inneren glauben führt, so verschieden ist auch das bild, die bilder, die wir sehen und von dem man glaubt, es sei g'tt , den man schaut. nicht umsonst sagt man: MACH DIR KEIN BILD VON G'TT
dieser satz beinhaltet für mich nicht etwa ein verbot oder eine warnung, nein, mach dir kein bild von g'tt, soll heissen, daß es nie möglich sein wird, denn bildverhaftet zu sein ist zu menschlich. g'tt ist das geistige, der atem dieser welt.
das haben judentum, christentum und islam gemeinsam.
als lebensphilosphischen ansatz gut zu gebrauchen.
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Hätte man wohl nicht besser beschreiben können.
Ich weiss ja nicht welche Erfahrung jeder für sich macht. Nur was mich so ziemlich am meisten nervt sind religiöse Menschen die eine Diskussion über Gott und Religion anfangen obwohl das Thema nicht disskutier fähig ist (da der Koran als göttliche Offenbarung gilt und somit keine Zweifel zulässt).
Schade eigentlich.
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27.03.2008, 22:49
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Moderator
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Kanack
Hätte man wohl nicht besser beschreiben können.
Ich weiss ja nicht welche Erfahrung jeder für sich macht. Nur was mich so ziemlich am meisten nervt sind religiöse Menschen die eine Diskussion über Gott und Religion anfangen obwohl das Thema nicht disskutier fähig ist (da der Koran als göttliche Offenbarung gilt und somit keine Zweifel zulässt).
Schade eigentlich.
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Hier können wir aber diskutieren  Sich lieber von Zweifeln beunruhigen lassen, als lange im Irrtum zu verweilen.
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"Gönül ne kahve ister ne kahvehane,gönül sohbet ister kahve bahane"
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27.03.2008, 22:55
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Lalezar2006
Hier können wir aber diskutieren  Sich lieber von Zweifeln beunruhigen lassen, als lange im Irrtum zu verweilen.
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du hast teils recht...aber ich finde es unnötig darüber zu diskutieren weil man sich in diesen thema einfach nich einig werden kann...jeder hat seinen glauben und sollte zufrieden damit sein und nicht daran zweifeln. egal welche religion wir haben, alle haben einen gott...und das lässt sich nicht bezweifeln.
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27.03.2008, 23:07
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TT-Stammposter
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AW: Christentum und der Islam
merhaba Vaneska
Zitat:
Zitat von Vaneska
alle haben einen gott...und das lässt sich nicht bezweifeln.
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oh doch
du irrst Dich  !
selâm
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27.03.2008, 23:14
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Moderator
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Vaneska
du hast teils recht...aber ich finde es unnötig darüber zu diskutieren weil man sich in diesen thema einfach nich einig werden kann...jeder hat seinen glauben und sollte zufrieden damit sein und nicht daran zweifeln. egal welche religion wir haben, alle haben einen gott...und das lässt sich nicht bezweifeln.
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Es geht ja nicht darum den anderen des besseren zu belehren oder das man sich einig werden muss, aber man sollte schon was hinterfragen können, ich finde es interessant. Wenn man natürlich mit dem Thema nicht umgehen kann, dann sollte man es lassen.
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27.03.2008, 23:19
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Lalezar2006
Es geht ja nicht darum den anderen des besseren zu belehren oder das man sich einig werden muss, aber man sollte schon was hinterfragen können, ich finde es interessant. Wenn man natürlich mit dem Thema nicht umgehen kann, dann sollte man es lassen.
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da gebe ich dir recht...so hab ich das noch nicht gesehn gut .
ich hasse es wenn leute über andre religionen anfangen zu reden, ohne zu wissen was sie da eigentlich von sich geben...
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27.03.2008, 23:20
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von solresol
merhaba Vaneska
oh doch
du irrst Dich  !
selâm
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beweiss es mir 
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28.03.2008, 01:44
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
Zitat von Vaneska
du hast teils recht...aber ich finde es unnötig darüber zu diskutieren weil man sich in diesen thema einfach nich einig werden kann...jeder hat seinen glauben und sollte zufrieden damit sein und nicht daran zweifeln. egal welche religion wir haben, alle haben einen gott...und das lässt sich nicht bezweifeln.
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Ich finde die Diskussionen, welche hier in letzter Zeit geführt werden, ziemlich polarisierend. Diese Aussage jedoch hat mich nun doch mal wieder veranlasst, hier zu schreiben.
Sicher, über den "wahren" Glauben lässt sich nicht streiten, da jeder Mensch seine Meinung für die richtige hält(sonst hätte er sie ja nicht). Somit muss man leider konstatieren das der Mensch an sich ersteinmal immer intollerant ist. Was nun entstehen kann ist eine gewisse Bereitschaft, seine eigene Meinung aufgrund von Argumenten zu überdenken, jedoch wird auch jegliche Änderung des eigenen Glaubenskonzepts oder Gedankenkonstrukts immer wieder differierende Meinungen anderer zur Folge haben. Somit ist jeglicher Gedanke an eine feste Meinung eine Illusion. Meinung sollte ein fortlaufender Lern- und Adaptionsprozess sein.
Was mir an dieser Aussage missfällt ist, das von der richtigen Feststellung, das jeder seinen eigenen Glauben hat, die Querverbindung zu "alle haben einen gott...und das lässt sich nicht bezweifeln" gezogen wird. Ich, als Agnostiker möchter hier zutiefst widersprechen. Ich kann weder beweisen das es einen Gott gibt, noch kann ich beweisen das es keinen Gott gibt, das wichtigste aber ist, das es keinen Einfluss auf mein Leben hat, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich werde dennoch, ob Gott nun existiert oder nicht, auf meine menschlichen und nichtmenschliche Tiere achten, Ihnen so wenig Schaden und Leid zufügen wie möglich. Wenn es für einige Menschen dafür einen Gott bedarf, bitte. Ich bedarf diesen Umweg nicht sondern für mich ist es selbstverständliches Handeln und Denken.
Der Skeptiker
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"Für Tiere ist jeden Tag Treblinka"
Geändert von Skeptiker (28.03.2008 um 01:48 Uhr).
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