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Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung.
Wer/Was/Wie bin ich?

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  #311 (Permalink)  
Alt 30.03.2008, 14:53
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AW: Christentum und der Islam

Merhaba

Zitat:
Zitat von Sirincadi Beitrag anzeigen
Hallo Ihrs,

ich hatte heute mal wieder mit meiner Arbeitskollegin die Türkin ist, eine Diskussion über die Unterschiede des Islams und des Christentums, naja leider haben wir jetzt Streit, weil wir wohl beide nicht sehr Objektiv sind, wenn es um unsere Religionen geht.

Daher stelle ich mich die Frage, ist der Unterschied so groß dieser beiden Relegionen???

Eigentlich sind es nur wenige Sachen die Unterscheidend sind aber anscheinend reichen diese schon aus um Kriege zu entfachen.

Es ist schon traurig das wir in einer Welt leben, wo die Relegionen nicht in Frieden leben können, dieses Forum ist doch eigentlich ein guter Beweis das Moslems und Christen mit einander leben können und es gibt genügend Türkisch-Deutsche Beziehung.

;( ich bin gerade echt frustriert
errinern wir uns mal an der Anfangsfrage dieser langen Diskussion.

der unterschied ist in der tat klein.

beide Religionen sind nach den Büchern gleichwertig:
- 1 Gott
- 1 wöchentliches Gottesdienst
- 1 Monat lang fasten
- mehrere Gebete am Tag und den ganzen Tag beten (in Bayern beim Aufstehen und ins Bett gehen, und vor jeder Mahlzeit, also auch mindestens 5 x, plus Dies-Weihe, plus Das-Weihe, plus Jenes-Weihe, plus Vespern, plus Salut, plus Rosenkranzabende bei jedem Begräbnis, also reichlich viel beten!)
- Mädchen ziehen sich sittsam an, kreuzen die Beine nicht, und halten sie zusammen
- kein vorehelische Vergünstigungen, sowieso am besten nur, wenn es Zeit wird, Kinder zu zeugen, wobei man auf Kalender brav davor schauen sollte, damit es nicht zur Ernte fällt!

Die groben Unterschiede sind:

- Katholiken regenerieren ihre Unschuld durch Beichte
- Christen sind fühlen sich von den meisten Regel nicht mehr betroffen
- dito Moslem genauso, besonders, wenn es den Mann stört (Raki, Rotwein, voreheliche Beziehungen)

Hum...

Ernsthaft.

Dann bin ich lieber ein tugenhafter Atheist

Selâm
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Alt 30.03.2008, 20:10
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AW: Christentum und der Islam

Zitat:
Zitat von gfb34 Beitrag anzeigen
1. ach die gebete meinst du? dann sollte man islam, jederzeit beten, beten hat keine grenze. beim essen, vor dem essen, anch dem essen, vor einer reise, nach einer reise, vor hausgaben machen, eigentlich fast immer. aber ich meine die rituellen gebete, das fünfmal tägliche beten, das plicht ist. im islam sollte man sogar nachtsaufstehen und an gott denken und beten. der prophet jona betete sogar in einem wal. im islam soll man immer beten, ständig. arbeiten, lernen und beten..
Du meinst also, dass die Häufigkeit des Betens den ganz großen Unterschied zwischen den Religionen ausmacht?

Zitat:
Zitat von gfb34 Beitrag anzeigen
2. ich behaupte das. welche argumente? christentum meint, dass gott einen sohn hat, der islam nicht..
Das ist ein Argument. Wo sind die anderen? Vor allem die grundsätzlichen.


Zitat:
Zitat von gfb34 Beitrag anzeigen
3. ich bin der festen meinung, das ist mein leben und mein alles, dass islam die einzige wahre religion ist. wenn sie daran nicht glauben, dann glauben sie halt nicht. soll ich sie zwingen , oder was? für mich gibt es gott, den koran und die hadithen. was anderes kann es für mich nicht geben..
Nun genauso fest glaubt ein Christ, dass das Christentum der einzige und wahre Glaube ist. Uns sind die 10 Gebote von Gott übergeben worden ... Ach, nein, das war ja den Juden, denn damals gab es ja noch gar keine Christen oder Moslems.

Was machen wir jetzt?


Zitat:
Zitat von gfb34 Beitrag anzeigen
ich glaube daran, dass christentum und die anderen religionen außer der islam, verfälscht ist. ich gleube fest daran und es gibt für mich keinen zweifel. moslems haben keinen zweifel daran, dass der islam die wahre religion ist. der glauben ist einfach stabil. vielleicht ist das eines der gründe, weshalb der islam sich verbreitet, obwohl man karikaturen ode filme gegen den islam macht.
ich mag keine grundsatzdiskussionen und keiner kann meinen glauben nehmen.
Wer will dir denn deinen Glauben nehmen? Kein Mensch. Das ist nämlich auch eine Einsicht des Christentums. Jeder darf glauben was er will und wir beten für ihn, weil er leider noch nicht den richtigen Glauben hat. Soviel ich weiß, machen das die Moslems auch und siehe da schon wieder eine Gemeinsamkeit.

Ganz ehrlich jeder von uns glaubt an einen Gott. Bei uns heißt er Gott, bei Euch Allah. Die 10 Gebote hat er uns allen gegeben. Jesus ging in die Wüste und kam wieder und das Christentum entstand. Mohammed ging in die Wüste, kam zurück und der Islam entstand. Das ist jetzt sehr leienhaft ausgedrückt aber ich will damit nur zeigen, dass beide Religionen auf Respekt, Liebe und Vertrauen aufgebaut sind.

Und wenn Du einen Christen auf der Strasse triffst, denkst Du dann wirklich, das ist ein Christ ich darf ihm nicht trauen, nichts von ihm annehmen? Ich denke, dass es ziemlich egal ist, welchen Glauben der Mensch hat, so lange er einfach Mensch ist. Ansonsten wäre das Zusammenleben doch sehr schwierig.
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Skeptiker (31.03.2008)
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Alt 30.03.2008, 20:14
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AW: Christentum und der Islam

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen

- Katholiken regenerieren ihre Unschuld durch Beichte
- Christen sind fühlen sich von den meisten Regel nicht mehr betroffen
- dito Moslem genauso, besonders, wenn es den Mann stört (Raki, Rotwein, voreheliche Beziehungen)

Die Moslems touren nach Mekka und sind dann auch alle Sünden los, deshalb geht man ja erst am Ende seines Lebens nach Mekka.

Und Geschäft wird sowohl mit der Beichterei wie mit Mekka gemacht
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Alt 31.03.2008, 22:25
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Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
- Katholiken regenerieren ihre Unschuld durch Beichte
Ich denke nicht, dass eine Beichte wirklich befreit, wenn man zum Beispiel einen Menschen getötet hat oder sonst eine Untat, die man im innersten ablehnt.
__________________
Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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  #315 (Permalink)  
Alt 31.03.2008, 22:39
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AW: Christentum und der Islam

Doch die durch die Beichte und das reuige Gebet zur Sühne werden die Sünden vergeben. Diese Sühne wird einem vom Pfarrer im Beichtstuhl aufgegeben.

Ich denke Du meinst, dass dies nur die Vergebung Gottes sein kann und nicht anstatt eines legalen Strafanspruchs des Staates oder auch die Schuldgefühle des einzelnen. Doch ist jemand sehr gläubig, hilft es ihm sicherlich zu wissen, dass Gott ihm vergibt und so kann er/sie zumindest mit sich einen Frieden schließen.
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  #316 (Permalink)  
Alt 31.03.2008, 22:54
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AW: Christentum und der Islam

Zitat:
Zitat von surulere Beitrag anzeigen
Doch ist jemand sehr gläubig, hilft es ihm sicherlich zu wissen, dass Gott ihm vergibt und so kann er/sie zumindest mit sich einen Frieden schließen.
Das schafft keine Albträume und keine Traumatisierung (Soldaten) aus der Welt.
__________________
Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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  #317 (Permalink)  
Alt 01.04.2008, 07:09
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Zitat:
Zitat von alterali Beitrag anzeigen
Ich denke nicht, dass eine Beichte wirklich befreit, wenn man zum Beispiel einen Menschen getötet hat oder sonst eine Untat, die man im innersten ablehnt.

Doch , mich befreit sie schon....
Allerdings habe ich noch keine sooo großen Sünden begangen .
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  #318 (Permalink)  
Alt 01.04.2008, 11:18
gfb34
 
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AW: Christentum und der Islam

Zitat:
Zitat von surulere Beitrag anzeigen
Die Moslems touren nach Mekka und sind dann auch alle Sünden los, deshalb geht man ja erst am Ende seines Lebens nach Mekka.

Und Geschäft wird sowohl mit der Beichterei wie mit Mekka gemacht
das ist aber ein schwachsinn, das aber garnicht stimmt. tut mir leid, aber das stimmt wirklich nicht.
gott ist der einzige, der die sünden vergibt. sonst niemand und nichts. gott ist der jenige, der alles weiß, was wir tun und denken. und gott ist es, der die sünden vergibt.
also bitte! wenn sie den islam nicht genug gut kennen, dann lassen sie bleiben. ich schreibe auch nicht sachen, über die ich wenig weiß.
also wirklich!

ps: die anderen sachen , die sie gepostet haben , werde ich noch beantworten, wenn die die zeit dazu finde

Geändert von gfb34 (01.04.2008 um 11:23 Uhr).
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solresol (01.04.2008)
  #319 (Permalink)  
Alt 01.04.2008, 23:15
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merhaba

Zitat:
Zitat von surulere Beitrag anzeigen
Die Moslems touren nach Mekka und sind dann auch alle Sünden los, deshalb geht man ja erst am Ende seines Lebens nach Mekka.
Und Geschäft wird sowohl mit der Beichterei wie mit Mekka gemacht
also diese Theorie habe ich in der Tat oft gehört, und es ist richtig, sie anzumeckern: Sie zeugt von enormen Dreistheit der betroffenen Gläubigen. Vermutlich erfüllen sie mehr eine gesellschaftliche Verpflichtung, die Ihnen in Ihrer Umgebung mehr Bedeutung und mehr Wichtigkeit verleihen soll. Ich werde jetzt ein El Hadj und die Anderen müssen mich so würdigen !


Zitat:
Zitat von gfb34 Beitrag anzeigen
das ist aber ein schwachsinn, das aber garnicht stimmt. tut mir leid, aber das stimmt wirklich nicht.
gott ist der einzige, der die sünden vergibt. sonst niemand und nichts. gott ist der jenige, der alles weiß, was wir tun und denken. und gott ist es, der die sünden vergibt.
gfb hat aber total recht, dass es absoluter Schwachsinn ist und in keiner Weise den Sinn der Pilgerschaft entsprechen kann...

ich glaube aber, da gfb sich Illusionen macht hinsichtlich des religiösen "Niveaus" seiner Mitmenschen... viele handeln gerade da wie Roboter, die ein Programm ob schlecht oder gut stur ablaufen lassen!

diese dümmste Einstellungen trifft man bei vielen Moslems und vielen Katholiken an, obwohl die Ausübung der Religion bei Moslems weit intellektueller erfolgt trotz Wertinhalte in der Religion, die mehr praxisorientiert sind. Bei Evangelischen ist eine solche volkstümlich unüberlegte und unkritische Übernahme der Religion weniger gegeben, obwohl es sie auch gibt...

Mekka, Rom, Assisi, Lourdes, Welthauptstädte der Pilgerschaftsgeldmacherei?

selâm
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  #320 (Permalink)  
Alt 02.04.2008, 13:33
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AW: Christentum und der Islam

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen

diese dümmste Einstellungen trifft man bei vielen Moslems und vielen Katholiken an, obwohl die Ausübung der Religion bei Moslems weit intellektueller erfolgt trotz Wertinhalte in der Religion, die mehr praxisorientiert sind. Bei Evangelischen ist eine solche volkstümlich unüberlegte und unkritische Übernahme der Religion weniger gegeben, obwohl es sie auch gibt...
Wenn Sie so nett wären, zu erklären, wie Sie darauf kommen? Inwiweit ist die Ausübung des Islams intellektueller als die des Katholzismus? Indem jede Kleinigkeit durch (von Menschen verfasste!) Hadithe vorgeschrieben wird und man keine Möglichkeit zur Reflexion hat?
Ich persönlich habe genau die umgekehrte Erfahrung gemacht: Moslems, die ich kenne und die behaupten, "wahre Moslems" zu sein (Sunnis) lesen den Koran total unreflektierend. Sie weigern sich vehement, die Möglichkeit in Erägung zu ziehen, dass einige Regeln, die der Kuran vorschreibt, durch die damaligen Umstände bedingt sind und heute, da wir nicht mehr unter diesen Umständen leben, nicht mehr so relevant sind.
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