Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

14.08.2006, 18:33
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
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Zitat von Ay Han
das stimmt. jedoch haben sie keine kriege geführt, zumindest die letzten 2000 jahre nicht. von den christen wurden sie bei jeder gelegenheit abgeschlachtet und die moslems, im speziellen falle die osmanen, nahmen sie auf und vertrauten sie mit wichtigen ämtern. sie waren eine art spielball zwischen beiden lagern.
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es stimmt das die juden keine kriege geführt haben, aber liegt es nicht viel mehr daran, dass sie dazu keine möglichkeiten hatten, da sie zerstreut in verschiedenen ländern lebten und deshalb hierzu keine möglichkeit hatten? christen oder moslems hätten genauso ein spielball zwischen den beiden anderen religionen werden können. es liegt halt leider in der natur des menschen sich selbst zu zerstören.
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22.08.2006, 19:10
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AW: Christentum und der Islam
ja hätte wenn und aber...wie dem auch sei:
dafür haben die jetzt umso mehr die möglichkeit gehabt sich auszutoben. obwohl man wirklich gestehen muss, dass sie sich blamiert haben. juden sind eben keine krieger.
Zitat:
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es liegt halt leider in der natur des menschen sich selbst zu zerstören.
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mit freundlichen grüssen
arni
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27.08.2006, 18:07
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AW: Christentum und der Islam
Ich hab grad leider nicht so viel zeit zum antworten hier aber ich wollte eigentlich nur mal drauf hinweisen ,dass jeder der sich genauer mit dem islam dem judentum oder christentum befasst hat eigentlich darauf gekommen sein sollte,dass alle religionen selbst der buddismus eigentlich die antwort auf philosophische fragen bzw. grundsätze bieten.sufismus ist eine mischung aus philosophie und islam.alle wege führen nach rom egal welcher religionsgemeinschaft man angehört.oder habt ihr schon mal erlebt dass sich ein pfarrer ein rabbi oder hoca sich die köpfe eingeschlagen haben? sind doch eh abrahamitische religonen und haben den selben ursprung.also geschwister religonen.meistens basiert krieg auf unwissenheit der menschheit und intoleranz.man erhofft sich dadurch vorteile,die man am ende dann doch nicht bekommt.wir sind im grunde angehöriger von geschwister religonen,aber schlagen uns immer noch aus egoismus die köpfe ein.da kann ein gott auch nicht helfen! gott hat uns einen kopf gegeben zum nachdenken und den sollte man dann auch mal verwenden!
tut mir leid,wenn das zu emotional klingt,aber mich regt so etwas auf! die menschheit hat immer noch nicht aus der vergangenheit gelernt (siehe irak,afganistan,lybanon,ir land usw.) und wenn wir munter so weiter machen ,dann werden wir das eines tages noch bitter bereuen!
Liebe Grüße
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31.08.2006, 08:09
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Reingestolpert
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AW: Christentum und der Islam
Hallo
Es gibt nicht wirklich viele Unterschiede.
Alle beten - aber auf ihre weise.
Alle beten Gott an - aber er hat nur unterschiedliche Namen.Dennoch beten sie den gleichen Gott an.
Was bestimmte Kulurelle lebensweisen angeht, das liegt auch an den Regionalen unterschieden.
ZB.:
Schweinefleisch:ist für den Moslem verboten. Ein wichtiger Grund ist , das Schweinefleisch sehr schnell schlecht wird. Und grade in den wärmern Ländern.
Alkohol: Es wurde Verboten, als man gesehen hat was Alkohol aus dem Menschen macht.
Das reinigen vor dem Beten ist unteranderem Zweckgebunden. Nicht nur Religiös.
Die Christen feiern Weihnachten (3 Tage lang) und haben davor 24Tage in dem es auch um die Armen und Fam. geht. Es ist eine schöne Zeit.
Die Molems feiern Bayram ( 3Tage ) und im Ramadan ( 1Monat) wird auch den Armen und der Fam. bedacht.
Fasten.
Moslems - Ramadan
Christen - 40Tage vor Ostern
Es gibt viele Unterschiede aber auch viele ähnlichkeiten.
Meistens entstehen diese Vorurteile durch Menschen die sich damit nicht auskennen aber unbedingt ihre Meinung vertreten müssen.
Leider düren auch diese Menschen in die Politik.:icon_frown:
Vertrage dich mit ihr.
Der Klügere gibt nach. Kaffe und Kuchen dürfen beide  ;-) Es sei den es ist grade Ramadan und 12Uhr Mitttags.
Lg Kataif
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The Following User Says Thank You to kataif For This Useful Post:
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31.08.2006, 23:30
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AW: Christentum und der Islam
@Kataif: Mel, gerade musste ich sehr lachen, Du hast es echt auf den Punkt gebracht. Und beim Lesen sind mir spontan noch zwei Dinge eingefallen, die sich aus christlicher Sicht auf Anhieb zumindest als befremdlich, wenn nicht gar barbarisch darstellen: die Tradition des Schächtens zum Beispiel. Das war und ist zumindest in heißen Ländern und insbesondere ländlichen Gebieten schlicht sinnvoll, weil das Fleisch dann weniger rasch verdirbt. Und was die "Unreinheit" von Frauen während ihrer Periode betrifft (ein Punkt, den übrigens alle monotheistischen Religionen erwähnen): Hygieneartikel sind eine Erfindung der Neuzeit. Das gab's früher nicht. Die Frauen behalfen sich beispielsweise mit irgendwelchen Stofflappen oder ließen der Sache einfach ihren Lauf. Das war dann natürlich unrein, vor allem, wenn man ins Kalkül zieht, dass sie nebenbei mit der Nahrungszubereitung zugange waren. Also, ich denke, es lässt sich ganz viel erklären, wenn man die vielen Regeln, Vorschriften, Ge- und Verbote von verschiedenen Weltreligionen mal unter einem anderen Blickwinkel betrachtet.
In einem Punkt sehe ich allerdings doch gravierende Unterschiede: nämlich im Rechtssystem. Leider verstehe ich nicht genug davon, um halbwegs sattelfest zu argumentieren, aber so weit ich's begriffen habe, beruht unsere ("westliche") Rechtsprechung zu erheblichen Teilen auf christlichen Grundwerten bzw. geht darauf zurück. Daher, zum Beispiel, auch der Resozialisierungsgedanke: eine verhängte Strafe soll in der Regel angemessen, d.h. nie so hoch sein, dass ein Verbrecher, ganz gleich, was er begangen hat, nach der Haft keinerlei Perspektive und Aussicht mehr auf ein "normales" Leben hat. Kurz gesagt: Sünde, Reue, Buße und Vergebung (was ja nach christlicher Sicht ganz zentrale Punkte sind) spiegeln sich gewissermaßen in unserem Rechtssystem.
Genau das allerdings - die implizite Forderung nach Vergebung - stößt etlichen Leuten übel auf, vor allem, wenn es um schwerste Gewalttaten geht. Nur: die gleichen Menschen, die dann reflexhaft sofort nach schärferen Gesetzen (bis hin zur Todesstrafe) rufen, setzen andererseits "den" Islam gern ausschließlich mit den rigiden und inhumanen Praktiken gleich, die z.B. in Saudi-Arabien oder Iran an der Tagesordnung sind. Das finden sie scheußlich. Absolut verabscheuungswürdig und unzivilisiert. Unlogisch eigentlich, wird dort doch vorgeführt, wie man sogar mit Kleinkriminellen (oder gar nach unseren moralischen Wertvorstellungen Unschuldigen) kurzen Prozess machen kann - und zwar gestützt und bestärkt von einer (!) islamischen Rechtsauslegung, die wenig Erbarmen kennt. Genau so wenig übrigens wie die christlichen Fundamentalisten auf der anderen Seite des Atlantiks, die sich bekanntlich ebenfalls für die besseren Menschen halten und ebenfalls in "göttlicher" Mission zu handeln vorgeben.
Sorry, ich kann mir nicht helfen, aber vor solchen Leuten graut mir. Vor solchen Leuten habe ich wirklich Angst. Weil sie Gräben aufreißen, wo keine sein sollten.
lg
anouk
Geändert von Anouk (31.08.2006 um 23:49 Uhr).
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01.09.2006, 18:28
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AW: Christentum und der Islam
eine bekannte türkisch schriftstellerin namens necla kelek hat einmal gesagt,dass religion eigentlich abgeschafft werden muss,um den wahnsinn stoppen zu können den fanatismus auslöst.das ist zwar eine drastische äußerung,aber irgendwie hat sich recht damit.ich denke ohne religion würde der mensch trotzdem werte und norme entwickeln ohne dabei auf irgendeine religion verweisen zu müssen,denn werte und moralische wertvorstellungen sind wichtig fürs gesellschaftliche zusammen leben.dahinter steckt einfach nur menschliche und soziale logik wie zum bsp ,dass man einen anderen menschen nicht töten soll (woran sich komischer weise die "verfechter" der religion genannt terrroristen Zizou nicht erinnern können grrr...).außerdem muss jeder mensch für sich selbst entscheiden,ob die normen und werte aus den jeweiligen schriften der weltreligionen überhaupt noch in der heutigen zeit gültigkeit besitzen :vogel) ! oder würdet ihr auf die idee kommen eure ehepartner körperlich züchtigen zu wollen oder zu steinigen :ang) ? ich sag nur schaltet mal euren kopf ein!
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18.09.2006, 14:20
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
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Zitat von kataif
Alle beten Gott an - aber er hat nur unterschiedliche Namen.Dennoch beten sie den gleichen Gott an.
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ähm ich wollte das nur noch kurz berichtigen. für christen (ich weiss jetzt leider nicht ob alle formen des christentums darauf aufbauen oder nur die katholiken) ist jesus christus ein menschliches wesen, gott. im islam hingegen kann kein menschliches wesen jemals die rolle gottes einnehmen. deshalb unterscheiden sie sich darin doch sehr stark.
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18.09.2006, 14:28
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
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Zitat von smeng
ähm ich wollte das nur noch kurz berichtigen. für christen (ich weiss jetzt leider nicht ob alle formen des christentums darauf aufbauen oder nur die katholiken) ist jesus christus ein menschliches wesen, gott. im islam hingegen kann kein menschliches wesen jemals die rolle gottes einnehmen. deshalb unterscheiden sie sich darin doch sehr stark.
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irgendwie interpretierst du etwas falsch. jesus ist der SOHN gottes. gott ist kein MENSCH, aber er hat die menschen erschaffen
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18.09.2006, 14:37
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AW: Christentum und der Islam
ja ja klar aber, weil er anscheinend der sohn gottes ist, tritt er, in den augen der christen, die nachfolge gottes an und wird so eben als sohn ihm gleichgestellt. heutzutage wird ja hauptächlich jesus christus angebetet.
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18.09.2006, 14:39
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AW: Christentum und der Islam
Zitat:
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Zitat von boncuklar
irgendwie interpretierst du etwas falsch. jesus ist der SOHN gottes. gott ist kein MENSCH, aber er hat die menschen erschaffen
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Ja genau, so wird ein Schuh draus. Und das glauben alle Christen, egal ob evangelisch oder katholisch oder freikirchlich oder oder oder...
Jedenfalls habe ich noch nie gehört, daß Jesus mit Gott gleichgestellt wird.
Lieben Gruß, Sabine
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