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Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung.
Wer/Was/Wie bin ich?

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  #91 (Permalink)  
Alt 04.04.2007, 14:03
Anouk
 
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Blinzeln AW: Feminismus neu definiert ?

Okay, passiert. Viel Spaß mit dem neuen Endlos-Thread. (Was machen eigentlich die Kopftücher?) :-)

lg
anouk
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  #92 (Permalink)  
Alt 28.04.2007, 22:29
gfb34istanbul
 
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AW: Feminismus neu definiert ?

ein lehrer vom gymnasium sagte: in deutschland gibt es fasst nur professoren, fast keine professorinnen. ist das emanzipation in deutschland???? was sagt ihr den dazu feministen?
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  #93 (Permalink)  
Alt 30.09.2007, 22:40
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Unabhängigkeit von Frauen

bonjour

in der paralleldiskussion schrieb

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Das habe ich auch nicht behauptet. Nur, dass das Kopftuch nicht eins zu eins mit anderen religiösen Symbolen verglichen werden kann.

Den 11. September hatte ich bewusst nicht erwähnt. Zum einen, weil damit ein Fass geöffnet wird, das ich heute nicht mehr angemessen ausschöpfen kann, zum anderen, weil die Gefahr groß ist, dass sich damit die Gemüter hier so erhitzen werden, dass ich den Thread am Ende schließen muss.

Das Kopftuch demonstriert aus meiner Sicht politisch unter anderem zwei Dinge: Die Abgrenzung zur Mehrheitsgesellschaft und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsgruppe. Das wirst du selbst hier feststellen, wenn du dich mal gründlich hier durchliest, und hier unterstelle ich allen Beteiligten grundsätzlich trotzdem erst mal den Willen zur Verständigung und zu einem Miteinander.

Das ist im Grunde die andere Seite dessen, was du dargestellt hast. Was da was stärker bedingt, können wir hier vermutlich kaum beantworten. Ich sehe einfach mit Sorge, dass sich die Abgrenzungen verfestigen.

Mir geht es im übrigen überhaupt nicht um staatsrechtliche Dinge. Ich komme aus der Frauenbewegung, und für mich ist das Kopftuch sehr wohl auch ein Symbol dafür, dass Frauen in Abhängigkeit gehalten werden und dieser Zustand so weit wie möglich zementiert wird. Und bei aller Bereitschaft, eine andere Kultur anzuerkennen, zu akzeptieren und im Miteinander Kompromisse einzugehen, gibt es für mich Errungenschaften unserer Kultur, die ich nicht bereit bin, preiszugeben. Die Unabhängigkeit von Frauen ist eine wesentliche davon.
a/ seit wann sind frauen unabhängig (ist es nicht eher eine fata morgana, eine pure "möchte gern" haltung ) ?

b/ und wenn es schon vorkommt, wird es nich dann von anderen frauen dafür schwer bezahlt ?

c/ wieviel "selstständigkeit" braucht denn jedes geschlecht ?


salut
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  #94 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 08:25
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mar mar ist offline
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AW: Feminismus neu definiert ?

seit ostern wurde hier nichts mehr geschrieben- huch....
na ja, es gab den eva hermann.thread und ähnliche diskussionen, die sehr die gemüter erhitzten ....
es naht weihnachten- und damit der blick auf die heiligste aller frauen, die jungfrau die gottes sohn geboren haben soll...
ist maria eine feministin ?
__________________
die beiträge schreibwettbewerb Tipps für Neueinsteiger
Leben ist das beste Sonderangebot - bekommen wir es doch gratis..... jüd. Sprichwort MAR

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  #95 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 08:29
marion42
 
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AW: Feminismus neu definiert ?

Zitat:
Zitat von mar Beitrag anzeigen
seit ostern wurde hier nichts mehr geschrieben- huch....
na ja, es gab den eva hermann.thread und ähnliche diskussionen, die sehr die gemüter erhitzten ....
es naht weihnachten- und damit der blick auf die heiligste aller frauen, die jungfrau die gottes sohn geboren haben soll...
ist maria eine feministin ?
wenn dann wohl maria magdalena...
die lebensgefährtin von ihm...
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  #96 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 08:33
marion42
 
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AW: Unabhängigkeit von Frauen

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
bonjour

in der paralleldiskussion schrieb



a/ seit wann sind frauen unabhängig (ist es nicht eher eine fata morgana, eine pure "möchte gern" haltung ) ?

b/ und wenn es schon vorkommt, wird es nich dann von anderen frauen dafür schwer bezahlt ?

c/ wieviel "selstständigkeit" braucht denn jedes geschlecht ?


salut
ich bin unabhängig...seitdem ich im berufsleben stehe..
nein, andere frauen müssen nicht für meine unabhängigkeit bezahlen!

soviel unabhängigkeit wie jeder mensch es für sich persönlich braucht, egal ob mann oder frau...und egal, wie andere es gerne hätten..liegt im ermessen jeder einzelnen person..

lg marion :-)
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  #97 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 22:31
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AW: Feminismus neu definiert ?

bonjour marion

in meinen augen sind die meisten menschen absolut abhängig. und am meisten von einem partner, was nicht nur richtig sondern schön ist: es ist die grundlage einer partnerschaft, und menschen, die keine partnerschaft eingehen konnten, sind, ich sage das mit absicht nicht bemitleidend, sondern nüchtern,

einsam.

jetzt zu den auswirkungen.

was wären die meisten orchester ohne musikerinen heute? nichts mehr ... die besten und meisten musiker sind heute frauen. aber wieviele frauen werden dirigent? prozentual weniger, als der prozentsatz der frauen, die homosexuell leben... seit jahrhunderte (jahrtausende). also lag diese aktivität den frauen bislang nicht. da musizieren eine der absolut ersten aktivitäten des zivilisierten menschen ist, sagt es bände. keiner zwingt die frau da zu verzichten: hier können sich die härtesten feministinen auf dem kopf stellen. es hilft nichts: es gab immer und wird immer aktivitäten geben, in diesem fall sogar schöne und ehrenhafte, wo beide geschlechter andere begabungen und neigungen haben.

die emanzipation fand oft auf dem rücken anderer frauen statt.

viele frauen leiden unter doppelbelastung: sie tun alles, um mit ihrem partner und dem rest der familie einwandfrei klar zu kommen, oft viel verzicht ihrerseits, und am arbeitsplatz (kindererzieherinen, krankenschwester und andere pflegerinen, lehrerinen, ärztinen etc.) treffen sie, die anderen, die ohne entschuldigung sie über gebühr ungeniert belasten, weil sie "alleinerzieherinen" sind und sonderrechte, eine sonderstellung davon ableiten. das meinte ich mit "auf dem rücken anderer frauen". alleinerzieher wird oft heute als behindertenpass angesehen: ich darf's!

ich bin überzeugt, dass der mensch sich in der partnerschaft noch besser entfalten kann als alleine. nicht nur der mann! wieviel "selstständigkeit" braucht denn jedes geschlecht? viel weniger als allgemein angenommen wird, jedenfalls.

salut
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  #98 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 23:00
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AW: Feminismus neu definiert ?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
in meinen augen sind die meisten menschen absolut abhängig. und am meisten von einem partner, was nicht nur richtig sondern schön ist: es ist die grundlage einer partnerschaft, und menschen, die keine partnerschaft eingehen konnten, sind, ich sage das mit absicht nicht bemitleidend, sondern nüchtern, einsam.
Wieso konstruierst du diesen unverständlichen Zusammenhang zwischen Unabhängigkeit und Einsamkeit? Es war bisher noch nirgendwo die Rede davon, dass man bzw. frau sich seines Partners entledigen muss, um unabhängig zu sein.

Zitat:
die emanzipation fand oft auf dem rücken anderer frauen statt.
Daran stimmt nur, dass die Frauen die Belastung tragen. Aber ihnen dafür auch gleich noch die Schuld zuzuschieben, das bedarf wirklich einer seltsamen männlichen Denkweise, die ich weder nachvollziehen kann noch will. Glücklicherweise befindet sie sich auch im Aussterben und ich muss das heute nicht mehr.

Zitat:
viele frauen leiden unter doppelbelastung: sie tun alles, um mit ihrem partner und dem rest der familie einwandfrei klar zu kommen, oft viel verzicht ihrerseits, und am arbeitsplatz (kindererzieherinen, krankenschwester und andere pflegerinen, lehrerinen, ärztinen etc.) treffen sie, die anderen, die ohne entschuldigung sie über gebühr ungeniert belasten, weil sie "alleinerzieherinen" sind und sonderrechte, eine sonderstellung davon ableiten. das meinte ich mit "auf dem rücken anderer frauen". alleinerzieher wird oft heute als behindertenpass angesehen: ich darf's!
Ich weiß nicht, wie viele Alleinerziehende du kennst. Viele können es nicht sein, sonst wüsstest du, dass Alleinerziehende im Berufsleben genauso in Konkurrenz stehen wie alle anderen auch und dass ihnen weder Sonderrechte eingeräumt werden noch sonstige Privilegien. Die wenigsten von ihnen haben die Unterstützung, die sie brauchen würden, um ein Leben als Berufstätige mit Kind auch nur einigermaßen reibungslos über die Bühne zu bringen. Sie schaffen´s meistens aber trotzdem - weil sie müssen.

Die Arroganz, mit der du dich hier über Leute hermachst, bei deren Verpflichtungen du vermutlich nach drei Tagen völlig erschöpft das Handtuch werfen würdest, finde ich nahezu unterträglich.
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  #99 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 23:21
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AW: Feminismus neu definiert ?

rebonjour alteglucke

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Die Arroganz, mit der du dich hier über Leute hermachst, bei deren Verpflichtungen
es hat mit arroganz nichts zu tun, zu bemängeln, dass heute eine generation von selbstständigen frauen heranwächst, die rücksichtslos andere frauen über gebühr belastet, weil sie selbst alleinerzieherinen sind, und sie der meinung sind, sonderrechte davon ableiten zu dürfen, oder?

kürzlich wurde ein 8 jähriges kind total von seiner mutter in der kinderbetreuung der schule vergessen, mehrere stunden. und es geschieht täglich.

aber das wäre nicht schlimm, wenn diese mütter lieb und bescheiden bleiben würden, wenn sie das personal wieder treffen, das für sie einspringen muss. auch wenn es zu oft vorkommt. aber zu oft werden sie gleichzeit fresch und unhöfflich unter berufung auf ihrem stand als alleinerzieherin.

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
du vermutlich nach drei Tagen völlig erschöpft das Handtuch werfen würdest, finde ich nahezu unterträglich.
vielleicht, vielleicht auch nicht: nachdem ich aus so einer familie entstamme, sehe ich das aus der sicht des kindes. ausserdem würde ich zuerst alles tun, um nicht alleinerzieher zu werden.

salut
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  #100 (Permalink)  
Alt 01.10.2007, 23:28
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AW: Feminismus neu definiert ?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
rebonjour alteglucke



es hat mit arroganz nichts zu tun, zu bemängeln, dass heute eine generation von selbstständigen frauen heranwächst, die rücksichtslos andere frauen über gebühr belastet, weil sie selbst alleinerzieherinen sind, und sie der meinung sind, sonderrechte davon ableiten zu dürfen, oder?

kürzlich wurde ein 8 jähriges kind total von seiner mutter in der kinderbetreuung der schule vergessen, mehrere stunden. und es geschieht täglich.

aber das wäre nicht schlimm, wenn diese mütter lieb und bescheiden bleiben würden, wenn sie das personal wieder treffen, das für sie einspringen muss. auch wenn es zu oft vorkommt. aber zu oft werden sie gleichzeit fresch und unhöfflich unter berufung auf ihrem stand als alleinerzieherin.



vielleicht, vielleicht auch nicht: nachdem ich aus so einer familie entstamme, sehe ich das aus der sicht des kindes. ausserdem würde ich zuerst alles tun, um nicht alleinerzieher zu werden.

salut
Ich habe versucht, dir mit freundlichen Worten nahe zu bringen, dass du einfach Unsinn erzählst und hier eine Gruppe von Menschen pauschal verunglimpfst. Noch einmal: Ich glaube nicht, dass du viele Alleinerziehende kennst. Und von ihrem Leben hast du offenbar nicht viel Ahnung.

Dass du die Verantwortung für das, was du Belastung nennst, allein den Frauen zuschiebst, ist schlicht dreist. Viele Betreuungsprobleme ergäben sich erst gar nicht, wenn sich die Väter ebenso intensiv um die Kinder kümmern würden wie die Mütter. Aber die finden bei dir offenbar gar nicht erst statt.

Im übrigen tust du außerdem auch noch so, als würden Frauen alleinerziehend, weil das so viel Spaß macht. Und das hat selbstverständlich mit Arroganz zu tun.
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