Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

20.09.2006, 08:46
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AW: feminismus neu definiert ?
hey sorry es ist ganz einfach so das eine frau kinder kriegen kann im gegensatz zu einem mann und ich sehe es als pflicht für jede frau an kinder zu kriegen. wer sich nachher um die kinder kümmert ist eine andere frage und sollte in einer gleichberechtigten partnerschaft auch kein problem sein ganz einfach. altersarmut und auf dauer sinkende renten (ich werd wahrscheinlich mein leben lang einzahlen und gar keine rente bekommen) entsteht doch erst dadurch das wir hier keine kinder mehr bekommen durch den ganzen selbstverwirklichungstrip der deutschen frauen. wie soll eine soziale rentenkasse auch funktionieren bei einer geburtenrate von 1,3 so kann alles nur den bach runter gehen. wenn wir wieder bedeutend mehr kinder hätten, könnten wir den frauen bzw männern die sich um die kinder kümmern eine zusätzliche rente ermöglichen. aber machen wir doch einfach so weiter lasst uns die geburtenrate auf 1,1 senken, da man in die heutige welt ja keine kinder mehr setzen kann oder zumindest nicht mehr als 2.
Geändert von rebel (20.09.2006 um 08:56 Uhr).
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20.09.2006, 08:51
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AW: feminismus neu definiert ?
Tja, Rebel, hab dem nichts mehr hinzuzufügen. Du hast ins Schwarze getroffen!!!!
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20.09.2006, 09:16
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AW: feminismus neu definiert ?
Zitat:
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Zitat von rebel
hey sorry es ist ganz einfach so das eine frau kinder kriegen kann im gegensatz zu einem mann und ich sehe es als pflicht für jede frau an kinder zu kriegen. wer sich nachher um die kinder kümmert ist eine andere frage und sollte in einer gleichberechtigten partnerschaft auch kein problem sein ganz einfach. altersarmut und auf dauer sinkende renten (ich werd wahrscheinlich mein leben lang einzahlen und gar keine rente bekommen) entsteht doch erst dadurch das wir hier keine kinder mehr bekommen durch den ganzen selbstverwirklichungstrip der deutschen frauen. wie soll eine soziale rentenkasse auch funktionieren bei einer geburtenrate von 1,3 so kann alles nur den bach runter gehen. wenn wir wieder bedeutend mehr kinder hätten, könnten wir den frauen bzw männern die sich um die kinder kümmern eine zusätzliche rente ermöglichen. aber machen wir doch einfach so weiter lasst uns die geburtenrate auf 1,1 senken, da man in die heutige welt ja keine kinder mehr setzen kann oder zumindest nicht mehr als 2.
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alles lieb und gut, aber wo nehmen wir bei über 4 mill. arbeitslosen noch mehr arbeitsplätze für eventuell mehr kinder her?
ohne arbeitsplatz wird auch nichts in die rentenkasse gezahlt. hast du daran schon mal gedacht? irgendwas hinkt an dem ganzen system ... nur in den griff hats noch keiner bekommen
l.g.
boncuklar
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20.09.2006, 09:39
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AW: feminismus neu definiert ?
Zitat:
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Zitat von boncuklar
alles lieb und gut, aber wo nehmen wir bei über 4 mill. arbeitslosen noch mehr arbeitsplätze für eventuell mehr kinder her?
ohne arbeitsplatz wird auch nichts in die rentenkasse gezahlt. hast du daran schon mal gedacht? irgendwas hinkt an dem ganzen system ... nur in den griff hats noch keiner bekommen
l.g.
boncuklar
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Liebe boncuklar, da ich in einer politischen partei bin möchte ich dazu eigentlich nicht zu viel sagen, da das sonst in parteipropaganda ausartet und das ist hier nicht das richtige forum dafür. nur so viel deutschland ist ein sehr reiches land und damit mein ich nicht die staatskasse, denn die ist sehr leer, sondern das privatvermögen der deutschen ist sehr hoch im internationalen vergleich. kinder setzen in menschen glücksgefühle frei und machen wir uns nichts vor kinder kosten geld, kleidung, windeln etc.. sprich kinder fördern den konsum etwas das deutschland in den letzten jahren komplett verlernt hat. steigender konsum bedeutet mehr wachstum, mehr wachstums bedeutet mehr Beschäftigung, da die unternehmen mehr umsatz haben und automatisch mehr reingewinn. auf dauer sorgt mehr beschäftigung für weniger sozialabgaben, was dann die arbeitslosenqoute auf dem dienstleistungssektor auch senkt, da das vorher beschriebene nur für den industriesektor zu treffend ist. die komplett gesenkte arbeitslosenqoute sorgt für sehr geringe sozialabgabe, was dafür sorgt, dass die höhere kinderzahl auch arbeitsplätze bekommt . die deutschen und ihre vorsicht geld auszugeben ist das problem von deutschland meiner meinung nach, nur wenn das gelöst ist kommen wir zu den punkt den ich vorher meinte mit der pflicht kinder in die welt zu setzen.
aber an diesem punkt schluss, wenns dich interressiert in welcher partei ich bin, dann bitte per pn.
LG
rebel
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20.09.2006, 10:26
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AW: feminismus neu definiert ?
Zitat:
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Zitat von Inada
Wer Karriere machen will, kann das. Wer Kinder kriegen will, kann das auch.
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... hmm, schon klar. Soll sogar Leute geben, die beide Felder kennen und ziemlich genau wissen, wovon sie reden.
Zitat:
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Zitat von inada
Ich möchte auch irgendwann Kinder. Dann bleib ich vielleicht auch zu Hause. Aber das ist doch kein Emanzipationsproblem.;-)
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Korrekt. Wenn man einen zahlungskräftigen Gatten im Rücken hat, der Auszeiten sponsert und die sehr wahrscheinlichen Gehaltsabstriche nach Elternzeit etc. auffängt, mit Rentenausgleich und allem sonstigen pipapo, ist es das nicht. Wir sprechen uns wieder... jenseits von Bollywood... ;)
@rebel: Verzeih, aber wenn ich lese, es sei die "Pflicht" einer deutschen oder überhaupt Frau, Kinder in die Welt zu setzen, scrollen sich mir die Zehennägel hoch. Da bin ich ja dankbar, dass ich meine "Pflicht" (die ich im übrigen als Kür betrachte) schon erfüllt habe, auch wenn's leider nur für ein Einzelkind gereicht hat. Aus ungebrochenem Drang zur Selbstverwirklichung? Das überlasse ich getrost Deiner Phantasie... ;)
Aber nochmal zurück zur "Pflicht": Schon mal gehört, dass es etliche Menschen gibt, die keine Kinder in die Welt setzen können? Oder bei denen es sich mangels geeigneten Partners schlicht nicht ergeben hat? Und da schließe ich durchaus die Fälle ein, in denen die Männer sich dem ganzen Zeugungsbrimborium aus unterschiedlichen Gründen verweigern. Was ihr gutes Recht ist, aber nicht ausschließt, dass sie's sich irgendwann anders überlegen und dann zu einem jüngeren Modell greifen, während die "Alte", die treu und brav zugewartet hat, bis es zu spät war, schlicht Pech hatte. Kommt alles vor, nicht mal so selten. Und mal unabhängig davon: Irgendwo kann ich's auch verflixt gut verstehen, wenn kinderlose Singles, verzeiht den Ausdruck, reflexartig im Strahl kotzen, wenn aus der Politik alle Naselang "neue" populistische Vorschläge kommen, wie man sie denn ob ihrer Kinderlosigkeit verstärkt bei Rentenbeiträgen etc. zur Kasse bitten könnte. Tolle Solidargemeinschaft, ehrlich. Aber auch da ticke ich für mancher Leute Geschmäcker wahrscheinlich entschieden zu altmodisch und sozialromantisch.
;)
anouk
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20.09.2006, 11:06
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AW: feminismus neu definiert ?
Zitat:
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Zitat von Anouk
... hmm, schon klar. Soll sogar Leute geben, die beide Felder kennen und ziemlich genau wissen, wovon sie reden.
Also genau von diesen Menschen spreche ich auch. In meinem Freundeskreis sind alle etwas älter und allein zwei der Managerinnen unseres Unternehmens sind Mütter geworden. Sie bekommen das prima auf die Reihe.
Korrekt. Wenn man einen zahlungskräftigen Gatten im Rücken hat, der Auszeiten sponsert und die sehr wahrscheinlichen Gehaltsabstriche nach Elternzeit etc. auffängt, mit Rentenausgleich und allem sonstigen pipapo, ist es das nicht. Wir sprechen uns wieder... jenseits von Bollywood... ;)
;)
anouk
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Also ich orientiere mich da nicht an der gehaltlichen Situation meines Mannes. Ich werde auch weiter arbeiten, wenn ich ein/ zwei Kinder habe. Und die Halbtagsmutter, wie auch immer man die Nanny eben nennt oder Betreuung, kann ich selbst bezahlen, wenn ich weiter arbeite. Sollte ich nicht weiterarbeiten können, werde ich mich auf meinen Mann stützen. Das ist ihm aber auch klar und das ist nunmal dann sein Job
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20.09.2006, 11:12
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AW: feminismus neu definiert ?
@anouk
ich hatte Antworten wie die von Inada erwartet, eigentlich sogar noch mehr davon. Und ich bin ein bisschen zwiespältig in meiner Ansicht dazu. Zum einen ist ihre Ignoranz der tatsächlichen Verhältnisse der ärgerliche Grund dafür, dass über Bücher wie das von Eva Herman tatsächlich immer noch diskutiert wird und in der Frauenpolitik alle paar Jahre das Rad neu erfunden werden. Zum anderen ist sie aber auch der Grund dafür, warum Inada vermutlich irgendwann wirklich Kinder bekommen wird. Und ich hoffe sehr, dass der Ärger, den ich mir nun regelmäßig einhandle, weil ich nicht nur meinen Job vernünftig machen, sondern auch eine gute Mutter sein will, ihr erspart bleibt.
Inadas Reaktion ist die klassiche Reaktion junger, gut ausgebildeter Frauen vor dem ersten Kind, gestärkt von den Ursula von der Leyens dieser Welt. Wenn das erste Kind da ist und der Göttergatte sich erst mal vom Acker gemacht hat, wird sie feststellen, dass sie nicht die Wahl hat, sondern hin und her gezerrt wird von den verschiedenen Notwendigkeiten ihres Lebens. Keine Kita, die so lange geöffnet hat wie frau arbeiten muss, keine Teilzeitstelle jenseits vom Kassiererinnen-Job – und 40-jährige männliche Kollegen, die jeden Tag zwölf Stunden ranklotzen können, weil sie ihre Kinder nur alle zwei Wochen am Wochenende sehen.
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20.09.2006, 11:15
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AW: feminismus neu definiert ?
Liebe Anouk, mir wurde von einer höheren kraft mein leben geschenkt, wofür ich sehr dankbar bin auch das meine eltern mich nicht abgetrieben haben, wovon ich gar nichts halte, da abtreibung für mich mord ist. ich bin mit sichherheit nicht der intelligenteste in diesem forum, aber ich bin auch nicht ganz auf dem kopf gefallen. ich weiß, dass frauen auch durch vergewaltigungen schwanger werden können und nur in diesem fall sehe ich eine berechtigung für einen schwangerschaftsabbruch. nur weil ich weiß das mein kind mit behinderungen zur welt kommt, darf ich es nicht abtreiben, denn allah bzw gott liebt dieses kind wie einen gesunden menschen und das muss auch für die kommenden eltern das kriterium sein. und ansonsten wenn eine person sich reif genug dafür fühlt sex zu haben, dann muss diese person auch die reife haben zu wissen, dass mehr dabei herumkommen kann als spaß. Es gibt kein allheilverhütungsmittel, dass kann man überall nachlesen. ein kondom ist nicht sicher, die pille nicht, das diaphragma nicht etc., mit diesem bewustsein schlafe ich mit meiner freundin, in dem wissen das sie trotz verhütung schwanger werden kann und da ich die reife habe mit ihr zu schlafen habe ich auch die reife mein kind zu lieben.
aber ich bin jetzt grad ziemlich vom thema abgekommen, egal weiter im programm, ja ich sehe es als meine pflicht an kinder zu kriegen allein schon aus respekt vor meinen vorfahren, um meine gene der nächsten generation weiter zu geben. weiter glaube ich das es allahs/gottes wille ist das wir uns weiterfortpflanzen ansonsten sterben wir aus und wofür hat er uns dann erschaffen? diese pflicht kann ich nicht alleine erfüllen, da ich biologisch nicht in der lage bin kinder zu bekommen, muss diese aufgabe/pflicht die frau übernehmen. Ich wer manns genug zu hause zu bleiben mich um die kinder zu kümmern, würde mich nicht als frau fühlen da ich mich um etwas kümmere was ich selbst erschaffen hab. es ist falsch kindererziehung etc der frau allein zu überlassen, bei mir wurds so gemacht und ich hab drunter gelitten.
es ist mir durchaus bewusst, dass meine spermien einfach zu langsam sein könnten oder das die frau die ich liebe aus anderen gründen keine kinder bekommen kann, dann kann man keine bekommen, aber dann würd ich wenigstens versuchen kinder aus anderen Ländern denen es dreckig geht zu adoptieren.
nenn mich einen konservativen romantiker in sachen familie/kinder, aber so bin ich so wurde ich erzogen und aus respekt vor meinen eltern sollte ich auch kinder bekommen.
Anouk ich kann über dein leben nicht urteilen, ich kenn dich nicht ich kenn deine vergangenheit, deine lebensverhältnisse usw. nicht. ich weiß nicht ob du einen partner hast, der dir vielleicht zu wenig geholfen hat. ich kann nicht darüber urteilen ob du aus ungebrochenen drang zur selbstverwirklichung nur ein kind hast oder was weiß ich, ich kenn dich nicht und würde mir deshalb nie anmaßen über dich zu urteilen. aber tu das dann bitte auch nicht über mich, wenn es für mich pflicht ist dann ist es so und wenn ich diese pflicht auf die frauen ausweite dann tu ich das aus meinem gefühl das meine meinung richtig ist. so wurd ich erzogen, so bin ich.
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20.09.2006, 11:24
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: feminismus neu definiert ?
Liebe Alte Glucke,
ich kann mich der Vorrede von Rebel da nur anschließen.
Ich weiss nicht, was du für ein Leben führst und warum du meines oder mich für meine Statements hier verurteilst. Tatsache ist, dass ich, und das ist nicht arrogant gemeint, mit meinen 25 Jahren in einer Managementposition bin und eine ganze Familie alleine ernähren könnte. Ich finde auch wie rebel, dass ich dennoch Kinder kriegen sollte und dies wünschen mein Mann und ich uns auch in wenigen Jahren, denn wir wissen, dass sowohl er, als auch ich, alleine für den Familienunterhalt sorgen können.
Ich weiss, dass mein Mann, selbst sehr erfolgreich, sich immer um mich und die Kinder kümmern wird und ich weiss auch, auch wenn du dich jetzt totlachst, dass unsere Ehe eine Ehe für immer ist, auch wenn viele das nicht verstehen, aber unser Glauben an das Eheversprechen ist so gross und wir kennen uns seit zehn Jahren, so dass ich weiss, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Wenn ich das aus welchen Gründen auch immer nicht können sollte, dann kann ich alleine für ein Kind sorgen. Ich sorge, wenn du es genau wissen willst gerade parallel für drei Mädchen, die ich monatlich unterstütze, damit sie studieren gehen können, da ihre Eltern ihnen dies nicht ermöglichen könnten und ich weiss dankbar zu sein, denn was ich erreicht habe habe ich auch meinem Umfeld zu verdanken. Das möchte ich weitergeben.
Aber ich bitte dich nicht über mich zu Urteilen, denn das würde ich mir über dich ja auch nicht anmaßen. Mir scheint wir leben einfach in ganz anderem Umfeld, aber das hat nichts mit dem Charakter einer Person zu tun!!! 
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20.09.2006, 12:15
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AW: feminismus neu definiert ?
Liebe Inada,
ich urteile keineswegs über dich. Ich wünsche dir sogar sehr, dass dein Leben so verläuft, wie du es dir heute vorstellst. Meine eigenen und die Erfahrungen vieler anderer Frauen zeigen aber, dass die Vorstellung, dass alles machbar ist, in aller Regel exakt mit dem ersten Kind endet.
Im übrigen geht es ja nicht nur um dich. Du sprichst in deinen Statements hier ja für alle Frauen.
Zitat:
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Aber das kann hier in unserem Land doch jeder sein. Wir haben doch die Wahl.
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Auch wenn für dich am Ende nur die organisatorischen Probleme übrig bleiben sollten (wie: dringende Dienstreise, Kind krank, Tagesmutter fällt aus, Oma und Opa sind nicht greifbar), gibt es in diesem Land sehr viele Mütter, für die die Frage, berufstätig ja oder nein, auch eine finanzielle ist. Oft gibt es nur die Wahl zwischen "Eigentlich lohnt es sich nicht, bei dem, was ich für die Betreuung ausgeben muss" und "irgendwas muss ich arbeiten, um mein Kind und mich zu ernähren".
Später mehr, sorry.
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