Identitas/Wesenseinheit Identität entsteht aus situativer Erfahrung. Wer/Was/Wie bin ich? |

28.02.2007, 21:27
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Emanzipation als Eigentor?
Schon oft habe ich über dieses Thema nachgedacht, und irgendwie denke ich in manchen Situationen..ja, wir Frauen haben doch oftmals die A- Karte. Von wegen Emazipation..tztz!
Heute gehört es zum guten Ton, dass ich als Frau nicht nur Mutter bin, sondern natürlich auch arbeiten gehe. In den meisten Fällen erledigt dann die Frau auch noch nebenbei das Familienmanagement,so ala`das bisschen Haushalt mach ich doch mit links. Der moderne Mann hilft natürlich ein bisschen, doch bei vielen ist es doch in der Realität so, dass der größte Teil an der Frau hängen bleibt.
Hiermit will ich nicht die Rechte und Freiheiten durch die Emanzipation ansprechen, doch sehe ich in meinem Umfeld: Irgendwie sind wir Frauen doch wieder die angeschiss..
Stell Dich heute mal bei Leuten vor und sag: Ich bin Hausfrau, wer nimmt einen denn da noch ernst?
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28.02.2007, 21:38
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AW: Emanzipationseigentor
Hallo Susan,
wenn Du nichts dagegen hast, verschiebe ich das Thema mal zu Identitas - ich glaube, da passt es gut hin.
;)
anouk
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28.02.2007, 21:43
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AW: Emanzipationseigentor
Mir fällt dazu sicher noch mehr ein, aber vorerst das:
Da ist Frau eben gefordert, den modernen Mann seinen Anteil an der häuslichen Arbeit übernehmen zu lassen. Aber nur weil ein Kerl den Allerwertesten nicht hoch bekommt, willst du doch nicht ernsthaft die Emanzipation in Frage stellen?
Geändert von alteglucke (28.02.2007 um 21:58 Uhr).
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28.02.2007, 21:56
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Nein meine Liebe, da hast Du mich missverstanden.
Ich nehme lediglich war, dass viele Frauen eine enorme doppelbelastung tragen. Ausserdem stelle ich auch an mir selbst fest, Mädels, die sich mir als HausfrauundMutter vorstellen, schnell mal in die Schublade " die hat ja gar keine Ahnung vom richtigen Leben, wenn die den ganzen Tag nur putzt" zu schieben. Ist doch eigentlich Blödsinn.
Ausserdem empfinde ich besonders anstrengende Arbeitstage, danach den Haushalt & Kind & Hausaufgaben und was sonst noch alles so ansteht echt anstrengend, mit einem;) Auge denke ich mir dann: Wenn ich gross bin werd ich auch mal Hausfrau..
Nein, im ernst jetzt, bei der mehrzahl der Paare die ich kenn läut es echt so, dass die Mädels mehr Dpooelbelastung tragen als der Mann, so war doch die Emanzipation nicht gedacht oder?
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28.02.2007, 22:02
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Natürlich sind viele Mütter doppelt belastet - weil die Väter eben nicht ihren Anteil übernehmen. Aber das können sie eben nur im Binnenverhältnis mit ihren Männern ändern.
Ich frage es noch mal etwas anders: Willst du Hausfrau sein mit allen damit verbundenen Abhängigkeiten, damit du den ganzen Tag Zeit hast, dich um den Haushalt zu kümmern?
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28.02.2007, 22:21
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Nö, ich wäre ja ne emazipierte Hausfrau. Ich würde all meinen netten Hobbys nachgehen..
Es geht hier in meinen Gedanken doch nicht ausschliesslich um mich ( hab ja auch gar keinen Mann, also nix mit Hausfrau)
Doch ich sage es nochmal, Emanzipation 2007 sieht für mich oft so aus, als wäre sie nicht so dass Frauen aus ihrer Mutter- Haushaltsrolle-trotz- Berufstätigkeit richtig rauskommen. Mit Sicherheit gibt es Partrtner, wo es wirklich 50:50 aufgeteilt ist.
Doch ich beobachte, hey, dass sind wenige Prachtexemplare, und die Frau übernimmt den Löwenanteil, auch oft noch die erziehung betreffend. Bei den Elternabenden in der Schule sind 80% Mütter...
Und auch die Bezeichnung "Ich bin Hausfrau und Mutter" hat doch oft einen Langweilercharackter.
Ich kenne in meinem weiten bekanntenkreis nur einen Mann, der sich Elternzeit genommen hat. Warum ist das so selten? Weil die Männer heute immer oft noch besser verdienen?
Irgendwie oberfaul meiner Meinung nach
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01.03.2007, 08:55
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Zitat:
Zitat von Susan
Ich bin Hausfrau, wer nimmt einen denn da noch ernst?
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ich. ich finde hausfrau und mutter ist einer der ehrenhaftesten "berufe" die es gibt, wenn du grad das zweite sehr gut machst, dann ist es der ehrenhafteste.
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01.03.2007, 09:08
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Ich finde es toll, dass es noch Hausfrauen gibt, denn es gibt genug Frauen, die ihre Kinder einfach "abschieben" nur um Karriere zu machen, wo ich mich frage, ob diese Kinder Unfälle oder wirklich gewollt waren...
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01.03.2007, 09:50
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AW: Emanzipation als Eigentor?
wie sag ich immer so gerne...
da erziehen die frauen die männer über jahrhunderte weg dazu, das sie das futter, bzw die kohle ranschleppen..
frau setzt sich bequem in die höhle, lass doch den alten draussen in der kälte rumjagen...und dann, 50 jahre frauenbewegung, und schon geht unsere schönere längere lebenserwartung den bach runter..
mal ganz ehrlich, was haben sich denn hausfrauen auszustehen, klar in den ersten jahren hat man stress mit dem nachwuchs, aber dann..
ich seh es doch bei meinen freundinnen...sauna, fitness, kaffeetrinken, im garten in der sonne liegen....
und wenn sie dann mal bei mir ( vollberufstätig) auf nen sprung vorbei kommen, höre ich immer nur wie gestresst sie sind..
also eins weiss ich, wenn ich nochmal als frau auf die welt komme, such ich mir nen kerl der das futter in die höhle bringt, gebe ihm dafür das gefühl das er chef ist und hab ansonsten meine ruhe...
denn die brauche ich ja, da ich später, wenn er schon nen meter unter der grasnarbe liegt, dank stressigem jagdverhalten, noch viel zeit haben möchte die rente zu verprassen..
also soooo toll ist die emanzipation nun auch nicht gelungen..
lg marion :-)
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01.03.2007, 09:55
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AW: Emanzipation als Eigentor?
Ich bin für Gleichberechtigung keine Frage!!
ABer ich finde es übertrieben, dass die Frauen nun mit aller Gewalt das tun wollen, was Männer tun.
Vor allem bei den Berufen!
Wenn es jemanden gefällt, dann soll er es tun, jeder kann den Beruf ausüben den er will, aber die Frauen versuchen mit Gewalt es den Männern irgendwie zu "zeigen", das finde ich schon total übertrieben!!
Gleichberechtigung ja, aber das artet schon in nen Geschlechterkampf aus!
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