| Liebe, Flirt & Partnerschaft Alles rund um Liebe, Beziehung, und alles was dazu gehört.. Profitiert von den Tipps, Tricks und Erfahrungen der anderen Besucher. |

04.03.2007, 08:05
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
[quote=*yildiz*;108990
Wie wahr! Aber wenn man jemanden sehr liebt, dann sieht man leider sehr oft nicht, dass man gerade am besten Weg ist, sich selbst aufzugeben![/quote]
Hallo Yildiz
Anscheinend siehst du aber das du dabei bist dich selbst aufzugeben, und spätestens dann sollte es "Genug" sein.
Wenn es dir nicht gut geht mit deinem Freund bzw. dem was er immer und immer wieder "anstellt", wenn du nicht mehr du selbst bist, dann musst DU was ändern.
Liebe ist nicht immer rosarot und zaubert ein Lächeln, Liebe ist manchmal auch schmerzhaft.
Wenn du es nicht mehr verzeihst und er es nicht versteht, dann liebt er dich wohl nicht so sehr wie du ihn.
Ich wünsch dir viel Kraft
LG Aylin
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04.03.2007, 09:03
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
genug ist dann, wenn die liebe " alle" ist.
liebe ist kein unerschöpfliches kontingent für alle zeiten. liebe kann eíne zeitlang vieles tragen und verzeihen.
aber mit jedem verzeihen bröckelt ein kleines stückchen dieser liebe weg..
und irgendwann ist dann der zeitpunkt für den liebenden erreicht, an dem er feststellt, jetzt ist nichts mehr von der liebe da.
dieser zeitpunkt setzt bei dem einen früher ein, bei dem anderen später, aber wenn es einsetzt ist der zeitpunkt gekommen zu sagen..
jetzt ist genug.
lg marion :-)
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04.03.2007, 09:47
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
@AylinDeniz
Danke für Deine aufmunternden Worte!
Ja es ist einfach gesagt etwas zu ändern, denn man gibt ja nicht nur das Negative auf, sondern verliert auch all die schönen Sachen - noch dazu von einem Menschen, den man liebt (geliebt hat?)!
Liebe ist nicht immer rosarot und zaubert ein Lächeln, Liebe ist manchmal auch schmerzhaft.
Und trotzdem verstehe ich nicht, wieso Liebe schmerzhaft sein kann, wenn sich beide lieben?!... bei uns waren es 4 Jahre.
Wenn du es nicht mehr verzeihst und er es nicht versteht, dann liebt er dich wohl nicht so sehr wie du ihn.
Ja das habe ich ihm auch immer gesagt, aber das hat er nicht verstanden. Wie schon erwähnt, für ihn ist es so > Wenn man jemanden liebt, dann verzeiht man immer. Man macht Fehler, mal der Eine, mal der Andere. Aber er sagt dass nicht so schlimm sein kann, dann man es nicht verzeihen kann (er sagte öfters: "Ist jemand gestorben??!" Nein? Na dann kanns nicht so schlimm sein...)!
Hauptsache ist, man bleibt für immer beisammen, oder zumindest man kommt immer wieder zum Anderen zurück und verbringt das Leben gemeinsam.
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04.03.2007, 09:53
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
@marion42
genug ist dann, wenn die liebe " alle" ist.
Danke für Deine Antwort!
Und doch ist es sehr schwierig... Wer von uns "träumt" denn nicht von der großen Liebe, welche ein Leben lang anhält?!
liebe ist kein unerschöpfliches kontingent für alle zeiten. liebe kann eíne zeitlang vieles tragen und verzeihen.
aber mit jedem verzeihen bröckelt ein kleines stückchen dieser liebe weg..
und irgendwann ist dann der zeitpunkt für den liebenden erreicht, an dem er feststellt, jetzt ist nichts mehr von der liebe da.
Ich finde das leider sehr traurig - zum Einen dass die Liebe irgendwann ´weg´ ist, und zum Anderen dass es einen Menschen gibt, der die Liebe ´kaputt´ macht - und das aus mir unverständlichen Gründen (Ich war IMMER nett und korrekt zu ihm, hab ihn nie angelogen und nie was Böses getan!!).
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04.03.2007, 10:02
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
es ist nun mal leider so...mit der liebe...
und es hilft nicht, wenn nur einer lieb und nett ist..
geben und nehmen muss es sein..wenn einer nur nimmt, dann passt es nicht..
aber kopf hoch, die liebe hat viele gesichter und es finden sich andere die es dann wert sind ....:-)
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04.03.2007, 10:26
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
Ich glaube kein mensch, der einen anderen menschen wirklich aufrichtig liebt, sollte diesen belügen....
natürlich gibt es augenblicke, wo man lieber dem partner kleine dinge verschweigt, wie zum bsp. "boar hat die krass lange beine" oder "oh er hat aber hübsche augen etc", was man einander nicht grad unbedingt auf die nase binden möchte.manchmal ist auch zu viel wahrheit einfach schädlich für die beziehung....
ich persönlich hasse es wenn jemand lügt und kann selber nicht unaufrichtig sein....selbst wenn man partner mir fremdgegangen sein sollte oder mich irgendwie sonst hintergangen haben sollte, so sollte er in lage sein mir das zu sagen, gerade, wenn er mich liebt.....
es gibt menschen, die bauen ständig mist und merken einfach nicht, was sie mit ihren fehlern anrichten oder oft erst dann, wenns zu spät ist ( zu dieser kategorie gehöre ich ja selber), aber die einen machen es absichtlich und die anderen eben nicht.....
man kann einem menschen aufrichtig verzeihen und vertrauen kann man wieder flicken, aber man kann dies auch nicht ständig tun oder gar von seinem partner immer und immer wieder abverlangen....irgendwann muss man nämlich von seinen fehlern auch mal gelernt haben und seine persönliche konsequenzen daraus ziehen....
jeder mensch hat ein anderes toleranzvolumen beim verzeihen...die einen mehr, die anderen weniger...jedoch sollte man die persönliche toleranz überdenken, wie viel einem dieser mensch bedeutet und ob man überhaupt noch eine chance in dem ganzen/in der beziehung/freundschaft sieht....
liebe hört da auf, wenn man merkt, dass man sich für den partner auf den kopf stellen und sich verstellen muss, damit man dessen verständnis erhält.....
ich hoffe ich konnte dir damit irgendwie helfen 
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04.03.2007, 11:04
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
@whaty2000
Danke für Deinen Beitrag, Du hast viel Wahres geschrieben. Und ich fühle mich immer mehr bestätigt, wenn ich solche Worte lese! Aber ich war bereit für die Liebe auf sehr vieles zu verzichten und auch sehr vieles aufzugeben - dazu gehörte leider auch fast ich selbst!
es gibt menschen, die bauen ständig mist und merken einfach nicht, was sie mit ihren fehlern anrichten oder oft erst dann, wenns zu spät ist ( zu dieser kategorie gehöre ich ja selber), aber die einen machen es absichtlich und die anderen eben nicht.....
Dazu sage ich nur, besser spät als nie! Darf ich fragen was Du ´angerichtet´ hast?
Absichtlich oder unabsichtlich - das ist eine gute Frage!! ER hat sich immer wieder damit entschuldigt, dass er es ja nicht absichtlich macht. Aber für mich war das irgendwann keine Enschuldigung mehr, sondern ich hielt diese Aussage für ´das Schlimmste´ was er sagen konnte. Warum?
Fehler absichtlich machen ist zwar nicht schön, aber es würde wenigstens bedeuten dass ER wüsste was Richtig und was Falsch ist, und damit aufhören könnte wenn er nur wollte. Fehler unabsichtlich machen, und das immer und immer wieder, ist sehr schlimm - das bedeutet für mich, der andere weiß gar nicht was er mir damit antut. Und noch dazu: Selbst wenn er wollte, könnte er damit gar nicht aufhören - denn er macht es ja nicht mit Absicht...
man kann einem menschen aufrichtig verzeihen und vertrauen kann man wieder flicken, aber man kann dies auch nicht ständig tun oder gar von seinem partner immer und immer wieder abverlangen....
Ja genau. Auch ich musste mein Vertrauen langsam immer wieder aufbauen, bzw. er musste das tun. Doch noch bevor alles wieder ´in Ordnung´ war, machte er den selben (!) Fehler nochmal! Mein Vertrauen war wieder weg, noch bevor es wieder richtig da war. Und mit jedem Rückschlag dauerte es immer und immer länger, es wieder aufzubauem. Im Endeffekt (weil es ja ständig passiert ist), kam es nie dazu dass mein Vertrauen wieder ganz da war.
irgendwann muss man nämlich von seinen fehlern auch mal gelernt haben und seine persönliche konsequenzen daraus ziehen....
Das dachte ich, dass ER vielleicht irgendwann mal aus seinen ´Fehlern´ lernt. Er tat es nicht, und darum denke ich auch, dass er einiges gar nicht als ´Fehler´ sah. Obwohl er sich mir gegenüber jedes Mal entschuldigte und meinte, dass er es nicht mehr tut - was ja eigentlich bedeutet, dass er eingesehen hat, dass es falsch war. Oder hat er nur gelogen, um mich zu beruhigen? Ich weiß es nicht.
Ich wollte ihm IN der Beziehng die Chance und Möglichkeit geben, aus Fehlern zu lernen - auch wenn dies bedeutet hat, dass ich ein wenig ´leiden´ muss. Doch jeder hat eine 2. Chance verdient! Manche auch 2 oder 3, aber leider lernen es manche eben nie.
Ich glaube er kann es erst dann lernen, wenn er von mir (!) keine Chance mehr erhält. Denn solange ich ihm immer wieder verzeihe, gibt es ja eigentlich für ihn keinen Grund, sich zu ändern und es anders zu machen (eben diesen Fehler nicht mehr).
Ich finde es nur sehr schade, denn was habe ich davon, wenn er es erst ´nach´ mir lernt?! Ich meine damit nicht, dass ich zeit verschwendet hab - nein auf keinen Fall!! Aber ich hätte so gerne gehabt, dass es mit UNS klappt!
liebe hört da auf, wenn man merkt, dass man sich für den partner auf den kopf stellen und sich verstellen muss, damit man dessen verständnis erhält.....
Auch da geb ich Dir recht! Aber ich hab eben alles versucht, damit aus UNS etwas wird. Leider vergebens (?). Und obwohl ich oft gesehen hab, dass ich mich fast aufgeben, wollte ich weiterkämpfen für UNS - weil ich einfach nicht wahrhaben wollte, dass wenn man sich liebt, es nicht klappt...
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04.03.2007, 13:34
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
Liebe Yildiz,
Leiden wird immer derjenige, der weiter liebt, obwohl eine Beziehung längst zerbrochen ist!!!
Er sagt er möchte dir die Wünsche von den Augen ablesen: "steht in deinen Augen etwa nicht die Traurigkeit nachdem er erneut denselben Fehler begangen hat?"
Er sagt er möchte dir die Sterne vom Himmel holen: "ist dies nicht etwas imaginäres? Aber an dem realen Wunsch nicht mehr verletzt zu werden scheitert er?"
Das er immer wieder testet wie weit er es treiben kann liegt ja nun leider auch daran, dass du ihm ein und denselben Fehler mehrmals verziehen hast. Das weisst du auch, ich habe es gelesen. Aber verliert man dann nicht mit der Zeit den Respekt vor sich selbst und auch seinen Stolz? Das kann doch nicht dein Ziel sein, oder?
Wenn er, wie du es schreibst, zu dir sagt: "ich würde dir alles verzeihen" muss ich wirklich schmunzeln, denn du selbst hast ja geschrieben du würdest nie etwas tun was ihm weh tut, du hast viele Dinge aufgegeben die ihm nicht gefielen. Auf der Basis dass er dies weiß und auch spürt ist es doch ein einfaches dir mit der oben genannten Aussage ein schlechtes Gewissen zu verpassen, denn er weiß dass du ihm nie den Grund geben wirst dir etwas verzeihen zu müssen. Ich hoffe das ist verständlich?
Ich habe auch schlechte Momente solcher Art in meinem Leben durchgemacht. Ich kann dir nur sagen dass mir es immer geholfen hat direkt alles in mein Tagebuch zu schreiben. Ich habe die Erfahrung gemacht dass man dann ein paar Tage später oder auch mehr Zeit später alles aus einer objektiven Sich liest und man dann erkennt wie schlimm es tatsächlich ist.
Sicher ist es schwer nach 4 Jahren zu sagen, es hat keinen Sinn mehr. Aber stell dir vor du sagst es dir nach 10 Jahren oder mehr, wieviel Zeit hast du dann verschwendet? Sicher gibt es auch schöne Momente, aber diese wiegen doch die schlechten nicht auf, ansonsten würdest du doch nicht so sehr leiden, oder?
Es ist natürlich schade, dass er es wahrscheinlich erst dann versteht und daraus lernt wenn du dich trennst, aber du hast doch auch etwas gelernt. Deine Grenzen zu erkennen!! Es ist sicherlilch nicht einfach, aber du musst dich wieder frei machen. Lenke dich mit schönen Dingen ab, mach Dinge die dir gut tun. Geh einer Freundin auf den Wecker, heule, leide, aber werd wieder du selbst!!
Ich weiß, ich hab gut reden, aber glaube mir ich war auch in so einer Lage. Ich habe eine Telefonrechnung von 400 DM gehabt, weil ich all meinen Freundinnen etwas vorgeheult habe und dass stundenlang. Sie haben mich nie fallen lassen, wir sind auf Partys gegangen, sind in die Disco, sind shoppen gegangen usw., alles Dinge die mich ablenkten und mir gut taten. Und siehe da als ich dann in meinem Tagebuch las wurde mir klar "nein, so hast du gelitten? Nein, so willst du nie wieder leiden"
Als ich dann sah, dass er tatsächlich in der nächsten Beziehung anders war, tat es mir nicht mehr weh. Es freute mich, dass er gelernt hat, denn ich hatte auch etwas gelernt, nämlich meine Grenze des Erträglichen zu erkennen und GENUG zu sagen.
Aber so wie ich aus deinen Antworten lese hast du diese Grenze bei dir schon erkannt. Ich hoffe wirklich sehr, dass du den Absprung schaffst und positiv in die Zukunft blickst. Sehr banal aber trotzdem, "auf jeden Topf paßt ein Deckel" und dein Freund scheint nicht der richtige Deckel für dich zu sein. In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du die Kraft besitzt deinen eigenen Weg zu gehen.
Liebe Grüße Booker
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04.03.2007, 14:33
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
@Booker
Danke für Deine Worte!
Leiden wird immer derjenige, der weiter liebt, obwohl eine Beziehung längst zerbrochen ist!!!
Ja das ist so, aber wenn man jemanden wirklich liebt, kann man nicht ´einfach´ aufhören ihn zu lieben! Und auch wenn es weniger wird (mit der Zeit oder weil er mir auch viel Schlechtes getan hat), weiß nicht ob sie jemals weg sein wird! Es gab auch viele schöne Momente in der Beziehung und er hat mir viel gelernt für das ich ihm sehr dankbar sein bin - und für das er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird!
Er sagt er möchte dir die Wünsche von den Augen ablesen: "steht in deinen Augen etwa nicht die Traurigkeit nachdem er erneut denselben Fehler begangen hat?"
Doch das tut sie!! Darum verstand ich ihn ja auch nicht, denn ich bin nur dann vollkommen glücklich in einer Beziehung, wenn mein Partner das auch ist! Wenn ich sehe dass es ihm nicht gut geht, dann geht es mir auch nicht gut. Und wenn ich noch dazu wüsste dass ich der Grund wäre warum es ihm nicht gut geht, dann hätte ich SOFORT etwas daran geändert!
Aber auch in seinen Augen konnte ich die Traurigkeit sehen - nachdem er mich verletzt hatte, und ich so gekränkt war dass ich ihn ein paar Tage nicht sehen und hören wollte. Mit diesem Verhalten tat ich ihm auch weh, das konnte ich sehen. Er war traurig, weinte viel, versuchte verzweifelt mich zurückzuholen und meinte "Er kann nicht ohne mir". Hätte er anders reagiert, wäre ihm das ´egal´ gewesen, dann wär mir auch klar gewesen dass ihm nicht so viel an mir liegt. Und ich hab es ihm wirklich nicht einfach gemacht - oft waren es Stunden, auch Tage, aber auch manchmal Monate.
Aber so wie er jedes Mal am Boden zerstört war, konnte ich nicht verstehen wieso er den Fehler immer wieder gemacht hat - ich meine, er verletzte sich ja schlussendlich durch sein falsches Verhalten immer wieder auch selbst!?
Das er immer wieder testet wie weit er es treiben kann liegt ja nun leider auch daran, dass du ihm ein und denselben Fehler mehrmals verziehen hast. Das weisst du auch, ich habe es gelesen. Aber verliert man dann nicht mit der Zeit den Respekt vor sich selbst und auch seinen Stolz? Das kann doch nicht dein Ziel sein, oder?
Ja das verliert man! Das ist nicht mein Ziel und mir ging es auch nicht gut dabei. Und darum stellte ich mir/euch auch die Frage "Wann ist genug, genug?".
Wenn er, wie du es schreibst, zu dir sagt: "ich würde dir alles verzeihen" muss ich wirklich schmunzeln, denn du selbst hast ja geschrieben du würdest nie etwas tun was ihm weh tut, du hast viele Dinge aufgegeben die ihm nicht gefielen. Auf der Basis dass er dies weiß und auch spürt ist es doch ein einfaches dir mit der oben genannten Aussage ein schlechtes Gewissen zu verpassen, denn er weiß dass du ihm nie den Grund geben wirst dir etwas verzeihen zu müssen. Ich hoffe das ist verständlich?
Ja das weiß ich, aber ich hätte nicht gedacht dass Jemand so ´unfair´ ist, noch dazu wo ihm so viel Liebe geschenkt wird und so viel Gutes getan wird!
Ich habe auch schlechte Momente solcher Art in meinem Leben durchgemacht. Ich kann dir nur sagen dass mir es immer geholfen hat direkt alles in mein Tagebuch zu schreiben. Ich habe die Erfahrung gemacht dass man dann ein paar Tage später oder auch mehr Zeit später alles aus einer objektiven Sich liest und man dann erkennt wie schlimm es tatsächlich ist.
Danke für den Tipp mit dem Tagebuch, hab ich früher auch des Öfteren praktiziert. Im Moment hilft es mir mehr, hier mit euch darüber zu schreiben! Ich bin echt so froh dass ich auf eure Seite gestossen bin!
Sicher ist es schwer nach 4 Jahren zu sagen, es hat keinen Sinn mehr. Aber stell dir vor du sagst es dir nach 10 Jahren oder mehr, wieviel Zeit hast du dann verschwendet?
Ja das ist es ja, nach 4 Jahren eigentlich immer noch dort bei den Problemen, wo wir schon ´am Anfang´ waren. Und noch weitere 4 jahre hätte ich nicht ausgehalten. Aber er versprach immer wieder Besserung und meinte, es dauert seine Zeit bis er sich ´ändert´. Und ich habe dann immer nur gesagt, dass 4 Jahre schon lange sind, um sich ´ändern´ hätte zu können. Und eigentlich, wenn man sieht dass man einem geliebten Menschen wehtut, dann bräuchte man eigentlich keine 4 Minuten dazu um das zu erkennen (meine Meinung)!
Sicher gibt es auch schöne Momente, aber diese wiegen doch die schlechten nicht auf, ansonsten würdest du doch nicht so sehr leiden, oder?
Anfangs konnten die schönen Momente immer die schlechten aufwiegen. Dann war es 50:50, und das war schon hart für mich. Doch schlussendlich haben die schlechten überwiegt, bzw. sich gehäuft - und da konnte ich nicht mehr...
Als ich dann sah, dass er tatsächlich in der nächsten Beziehung anders war, tat es mir nicht mehr weh. Es freute mich, dass er gelernt hat, denn ich hatte auch etwas gelernt, nämlich meine Grenze des Erträglichen zu erkennen und GENUG zu sagen.
Das ich selbst auch daraus lerne, das ist natürlich etwas Positives. Doch wenn ich im Moment daran denke dass ich ihn in einer Beziehung ´erlebe´ wo dann alles klappt, dann wär ich glaub ich am Boden zerstört und würde mich fragen "Warum?!".
Wir waren auch 1x lange auseinander (über 1 Jahr). Für mich war diese "2. Beziehung" wie eine 2. Chance. Er hatte mir auch Briefe geschrieben - es täte ihm unendlich Leid, er hätte viele Fehler gemacht, er könnte es sich selbst kaum verzeihen, er liebt mich über alles und dass er es nie wieder so weit kommen lassen würde...
Tja, schon damals waren diese Fehler mein Trennungsgrund, und leider gab er mir wieder den selben Grund um an Trennung zu denken.
Ich kann nicht mit ihm, aber auch nicht ohne ihn!
Das waren sehr oft meine Gedanken während wir zusammen waren. Manchmal war es für mich schlimmer ohne ihn zu sein, als ihm seine Fehler zu verzeihen. Aber zum Schluss war es jedes Mal für mich mit ihm so schlimm, dass es ohne ihn kaum noch schlimmer hätte werden können!
Ich weiß nicht, vielleicht liebt er mir nicht so viel wie ich ihn - aber das glaube ich nicht, denn er hat es mir mehrmals bewiesen. Wahrscheinlich hat er einfach nur ein anderes Verständnis von der Liebe, und er sieht Liebe nicht so wie ich sie sehe...
Geändert von *yildiz* (04.03.2007 um 14:39 Uhr).
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04.03.2007, 14:54
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AW: Wann ist genug, genug - der grosse Unterschied?
[quote=*yildiz*;109209]
Wahrscheinlich hat er einfach nur ein anderes Verständnis von der Liebe, und er sieht Liebe nicht so wie ich sie sehe...Aber zum Schluss war es jedes Mal für mich mit ihm so schlimm, dass es ohne ihn kaum noch schlimmer hätte werden können![/quote]
Das sind die Worte die ich hören wollte!!Sie sagen alles aus!!
Behalte sie immer vor Augen!! Lese sie dir immer durch wenn du schwächelst und geneigt bist ihm erneut eine Chance zu geben!! Überdenke deine Schritte!! Und wenn du Hilfe brauchst schrei ganz laut nach Hilfe, hier werden immer Menschen sein, die dir zuhören und dir ihre Sichtweisen zeigen!! Du musst nur zuhören wollen....und sie dann in deine Entscheidungen einarbeiten, dann schaffst du es über ihn hinweg zu kommen!!
Alles liebe Booker;)
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