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  #1 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 16:17
rebel
 
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Binationale Heiratsstatistik

ich hab mal eben gesucht und das gefunden:
außerdem wollt ich mal wieder einen thread erstellen



Zitat:
Zitat von ra-sim Beitrag anzeigen
Also mal abgesehen davon dass laut statistik die Deutsch-Türkische Ehe an der spitze steht von allen Ausländer-Deutsche Ehen, klappt es wirklich sehr gut. Man kann genauso Heiraten und beides einfliessen lassen und den Kindern kann man beides beibringen, oder sich entscheiden.
Manche sprechen von einem Auslaufmodell - gemeint ist die Institution Ehe. Doch 430.000 Eheschließungen in Deutschland im Jahr 1999 sind immer noch eine stattliche Zahl, auch wenn sie deutlich unter der Marke von 1990 - dem Jahr der Wiedervereinigung liegt: vor 10 Jahren wurde 516.000 mal das Jawort vor dem Standesbeamten gesprochen. Damals waren das statistisch 6,5 Eheschließungen pro 1.000 Einwohner, 1999 sank diese Ziffer auf 5,2.
Von Interesse ist, wie sich die Ausländer in Deutschland am "Heiratsverhalten" beteiligen - oder genauer: welche Partner sie sich für den Ehebund suchen. Auch darüber liefert die Statistik einige Aufschlüsse. Von den 430.000 Eheschließungen waren bei 360.000 (84 %) beide Seiten deutsche Partner, bei 70.000 - d.h. bei jeder 6. neuen Ehe - waren nichtdeutsche Partner beteiligt. Von diesen Ehen waren nur in 11.500 Fällen beide Partner Ausländer (2,7 %), aber es gab 58.600 Eheschließungen zwischen Deutschen und Ausländern (13,6 %). Diese binationalen Ehen sind zweifellos ein Indiz für die zunehmende Verschmelzung deutscher und nichtdeutscher Bevölkerung. In 26.200 Fällen heiratete eine deutsche Frau einen nichtdeutschen Mann, bei 32.300 Eheschließungen gaben sich ein deutscher Mann und eine Frau ausländischer Nationalität das Jawort. Dass deutsche Frauen und Männer ihre nichtdeutschen Partner aus ganz unterschiedlichen nationalen Gruppen und mit unterschiedlicher Priorität wählen, zeigen folgende Grafiken.

Wenn die "Ehefreudigkeit" der Ausländerinnen und Ausländer (bei einem Bevölkerungsanteil von 9 %) die der Deutschen offensichtlich übersteigt - allerdings ist dabei auch das niedrigere Durchschnittsalter der ausländischen gegenüber der deutschen Bevölkerung zu berücksichtigen -, so stehen sie allerdings auch in der Scheidungshäufigkeit den "rein deutschen" Ehen kaum nach. Von den 191.000 in Deutschland geschiedenen Ehen waren 164.000 (86 %) solche mit 2 deutschen Partnern und 26.000 Ehen (14 %) mit ausländischer Beteiligung: davon rund 7.000 (3,7 %) beiderseits nichtdeutsche Partner, 12.600 (6,6 %) mit deutscher Frau und ausländischem Mann und gut 7.000 (3,7 %) mit deutschem Mann und ausländischer Frau.

http://www.isoplan.de/aid/index.htm?.../statistik.htm

Geändert von rebel (26.04.2007 um 16:24 Uhr). Grund: quellenangabe
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  #2 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 16:27
Benutzerbild von sdost
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AW: binationale heiratsstatistik

Diese Statistiken sagen gar nichts aus. "Eine Deutsche heiratet einen Türken" muss nicht das bedeuten wonach es aussieht. Es kann sich auch um eine türkischstämmige Frau handeln, die die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hat. Das gleiche auch bei Polen. Viele Polen die behaupten Deutsche zu sein und deshalb die Staatsangehörigkeit bekommen haben, heiraten Polinnen.
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  #3 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:08
alsadaha
 
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Daumen hoch AW: binationale heiratsstatistik

Trotzdem fand ich den Artikel sehr interessant.
Danke Rebel.
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  #4 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:12
LaFeBeSi
 
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AW: binationale heiratsstatistik

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Diese Statistiken sagen gar nichts aus. "Eine Deutsche heiratet einen Türken" muss nicht das bedeuten wonach es aussieht. Es kann sich auch um eine türkischstämmige Frau handeln, die die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hat.
Und? Sind das dann keine Türkinnen mehr? Ich habe auch die deutsche Staatsbürgerschaft, neben der türkischen, bin ich jetzt keine Türkin mehr, obwohl beide Elternteile aus der Türkei stammen? Und meine Eltern? Die das gleiche getan haben und ihr halbes Leben dort verbracht haben, sind das dann keine Türken mehr?

Dieses Argument scheint mir nicht so überzeugend..


Ich fand die Statistiken sehr interessant und bin froh, dass Multi Kulti immer angesagter wird ;)
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  #5 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:16
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AW: binationale heiratsstatistik

Also mir gefallen die Eheschließungen mit nicht-deutschen Frauen...
Da sieht man's mal wieder...
__________________
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  #6 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:18
alsadaha
 
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AW: binationale heiratsstatistik

Zitat:
Zitat von LaFeBeSi Beitrag anzeigen
Und? Sind das dann keine Türkinnen mehr? Ich habe auch die deutsche Staatsbürgerschaft, neben der türkischen, bin ich jetzt keine Türkin mehr, obwohl beide Elternteile aus der Türkei stammen? Und meine Eltern? Die das gleiche getan haben und ihr halbes Leben dort verbracht haben, sind das dann keine Türken mehr?
Dieses Argument scheint mir nicht so überzeugend..
Ich habe Sdost so verstanden, daß er genau das meint.

Türken mit deutschem Paß sind im Prinzip noch Türken, zählen aber statistisch gesehen natürlich als Deutsche.
Ich denke, er meint, daß dies die Statistik verfälscht.
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  #7 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:39
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AW: binationale heiratsstatistik

Zitat:
Zitat von alsadaha Beitrag anzeigen
Ich habe Sdost so verstanden, daß er genau das meint.

Türken mit deutschem Paß sind im Prinzip noch Türken, zählen aber statistisch gesehen natürlich als Deutsche.
Ich denke, er meint, daß dies die Statistik verfälscht.

Ich habe das so verstanden, dass er meinte, auch wenn Leute wie ich mit Deutschen heiraten, dies als Türkisch - Deutsche Ehe gezählt wird, obwohl ich ja auf dem Papier keine Türkin mehr bin..
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  #8 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 19:43
alsadaha
 
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AW: binationale heiratsstatistik

Zitat:
Zitat von LaFeBeSi Beitrag anzeigen
Ich habe das so verstanden, dass er meinte, auch wenn Leute wie ich mit Deutschen heiraten, dies als Türkisch - Deutsche Ehe gezählt wird, obwohl ich ja auf dem Papier keine Türkin mehr bin..
Hm- vielleicht habe ich ihn auch falsch verstanden.
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  #9 (Permalink)  
Alt 26.04.2007, 20:17
rebel
 
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AW: binationale heiratsstatistik

Zitat:
Zitat von conis_girl Beitrag anzeigen
Also mir gefallen die Eheschließungen mit nicht-deutschen Frauen...
Da sieht man's mal wieder...
darf ich fragen, was du da siehst? gut nehmen wir thailand raus aus der geschichte solche männer gibts leider (damit ist nicht gesagt, dass jede thailändisch-deutsche beziehung darauf besteht), gibts nur die tendenz deutsche männer heiraten wenn es eine ausländerin ist am meisten ost und süd-ost europäerinnen und ihr deutsche frauen heiratet halt wenn es ein ausländer ist eher südländer, mehr nicht.

edit: im übrigen frag ich mich warum die türken den ersten platz belegen, wenn ich die zahlen von bosnien-herzegowina und des ehemaligen jugoslawien zusammen rechne ist das mehr und bosnien-herzegowina gehörte auch zu jugoslawien.

Geändert von rebel (26.04.2007 um 20:20 Uhr).
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  #10 (Permalink)  
Alt 27.04.2007, 17:21
Benutzerbild von sdost
TT-Schreck
 
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AW: binationale heiratsstatistik

@LaFeBeSi, bitte nicht immer so emotional reagieren. Ich habe es so gemeint wie es alsadaha verstanden hat. Sobald ein "Ausländer" die deutsche Staatsangehörigkeit hat, wird er als Deutscher gewertet und fällt aus den Statistiken die Nichtdeutsche betreffen heraus.
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