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16.06.2007, 19:57
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Hallo Mel,
dein Leben war von Höhen und Tiefen geprägt, ich bewundere das Du immer nach vorn geschaut hast!
Ich möchte Dir gern ein Buch weiterempfehlen (habs selber nicht gelesen, aber meine Schwester wird es auch bald lesen):
von Dale Carnegie:Sorge dich nicht, lebe! Dieses Buch hilft- fundamentale Tatsachen über Angst, Grübelei und Aufregung zu erkennen,
- sich das Sorgen abzugewöhnen, ehe es einen zugrunde richtet,
- zu einer Lebenseinstellung zu gelangen, die Frieden und Glück bringt,
- mit der Kritik anderer fertig zu werden,
- geistig und körperlich auf der Höhe zu bleiben,
- die eigenen Geldsorgen zu verringern,
- sich selbst zu finden,
- Trübsinn in wenigen Tagen zu heilen,
- an zweiunddreißig Lebensbeispielen zu erkennen, was der Wille des Menschen vermag,
- das Leben zu ändern,
- und vieles mehr ...
(das hab ich aus dem Internet).
Geändert von Kelebek (16.06.2007 um 20:00 Uhr).
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16.06.2007, 20:15
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TT-Stammposter
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Zum Threadtitel:
Nein, kann man nicht. Es ist Schicksal. Man kann allenfalls lernen, mit dem Schmerz zu leben..
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16.06.2007, 20:24
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TT-Rund-um-die-Uhr-Poster
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Zitat:
Zitat von Kimyager
Zum Threadtitel:
Nein, kann man nicht. Es ist Schicksal. Man kann allenfalls lernen, mit dem Schmerz zu leben..
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schmerz?
warum klingen deine postings zu diesem speziellen thema immer so...? verbittert?
du bist doch mit sicherheit ein liebenswerter mensch!?!?
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18.06.2007, 02:16
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Reingestolpert
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Zitat:
Zitat von Kimyager
Zum Threadtitel:
Nein, kann man nicht. Es ist Schicksal. Man kann allenfalls lernen, mit dem Schmerz zu leben..
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Das kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen. Ich selber habe auch in meinem Leben einiges mitgemacht, u.a. jahrelanger sexueller Mißbrauch vor dem 16. Lebensjahr, darauf folgende Depressionen, eine über 20jährige Ehe, die ein Fehler war, aber heute weiß ich, daß ich mein Leben selber in der Hand habe und ich die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.
Es ist ein langer Weg, aber man kann tatsächlich lernen, glücklich zu sein.
Und ich denke, wenn Melda es schafft, Verantwortung abzugeben und ihrem Freund zu vertrauen, dann wird sie auch irgendwann erleben, was es heißt, mit sich und seinem Leben zufrieden und glücklich zu sein.
Liebe Kimyager, ich weiß nicht, was du durchgemacht hast, aber glaube mir, es macht keinen Sinn, wenn du an der Vergangenheit festhältst. Das, was du erlebt hast, hat dir vielleicht Jahre deines Lebens gestohlen, erlaube diesen Dingen nicht, dich noch länger zu blockieren. Schau nach vorn und gib dir selber eine Chance.
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18.06.2007, 16:41
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Reingestolpert
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Themenstarter  
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Ich danke Euch für Eure Antworten, es ist traurig zu hören, was Ihr auch schon alles mitgemacht habt.
Einem selbst erscheint das eigene Schicksal manchmal schlimm, wenn ich allerdings höre, was andere Frauen erleben mussten, schäme ich mich dafür, dass ich nicht schon längst (nach diversen coolen Ratgebern wie z.B. Carnegie und Co.), vielen Gesprächen mit mehr oder weniger kompetenten Mitmenschen und dem von-der-Seele-schreiben, nicht endlich die Kraft gefunden habe, die Vergangenheit hinter mir zu lassen und mir selbst und den Menschen, die es wirklich gut mit mir meinten, eine Chance gegeben zu haben. Aber es war eben immer wieder die Angst, wieder enttäuscht zu werden, im Spiel.
Zudem zieht mich meine Krankheit ziemlich runter und ich bin von Herzen froh, mich hier mit Euch austauschen zu können. Selbstverständlich gibt es liebe Menschen, die für mich da sind, aber wenn man aufgrund der Schmerzmittel nicht Auto fahren darf und für jede Kleinigkeit auf andere angewiesen ist, ist es schwer, wieder Mut zu fassen. Aber ich hoffe, dass Eure Worte in Erfüllung gehen und es bald wieder ein wenig aufwärts geht mit mir.
Einen ersten Erfolg kann ich schon verzeichnen: Ich kann meinen Kindern und meinem Liebsten endlich zeigen, wie froh ich bin über all das, was sie mir an Liebe und Hilfe entgegenbringen. Ich habe dabei in strahlende Gesichter geschaut...
Seid herzlich gegrüßt
Melda
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18.06.2007, 17:01
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Zitat:
Zitat von Kimyager
Zum Threadtitel:
Nein, kann man nicht. Es ist Schicksal. Man kann allenfalls lernen, mit dem Schmerz zu leben..
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Deine Worte klingen sehr bitter und resigniert.
Ich kenne auch Schmerz, sehr großen Schmerz, lange Zeit anhaltenden großen Schmerz.
Aber irgendwann ist ein solcher Schmerz vorbei. Ich stecke da auch erst in den Anfängen. Man muss sicherlich was für sich tun.
Z.b. alte Gewohnheiten aufgeben, Neues entdecken, was wieder Freude ins Leben bringt. Voraussetzung dazu, habe ich an mir selbst erfahren, ist es, sich zu öffnen.
Es gibt böse Menschen, das ist gar keine Frage. Böse Menschen, die Dir viel Leid zufügen können.
Es gibt aber auch sehr viele gute Menschen. Man muss sich nach schlimmen Erfahrungen halt auf solche Menschen einlassen können.
Schwierig, aber machbar, denke ich.
Claudia
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18.06.2007, 17:27
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TT-Stammposter
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
hallo melda,
immer wieder stolper ich über deinen thread, habe das bedürfnis, dir was zu schreiben, doch kann es nicht recht formulieren. besonders gerührt hat mich der letzte abschnitt in deinem eingangspost. wir werden nie aus unserer haut herauskommen und zu vollkommen neuen menschen. aber so wie du schreibst, scheinen mir dein herz und deine augen geöffnet. du hast mut und davor habe ich großen respekt. was ich dir wünsche, ist, dich nicht zu hart zu beurteilen. sei nicht so streng mit dir. du bist auf deinem weg. gehst ihn, lernst, erfährst, lässt zu. das ist viel mehr als viele menschen wagen. du bist längst dabei, das zu tun, wovor du dich fürchtest. deine angst, deine hilflosigkeit angesichts des unbekannten und angesichst deiner schwierigen lage sind so verständlich. gleichzeitig lese ich zwischen den zeilen willen und glauben. lass zu, dass deine kinder und dein freund für dich da sind. lass zu, dass du hilflos bist. und glaube daran, dass du dich dabei nicht verlieren wirst. auch wenn es sich einmal so anfühlen mag.
alles gute für dich.
wiebke
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Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben. Eleanor Roosevelt
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01.07.2007, 17:02
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Kann man lernen, glücklich zu sein?
Zitat:
Zitat von Mel21
Ich danke Euch für Eure Antworten, es ist traurig zu hören, was Ihr auch schon alles mitgemacht habt.
Einem selbst erscheint das eigene Schicksal manchmal schlimm, wenn ich allerdings höre, was andere Frauen erleben mussten, schäme ich mich dafür, dass ich nicht schon längst (nach diversen coolen Ratgebern wie z.B. Carnegie und Co.), vielen Gesprächen mit mehr oder weniger kompetenten Mitmenschen und dem von-der-Seele-schreiben, nicht endlich die Kraft gefunden habe, die Vergangenheit hinter mir zu lassen und mir selbst und den Menschen, die es wirklich gut mit mir meinten, eine Chance gegeben zu haben. Aber es war eben immer wieder die Angst, wieder enttäuscht zu werden, im Spiel.
Zudem zieht mich meine Krankheit ziemlich runter und ich bin von Herzen froh, mich hier mit Euch austauschen zu können. Selbstverständlich gibt es liebe Menschen, die für mich da sind, aber wenn man aufgrund der Schmerzmittel nicht Auto fahren darf und für jede Kleinigkeit auf andere angewiesen ist, ist es schwer, wieder Mut zu fassen. Aber ich hoffe, dass Eure Worte in Erfüllung gehen und es bald wieder ein wenig aufwärts geht mit mir.
Einen ersten Erfolg kann ich schon verzeichnen: Ich kann meinen Kindern und meinem Liebsten endlich zeigen, wie froh ich bin über all das, was sie mir an Liebe und Hilfe entgegenbringen. Ich habe dabei in strahlende Gesichter geschaut...
Seid herzlich gegrüßt
Melda
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Das ist doch ein schöner erster Erfolg, weiter so!
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