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Liebe, Flirt & Partnerschaft Alles rund um Liebe, Beziehung, und alles was dazu gehört.. Profitiert von den Tipps, Tricks und Erfahrungen der anderen Besucher.

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Alt 12.07.2007, 16:57
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Das Ende

Ich weiß, es ist lange her, und vielleicht sollte ich lieber fein schweigen, aber zum Abschluss meiner verunglückten Geschichte brauche ich das jetzt einfach doch noch:

"Ich liebe dieses Land." Als er das sagte, fühlte ich mich zum ersten Mal zu ihm hingezogen. Er war der Reiseleiter, der unseren Ausflug zum "Green Canyon" begleitete. Es war romantisch. Wir saßen an Deck eines großen Ausflugsschiffs, die Sonne schien warm, rund um uns grünes stilles Wasser und der Taurus, im Hintergrund leise Musik, schön wie bestellt. Er erzählte mir über die Türkei, über sein Land. Manchmal saßen wir schweigend nebeneinander. Es war schön und er gefiel mir.

Als das Schiff wieder anlegte, fragte er mich, ob ich mit ihm ausgehen würde, aber das lehnte ich ab. Den obligatorischen Basar-Besuch im Anschluss fand ich dann eher nervig. Das passte einfach nicht zu der Atmosphäre auf dem Stausee, außerdem wich der Reiseleiter nicht von meiner Seite. Mit ihm habe ich dann auch einen Kaffee getrunken anstatt einzukaufen. Bevor wir wieder zurück fuhren, drückte er mir einen Zettel mit seiner Handy-Nummer in die Hand.

Ich weiß heute nicht mehr genau, warum, aber am nächsten Tag rief ich ihn an. Oder doch, ich dachte, ein bisschen Spaß im Urlaub könnte nicht schaden. Am selben Abend trafen wir uns, und am selben Abend hatten wir auch zum ersten Mal Sex. Alles in allem bin ich ziemlich dahin geschmolzen. Er war nett, ein bisschen chaotisch, gebildet, zuvorkommend, ein wunderbarer Liebhaber.

Zusammen mit seinem Cousin hatte er eine Wohnung in Mahmutlar, ungefähr acht Kilometer östlich von Alanya, wo mein Hotel war. Als ich ins Hotel zurück wollte, nahm er nicht das Auto, mit dem sein Cousin uns in Alanya abgeholt hatte, sondern ging in die andere Richtung. Das Auto brauche sein Cousin, um zur Arbeit zu kommen, und irgendeiner seiner Kollegen, der Transfer mache, werde uns auf der Strecke sicher aufgabeln. Natürlich gabelte uns keiner auf, und wir spazierten im Sonnenaufgang am Strand entlang nach Alanya. Für mich war das genau die richtige Mischung von Chaos und Romantik.

Aber als er mich zum Abschied küsste und sagte "Das setzen wir heute abend fort" war ich fest davon überzeugt, dass ich nie wieder etwas von ihm hören würde.
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  #2 (Permalink)  
Alt 12.07.2007, 16:58
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AW: Das Ende

Ein Blick in meine Handtasche am nächsten Morgen belehrte mich eines besseren. Darin fand ich seinen Dienstausweis und seine Sonnenbrille, die er mir am Abend vorher in Verwahrung gegeben hatte.

Bis zum Ende meines Urlaubs trafen wir uns von da an in jeder Minute, die er frei hatte. Wir fuhren nachts zur Burg hoch und liebten uns, wir verbrachten den Nachmittag zusammen mit meinem Sohn am Strand, wir lachten gemeinsam über die verrückten Fußballfans, die uns im Stau gefangen hielten. Wir redeten viel über alles mögliche: seine Familie, meine Familie, Politik, Religion, Türken in Deutschland, und darüber, wie sich jeder von uns seine Zukunft vorstellt. Natürlich hatten wir auch viel Sex, und es war immer wunderbar. Trotzdem war ich bei unserem Abschied sicher, dass das ein Abschied für immer war.

Aber als ich nach der Landung am Gepäckband stand und mein Handy einschaltete, hatte ich schon die erste sms drauf: Wie traurig er sei, dass ich nun weg sei, wie sehr er mich vermisse. Ich war ganz froh, wieder zu Hause zu sein, weil ich mich erst einmal sortieren musste. Natürlich erzählte ich auch Freunden davon, und hörte auch gleich die ersten Warnungen: "Der will dich nur, um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen." Am Anfang war ich hin und her gerissen. Einerseits fand ich die Liebeserklärungen, die fast stündlich per sms und ab und zu am Telefon bekam, für dieses Stadium übertrieben, aber schön waren sie natürlich auch. Andererseits fand ich die ganzen Warnungen genauso verfrüht. In der Zwischenzeit hatte ich mich ein bisschen schlau gemacht, und wusste, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das wirklich die große Liebe wird, nur sehr gering ist. Ich wusste aber auch, dass ich eine Entscheidung treffen musste: Will ich ihn oder nicht? Glaube ich ihm oder halte ich ihn für einen der bösen Jungs?

Natürlich gab es Klischees, die er erfüllte: Er war viel jünger als ich, er klingelte an. Unsere Gespräche waren aber alles andere klischeehaft. Ich weiß nicht, ob ich je mit einem Mann über so viele verschiedene Dinge geredet habe, ob ich mir vorher jemals so sicher war, einfach alles sagen zu können. Ich musste es einfach wissen - und buchte einen Flug. Im Flugzeug saß ich noch mit sehr gemischten Gefühlen. Was, wenn er einfach nicht da wäre? Was, wenn wir uns furchtbar streiten würden? Was, wenn er mir auf die Nerven gehen würde?
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Alt 12.07.2007, 17:01
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AW: Das Ende

Sechs Wochen nach unserem Abschied landete ich im Morgengrauen in Antalya. Während ich auf mein Gepäck wartete, stand er schon übermüdet und freudestrahlend hinter der Glasscheibe. Fünf Tage hatten wir nun zusammen, fünf wunderbare Tage, in denen er mich verwöhnte und umsorgte und mir immer wieder sagte und zeigte, wie wunderbar er mich fand. Am Ende war die Entscheidung nicht mehr schwer: Das war der Mann, mit dem ich mein Leben verbringen wollte, welche Schwierigkeiten dafür auch immer überwunden werden mussten.

Der Abschied war schwierig, vor allem allerdings für ihn. Ich freute mich über unsere schöne Zeit, und ich wusste ja auch, dass wir uns auf jeden Fall wiedersehen würden. Aber er war danach tagelang total depressiv. Abgesehen davon ging es im Wesentlichen so weiter wie vorher: Wir redeten über alles mögliche, und wir machten uns ganz allmählich an die Planung für die Zukunft. Für mich war klar, dass die in Deutschland spielen würde, aber ich brauchte ein bisschen, um ihn auch davon zu überzeugen. Silvester wollte er mich seiner Familie vorstellen, und in diesem Jahr wollten wir dann heiraten.

Gleichzeitig erzählte er aber auch gelegentlich von finanziellen Schwierigkeiten. Das ließ vor meinem inneren Auge rote Alarmlampen aufblinken, aber da er mich nicht um Geld bat und alles auf typisch türkische Art gelöst wurde, beruhigte ich mich wieder.

Ein paar Wochen, nachdem ich bei ihm war, hatte er einen Motorradunfall. Einer seiner Cousins rief mich an, um mir das zu sagen. Nach seiner Schilderung lag er im Sterben, in Wahrheit war er aber mit einer Gehirnerschütterung noch sehr glimpflich davon gekommen. Dieser Cousin blieb ein paar Wochen bei ihm. Mich beruhigte das, weil ich wusste, dass mein liebster nicht gut allein sein konnte. Letzten Endes brachte er unsere Zukunftsplanung aber völlig durcheinander.

Ihm erzählte meiner, dass wir heiraten wollten, und kaum war er zur Familie zurück gekehrt, wurde mein "Verlobter" von seinen Tanten mit Anrufen bombardiert. Das Thema war immer das gleiche: Ich war zu alt, eine Deutsche und überhaupt sei es eine völlige Schnapsidee, mich zu heiraten, und wenn er das wirklich machen würde, bräuchte er sich da nicht mehr blicken zu lassen. Ein ähnliches, aber sehr viel dezenteres Theater hatte ich mit meiner Familie zur gleichen Zeit auch.

Aber im großen und ganzen machte uns das nicht viel. Wir liebten uns und wussten, was wir wollten. Wir machten Pläne für die Zukunft, malten uns aus, wie unser gemeinsames Leben sein würde. Und wir beschlossen, jetzt erst recht und so schnell wie möglich zu heiraten. Das einzige, was ich ausgesprochen störend fand, waren die immer wiederkehrenden Berichte von finanziellen Schwierigkeiten, die mit dem Ende der Saison noch zunahmen.

Eines Tages stellte ich ihn auf die Probe: Ich fragte, ob ich ihm Geld schicken oder lieber zu ihm kommen sollte. Er gab die richtige Antwort und ich flog zum dritten Mal in dem Jahr in die Türkei. Es war wie schon gehabt: Er war zärtlich, liebevoll, zuvorkommend, bekochte und verwöhnte mich rundum. Diesmal war der Abschied nicht ganz so schwer, weil wir genau wussten, dass wir uns schon bald wiedersehen würden.
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  #4 (Permalink)  
Alt 12.07.2007, 17:03
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AW: Das Ende

Nachdem ich wieder in Deutschland angekommen war, fuhr er nach Hause ans Schwarze Meer. Zum einen, um dort die Papiere für die Hochzeit zu beschaffen, zum anderen wohl in der Hoffnung, sich mit seiner Familie auszusprechen. Aber diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Es gab Krach, nicht nur meinetwegen, sondern auch noch wegen einer familieninternen Geschichte. Seine Anrufe waren oft verzweifelt, und oft fragte er mich "Was soll ich denn jetzt machen?" Im übrigen war er auch weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten. Und dieses Mal überwies ich ihm Geld.

Er blieb am Schwarzen Meer, bis ich das nächste Mal in die Türkei flog. Das fand ich ziemlich seltsam. Was wollte er da, wo ihn offensichtlich niemand haben wollte? Meinen Vorschlag, dass ich da hin komme, lehnte er ab. Ich sollte nach Alanya kommen.

Am zweiten Weihnachtstag flog ich nach Antalya, als wir morgens telefonierten, stieg er am Schwarzen Meer in den Bus. Am Flughafen wollte er mich abholen. Aber als ich landete, bekam ich eine sms, in der er schrieb, der Bus hätte eine Panne gehabt, und ich möge bitte zum Busbahnhof kommen, dort würde er bald ankommen. Da war ich schon wütend, weil ich mir unser Wiedersehen anders vorgestellt hatte, und nicht verstehen konnte, warum er nicht schon am Tag vorher losgefahren war. Als er mir dann irgendwann mitteilte, was "bald" bedeutet, kochte ich vor Wut und wäre am liebsten umgekehrt.

Die Nacht verbrachte ich in einem Café im Busbahnhof von Antalya, morgens um halb sechs kam er an und ließ meine Schimpftirade über sich ergehen.
Leider war das noch nicht das Ende der Katastrophen: Als wir in Alanya ankamen, hatte er kein Gepäck bei sich. Bei der Panne sei es verloren gegangen, meinte er. Auch die Wohnung habe sein Freund, mit dem er bis dahin zusammen wohnte, in der Zwischenzeit aufgegeben und wir müssten uns nun ein Hotel suchen.

Ich war stinksauer, todmüde und total durchgefroren. Wir gingen dann in das nächste Hotel am Busbahnhof. Nachdem ich ein bisschen geschlafen hatte und mich mit klarem Blick im Zimmer umschauen konnte, war klar, dass ich dort ganz sicher keine Nacht verbringen würde, geschweige denn eine ganze Woche. Also gingen wir erst mal was essen und dann auf die Suche nach einem anderen Hotel.

Klar war auch, dass noch etwas anderes im Busch war. Mein liebster war fahrig, unaufmerksam, einfach nicht wirklich bei mir, gleichzeitig aber hungrig und verzweifelt. Er gab sich große Mühe, dass alles so war wie die letzten beiden Male, machte Frühstück, schlief mit mir, redete mit mir.

Am zweiten Abend verließ er dann das Hotelzimmer, um seinen Onkel anzurufen. Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe. Als ich nachschaute, sah ich, dass er all seine Sachen mitgenommen hatte und die Hälfte der Zigaretten, die ich aus dem Dutyfree-Shop mitgebracht hatte. Er schickte mir noch eine sms, dass er später kommt, danach war auch das Handy aus.

Es dauerte ein paar Stunden, bis ich realisiert hatte, dass er wohl nicht wiederkommt. Geschlafen hab ich in der Nacht nicht. Am nächsten Morgen rief ich als erstes meine Fluggesellschaft an und buchte meinen Flug um. Ich wollte nur noch nach Hause. Dann rief ich nacheinander ein paar Freundinnen von mir an und schickte wütende sms auf sein ausgeschaltetes Handy. Irgendwie brachte ich auch diesen Tag hinter mich, und am nächsten Tag flog ich wieder nach Hause.
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  #5 (Permalink)  
Alt 12.07.2007, 17:05
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AW: Das Ende

Natürlich war die Geschichte damit noch nicht zu Ende. Pünktlich während meines ursprünglich geplanten Rückflugs schickte er mir eine sms: Bitte, verzeih mir, ich liebe dich, ich musste weg und ich erkläre dir alles. Das versuchte er dann auch, erst per sms, dann war er wieder ab und zu erreichbar. Die Geschichte, die er mir erzählte, war wild und verbunden mit der ersten Bitte um Geld, um so viel Geld, dass ich nur noch mit den Ohren schlackerte. Selbst wenn ich alles geglaubt hätte und ihm hätte helfen wollen, hätte ich ihm niemals so viel Geld geben können. Aber ich war nun auch sehr skeptisch, ob wirklich alles stimmt, was er mir erzählt.

Er bekam von mir jedenfalls kein Geld, sondern Ratschläge, wie er aus diesen Schwierigkeiten wieder raus kommt. In dieser Zeit gab es häufiger Streit, wenn er überhaupt erreichbar war. Selbst in den Momenten, in denen ich ihm glaubte, war ich sauer, dass er sein Leben nicht im Griff hatte und uns so das Zusammensein und unsere Zukunft unnötig erschwert hatte.

Nach viel Nachdenken und dem guten Zureden von vier netten türkischen Männern schrieb ich ihm schließlich eine Mail, in der ich ihn aufforderte, sein Leben in Ordnung zu bringen, und sich erst dann wieder bei mir zu melden. Daran hat er sich zwar nicht gehalten, aber danach ist der Kontakt immer mehr abgebröselt. Es gab noch weitere seltsame Geschichten von ihm, aber irgendwann war dann tatsächlich Stille. Ich bin natürlich nicht so standfest, wie es hier den Anschein haben mag, aber auch da war sein Handy irgendwann wieder aus und blieb es.

Als ich jetzt im Urlaub in der Türkei war, ist mir das alles noch einmal richtig hochgekommen, aber nach ein paar Tagen war es dann gut. Erst hinterher hat mich die Neugierde gepackt und ich habe seinen Freund angerufen, ob er was gehört hat. Auch er wusste aber nicht mehr als ich: Das Handy ist ausgeschaltet.
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Alt 12.07.2007, 17:43
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AW: Das Ende

Eine traurige Entwicklung. Ich hoffe, dir geht es mittlerweile wieder besser.
Liebe Grüße Birgit
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Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben. >Franz Grillparzer<
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alteglucke (13.07.2007)
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Alt 12.07.2007, 18:26
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Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Die Geschichte, die er mir erzählte, war wild und verbunden mit der ersten Bitte um Geld, um so viel Geld, dass ich nur noch mit den Ohren schlackerte. Selbst wenn ich alles geglaubt hätte und ihm hätte helfen wollen, hätte ich ihm niemals so viel Geld geben können. Aber ich war nun auch sehr skeptisch, ob wirklich alles stimmt, was er mir erzählt.

Er bekam von mir jedenfalls kein Geld, sondern Ratschläge, wie er aus diesen Schwierigkeiten wieder raus kommt.
Und das war genau das Richtige, Andrea! So traurig und verletzend die Geschichte für Dich gewesen ist: Du kannst echt stolz darauf sein, dass Du halbwegs kühlen Kopf bewahrt hast. Auf mich wirkt es so, als seiest Du gerade noch zum richtigen Zeitpunkt mit angesengten Schwanzfedern da raus gekommen.

Und wer weiß, wie er sich das alles vorgestellt hatte - aber allein für die Tatsache, dass er Dich schnöde hat sitzen lassen und dann hinterher, böse formuliert: aus sicherer Entfernung auf Deiner Gefühlsklaviatur rumgeklimpert hat, hat er die rote Karte verdient. Wer nach so 'ner Nummer nicht auf Knien mit roten Rosen anrobbt, soll bleiben, wo der Pfeffer wächst! Blödian, der!

Kopf hoch und sei umarmt.

Anouk
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alteglucke (13.07.2007)
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Alt 12.07.2007, 18:31
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AW: Das Ende

Danke, aber dank der zunehmenden Entfernung von dieser Geschichte geht´s mir jetzt ziemlich gut. Und ich weiß auch immer noch nicht, ob nicht doch alles stimmte, was er mir erzählt hat. Das spielt allerdings auch keine Rolle. Ich hab für ihn getan, was ich richtig und vertretbar fand. Er tut mir sogar leid, aber ich will keinen Mann, der mir leid tut.

Wenn tatsächlich alles stimmte, ist übrigens die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Handy aus ist, weil er im Knast ist.
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Alt 12.07.2007, 19:17
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Die Glucke, eine Frau wie ein Berg, die Deckung weit oben behalten, die, die sich in diesem Film nicht´s vorzuwerfen hat...*g*...ich bin stolz auf Dich, dass Du nicht dran zerbrochen bist...und fang auch nicht an Dir sowas einzubilden, denn dem ist nicht so...*g*...

*Es* ist Zeit abzuschließen...*blinzel*...alles Gute!

Grüße...

C:cool::cool:worX
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alteglucke (13.07.2007)
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Alt 12.07.2007, 19:19
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AW: Das Ende

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Und ich weiß auch immer noch nicht, ob nicht doch alles stimmte, was er mir erzählt hat. Das spielt allerdings auch keine Rolle. Ich hab für ihn getan, was ich richtig und vertretbar fand. Er tut mir sogar leid, aber ich will keinen Mann, der mir leid tut.

Wenn tatsächlich alles stimmte, ist übrigens die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Handy aus ist, weil er im Knast ist.
Kommt mir sehr bekannt vor, obwohl der Hintergrund bei mir ein anderer war.

Immer mehr fing ich an zu grübeln, was kannst du ihm glauben, was nicht? Selbst vor wenigen Wochen kamen mal kurz solche Gedanken auf: "Hat er dich vielleicht wirklich geliebt?"
Solche Gedanken machen aber kürre. Eine Beziehung darf nicht im ständig im Ungewissen schweben. Das macht krank. Welche Basis hat denn eine Beziehung, wenn noch nicht einmal Vertrauen in den anderen vorhanden ist?

Mein Ex tat mir auch leid, immer tat er mir leid, wenn es ihm schlecht ging, was er mir ja auch stets eindrucksvoll demonstrierte. Ich wollte, dass es ihm gut geht, deshalb tat ich so viel für ihn. Leider.
Sei froh, dass Du ihm kein Geld gegeben hast. Dann würde es Dir jetzt vermutlich schlecht gehen.

Mit dem Knast, das kenn ich auch. Er hatte mir oft Haftbefehle gezeigt. Wenn mal wieder das Handy aus war, dachte ich :" Na, jetzt ist er im Knast." War aber nie so.

Sei wirklich froh, dass Du früh genug den Absprung geschafft hast.

LG
Claudia
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alteglucke (13.07.2007)
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