| Liebe, Flirt & Partnerschaft Alles rund um Liebe, Beziehung, und alles was dazu gehört.. Profitiert von den Tipps, Tricks und Erfahrungen der anderen Besucher. |

10.08.2007, 10:34
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Mutti oder ich?
Was denkt Ihr, meine Lieben?
Kann man als (deutsche) Frau überhaupt irgendwie, gerade dem ältesten Sohn einer türkischen Familie, zumindest eine Gleichstellung mit der Mutter abringen?!
Oder sollte man sich lieber gleich vorneweg damit abfinden, dass die türkischen, erstgeborenen Söhne nunmal eine ganz besonders intensive Beziehung zu ihrer Mutter haben und gar nicht erst versuchen, Platz 1 zu erlangen?!
Ich meine, versteht mich nicht falsch, aber ich als Deutsche kenne es eben so, dass zwar die Mutter eines Mannes sein Leben lang seine Mutter bleibt, alles für ihn getan hat und das auch geschätzt wird etc., aber eben ab einem gewissen Punkt im Leben dieses Mannes seine Partnerin/Frau die Hauptrolle als weibliche Bezugsperson einnimmt und die Mutter eben zu einem zwar immer noch hoch geschätzen und geliebten, aber weniger presenten "Nebendarsteller" wird und nicht mehr den ganzen Weg des jungen Mannes bestimmt... (klar gibt es das auch, dass es bei deutschen Männern so ist, aber bei türkischen Männern ist es mir eben weitaus häufiger und in intesiverer Form aufgefallen)
Was denkt ihr mit euren Erfahrungen diesbezüglich?
Das würde mich doch mal brennend interessieren...
liebe Grüße
eure HoneyBunny
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"Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun." (Orson Welles)
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10.08.2007, 10:37
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AW: Mutti oder ich?
Zitat:
Zitat von HoneyBunny
Was denkt Ihr, meine Lieben?
Kann man als (deutsche) Frau überhaupt irgendwie, gerade dem ältesten Sohn einer türkischen Familie, zumindest eine Gleichstellung mit der Mutter abringen?!
Oder sollte man sich lieber gleich vorneweg damit abfinden, dass die türkischen, erstgeborenen Söhne nunmal eine ganz besonders intensive Beziehung zu ihrer Mutter haben und gar nicht erst versuchen, Platz 1 zu erlangen?!
Ich meine, versteht mich nicht falsch, aber ich als Deutsche kenne es eben so, dass zwar die Mutter eines Mannes sein Leben lang seine Mutter bleibt, alles für ihn getan hat und das auch geschätzt wird etc., aber eben ab einem gewissen Punkt im Leben dieses Mannes seine Partnerin/Frau die Hauptrolle als weibliche Bezugsperson einnimmt und die Mutter eben zu einem zwar immer noch hoch geschätzen und geliebten, aber weniger presenten "Nebendarsteller" wird und nicht mehr den ganzen Weg des jungen Mannes bestimmt... (klar gibt es das auch, dass es bei deutschen Männern so ist, aber bei türkischen Männern ist es mir eben weitaus häufiger und in intesiverer Form aufgefallen)
Was denkt ihr mit euren Erfahrungen diesbezüglich?
Das würde mich doch mal brennend interessieren...
liebe Grüße
eure HoneyBunny
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Abfinden, nicht gegen ankämpfen, einschleimen falls gut verstehen nicht klappt. Mutti ist die beste und die zukünfitge wird an ihr gemessen.
Ist ein Ratschlag den ich dir aus 14 Jahren Beziehung mit geben kann
Und wenn sie ihm Abends noch eine heiße Milch macht und dir den Vorwurf er ist bischen zu rund um Bauch geworden, ignorieren und wenn du kannst lächeln und sie bewundern.
LG
Geändert von Lari77 (10.08.2007 um 10:39 Uhr).
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10.08.2007, 10:39
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AW: Mutti oder ich?
Aber ist es nicht schade, dass wenn man sein eigenes Leben mit einem Partner führen will, immer der Geist von "Mutti" über der Sache schwebt und man einem ständigen Vergleich ausgesetzt ist?!
Eine Beziehung sollte doch etwas Schönes sein und kein Wettkampf mit Mutti um seine Gunst... 
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10.08.2007, 10:47
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AW: Mutti oder ich?
Das Maximum was du je erreichen wirst ist ein ungefährer Gleichstand. Wenn du den gleichen Respekt von ihm erhältst wie Mutti, dann hast du es geschafft. Aber wenn es drauf an kommt wird er zu Mutti halten.  Das Beste ist wirklich sich mit Schwiegermama zusammen zu tun, und wie Lari schon sagte, Sprüche a la "mein Sohn ist aber dünn geworden, gibst du ihm nichts zu essen" mit einem netten Spruch oder einen Lächeln quittieren. Wenn Mama zu dir hält hast du eh gewonnen. Mein Ex hatte nur noch die Mama, keinen Vater, und war der einzige Mann in der Familie - Mama war die Allergrösste für ihn. Irgendwann war es dann so dass Mama zu MIR gehalten hat wenn etwas war, wenn wir Streit hatten wollte sie MICH erst sehen und nicht ihn... Und das war schon was.
Mutti vor ihm kritisieren ist keine gute Idee.

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Bir hatira insana neler neler hatirlatir ama bazen bir hatira insani saatlerce aglatir. - nefessiz kalmak sensiz kalmaktan daha kolaymis -
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10.08.2007, 10:48
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AW: Mutti oder ich?
Zitat:
Zitat von HoneyBunny
Aber ist es nicht schade, dass wenn man sein eigenes Leben mit einem Partner führen will, immer der Geist von "Mutti" über der Sache schwebt und man einem ständigen Vergleich ausgesetzt ist?!
Eine Beziehung sollte doch etwas Schönes sein und kein Wettkampf mit Mutti um seine Gunst... 
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es liegt doch in erster linie an uns selbst, ob wir uns auf diesen kampf mit unseren geschlechtsgenossinnen einlassen.
ich persönlich würde heute gar nicht mehr darüber nachdenken.
wer bin ich denn, das ich vor einer anderen frau den bückling machen soll.
entweder die gute kapiert das oder sie lässt es..
gleiches gilt natürlich für ihn..
entweder er kapiert es oder er lässt es..
ich habe in einer beziehung mit einem deutschen, das gleiche problem gehabt..
mutter eine dominante herrische person, sohn ( und auch der bruder) machten permanent den bückling um eben selbiger zu gefallen.
dann kam ich ins spiel..mutter hatte ihre schublade, für mich, schnell aufgezogen und schwupps war ich in selbiger verschwunden..
2 jahre buhlte ich wie ne doofe um gunst selbiger..nichts half, ich litt..
dann hab ich den mittelfinger ausgepackt und gesagt du kannst mich mal..alte..
besser wurde dadurch zwar nichts, aber eben auch nicht schlechter..
das einzige was sich definitif verbessert hat, war mein eigenes wohlbefinden..denn ich brauchte mich nicht mehr zu ärgern über die ungerechtigkeiten dieser frau/ familie...
und ich werde nie wieder um die gunst einer anderen frau betteln..never..wer bin ich denn?!
also..wenn mutti die grösste ist für junior..dann bitte..dann kann mutti gerne für ihn kochen und ihm auch gerne die schmutzige wäsche waschen..
immer zu..
nur muss er dann damit leben, das er auch zukünftig so behandelt wird, wie es einem kleinen jungen zukommt..und kleine jungen kommen einfach nicht mehr in mein bett..
lg marion :-)
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10.08.2007, 10:50
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AW: Mutti oder ich?
Ja ich weiß. Und genau das muß man versuchen zu arrangieren. Ich wurde meine Lebenlang an Mutti gemessen obwohl es für mich nicht so schwer war mich anzupassen als für jemanden der jetzt z.B. mit der Kultur nicht vertraut ist. Aber wohlgemerkt es gibt auch unter Deutschen Muttersöhnchen.
Nur wenn du einen Türkischen Mann / Freund hast, hast du meist gleich eine Familienerweiterung. Und die Mutter spielt einfach ein große Rolle. Ich bin schon oft in komische Situationen geraten und habe mich dann gefragt ob ich das jetzt niedlich oder abstoßend finden soll. In dem Moment wo mein Ex- Mann und seine/meine Mutter zusammen am Tisch waren, war er höchsten 6 Jahre alt bekamm sein Brötchen geschmiert und er benahm sich den Umständen entsprechend un normal.
Und bei unsere Tochter wußte sie alles besser und er gewährte wohl wollend ihr den Freiraum über unser Baby zubestimmen da sie es ja besser wissen müßte ectr. pp. Es gab Zeiten da bin ich ausgeflippt wobei ich dann nur ein unverständliches "Sie ist meine Mutter" bekamm und er sie trösten ging weil ich mich so unmöglich benommen habe.
Es gab auch Zeiten da hat sie uns gut gegeneinander ausgespielt und der Kampf um bzw. gegen Ihn musste gegen Mutti gleich mit geführt werden.
Alles in allem habe ich in den ganzen Jahren mich mit ihr bestens verstanden wenn mein Mann nicht anwesend war. Dann waren wir die besten Freundinen, zumal ich in dieser Familie aufgewachsen bin sage ich heute sie ist meine Mutter.
LG
Geändert von Lari77 (10.08.2007 um 10:56 Uhr).
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10.08.2007, 10:56
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AW: Mutti oder ich?
Dieses Problem kenne ich überhaupt nicht.
Meine Schwiegermutter hat neun Söhne, der Erstgeborene wird schon mal gar nicht anders behandelt oder geliebt als die anderen acht.
Vielleicht hat man bei neun Söhnen und mittlerweile (für mich) unzähligen Enkelkindern auch gar nicht die Zeit, sich um einen mehr zu kümmern.
Genauso habe ich in neun Jahren noch nicht einmal einen Vergleich mit meiner Schwiegermutter über mich ergehen lassen müssen.
Geändert von alsadaha (10.08.2007 um 11:09 Uhr).
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10.08.2007, 11:00
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AW: Mutti oder ich?
Genau das wär auch mein Problem in so einem Falle...
Ich würde mich selbst als sehr emanzipiert beschreiben, allein und zwangsläufig schon deshalb, weil ich früh von zu Hause ausgezogen bin, arbeiten ging und auf eigenen Beinen stand...naja, und die letzten 2,5 Jahre als alleinerziehende Mutter haben ihr Übriges dazu getan, denke ich mal...
Die Beziehung zu meiner Mutter hat bis zu ihrem Tod niemals darunter gelitten, im Gegenteil, wir verstanden uns noch 1000 Mal besser, als ich eben nicht mehr zu Hause gewohnt habe und es keinen alltäglichen Zündstoff mehr für uns zwei Dickköpfe gab...
Aber eben genau aus dem Grund kann ich einen türkischen Mann, der zwar beruflich etc. sehr eigenständig ist, aber zu Hause noch akurat nach Mami's Pfeiffe tanzt nicht ganz ernst nehmen, wenn es um gewisse Dinge geht...
Mir fällt es schwer, ihn dann in seiner Meinung und seiner Männlichkeit so für voll zu nehmen, wenn er sonst, wie ein kleiner Junge fragt "Wie hoch?" wenn seine Mutter sagt "Spring!" .
Was hat es überhaupt mit diesem Phänomen auf sich, dass türkische Mütter immerzu wissen wollen, wo und mit wem sich ihr erwachsener, lange volljähriger (!) Sohn aufhält und ihn ständig, wie einen kleinen jungen an diese und jene Termine oder das alltägliche Aufstehen am nächsten Morgen zur Arbeit etc. erinnern und so?!
Also, ich kenne diese Sorgen der Mütter zwar aus meinen Kreisen auch, egal ob bei Tochter oder Sohn, aber da wird einmal gesagt "Denk dran, morgen musst du da und da hin..." oder "Bleib heute Abend nicht zu lang, denk dran, du musst morgen früh arbeiten und kommst doch eh so schlecht aus dem Bett" und dann isses gut...wenn man dann am nächsten Tag zu spät kommt, hat man selber Schuld und ist um eine Erfahrung reicher, aus der man lernen kann und es gibt vielleicht im Nachhinein von Mutti nur noch so etwas wie "Na, siehste, ich hab es dir doch gesagt, Kind...!" aber damit isses auch gut...
...türkische Mütter hab ich da als weitaus "penetranter" (sorry, nicht falsch verstehen bitte) kennengelernt bisher...
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10.08.2007, 11:05
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AW: Mutti oder ich?
Na ja, sagen wir mal so, ich weiß, welch wichtige Stellung die Mama meines Mannes in seinem Leben einnimmt (er ist zwar nicht der Älteste aber doch irgendwie "Lieblingsmamakind"), deshalb halte ich mich mit Kritik dahingehend weitgehend zurück, bringen tut es eh nichts.
Nun befinde ich mich ja in der - glücklichen - Lage, dass mein Mann hier bei mir ist, während seine Mama in der Türkei lebt, d.h. ich nehme hier neben der Rolle der Ehefrau, auch noch irgendwie ihre ein!
Zulassen, dass sie sich in unsere Leben einmischt würde ich nicht genauso wenig wie ich ihrer Beziehung zu ihrem Sohn im Wege stehe!
Ich denke mal, dass man spätestens dann, wenn man seinem Mann selber Kinder schenkt, der Mutter gleichwertig angesehen wird!
LG Susi
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10.08.2007, 11:07
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AW: Mutti oder ich?
Zitat:
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Ich bin schon oft in komische Situationen geraten und habe mich dann gefragt ob ich das jetzt niedlich oder abstoßend finden soll. In dem Moment wo mein Ex- Mann und seine/meine Mutter zusammen am Tisch waren, war er höchsten 6 Jahre alt bekamm sein Brötchen geschmiert und er benahm sich den Umständen entsprechend un normal.
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Ein weiteres Phänomen:
Wenn ich manchen türkischen Mann erzählen höre, dass zu Hause die Mama oder seine Schwester tatsächlich noch die Brote für ihn schmieren und ihm den A***** hinterhertragen, fällt mir echt alles aussem Gesicht...
Da wird nicht mal selber ein Löffel oder ein Messer weggeräumt...Mutti macht das ja schon...
Und, ich meine, für mich ist es normal und selbstverständlich, dass die Frau sich um den Haushalt kümmert etc. (bin da halt eher...hmmh, nennen wir es mal "Klassisch" veranlagt), aber ich denke, gewisse Dinge, wie den Joghurtbecher selbst in den Müll werfen, wenn man eh auf dem Weg zum Tisch daran vorbei kommt, oder die Klappe der Spülmaschiene aufzumachen, seinen Löffel in den Besteckkorb zu stecken und die Klappe wieder zu schließen dürften auch keinen türkischen, erstgeborenen Sohnemann überfordern...
...oder etwa doch?! *schmunzel* 
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