Ist es denn immer eine freiwillige Entscheidung alleine zu sein. Profisingle seit über acht Jahren. Meine Freunde sagen zwar es liegt an mir, da ich mich nicht den Ersten nehme um überhaupt einen Partner zu haben. Mein Motto ist da ganz klar lieber alleine als mit der dritten oder vierten Wahl zusammen. Bloß das Problem was man in dieser Situation irgendwann hat, ist nicht sich wieder neu zu verlieben, aber die Beziehungsfähigkeit geht im Laufe der Jahre immer weiter flöten. Das typische Singlesydrom, man hat sein Leben alleine eingerichtet, mit jeder Menge Aktivitäten, immer Aktion, immer was neues Lernen immer Unterwegs um auf gar keinen Fall Einsamkeitsgefühle aufkommen zu lassen. Das heißt, dass jeder Anwärter ein gleich so vom Sockel hauen muss, dass man seine ganzen liebgewonnen Sachen gerne wieder aufgibt. Also ganz klar, man müßte erst mal wieder einen Lebensraum für einen Partner schaffen und ich glaube das macht man dann wirklich nur für jemanden der einen umhaut.
Also mein Fazit, es gibt ein Leben ohne Männer aber ob es immer ein erfülltes ist glaube ich nicht, nur ist es manchmal einfach besser nicht daran zu denken. Nur eins weiß ich mit Sicherheit, der Märchenprinz oder auch nur Anwärter wird nicht einfach vor der Tür stehen und dein Herz erobern, man muß schon raus in die Welt und sich zeigen und vielleicht hat man dann Glück.
In diesem Sinne viel Spaß am Leben, ob nun als Single oder als Paar, das Leben ist zu kurz um sich einzumauern.
Gruß Anna
PS wenn man lange genug alleine gelebt hat, ist man glaube ich auch nicht mehr WG tauglich.
