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Liebe, Flirt & Partnerschaft Alles rund um Liebe, Beziehung, und alles was dazu gehört.. Profitiert von den Tipps, Tricks und Erfahrungen der anderen Besucher.

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  #11 (Permalink)  
Alt 15.09.2007, 22:34
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Zitat:
Zitat von boncuklar Beitrag anzeigen
wenn die gefühle für einen menschen gestorben sind, dann ist es allemal besser eine "gute" scheidung ohne schlammschlacht, als eine schlechte ehe fortzusetzen.

Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Dann sollte man aber auch wirklich zuerst die Scheidung einreichen bevor man eine AFFÄRE beginnt. Ich benutze gezielt diesen Ausdruck, da es in meinen Augen nichts anderes als eine Affäre ist.
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  #12 (Permalink)  
Alt 15.09.2007, 22:39
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Ich warte noch immer gespannt auf die Fortsetzung!!
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  #13 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 09:49
simonehai
 
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Zitat:
Zitat von KimeNe Beitrag anzeigen
Naja, da hat jeder seine eigene Meinung. Man kann entscheiden, wo die Liebe hinfällt, indem man -im Falle der ,,Gefahrenwahrnehmung"- das weitere Kennenlernen unterlässt. So kommt es erst garnicht zum Verliebtsein... Und ob er ein- oder zweigleisig fährt, kann man der bisherigen Geschichte nun wirklich NICHT entnehmen... Bitte setzt doch endlich mal die rosarote Brille ab UND BLICKT IN DIE REALITÄT !!! Sowohl die Männer, die ihre Frauen betrügen, als auch die Frauen, mit denen sie ihre Frauen betrügen, taugen in MEINEN Augen nichts.
Hier wurde vielleicht von Anfang an darüber gesprochen, dass er verheiratet ist/war, aber das ist wohl nicht immer der Fall.

Für mich klingt es so, dass man(n) sich in diesem Fall entschieden hat. Ob es nun so ist oder nicht, werden wir hoffentlich noch erfahren.

Ich für meinen Fall habe keine rosarote Brille auf. Wie kommst Du darauf, dass ich/wir nicht in die Realität blicke/n?
Ich für meinen Teil bin sehr glücklich und stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ich verschliesse meine Augen von Natur aus erstmal vor gar nichts.

Den letzten Satz finde ich ein wenig beleidigend, obwohl ich mich nicht angesprochen fühle. Finde es schade, dass Du "an so etwas" festmachst, ob Menschen etwas "taugen" oder nicht. Menschen sind keine Artikel, die kaputt oder ganz sind...
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  #14 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 10:27
Anouk
 
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Zitat:
Zitat von KimeNe Beitrag anzeigen
Und ob er ein- oder zweigleisig fährt, kann man der bisherigen Geschichte nun wirklich NICHT entnehmen... Bitte setzt doch endlich mal die rosarote Brille ab UND BLICKT IN DIE REALITÄT !!! Sowohl die Männer, die ihre Frauen betrügen, als auch die Frauen, mit denen sie ihre Frauen betrügen, taugen in MEINEN Augen nichts.
Hi KimeNe,

bist Du nicht ein bißchen voreilig? Bisher wissen wir doch gar nicht, wer da wen warum & wieso eventuell betrogen hat. Zwei Leute haben sich getroffen, Kaffee getrunken und auf Anhieb gut verstanden. Und wie's weitergeht, werden wir ja hoffentlich noch lesen. Dann kann man immer noch darüber nachdenken, ob man's selbst auch so oder anders machen würde, oder ob man vielleicht ähnliches sogar auch schon mal erlebt hat..

Liebe Grüße

Anouk
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  #15 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 10:34
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

und Hatice wartet noch immer auf die Aufklärung, aber es vergeblich
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  #16 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 10:48
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Hallo, ihr Lieben.... ich bin mal kurz online.

Mein Schatz schläft grad noch tief und fest… nach einem sehr langen Abend mit Federweißer, Keksen und Kerzen… und einer wundervollen gemeinsamen Nacht. Ich selber bin nicht der Langschläfer und werde mir nach diesen Zeilen die Ärmel hochkrempeln und einen lecker Frühstücks-Brunch vorbereiten.

Hier die Fortsetzung:

In der Woche telefonierten, schrieben und cam-chatteten wir jeden Tag. Für den kommenden Freitag hatten wir ein Treffen in einer Großstadt mit Restaurant- / Kinobesuch und Spazierengehen geplant.
Leider kam ihm aber etwas dazwischen und wir mussten ein wenig umdisponieren: Freitagmorgen rief er mich an und teilte mir zerknirscht mit, dass das Treffen ins Wasser fallen müsste und erklärte mir auch die näheren Umstände. Da der Morgen einen schönen Tag versprach, schlug ich vor, einfach in seine Nähe zu fahren und mit ihm ein Picknick im Park einzunehmen. Er brauchte nur Kaffee mitzubringen und etwas zum Knabbern. Ich merkte schon am Telefon, dass er sich wie ein Schneekönig über diese Idee freute, und wir verabredeten einen Treffpunkt am frühen Nachmittag.

Ich sah sein Auto auf dem Parkplatz und direkt auch sein strahlend lächelndes Gesicht im Wagen. Als ich ausstieg kam er mir schon entgegen und begrüßte mich mit einer leichten – eher förmlichen - Umarmung. Nach einem kurzen Wortwechsel ging er zurück zu seinem Wagen, neben dem ich mich geparkt hatte und holte eine langstielige rote Rose mit Schleierkraut hervor: „Dies als kleine Entschuldigung, dass ich nicht halten konnte, was wir eigentlich geplant hatten…“ sagte er leise und sein Blick zeigte aufrichtiges Bedauern. Ich war gerührt und verzückt… klar! Wann bekommt heute eine Frau schon mal Blumen geschenkt… ? ;)
Wir fuhren in seinem Wagen zum Park, nahmen unsere Verpflegung mit und suchten uns einen schönen Platz am See, wo grad eine Herde Gänse und Enten geschäftig die Wiese nach Leckerlies absuchte… ohne uns einen Moment aus den Augen zu lassen. Hin und wieder kam einer der Anführer näher und verlangte auf gänsisch oder entisch seinen Anteil… Wir ließen uns aber nicht abhalten, wieder von Höckschen auf Stöckchen zu kommen: Uns ging der Gesprächsstoff gar nicht aus.
Verirrte sich ein kleines Krabbeltier bei mir auf den Kopf, der Schulter… Armen… fragte er: „Darf ich? Du hast da etwas…“ und mit meiner Einwilligung entfernte er das Tierchen…

Die Zeit verging wie im Fluge, und der Kaffee meldete sich… Also ab in die Stadt und auf die Suche nach einer Toilette. Da wir nicht einfach so in das Café, das auf dem Weg lag, reinstiefeln und nur unsere Notdurft verrichten wollten, tranken wir dort auch noch mal eine Tasse Kaffee… diesmal tief in die Augen schauend… so richtig wir zwei junge Hüpfer beim ersten Rendezvous.

Leider kamen währenddessen immer mehr Wolken auf und nach einer kleinen Mahlzeit in einem Imbiss fuhren wir zwar wieder in Richtung Park, blieben aber in seinem Wagen, da der Regen eingesetzt hatte.
Die Stunden vergingen wie im Fluge, während er mir sein halbes Leben erzählte. Für mich war es eine ganz andere Welt: Ich war behütet aufgewachsen… als braves Mädel… er hingegen musste immer wieder kämpfen.
Seine Kindheit, Jugend… seine erste Liebe… Danach irgendwann die Begegnung mit seiner jetzigen Frau.. die Entwicklung der Ehe… seine Kinder…. Daneben sein Umfeld… seine berufliche Laufbahn.
Alles erzählte er mir, ohne Schnörkel und auch mit weniger Schönem.
Irgendwann fragte er mich dann, ob ich wirklich interessiert sei, mit „so einem Kerl“ in Kontakt zu bleiben. Für mich gab es da nicht viel zu überlegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Bedenken. Was zählt, ist, wie er JETZT zu mir ist… wie er MICH behandelt… wie es sich zwischen uns allein entwickelt. Ich brauche keinen Mann an meiner Seite, der mich ernährt und mir Kinder zeugt. Und er braucht keine Frau, die Mutter seiner Kinder ist… Was wir beide uns wünschen, ist, dass wir uns gut tun, - egal in welcher Form. In sofern waren (und sind immer noch) uns einig.

Wieder einmal meldete sich der Kaffee bei mir. So fuhren wir wieder in Richtung Stadt und machten kurz Halt bei einem Fastfood-Laden.
Wir gingen ein wenig spazieren und kamen an einer Tanzschule vorbei. Hier wurde unsere Neugier geweckt durch die rhythmischen Klänge lateinamerikanischer Musik. Die Eingangstüre der Tanzschule war offen und hieß uns so willkommen, dass wir nicht umherkamen, einfach einzutreten. Der Tanzlehrer kam uns auch schon entgegen und lud uns ein, einfach mal zuzuschauen… sogar gerne mitzutanzen. Ich traute mich aber nicht…. Nach fast 25 Jahren tanzfreier Zeit, hatte ich nicht die erforderliche Courage, mit meinem Begleiter, der für sein Leben gern tanzt, vor all den Leuten auch nur einen Schritt zu wagen. Wir blieben am Rande der Tanzfläche stehen, erfreuten uns mit strahlenden Gesichtern an den Klängen der Musik, beobachteten die Tanzpaare und flüsterten uns leise zu, dass wir dies bald bestimmt viiiel besser zusammen machen könnten.
In dieser Atmosphäre war es ein Leichtes, uns körperlich etwas näher zu kommen. Das erste Mal nahmen wir uns bei der Hand und hielten sie auch die ganze Zeit über. Mein Schatz ergriff einfach irgendwann die Gelegenheit, einfach einen Arm um meine Hüfte zu legen… und ich genoß diese Nähe und Berührung total. Es war uns ganz bewusst, dass diese Situation endlich der Anfang von einer nicht nur verbalen Nähe war: Wir hatten das erste Mal so „richtig“ körperlich Kontakt aufgenommen. Wie zwei Pennäler gingen wir beschwingt händchenhaltend und Tanzkurs-Teilnahme-Pläne schmiedend zum Auto.

Der Abend dämmerte, wir schlenderten Hand in Hand die Fußgängerzone auf und ab, kehrten in einer Musik-Kneipe ein und verbrachten dort den weiteren Abend - uns nicht aus den Augen schauend - Hände streichelnd und Cola trinkend…
Der erste Kuß: ein sanftes Lippen berühren… es folgten weitere… immer hungriger werdende…
Es wurde uns zu laut – zu stickig dort. Also spazierten wir langsam wieder zum Auto. Er fuhr mich wieder zum Parkplatz, wo mein Auto stand.

Aber so richtig wollten wir uns nicht trennen. Ich hatte zwar noch eine Stunde Fahrtzeit vor mir, aber irgendwie schreckte es mich auch nicht ab, immer noch nicht den Heimweg einzuschlagen.
Was soll ich noch sagen? Es folgten noch Stunden in seinem Auto… mit Kuscheln, heftigem Küssen… aber den „einen Schritt“ wollten wir beide nicht machen…

Gegen 3:30 Uhr morgens verließen wir - mehr oder weniger gerne – sein Auto… küssten uns neben seinem Wagen, bis ein Taxi vorgefahren kam. Dies nahmen wir dann als Anlaß, uns zu verabschieden, was uns nicht sehr leicht fiel.

Er fuhr noch vor mir einen Teil meines Weges und kurz bevor er abbiegen musste, hielt er an, stieg aus... ich öffnete mein Seitenfenster und er küsste mich nochmals zum Abschied mit der Bitte, ihm gleich eine SMS zu senden, wenn ich daheim wäre, damit er beruhigt einschlafen kann...
Auf dem Heimweg begegneten mir auf den 50 Kilometern vielleicht grad mal 20 Autos… Der Morgen brach schon auf… ich hatte die Fenster geöffnet, ich hörte die Vögel singen, neben der Musik, die aus meinem Radio kam. Ich war fit wie nur sonst was… aufgekratzt und irgendwie auch fassungslos: Was war nur passiert? Es war alles so harmonisch und spannend zugleich.
Daheim angekommen, schrieb ich ihm sofort eine SMS… ich war noch nicht ganz fertig… sie war noch nicht abgeschickt, da rief er mich an. Ob alles ok sei… ob ich endlich daheim heil angekommen bin… Er war schon etwas länger daheim und würde fast umfallen vor Müdigkeit… Wir verabschiedeten uns mit allen lieben Wünschen, die man nur loswerden kann. Spätestens am nächsten Freitag würden wir uns wieder sehen…

Ich setzte mich danach erst einmal an meinen PC, um meiner Freundin in einer Mail zu berichten. Es wurde eine sehr lange Mail… haarklein und minutiös… Danach kam bei mir auch die Ruhe und mit ihr die Müdigkeit, um auch endlich ein wenig schlafen zu können.

„Nun geht die Sonne gleich richtig auf... und ich - bewaffnet mit dem Handy - mal ins Bettchen...“

…waren meine Abschiedsworte in der Mail an meine Freundin……
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  #17 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 11:45
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Bzgl. der kritischen Kommentare:

Natürlich wirft eine solche Konstellation ( Verheirateter "geht fremd" ) immer sehr heftige Diskussionen auf und es entwickeln sich diverse Meinungen... Parteien!

Ich bin da auch nicht sauer drüber, dass hier auch ein jeder seine Meinung kund tut. Sei es in Richtung Moral, Anstand, Mitgefühl, Mitleid, Unverständnis... eigene positive und negative Erinnerungen...

Wenn diese Beziehung, die mein Schatz und ich haben, irgendwann nicht mehr existiert: Wir werden uns immer an die schöne Zeit erinnern. Sicher... es gibt auch weniger schöne Momente. Wie sie auch mehr oder weniger hart ausgeprägt sind.


Vorab:
Ich bin nicht sein (unser) Anwalt, der hier oder irgendwo oder -wem ihn / uns verteidigen muß!


Zu seiner Situation:
Er lernte seine Frau vor ca. 20 Jahren kennen... Wie es oft kommt: Sie wurde schwanger und für ihn war es selbstverständlich, diesem Kind auch der Vater zu sein, obwohl er mit Anfang 20 noch recht jung war. Sein Vater war entsetzt: eine deutsche Frau!...
Aber Sohnemann kämpfte sich auch gegen seinen Vater und dessen Einstellung durch.
Es kam ein zweites Kind zu Welt... 2 folgten noch.
(Bitte lassen wir uns nun nicht mit Fragen aufhalten, warum er denn noch es zugelassen hat oder es dazu kam, dass er noch 2 weitere mit ihr zeugte... diese weitere Diskussion darüber würde ins Bodenlose führen bzw. ist M.M. nach "off topic", - wie man so schön formuliert).
Kurz danach zog eine nahe Verwandte von ihrer Seite ins Haus und danach ging's mit dem Eheglück immer mehr bergab. Kurz gesagt, er fühlte sich immer mehr (bis heute) als Geldesel, der nur noch zu funktionieren hat.
Das Einzige, was ihn immer mehr an diese Konstellation festhält, sind seine Kinder, die er über alles liebt.
Er selber hatte früh seine leibliche Mutter in sofern verloren, als dass sein Vater sich scheiden ließ und ihn mit nach Deutschland holte, grad als er in die Schule kam. Seine leiblichen Geschwister kennt er mehr oder weniger gut. Man hat sich heute eher nicht mehr viel zu sagen. Die ganze Familie ist auseinander gerissen; und dies hat mehr als nur eine Wunde verursacht in der Seele.
Solch eine Kindheit und weitere Entwicklung will er seinen Kindern ersparen. Er hat (nach einer "häuslichen" Trennung von ein paar Monaten) mit seiner Frau , die schon lange nichts mehr von ihm körperlich will, ein Abkommen geschlossen. Sie will nicht wissen, wohin er geht und woher er kommt... und er sorgt finanziell für seine Familie und ist seinen Kindern der Vater, den sie brauchen. "Ich will nicht von meinen Kinder mitbekommen, wie ihre Entwicklung ist... ich will sie ERLEBEN!" - so seine Worte.

Seine beiden ältesten Söhne z.B. kommen mit ihren Sorgen, Schulgeschichten und Liebesproblemen zu ihrem Papa... Er hat für jeden zwei offene Ohren und ist Vater und Freund zugleich. Der Älteste ist Jahrgangsbester in der Schule kürzlich geworden... beide werden eine Lehrstelle haben... (In der Trennungszeit hatten die beiden sogar Versetzungsschwierigkeiten.)

Ich bin nicht die erste Frau, mit der er (körperlichen) Kontakt außerhalb seiner Ehe hatte. ABER die erste Frau, die er wirklich lieb hat... der er Gefühle gegenüber hat, die er so nur bei seiner ersten Liebe offenbart hatte, die leider bei einem Unfall ums Leben kam.

Falls er seine Familie verlassen würde, was im Moment eher undenkbar ist, würde er sich eine kleine Wohnung in meiner Nähe mieten. NIEMALS aber mit Koffern bei mir vor der Türe erscheinen.

Zu meiner Person:
November 03 verließ mich mein Mann nach 22,5 Jahren wegen einer anderen Frau. Mit ihr ist er nicht zusammen. Diverse Geschehnisse haben dazu geführt, die er ganz allein zu verantworten hat.
Anfang 2006 war die Scheidung. Ich selber habe keine Kinder, habe (wieder) einen Job, der mir Spaß macht und mich wochentags bis ca. 19 Uhr von daheim hält. Fast 4 Jahre habe ich allein gelebt und möchte auch weiterhin allein in meiner Wohnung leben.

...

Sicher...! Eine "normale" Beziehung... beide Singles, die auch mal zusammenleben wollen, wäre vielleicht wundervoll... Aber es würde sich dort auch irgendwann der Alltag einschleichen. Wir beide sehen es nicht als Verpflichtung an, sich JEDES Wochenende unbedingt zu sehen... auf Biegen und Brechen. Wenn einer oder beide terminlich nicht kann oder auch mal seine "Ruhe" haben möchte, ist keiner sauer oder pocht auf ein Treffen. Es ist ok so! Was wir wirklich in erster Linie wollen, ist, dass wir uns Balsam sind. Dass wir uns gut tun! Unser Leben ist schon hart genug... ein wenig "Wellness" für ein paar Stunden ist wie Seele-Tanken.

...

Was, - ehrlich gesagt- von seiner Seite aus zuerst ein Abeneuer war, hatte sich für ihn in dem Moment geändert, als er via Cam sah, wie ich mich für ihn freute, dass sein Verband fort war und von seiner Verletzung keinen Schaden übrig geblieben ist. Da wußte er: Diese Frau kann er nicht einfach nur "benutzen"... in dem Moment hatte ich in seiner Seele ein Samenkörnchen gesetzt.
Ich selber habe nach meiner Ehe ein paar Bekanntschaften gemacht, die - eher mehr als weniger - Tiefschläge waren. Ich denke, ich kann von mir behaupten, dass ich sehr wohl weiß, auf wen und was ich mich "einlasse".

Gestern Abend hat er mir nochmals gesagt: "Schatz, ich liebe Dich über alles! Aber dennoch...! Ich habe zwar mein Herz an Dich verloren... aber nicht meinen Kopf und meinen Verstand!"
... er spricht mir aus der Seele!!!
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  #18 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 12:18
simonehai
 
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Zitat:
Da wußte er: Diese Frau kann er nicht einfach nur "benutzen"... in dem Moment hatte ich in seiner Seele ein Samenkörnchen gesetzt.
Dieser Satz gefällt mir und ist für mich nicht nur dahingeschrieben.

Es macht Spaß, Deine Geschichte zu lesen, klingt sie für mich nämlich sehr vernünftig und doch total romantisch. Es geht eben doch wenn eine gewisse Portion Bodenständigkeit vorhanden ist.
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  #19 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 12:25
Benutzerbild von Meyrem
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Also ich bin der Auffassung, wenn in einer Ehe, Partnerschaft alles OK ist,
hat keiner der Partner, weder Sie noch ER, einen Grund sich anderweitig umzusehen und zu betätigen.
Ich denke auch, das Menschen, die in eurem Alter sind, sich nicht blindlinks in irgendeine Affäre stürzen, sondern vorher gut überlegen.

Er hat mit seiner Frau zusammen, für sich schon eine Entscheidung bzg. seiner Ehe und seinen Kindern getroffen.
Du bist ungebunden und niemandem Rechenschaft schuldig.

Also geniesst eure gemeinsame Zeit, solange sie dauert und macht das beste daraus.

LG Meyrem
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  #20 (Permalink)  
Alt 16.09.2007, 12:36
Genevieve
 
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AW: Seelenbalsam trifft Sonnenschein...

Zitat:
Zitat von Meyrem Beitrag anzeigen

Er hat mit seiner Frau zusammen, für sich schon eine Entscheidung bzg. seiner Ehe und seinen Kindern getroffen.
Du bist ungebunden und niemandem Rechenschaft schuldig.
dem ist fast nichts hinzuzufügen, das sehe ich genauso. da wird mit offenen karten gespielt. niemand wird betrogen, alle beteiligten sind mit dem arrangement einverstanden.
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