Zitat:
Zitat von GülPembe
Kinder sollte man doch erst in die Welt setzen nachdem man sich dessen 1000% sicher ist, schon ein paar Jahre verheiratet ist und man davon überzogen ist das der Partner genau der/die Richtige ist.
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Ein schöner Gedanke, aber ich habe auch schon Paare erlebt, denen ging es gut und die waren sicher ihrem Partner gegenüber sicher und auch
glücklich. Als dann das Kind aber da war, hatten sie füreinander nicht mehr die gleiche Zeit übrig und die Beziehung zerbrach so langsam
Die Paare waren vorher Jahre zusammen und verheiratet.
Ich denk, daß es genauso wie beim heiraten klappen kann...
es gibt Paar die nach Wochen heiraten und glücklich bleiben und
welche die nach Jahren heiraten und dann nach Wochen merken
daß es so doch nicht geht.
Glück oder Tradition?
Das ist eine schwierige Frage und muss sich, denk ich, jeder für sich
selbst entscheiden (wenn man mal nur vom eigenen Wohlergehen ausgeht).
Man muß sich entweder sicher sein, damit leben zu können dass man dann ohne Familienanschluß dasteht (und dies in diesem Fall in einem "fremden" Land) oder ob man eine Chance sieht aus der gegebenen Situation was besseres zu machen.
Die kann sich natürlich genauso schwierig gestalten wie allein dazustehen,
allerdings wenn die Frau, die er "nur" wie eine Schwester liebt (was also keine komplette Abneigung darstellt), sich auch für ihn entscheidet und die Beiden mit ihren Kindern glücklich werden ist es evtl. der bessere Weg, wenn man sich nicht gegen seine Familie entscheiden kann/will.
Schade ist es natürlich, dass die Ehe nicht unter einem besseren Stern geschlossen wurde und Frau/Mann und Kinder nun darunter leiden.
Dann sollte der Mann sich nicht nur seiner Gefühle für die andere Frau sehr sicher sein, sondern die Gefühle sollten auch so erwiedert werden.
Da er sehr lang gewartet hat, bis er seine Gefühle gestanden hat, kann er nicht davon ausgehen daß seine Herzendame auch nur darauf gewartet hat bis er sie anspricht. Ich denke, dies sollte man ganz genau vorher klären bevor man eine bestehende Beziehung verlässt.
Dies klingt jetzt evtl. unfair gegenüber der Ehefrau, soll es aber nicht sein.
Gedacht ist es eher als Schutz des Bestehenden, da wenn er auf diese Weise "ausbricht" und nichtauf Gegenliebe trifft ihm der Weg in die bestehende Beziehung verwehrt wird und er zu spät merkt, was er aufgegeben hat. Denn was man hat, merkt man meist erst, wenn man es verloren hat und es vorher als selbstverständlich angesehen hat.
Gruesse
Damat