Die Lichtbildhauerin
Die jüdische Fotografin Frieda Riess dokumentierte das Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre. Eine Berliner Ausstellung erinnert an ihr eindrucksvolles Werk Von Benedikt Erenz
Max Schmeling auch. Und Jack Dempsey. Und Albert Einstein. Colette, Breton, Chagall, Léger, Juan Gris. Die Lubitschs, Jannings, Asta Nielsen und Fritzi Massary. Heinrich Mann, Vita Sackville-West und die Mistinguett. Josephine Baker, André Gide und Paul Valéry.
Sie fotografiert die Damen des englischen Adels und die Herren der römischen Kurie, Berlins Bohème, Europas Avantgarde, Hindenburg und Mussolini und Jimmy Walker, den wilden Bürgermeister von New York. Die Riess (Foto links) fotografiert sie alle.
© ZEIT ONLINE 7.8.2008
http://www.zeit.de/online/2008/32/bg-riess