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24.02.2007, 19:13
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Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Wenn Euch Euer Arzt mitteilt, daß Ihr wegen einer unheilbaren Krankheit nur noch ca. vier Wochen zu leben habt, wie würdet Ihr die Euch verbleibende Zeit nutzen wollen?
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24.02.2007, 22:05
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Zitat:
Zitat von alsadaha
Wenn Euch Euer Arzt mitteilt, daß Ihr wegen einer unheilbaren Krankheit nur noch ca. vier Wochen zu leben habt, wie würdet Ihr die Euch verbleibende Zeit nutzen wollen?
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Hilf Himmel! - was für eine Frage..
Erstmal würde ich meine Schwester fragen, ob der Arzt recht hat.
Gesetzt den Fall, er hätte recht und es sähe ganz düster aus, würde ich mich als erstes darum kümmern, mein Kind so gut wie möglich bei anderen Menschen unterzubringen und es darauf vorzubereiten, dass ich gehe. Dass ich es lieb habe, immer lieben werde, dass ich nur woanders hin gehe, wo wir uns nicht mehr sehen könnten. Dass ich in Geiste und mit all' meiner Liebe immer bei ihm sein würde, sobald es nötig wäre, sobald es sich einsam fühlen würde. Und dass es sein Leben in Freude und so glücklich wie möglich gestalten soll, ganz unabhängig davon, was es glaubt, was ich davon halten würde. Das zuerst und zuletzt.
Ich würde zum Notar gehen und alles, was ich habe, niet- und nagelfest meinem Kind vererben. Bis auf meine Tagebücher, die wären für meine Schwester. Ich würde meinen Bruder bitten, für meinen Sohn zu sorgen. Ich würde meinen Haushalt, so weit es ginge, zu ordnen und aufzulösen versuchen, damit alle anderen nicht so viel Arbeit hätten danach.
Und ich würde Abschied nehmen. Meine engsten Freunde anrufen oder ihnen schreiben, einige Wenige noch einmal sehen wollen und mich persönlich verabschieden. Ihnen danken für die Zeit.
Ziemlich viel für vier Wochen, aber ich glaube, so wäre es stimmig.
lg
anouk
ps Es mag schockierend klingen, aber die Frage, wo und wie ich beerdigt würde, interessiert mich kein bißchen. Möge meine Asche im Wind verstreut werden, das wäre mir am sympathischsten. Aber wer einen Platz braucht, an dem er mich six feet down under besuchen könnte, kann das genau so gut machen. Bloß nicht so viel Aufwand mit regelmäßig Stiefmütterchen nachpflanzen und so. Islamische oder jüdische Beerdigungsrituale finde ich irgendwie sehr viel natürlicher. Man lebt in seinen Ideen und der Liebe fort, die man anderen gegeben hat - und nicht auf dem Friedhof. ;)
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24.02.2007, 22:15
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TT-Schreck
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
ich würde meine wohnung auflösen, damit niemand arbeit damit hat,werte die da sind , werden verteilt, jeder kriegt das was er am meisten mochte...ich würde meiner tochter bescheid geben, das ich verreisen werde. dann werde ich mich in ein flugzeug setzen und noch einmal die welt von oben betrachten, bevor es nach "unten" geht. am liebsten unter bäumen , mit dem blick auf grünes laub sitzend würde ich adieu sagen.
sucht mich nicht. ich war nie da.
MAR
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24.02.2007, 22:17
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Zitat:
Zitat von Anouk
Gesetzt den Fall, er hätte recht und es sähe ganz düster aus, würde ich mich als erstes darum kümmern, mein Kind so gut wie möglich bei anderen Menschen unterzubringen und es darauf vorzubereiten, dass ich gehe. Dass ich es lieb habe, immer lieben werde, dass ich nur woanders hin gehe, wo wir uns nicht mehr sehen könnten. Dass ich in Geiste und mit all' meiner Liebe immer bei ihm sein würde, sobald es nötig wäre, sobald es sich einsam fühlen würde. Und dass es sein Leben in Freude und so glücklich wie möglich gestalten soll, ganz unabhängig davon, was es glaubt, was ich davon halten würde. Das zuerst und zuletzt.
Ich würde zum Notar gehen und alles, was ich habe, niet- und nagelfest meinem Kind vererben.
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Das hast Du sehr ergreifend geschrieben!
Genau das wäre auch mir das Allerwichtigste!
Zur Beerdigung: Ich möchte verbrannt werden, das wissen meine Angehörigen auch. Ansonsten wäre es mir auch egal, was mit der Asche weiter geschieht. Deshalb würde ich in den vier Wochen auch nichts mehr dazu regeln, sondern meine ganze Kraft und Konzentration auf meinen Sohn richten!
LG, alsadaha
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24.02.2007, 22:18
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Moderator
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Tut mir leid, aber in Anbetracht dessen
Zitat:
Zitat von Naddl
So liebe TT-ler,
ich meld mich nochmal zurück. Bisher hat sich nicht viel geändert, Kontakt hab ich zu meinem Besten nicht. Ich hab ihn ab und an mal gesehen, aber nichts mit ihm gesprochen, außer vielleicht ein "hallo" und "tschau". Es ist schwerer als ich dachte. Er fehlt furchtbar. Aber jetzt hat sich eine neue Situation ergeben. Ich muss demnächst gehen. Das ist sicher. Ich hab meine Krankheit nicht besiegen können. Die Ärzte sprechen von einer absehbaren zeit. natürlich hab ich mir mehrere meinungen eingeholt. ich kann damit nicht umgehen und packen kann ich das auch noch nicht ganz.
aber jetzt möcht ich von euch wissen, was würdet ihr an seiner stelle besser finden im nachhinein? ich kann sang und klanglos gehen, als wenn ich nie etwas davon gewusst hätte was passieren wird. Oder ich kann mich verabschieden von ihm und dort nie wieder auftauchen. natürlich ohne ihm zu sagen was sache ist.
jetzt geht es darum, was für ihn "besser" ist. auch im nachhinein. ich weiß es echt nicht.
ich bitte um ehrliche antwort, dass liegt mir jetzt echt am herzen.
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macht mir dieser Thread Bauchschmerzen.
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24.02.2007, 22:19
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
hmmmmmmm *himmelhochjauchzendzutodebetrübt*....
Mal ungeachtet dessen, dass ich eine Verantwortung hätte es meiner Familie mitzuteilen etc.
Ich würde wohl versuchen bestmöglich mein Leben in den 4 Wochen zu genießen.....das heisst wahrscheinlich noch einmal verreisen, mir dass gönnen, wozu ich sonst im Leben sage "das hätte noch Zeit"......... und nach 4 Wochen dann zufrieden zurücklehnen, so dass ich mir sagen kann, dass mein Leben vielleicht kurz war, ich es aber genossen habe
*so ungefähr....allerdings ist die Frage wirklich haarig*
PS: Ich schreibe es aus dem egoistischen Standpunkt, weil ich jetzt mal die Verantwortung eine Familie zu haben (noch) nicht habe.
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"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
George Bernard Shaw (irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger)
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24.02.2007, 22:20
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Zitat:
Zitat von alteglucke
Tut mir leid, aber in Anbetracht dessen
macht mir dieser Thread Bauchschmerzen.
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Oh Gott! Das habe ich nicht gelesen und nichts davon gewußt.
Natürlich habe ich den Thread nicht deshalb geschrieben!!!:(
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24.02.2007, 22:23
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Zitat:
Zitat von Shaffty
PS: Ich schreibe es aus dem egoistischen Standpunkt, weil ich jetzt mal die Verantwortung eine Familie zu haben (noch) nicht habe.
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In Deinem Alter und Deiner Situation hätte ich mit Sicherheit genauso gedacht und gehandelt.
Aber wenn man erstmal ( vor allem minderjährige ) Kinder hat, setzt man (die meisten jedenfalls sicher!) ganz andere Prioritäten!
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24.02.2007, 22:24
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Zitat:
Zitat von alteglucke
Tut mir leid, aber in Anbetracht dessen
macht mir dieser Thread Bauchschmerzen.
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Irgendwie erinnert mich dass an meine Cousine.... die im Alter von 27 Jahren an Brustkrebs gestorben ist........... und die letzten Monate ihres Lebens im Krankenhaus gewartet hat (ihre Liebsten um sich rum)... Es war schrecklich so einen jungen wundervollen Menschen so hilflos zu sehen wie er auf das Unausweichliche wartet.
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George Bernard Shaw (irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger)
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24.02.2007, 22:31
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TT-Besetzer
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AW: Wenn Dein Leben in vier Wochen vorbei wäre
Wenn ich weiß, dass ich in 4 Wochen sterbe, würde ich noch einmal das Meer sehen wollen! Das steht an oberster Stelle!
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