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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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Alt 02.03.2007, 12:29
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schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

"Schatz, das sind nur die Hormone" Der Unterschied zwischen Mann und Frau liegt allein im Gehirn, hat die Psychiaterin Louann Brizendine herausgefunden. Ihre Theorie ist politisch unkorrekt. Das findet sogar sie selbst. Die Vorausmeldungen über das Buch der amerikanischen Neuropsychiaterin Louann Brizendine Ende August waren von der Art, wie sie der Boulevard liebt, grell und zusammenhanglos: "Frauen reden dreimal so viel wie Männer", sie sagen 20.000 Wörter am Tag, wo Männer mit sparsamen 7000 auskommen; "Frauen denken höchstens einmal pro Woche an Sex, Männer aber alle 58 Sekunden". Das weibliche Gehirn besitze elf Prozent mehr Nervenzellen just in dem Bereich, in dem Gefühle und Erinnerungen verarbeitet werden. "Frauen haben einen achtspurigen Highway, um Gefühle zu entwickeln, Männer nur eine Landstraße", wurde Brizendine zitiert. Haben wir es nicht immer gewusst, konnten beide Seiten sagen. Gehirn-Determinismus - es ist alles in unseren Köpfen. Das ist Stoff für Büttenreden und Büroflachsereien. Und niemand ist beleidigt.

Die Verfasserin von "The Female Brain" ("Das weibliche Gehirn") eingeschlossen. Es war durchaus die Absicht von Louann Brizendine, die an der University of California in San Francisco forscht und dort 1994 die "Women's and Teen Girl's Mood and Hormone Clinic" gründete, Gesprächsstoff für Treffen an den Kaffeemaschinen der Büros zu liefern.
Was sie auf 190 Seiten Text (kommentiert von 80 Seiten Anmerkungen) schildert, mündet in dem Postulat, dass "das weibliche Gehirn so tief greifend von Hormonen bestimmt wird, dass man von ihrem Einfluss sagen kann, er bestimme die Wirklichkeit einer Frau". Brizendine ist 53 Jahre alt, hat in Yale studiert und in Harvard gelehrt, bekennt sich als Feministin und ist alles andere als naiv. "Ich weiß, es ist nicht politisch korrekt, es zu sagen", notiert sie, "und ich war über Jahre hin- und hergerissen zwischen meinen politischen Überzeugungen und dem, was die Wissenschaft uns sagt." Geschlechtererziehung und Biologie wirkten natürlich zusammen, uns zu denen zu machen, die wir sind: "Aber ich glaube daran, dass Frauen tatsächlich die Welt anders wahrnehmen als Männer. Und wenn Frauen diese Unterschiede annehmen, können sie bessere Entscheidungen darüber treffen, wie sie ihr Leben führen wollen."
Der Aufschrei kam, wie Brizendine es erwartet hatte. Fachkollegen und Wissenschaftsautoren kritisieren den populärwissenschaftlichen Ton des Buches und mangelhafte klinische Beweise; hinter den angegebenen Studien mit kryptischen Titeln, rügen sie, tauchten weniger Menschen als Ratten und Rhesusaffen auf. Die Identität und Realität von Frauen auf einen Cocktail aus Hormonen und Genen zu reduzieren, sei lächerlich.
Es wurde daran erinnert, dass die Zeiten nur ein Jahrhundert zurückliegen, in denen Frauen für den Ärzteberuf ungeeignet galten, weil sie angeblich intellektuell und physisch den Anforderungen der Zunft nicht gewachsen seien. Und es liegt nur wenige Jahrzehnte zurück, dass sich ein Harvard-Mediziner auf die "Natur" berief, um Frauen aus den Universitäten fernzuhalten. Geistige Anstrengung führe nur dazu, dass ihnen Blut in die Köpfe ströme, welches bei Schwangerschaft und Gebären im Unterleib dann fehle. Jeder, jede vor allem, kennt bizarre Beispiele dieser Art.
Louann Brizendine steht nicht allein und nicht ohne Tradition. Die sechziger und siebziger Jahre brachten, ein halbes Jahrhundert nach den Suffragetten, die Frauenbewegung, den totalen Glauben an die Macht von Erziehung, Jungen, die mit Puppen spielten. Das Gehirn war geschlechtslos und beliebig formbar. In den 1990er Jahren schwoll der Strom von evolutionsbiologischen Büchern an, die geschlechtsspezifische Unterschiede betonten und deren Titel "Brain Sex" und "Brain Gender" noch immer programmatisch sind. "Nature or nurtue?" - die Frage nach dem Verhältnis von angeborenen und anerzogenen Anteilen im Wesen eines Menschen wird unterschiedlich beantwortet. Aber niemand leugnet das Zusammenspiel von beiden Komponenten. Neu an der Arbeit von Brizendine, provozierend für die einen, ermutigend für andere, ist die Betonung von Hormonen.
Man kann darüber streiten, ob die Neuropsychiaterin ihrer seriösen Sache dient, wenn sie das beruhigende Hormon Oxytozin mit einem "kuscheligen, schnurrenden Kätzchen" gleichsetzt und dem Testosteron, dem "gewalttätigen Verführer" gewissermaßen anlastet, "keine Zeit zum Schmusen" zuzulassen. Muss Östrogen in der Art eines Kinderbuchs "die Königin; mächtig, kontrollierend, alles überwältigend" werden, um Frauen im Klimakterium beizustehen? Vielleicht sind das Kleinigkeiten, Stilfragen, vielleicht liegt darin die Schwäche des ganzen Ansatzes.
Niemand bestreitet offenbar, dass das menschliche Gehirn bis in die achte Woche weiblich ist und sich erst durch Hormonausschüttungen in zwei Entwicklungslinien differenziert. Gleich sind auch 99 Prozent der genetischen Kodierung. Laut Brizendine läßt der Testosteron-Stoß im männlichen Fötus "die Zentren für Kommunikation schrumpfen". Es entwickeln sich unter Hormoneinfluss in Mädchen "außergewöhnliches Sprachvermögen, die Fähigkeit, enge Freundschaften einzugehen, ein fast übernatürliches Vermögen, in Gesichtern und Stimmen Emotionen und Seelenzustände zu lesen, und die Fähigkeit, Konflikte zu schlichten."
All dies ist nach Louann Brizendine festgelegt im größeren Anteil der grauen Substanz, in Windungen, Furchung, Komplexität der neuronalen Verschaltung des weiblichen Gehirns. Kritiker werfen ihr vor, sie liefere keine entscheidenden Kausalitätsbeweise. Letztlich bleibe offen, ob Mädchen im Teenageralter stundenlang mit Freundinnen telefonieren oder Dutzende SMS am Tag austauschen müssten, weil Hormone sie danach verlangen lassen - oder ob ihr Verlangen die Hormonausschüttung erst bewirkt? Niemand bestreitet, wiederum, dass Mädchen vom elften Lebensjahr beim Lösen schwieriger verbaler Aufgaben und beim kreativen Schreiben die Jungen in den Schatten stellen. Und den meisten Knaben fällt in jenem Alter wiederum das Rechnen leichter. Studien haben ergeben, dass Frauen während der Menstruation, wenn die Sexualhormone am schwächsten wirken, ein ähnlich gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben wie Männer. Und der Zusammenhang von Testosteron und Aggression ist längst umgangssprachliche Wahrheit.
Aber was bedeutet das? Etwa dass Frauen für Naturwissenschaften von Natur aus kein Talent besitzen, wie der Harvard-Präsident Lawrence Summers in einer unglücklichen Formulierung feststellte, bevor er, nicht nur von Frauen, in diesem Jahr aus dem Amt gejagt wurde? Brizendine gibt Summers halb Recht, indem sie behauptet, Frauen wählten eher geisteswissenschaftliche Karrieren aus einem Bedürfnis "nach Nähe und Kommunikation". Aber ist es wirklich neurologisch nachzuweisen, wie sie schreibt, dass "Mädchen motiviert sind, Konflikte zu mildern oder sogar zu verhindern"? Und sind Hormone wirklich die entscheidenden Schmierstoffe und Drogen, die bewirken, dass Frauen nach dem Klimakterium weniger altruistisch, beschützend, pflegerisch empfinden? Frauen, heißt es, initiierten zwei Drittel aller Scheidungen von Paaren über fünfzig. "No nurse with the purse", wie eine Rezensentin in einer sarkastische Warnung an Männer feststellt, die sich nach älteren Frauen sehnen: der Typ "spendable Krankenschwester" werde mit den Jahren immer seltener.
Mit einem Gespräch über Louann Brizendines "The Female Brain" lasse sich in Amerika zurzeit jeder Smalltalk auf einer Party sprengen, notierte der Kolumnist David Brooks. Freudianer und Feministinnen geraten sich in die Haare, Verteidiger der Macht von Erziehung stehen gegen Gen-Deterministen. Mehr als eine Debatte konnte die Autorin sich nicht wünschen. Das Buch hat Aussicht, in der Bestseller-Brandung der Mars-versus-Venus-Literatur ganz oben mitzuschwimmen. Vielleicht gerade, weil es selbst die Liebe als biologisches Junkietum, als bloße Gier nach dem nächsten Schuss Körpersaft, abtut: "Die Gehirn-Schaltkreise, die von Verliebtheit aktiviert werden, gleichen denen eines Drogenabhängigen." "Ich habe mich dafür entschieden", notiert Loann Brizendine tapfer, "wissenschaftliche Wahrheit über politische Korrektheit zu stellen." Sie plant ein Buch für Teenager.

quelle: http://wireltern.eu/index.php?q=node/516
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Alt 02.03.2007, 13:19
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

Ich habe mal irgendwo gelesen das es noch aus der Steinzeit kommt das Frauen mehr reden als Männer weil der Mann ja auf der Jagd leise sein musste um das Wild nicht zu verschrecken und die Frauen in der Hölle mit den Kindern waren und dort ja auch mehr reden mussten auch sagen sich Männer alles direkt ins Gesicht während Frauen immer drum herum reden hängt angeblich auch damit zussammen das die Harmonie in der Höhle stimmen musste.auc interessant war das aus dieser zeit wohl auch kommen soll das man Frauen den Vortritt lässt und die Tür aufhhält in der Steinzeit hat der Mann angeblich der Frau den Vortritt gelassen damit sie abcheckt ob keine gefährlichen Tiere dor sind nicht so charmant oder? aber das hat sich wohl so weiterentwickelt stand mal alles im Spiegel
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Alt 02.03.2007, 13:34
whaty2000
 
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Reden AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

ich glaube einfach, dass frauen eher dazu neigen ihre probleme auszudiskutieren, als die meisten männer.männer machen lieber ihre probleme mit sich selber aus und müssen erst lernen darüber zu sprechen!

allerdings kann man das mittlerweile nicht mehr so sehr am geschlecht ausmachen.ich finde, jeder mensch ist da anders.
mein bester freund zum bsp redet mindestens genau so gerne wie ich
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Alt 02.03.2007, 13:37
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

Zitat:
Zitat von whaty2000 Beitrag anzeigen
...Männer...müssen erst lernen darüber zu sprechen!
@whaty2000 : das war jetzt aber ziemlich unter der Gürtellinie
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Alt 02.03.2007, 13:43
whaty2000
 
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

Zitat:
Zitat von berliner Beitrag anzeigen
@whaty2000 : das war jetzt aber ziemlich unter der Gürtellinie
ne das ist eine tatsache
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Alt 02.03.2007, 21:58
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

Weil sie mehr erleben und mehr zu erzählen haben? :-P

...ich rede extrem viel... Das kann mich selbst auch schon nerven... :???:
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Alt 03.03.2007, 08:09
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

mar, dein thread passt gerade wie die faust aufs auge..lach
vor exakt 6 tagen dachte ich an diese aussagen, das frauen mehr reden als männer..grins

ich sass im auto, auf dem wege nach antalya zum flughafen, in diesem auto befanden sich drei türkische männer und die fahrt dauerte so ca 45 minuten..

nicht eine minute war schweigen in dem fahrzeug..und das nicht weil ich so viel geredet hätte ( was ich in perfektion beherrsche;-) ), sondern die männer..

sie laberten und debattierten als ginge es darum einen neuen weltrekord im sprechen aufzustellen..
ich sass mehr oder weniger schweigend auf der rückbank..

und so kurz vorm flughafen fing ich dann innerlich an zu lachen, weil mir eben genau diese studien eingefallen sind..

mein fazit dazu..diese studien konnten unmöglich türkische männer mit einbezogen haben...
und es fällt mir auch schwer, mir vorzustellen, das türkische frauen das noch übertreffen könnten, denn mehr als hundert prozent dialog geht nicht..lach

davon ab, männer und frauen, denken nach meiner erfahrung tatsächlich anders.
ich selber habe ja schon ein ausgeprägtes männliches denkverhalten, aber wie oft habe ich in gesprächen mit männern ( sehr gute und vertraute freunde) schon feststellen müssen, das manche situationen ganz anders beurteilt worden sind..so von mann und frau..

wie oft haben wir dann gesagt " DAS hast du gerade darüber gedacht?!"

da gehen sichtweisen teilweise wirklich weit auseinander..

lg marion :-)
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Alt 03.03.2007, 11:27
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

@marion, ich habe auch die erfahrung gemacht, das die männlichen 50% unserer erdbevölkerung sehr schwatzhaft sind. schwatzhafter als frauen...!? ich denke, die gründe, wenn die schwatzhaftigkeit einsetzt, sind verschieden...:-P

das frauen schwatzhafter sind als männer, denke ich nicht unbedingt . ich denke für mich eher , daß frauen anders reden lernen , weil sie vielleicht oft von den eigenen geschlechtsgenossinen, gar nicht mal männer, in erklärungsnot gebracht werden, und die kommunikation zwischen frauen und männern nur deshalb unterschiedlich bewertet werden, weil zwischen männer und frauen auch andere kommunikationsmittel ins spiel gebracht werden.

MAR
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Alt 03.03.2007, 11:30
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AW: schatz, du redest zu viel....warum frauen mehr reden als männer...

Männer machen eh gerade `ne Art Evolution durch (glaube ich).
Merke ich daran, daß immer mehr Männer `rumlästern wie die schlimmsten "Waschweiber" :vang)
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Alt 03.03.2007, 11:44
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Zitat:
Zitat von berliner Beitrag anzeigen
Männer machen eh gerade `ne Art Evolution durch (glaube ich).
Merke ich daran, daß immer mehr Männer `rumlästern wie die schlimmsten "Waschweiber"
also lästernde männer sind mir noch nie untergekommen , aber "waschweiber" schon....
wenn männer viel reden, glaube ich, das ist eine art verlegenheit...

ui , und jetzt werde ich sicher gesteinigt....:vang)
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