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28.03.2007, 19:36
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TT-Überall-Mitmischer
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Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Hallo liebe Community,
mich würde mal interessieren, wwie ihr Euch entscheiden würdet, wenn in einemm frühem Stadium der Schwangerschaft festgestellt werden würde, dass Euer ungeborenes Kind ene Behinderung wie das Down-Syndrom oder einen anderen genetischen Defekt haben würde und dabei keine Aussage über den Grad der Behinderung getroffen werden könnte (d.h. alles ist möglich bis hin, dass das Kind nicht lebensfähig ist)!
Würdet Ihr Euch für einen Abbruch - auch noch nach dem 3. Monat - entscheiden, oder das Kind bekommen?
LG Susi
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28.03.2007, 19:43
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Moderator
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Bei dir ist alles in Ordnung Susi? Ich meine deinem Kind geht es doch gut?
Liebe Grüße
__________________
"Gönül ne kahve ister ne kahvehane,gönül sohbet ister kahve bahane"
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28.03.2007, 19:47
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TT-Newcomer
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Also, ich denke, das kann man nur sagen, wenn man selbst schon mal in der Situation war!
Selbst wenn ich mir versuche diese Situation vorzustellen kann ich es nicht und kann daher auch nicht sagen, wie ich mich entscheiden würde. Ich finde, so etwas ist eine sehr persönliche Entscheidung und das sollten nur die Eheparntner tun. Allerdings wäre ein Austausch mit Paaren, die in einer ähnlichen Situation waren oder sind bzw. ein Gespräch bei Beratungsstellen sicher hilfreich!
Lg
Bianca
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28.03.2007, 19:47
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Hm ich finde, dass ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage, bei der es kein richtig oder falsch gibt. Ich für meinen Teil sehe es so, dass Allah mir dieses Kind geschenkt hat und ich es nicht abtreiben dürfte. Meiner Meinung nach kann man auch behinderten Kindern ein schönes Leben ermöglichen, wenn sie spürren das sie geliebt werden fühlen auch sie sich gut. Nur weil unsere Gesellschaft diese Menschen leider oft zeigen das sie anders sind, muß man doch nicht das selbe tun. Jedes Leben ist lebenswert.
Du bist ja gerade schwanger, ich hoffe es hat nichts mit dir zu tun.
Liebe Grüße Saadet
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28.03.2007, 19:52
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Susi ist alles in Ordnung????
So was ist genauso schwierig zu beantworten wie der Thread "Maschinen abstellen".
Ich denke, die eigene Definition von Leben ist drüber entscheident. Was man selber unter leben versteht. Das ist ja mehr als nur atmen, essen und trinken.
Ein behindertes Kind bedeutet lebenslange Rücksicht, Nachsicht, Fürsorge, Sorgen, Ärger, Stress und und und. Viel mehr als ein nicht behindertes Kind.
Das eigene Leben muss man komplett umstellen, aufs Kind ausrichten. Später den geeigneten Kindergarten finden, die richtige Schule, von Ausbildungsplatz gar nicht erst zu reden.
Und was man auch nicht vergessen sollte, mit einem behinderten Kind ist es für einen selber sehr schwer später wieder ins Berufsleben zurückzukehren.
Sehr schwieriges Thema
LG Aylin
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28.03.2007, 20:03
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TT-Überall-Mitmischer
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Themenstarter  
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Lasst mich bitte erstmal außen vor (Allahs/Gottes Wege sind unergründlich und stellen einen manchmal vor schwere Prüfungen)!
Sollten wir vor der Entscheidung stehen, werde ich es Euch mitteilen - ist ja schließlich ein offizielles TT-Baby!
Mich würden einfach mal die Pro und Kontras interessieren, gibt es überhaupt die Möglichkeit so eine Entscheidung rational zu treffen und vor allem denken Männer in so einer Situation anders (sie sind zwar psychisch aber nicht körperlich davon betroffen)!
Ich weiß, dass die Frage nicht leicht ist, aber für ein paar Gedankenanstöße wäre ich dankbar!
LG Susi
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28.03.2007, 20:57
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Hallo Susi, das ist eine wirklich schwierige Frage, bei der es meines Erachtens sehr individuell auf die jeweiligen Lebensumstände, den Partner, die Religion bzw. den Glauben und noch viele andere Dinge ankommt...
Ich stand vor derselben Frage damals. Die Amniozentese stand sowieso an, da ich schon 37 war und es meine erste Schwangerschaft war. Aber ich hätte den Test sonst auch gemacht...
Für mich stand es von Anfang an außer Frage, dass ich dieses Kind bekommen würde trotz aller widrigen Umstände (s. "Lange Geschichte"). Ich war immer der Meinung, dass man ein Kind schlimmstenfalls auch alleine groß kriegt, vorausgesetzt, man ist gesund, kann arbeiten, usw.
Die einzige Einschränkung dabei waren für mich eben Krankheiten wie Down-Syndrom o.ä. Wenn ich einen Partner im Rücken gehabt hätte, auf den ich mich hätte verlassen können, hätte ich vielleicht selbst das noch mal überdacht. Aber für mich war klar, DAS kannst du dir alleine nicht zumuten... Ich habe zwei Familien mit Down-Syndrom-Kindern im Bekanntenkreis, so lieb sie sind, das ist hart! Das ganze Leben muss darauf ausgerichtet werden, auch das von möglichen weiteren, gesunden Kindern. Alle müssen immer Rücksicht nehmen. Nicht, dass diese Kinder nicht auch liebenswert sind und auch viel geben, aber es kostet auch das Umfeld die ganze Kraft... Ich hätte das glaube ich nicht geschafft! Aber das ist - wie gesagt - mein persönliches Empfinden.
Meines Erachtens ist es sehr wichtig, vor dem Test bereits zu wissen und entschieden zu haben, wie man mit welchem Ergebnis umgeht. Klar, wenn der Test negativ ist und nichts zu befürchten ist, bekommt man natürlich das Kind. Aber was wenn der Test positiv ist? Die Entscheidung, ob man es dann behält oder nicht, muss vorher getroffen werden. Andernfalls macht ja auch ein Test gar keinen Sinn... Wenn ich das Kind in so einem Fall trotzdem bekommen will, dann ist es ja eigentlich auch egal, ob das vorher festgestellt wird oder nachher...
Ist keine leichte Entscheidung und ich hoffe nicht, dass Du/Ihr bereits direkt davon betroffen seid. Ich wünsch Dir alles Gute!
LG
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28.03.2007, 21:05
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Ich denke, dass kommt ja vor allem darauf an, was das beste für das kind ist. wenn es selbst darunter leidet, natürlich. und auch für die eltern ist es ja ein verdammt schwerer weg!
dann muss man ja auch daran denken, wenn es eine wirklich schwere behinderung ist, wie ist das kind versorgt, wenn ich mal nicht mehr da bin, bzw. mir etwas passiert und ich nicht mehr für das kind sorgen kann...
also eine schwierige und weitreichende entscheidung... bin zwar selbst mutter aber die möchte ich nicht treffen müssen. ich denke, es kommt immer auf den fall an und auch wieviel unterstützung man hat!
glg
Mirja
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28.03.2007, 21:14
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind!
Muss man dies bezüglich wirklich noch irgendetwas in Frage stellen?
Grüße...
C:cool::cool:lworX
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