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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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  #21 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:25
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Ich selbst habe keine Erinnerung an die Beiden, aber mein Vater sprach erst kürzlich von ihnen. Die sollen damals eine kleine Sensation gewesen sein
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  #22 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:27
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Ja waren sie wohl auch.
Aber kenne nicht allzuviel von ihnen.
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  #23 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:30
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Das soll ja schon über 20 Jahre her sein
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  #24 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:33
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Ahso, dann meine ich ein anderes türkisches Frauen pianisten Duo hehe. Scheint mehrere zu geben.

Übrigens ein Tenor den ich mal in Izmir in der Oper gesehen habe.
Bin ein Fan von ihm

http://www.youtube.com/watch?v=zPMeOxiBry8
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  #25 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:41
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Gute Stimme. Ich habe mal kurz gegoogelt. Demnach sind die Pekinel Schwestern immer noch aktiv.

Die Schwestern Güher und Süher Pekinel sind in der ganzen Welt als außergewöhnliches Klavierduo bekannt. Herbert von Karajan entdeckte die Zwillinge 1984 und lud sie zu den Salzburger Festspielen ein. Seitdem setzt ihr traumwandlerisch synchrones Spiel bei virtuoser Meisterschaft und enormer individueller Ausdruckskraft Maßstäbe für das gemeinsame Konzertieren gleicher Instrumente, namentlich Klaviere.

Die Stationen ihrer gemeinsamen Karriere umfassen die wichtigsten Orchester der Welt, Güher und Süher traten – neben regelmäßigen Besuchen in Salzburg – mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Israel Philharmonic, dem Royal Philharmonic London, dem Tokyo Philharmonic, dem Concertgebouw Orkest Aymsterdam und dem Orchestra de RAI Milano auf. Ausgedehnte Tourneen mit Konzertabenden führten die beiden Pianistinnen in die musikalischen Zentren Europas, der USA und bis nach Japan.
Ähnlich umfassend gestalteten Güher und Süher Pekinel auch ihr Repertoire, das von den Schlüsselwerken Bachs bis zu zeitgenössischen Werken von Lutoslawski und Boulez reicht. In New York, wo sie an der Juillard School ihr Studium abschlossen, fanden sie auch ihre Liebe zum Jazz, so gehören amerikanische Standards von Gershwin bis Bernstein auch zu ihren populären Paradestücken.
Im Jahr 2000 verwirklichten Güher und Süher einen lange gehegten Traum: unter dem Motto "2+3= Take Bach" spielten sie ein Album mit J.S. Bachs Konzerten für 2 und 3 Klaviere gemeinsam mit dem Jacques Loussier Trio ein. Konzerte mit diesem Programm, das Jazzfans ebenso wie die Freunde klassscher Klaviermusik gleichermassen begeisterte, wurden bei dem Schwetzinger Festspielen 2001 vom SWR für das Fernsehen aufgezeichnet. Weitere Engagements führten die Schwestern zu den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra National de Toulouse, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, zum Philharmonischen Orchester Braunschweig, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und zu einer Tournee mit dem Zürcher Kammerorchester, in der ebenfalls die Bach-Konzerte auf dem Programm standen. Aus dieser gelungenen Zusammenarbeit entstand ein gemeinsames Album, mit dem Güher und Süher Pekinel 2005 ihre eigene Interpretation der Bachschen Doppelkonzerte der jazzigen Lesart des vorangegangenen Albums gegenüberstellen.
Man ist geneigt, die enge musikalische Kommunikation und sichere Abstimmung der Schwestern mit einer 'besonderen telepathischen Gabe' zu erklären, die Güher und Süher Pekinel als eineiigen Zwillingen in die Wiege gelegt wurde. Doch greift eine solche Erklärung zu kurz. „Dass wir Zwillinge sind, erklärt nicht alles, wie manche Leute denken, vor allem bedeutet es nicht, dass uns alles wundersam geschenkt wird.“ erläutert Güher Pekinel im Gespräch mit David Stearns. „Tatsächlich versuchte ich in meiner Kindheit und Teenie-Jahren, mich soweit möglich von Süher zu unterscheiden. - Und unsere Eltern verstanden unseren Instikt für Unabhängigkeit sehr gut.“ Dennoch erhielten bei de Pekinel-Schwestern ihren Klavier-Unterricht von den selben Lehrern, darunter so bekannte Pädagogen wie Claudio Arrau, Ruduolf Serkin und Leon Fleisher. „Aber der Grund dafür ist einfach, dass wir beide die besten Lehrer wollten und in den Schulen kamen wir individuell jeweils zur gleichen Entscheidung. Doch obwohl wir die gleichen Lehrer hatten, lernten wir jeweils eigene Stücke. Als Kinder spielten wir viel mehr einzeln als zusammen. Wir entwickelten eigene musikalische Identitäten und jeweils individuelle Techniken.“
Tatsächlich traten Güher und Süher Pekinel zehn Jahre lang, bis zu ihrem 19. Lebensjahr nicht gemeinsam auf. Nach erstem Unterricht durch ihre Mutter, eine türkische Konzertpianistin, hatten die Schwestern mit 5 Jahren das Studium am Konservatorium begonnen und waren als 6-jährige mit dem Staatlichen Philharmonischen Orchester Ankara und dem Mozart-Doppelkonzert aufgetreten. Das große Talent der Kinder führte zum Umzug nach Paris, später nach Frankfurt am Main, wo sie nebenher an der Goethe Universität Philosophie und Psychologie studierten. Rudolf Serkin lud die Schwestern schließlich zum Studium am Curtis Institute of Music in Philadelphia ein, von wo aus Güher und Süher Pekinel nach New York an die renommierte Juillard School wechselten und bei Claudio Arrau und Leon Fleisher ihr Studium 1978 abschlossen.
Seither sind Güher und Süher gemeinsam bekannt geworden, wurden aber auch in ihren jeweiligen Karrieren als Solopianistinnen mehrfach ausgezeichnet. Die künstlerische Eigenständigkeit der eng zusammen arbeitenden Schwestern ist der kreative Antrieb der gemeinsamen Arbeit als Duo.
„Ich bin mehr von Brahms angezogen als Güher das ist,“ sagt Süher Pekinel. „Ich denke eher strukturell und analytisch, während Güher vielleicht emotionaler reagiert und ansetzt. Wenn man eine analogie zur Malrei zieht, wäre ich diejenige, die zuerst den Raum mit Formen füllt und dann greife ich zu den Farben. Güher würde mit den Farben beginnen, abstrakt, und dann die Formen aus den Farben entwickeln. Und das ist natürlich ein großer Vorteil, wir haben da ein wertvolles Gleichgewicht. Wir schenken uns gegenseitig Ideen, an die die andere nie gedacht hätte, spontan finden wir so neue Ansatzpunkte.“
Um die kreative Spannung zu unterstreichen, treten Güher und Süher Pekinel meist in einer ungeöhnlichen Positioniernung der Klaviere auf – so dass die Pianistinnen Rücken an Rücken sitzen, anstatt sich in die Augen zu schauen. „Jedes Instrument, jede Stimme muss seinen eigenen Charakter haben, sonst geht der Kontrast als Element der Musik verloren. Und deshalb spielen wir nicht mehr in der traditionellen Aufstellung, mit den Klavieren nah beieinander. Soweit möglich, spielen wir Rücken an Rücken – und zwar aus musikalischen Gründen, nicht um die „Telepathie“ zwischen uns deutlich zu machen. So geben wir den Zuhörern mehr Raum, in dem der individuelle Charakter der beiden Instrumente gehört und verstanden werden kann. Für uns selbst bedeutet das auch, dass wir mit größerer Konzentration aufeinander hören müssen.“
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  #26 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:48
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GÜHER & SÜHER PEKINEL





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  #27 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:49
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Oho
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  #28 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 13:52
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...........das selbe hab ich mir auch gedacht ;)
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  #29 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 14:02
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Deshalb hat sich mein Vater so gut erinnern können, wenn das nicht eine Möglichkeit ist eine Taschengelderhöhung durchzusetzen
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  #30 (Permalink)  
Alt 12.05.2007, 14:09
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Für intressierte einige Infos über die Operngeschichte der

Türkei:

Oper und Ballett
Turken wurden mit Oper und Balett bereits vor Verkundung der Republik bekannt. Osmanische Botschafter haben ihre in Europa gesammelten Eindrucke nach Istanbul weitergeleitet. Auch der italienische Musiker Giuseppe Donizetti wurde als Hofkapellmeister in den osmanischen Hof gerufen, wo er das Publikum mit der Gattung Oper und Balett vertraut machte. Opern und Balettauffuhrungen wurden in der Tanzimat und MesrutiyetEpoche fortgesetzt; das Interesse an Opernauffuh rungen war gros genug, um den Bau von OpernGebäuden in die Wege zu leiten. Ataturk indessen, der der Geschichte seinen Stempel auftrug, begnugte sich, im Gegensatz zu anderen Fuhrern, nicht damit, einen politischen Befreiungskampf zu fuhren. Im Rahmen seiner Kulturrevolution, die fur ihn das wichtigste Ziel war, bekamen die Aktivitäten zur Etablierung von Oper und Balett als universale Kunst auch eine institutionelle Absicherung.
Als nach Grundung der Republik sich die polyphone Musik in der Turkei verbreitete, wurde die Oper als höchste Musik ausprägung angesehen. Folgerichtig bemuhte man sich, in möglichst kurzer Zeit eine turkische Oper zu grunden. 1930 wurde in Istanbul ein Opernverein gegrundet, der 1934 Verdis Oper "La Traviata" in Szene setzte. Als im selben Jahr Schah Reza Pahlevi die Turkei besuchte, wurde eine Auffuhrung von Adnan Sayguns Oper "Özsoy" auf der Buhne des "Volkshauses" in Ankara mit Erfolg und in Anwesenheit von Ataturk und dem Schah verwirklicht. Diese Vorstellung war ein bedeutendes Ereignis in der turkischen Operngeschichte, denn dieses Ereignis hat gezeigt, das die Haltung Ataturks bezuglich einer Institutionalisierung von Oper und Balett in der Turkei richtig war und so der Weg dafur geebnet war, auf dem eingeschlagenen Weg fortzufahren. Mit der Eröffnung des akademischen Jahrs 1936 des Staatlichen Konservatoriums in Ankara wurde die Buhne des Konservatoriums eröffnet, auf der die Studenten der Abschlusklasse ihre Aktivitäten zur Grundung einer Oper diszipliniert und zugig vorantrieben. Bei der Entwicklung der Oper leisteten der aus Deutschland kommende beruhmte Komponist Paul Hindemith und der OpernRegisseur Carl Ebert wichtige Beiträge. Schlieslich konnten 1940 die jungen Studenten als Pioniere der turkischen Oper einen erten Opernabend inszenieren, dessen erster Teilaus Mozarts Singspiel "Bastien und Bastienne" und dessen zweiter Teil aus dem zweiten Akt von Puccinis "Madame Butterfly" bestand. 1941 folgten Puccinis "Tosca" und "Madame Butterfly" in voller Länge, gefolgt von Beethovens "Fidelio". Nachdem die Ankaraner Gemäldegalerie neu gestaltet in das Grose Theaterhaus umgewandelt worden war, stand zur Einweihung ein Teil der Oper "Kerem" von Ahmet Adnan Saygun auf dem Programm.


Von Kunstlern der staatlichen Oper und des Balletts aufgefuhrte Operette "Der Zigeunerbaron" Die erste turkische Balettschule mit einem offiziellen und akademischen Charakter wurde 1948 mit staatlicher Förderung in Istanbul eröffnet. Diese Schule zog 1950 nach Ankara und wurde dem Staatlichen Konservatorium zugeordnet. Zur Eröffnung der Balettschule wurde bereits 1947 während der Vorbereitungsphase die Grunderin des Englischen königlichen Baletts, Dame Ninette de Valois, eingeladen, deren Verdienste fur das turkische Balett bedeutend waren. Die erste Vorstellung der Abteilung fur Balett des Staatlichen Konservatoriums in Ankara 1950 bestand aus den Baletten "Pastorale Suite" und "Keloğlan" mit der Musik von Ulvi Cemal Erkin und der Chereographie von Joy Newton. Es folgten "El Amor Brujo", eine vollständige Auffuhrung von "Coppelia" und das originale Balett "Çesmebasi", in dem mit Ferit Tuzuns Musik und der Inszenierung von Valois turkische Folklore und Balettmusik eine Synthese eingingen. Diese Pionierarbeiten aus jener Zeit waren verantwortlich dafur, das turkische Tänzer und Chereographen ein unverzichtbarer Bestandteil der turkischen Kultur wurden und obendrein auch internationale Anerkennung fanden.
Die staatliche Oper und das Balett arbeiten im Rahmen eines Gesetzes vom 16. Juni 1949 die Grundung eines staatlichen Theaters betreffend. Mit Protokoll des Kulturamtes von 1968 trennten sich Oper und Theater und erhielten 1970 eigene Ämter fur ihre Betreuung.


Das Ballett "Giselle" Die Generaldirektion fur staatliche Opern und Balette hat ihren Hauptsitz in Ankara und hat in Istanbul, Izmir und Mersin Provinzialvertretungen, die eigene Opernhäuser betreuen. Oper und Balett sollen in der ganzen Turkei Verbreitung finden. So wurden mit Kabinettsbeschlus Provinzialvertretungen auch in Samsun, Antalya, Gaziantep, Sivas und Van eröffnet, die sich derzeit bemuhen, ein Stammpersonal fur Oper und Balett aufzubauen. Im Rahmen der staatlichen Oper und dem Balett sind auch moderne Tanzgruppen und eine Ankaraner Popgruppe errichtet worden, die auf ihren Gebieten die Universalität der Buhnenkunst demonstrieren wollen. Daruberhinaus gibt es landesweit und besonders an den Universitäten Amateurgruppen auf dem Gebiet des modernen Tanzes.
Die Aktivitäten von staatlicher Oper und dem Balett und ihrer Kunstler, die sich heute auch auf internationaler Buhne behaupten, erfreuen sich eines breiten Interesses und groser Beliebtheit. Auf insgesamt 6 Buhnen finden pro Monat in Ankara und Istanbul 2430, in Izmir 16 und in Mersin 12 Auffuhrungen statt. Opern, Balett und Konzertvorstellungen gibt es auch auf öffentlichen Plätzen, in Parks, Universitäten und historischen Stätten, welche groses Interesse finden. Tourneen durch die verschiedenen Städte Anatoliens und diverse Festspiel steigern die Beliebtheit von Oper und Balett in der Turkei. So besuchen z.B. jedes Jahr 80.000 Zuschauer die Opern und BalettFestspiele im historischen römischen Theater von Aspendos, die im Juni 1998 zum funften Mal veranstaltet wurden.





Während des 6.Aspendos Opern und Ballettfestivals
aufgefuhrt




QUELLE: http://www.byegm.gov.tr/YAYINLARIMIZ.../kultur470.htm
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Heiserk (12.05.2007)
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