dejan , danke für die bildliche darstellung
Zitat:
Zitat von --Han
im kosovo haben wir viele brüder und schwestern, dass weiss die türkei. wenn auch bischen spät waren wir zur stelle.
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@Han , wenn du dich auf das massker in srebrenica beziehst , dann muss ich dich korrigieren:
das liegt nicht im kosovo, sondern bosnien/herzegowina und wird überwiegend von serben bewohnt.
und was das "bisschen spät waren wir zur stelle" betrifft :
wann soll die türkei denn bitte (militärisch) eingegriffen haben ?
die sogenannten "islamischen bruderstaaten" haben zugesehen , wie alle anderen nationen auch (das hat natürlich auch mit internationalen abkommen zu tun , man kann sich nicht einfach so mal militärisch irgendwo "einsetzen")
der türkei muss man jedoch hoch anrechnen , dass es das einzige land war , in dem es einen sturm der entrüstung auf allen ebenen gab:angefangen von der presse , über die bevölkerung mit ihren massendemos bishin zum ausreizen aller diplomatischen mittel .
doch die entscheidungsgremien der uno sind so angelegt , dass ein einziges land mit seiner einen stimme wenig beeinflussen kann.
inal batu , der un-vertreter der türkei zu der zeit ,sah das ansehen der uno schon unmittelbar nach aufgabe der schutzzone verloren.
http://www.hri.org/news/turkey/trkpr....trkpr.html#02
der abschlussbericht jahre danach , sollte dann das uno-versagen diplomatisch wie militärisch verdeutlichen.
nach dem wegschauen und nichtintevenieren zuvor in ruanda , wiederholte sich in srebrenica , was man nach 1945 eigentlich für ausgeschlossen hielt in europa...
was mich interessiert hätte , wie die diskussionen damals im türkischen nationalen sicherheitsrat ausgesehen hatten ?!
was wurde im umfeld des damaligen generalstabschefs karadayi gedacht ?
das kemalistische militär konnte und kann mit "islamischen sentimentalitäten" seitens des volkes wohl eher wenig anfangen...