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General Baser wurde abberufen
BANKROTTERKLÄRUNG... (Oktay EKŞİ)
Diejenigen, die sich fragen, wie lange es dauert, kennen die Antwort:
Es gibt keinen Grund für diejenigen, die glaubten, dass die Türkei mit Hilfe von Amerika die PKK beseitigen wird, zu warten. Auch der General a.D. Edip Başer, der zum Sondervertreter der Türkei für die Terrorbekämpfung ernannt wurde, hat nun nachgegeben.
Başer wurde aufgrund seiner Worte "Es hat keinen Sinn, hier nur als Schmucksstück zu stehen" in einem Interview, das am 19. Mai in der Zeitung ‚Hürriyet' veröffentlicht wurde, von seinem Amt abberufen.
In seinem Interview sagte Başer: "Wir haben einen bestimmten Punkt erreicht. Wir haben mit Vielem auseinandergesetzt. Wir haben eine Tür geöffnet, doch kam eine andere dazu. Ich erwarte von den USA in Kürze neue konkrete Initiativen. Wenn diese Initiativen nicht ergriffen werden, so meine persönliche Meinung, sollte der Mechanismus nicht fortgesetzt werden. Natürlich wird letztendlich der politische Wille entscheiden. Die USA können diesen Mechanismus einseitig fortsetzen."
Es ist unklar, was ein einseitiges Fortsetzen des Mechanismus bedeutet, denn die betreffenden Seiten wussten von Anfang an, dass die USA diesen nur vorgeschlagen hat, um den Eindruck zu vermitteln, dass etwas getan wird.
Aber die Worte von Başer legen offen dar, dass dieser Mechanismus, der seit 9 Monaten keine andere Funktion hatte, als die türkische Öffentlichkeit hinzuhalten, am Punkt der Banktrotterklärung angelangt ist.
Denn die Ernennung des stellvertretenden Staatssekretärs im Außenministerium, Botschafter Rafet Akgünay, zum neuen Sondervertreter der Türkei anstelle eines Generals gegenüber dem amerikanischen Sondervertreter, General a.D. Joseph Ralston, zeigt, dass auch die Regierung von diesem Mechanismus nichts erwartet.
Kurz gesagt, spielen wir alle ein Spiel, dessen Anfang und Ende jedem bekannt ist. Weder besteht die Möglichkeit, dass die USA eine militärische Operation der Türkei im Norden des Irak billigt, noch hat die türkische Regierung den Mut und den politischen Willen, sich für eine solche Operation zu entscheiden.
Wir diskutieren nicht darüber, ob eine solche Operation richtig sein wird oder nicht. Wir wollen nur darauf hinweisen, dass trotz der persönlichen Worte des Generalstabchefs Yaşar Büyükanıt, ein militärischer Einmarsch im Norden des Irak sei von Nutzen und die türkischen Streitkräfte wären bereit dafür, im vergangenen Februar in Washington keine Entwicklung verzeichnet worden ist.
Auch sollten wir denjenigen, die meinen, dass die Bedingungen für einen militärischen Eingriff nicht reif sind, Gehör schenken. Nun gut, aber wenn die USA beim Kampf gegen den PKK-Terror aufrichtig gewesen wären, hätten sie dann nicht wenigsten die Kanäle und Wege der finanziellen und logistischen Unterstützung der PKK abschneiden können?
Wurde bis heute etwa jemand Zeuge, dass General Ralston außer einer Razzia und Durchsuchung im Mahmur-Lager im Norden des Irak - vermutlich vorher benachrichtigt - einen konkreten Schritt getan hat?
Der sogenannte Überfall war "ein Anfang". Dies hatte der Staatssekretär im US-Außenministerium, Nocholas Burns, bei seinem Besuch in Ankara am 19. Januar 2007 gesagt. Aber danach kam nichts mehr. Im Gegenteil, wenig später wurde bekannt, dass hunderttausende von Waffen, die unter der Kontrolle der USA im Irak stehen, in die Hände der PKK gelangt seien.
Wir haben diejenigen, die gesagt hatten, dass in Kürze bedeutende Entwicklungen verzeichnet werden, gehört.
Wir warten immer noch. (Hürriyet)
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Frage nicht was ich für dich tun kann, sondern was du für mich tun kannst.
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