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Politik treibt Wähler in die Arme der Extremisten
Die Wahlen in Bremen, aber auch die Umfragewerte für ganz Deutschland scheinen „die Linke“ als neue politische Kraft im Land zu bestätigen. Die SPD sieht hier einen nicht zu unterschätzenden Konkurrenten heranwachsen. Auch wenn es in einigen Bundesländern „Rot-Rote“ Regierungsbündnisse gibt, ist der SPD etwas mulmig bei dem neuen Höhenflug dieser Partei. In Bremen konnte nämlich erstmals die Ex-PDS punkten. Mit Oskar Lafontaine als eines der Zugpferde positioniert sich „die Linke“ als Ersatz-SPD. Insgesamt ist ein Zerfransen der politischen Landschaft in Deutschland zu beobachten. Die Grünen sind eine Abspaltung der SPD und nun gibt es also noch eine Linkspartei. Aber auch im anderen Lager erstarkt der Rand. Es gelingt der NPD zunehmend CDU-Wähler anzulocken. Dazu kommen noch jene, die sich vom derzeitigen politischen Spektrum nicht mehr vertreten sehen und als Nichtwähler glänzen. Das trägt aber dazu bei, dass der prozentuale Anteil der Extremisten deutlich steigt. Solange die „Volksparteien“ eine Politik machen die gegen den Bürger gerichtet ist, wird der Rand gestärkt. Offenbar bemerken die "Altparteien" diese Problematik nicht oder sie ignorieren diese Entwicklung.
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