| Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen. |

10.08.2007, 11:57
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TT-Besetzer
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AW: Kaffee kochen für den Chef
wir haben auch kaffeeautomaten mit auswahl ohne ende, also knopf drücken und gut. aber wenn besuch kommt oder mein chef gerne tee möchte, dann mache ich das gerne, weil ich einen super chef habe 
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Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!
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10.08.2007, 12:04
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Moderator
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Zitat:
Zitat von Susi26
Na ja wir haben so einen vollautomatischen Kaffeeautomat und da schafft es mein Chef auch noch selber auf den Knopf zu drücken  !
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So einen haben wir auch. Das heißt aber nicht, dass da auch jeder was raus bekommt.
Zitat:
Zitat von Lari77
Dem habe ich muß ich gestehen Kaffee gekocht und auch reingespuckt. So nun is es raus.
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Zitat:
Zitat von Dine
Denn geht man vom Lohn aus; überlegt mal wie viel die Chefs verdienen fürs Kaffee kochen? Die sind einfach zu teuer sowas zu tun.
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Davon ausgehend, was unsere Kunden für meine Arbeit bezahlen, wäre der Kaffee, den ich koche, auch extrem teuer. Aber die mache ich ja trotzdem.
In meinem letzten Job waren noch ganz andere Dinge gefragt: Ein Anruf samstags morgens "kannst du bitte mal dahin fahren und das und das besorgen" beispielsweise. Auch die Frage "Gehst du mit mir in die Oper?" (Ja, das war auch für sie ein dienstlicher Termin) hieß eher "Bitte, lass mich nicht allein dahin gehen." Ich hab das alles gern getan, weil ich im Gegenzug dafür eine sehr rücksichtsvolle Chefin hatte, viele Freiheiten in meinem Job, und nie eine blöde Bemerkung kam, wenn mein Sohn mal wieder krank war oder ich früher gehen oder später kommen musste.
Wichtig fand ich dabei vor allem immer, dass ich jederzeit auch hätte "Nein" sagen können, ohne dass das komisch gekommen wäre.
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10.08.2007, 12:12
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TT-Stammposter
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Zitat:
Zitat von alteglucke
So einen haben wir auch. Das heißt aber nicht, dass da auch jeder was raus bekommt.

Davon ausgehend, was unsere Kunden für meine Arbeit bezahlen, wäre der Kaffee, den ich koche, auch extrem teuer. Aber die mache ich ja trotzdem.
In meinem letzten Job waren noch ganz andere Dinge gefragt: Ein Anruf samstags morgens "kannst du bitte mal dahin fahren und das und das besorgen" beispielsweise. Auch die Frage "Gehst du mit mir in die Oper?" (Ja, das war auch für sie ein dienstlicher Termin) hieß eher "Bitte, lass mich nicht allein dahin gehen." Ich hab das alles gern getan, weil ich im Gegenzug dafür eine sehr rücksichtsvolle Chefin hatte, viele Freiheiten in meinem Job, und nie eine blöde Bemerkung kam, wenn mein Sohn mal wieder krank war oder ich früher gehen oder später kommen musste.
Wichtig fand ich dabei vor allem immer, dass ich jederzeit auch hätte "Nein" sagen können, ohne dass das komisch gekommen wäre.
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Nunja das fällt unter die Kategorie gute(r) Chef(in).
In bezug auf meinem zweiten vorhin erwähnten Armleuchter Chef bekamm ich auch Einladungen: Er "Guten Morgen die Dame habe sie lust heute mit mir ins Freibad zugehen" Ich "Nein natürlich nicht" Er " Mögen Sie ihren Job nicht?" Er hat sich für witzig gehalten
Anmerkung ich war als Assistentin eingesstellt. Er hatt aber eigentlich mehr eine Freizeitbeschäftigung gebraucht.
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10.08.2007, 12:30
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TT-Gelegenheitsposter
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Ich war selbstständig.
Bei mir im Betrieb hat jeder Kaffee gekocht, sowohl die Mitarbeiter wie auch ich als Chef selbst.
Ich habe mir dabei keinen Zacken aus der Krone gebrochen.
Auserdem war ich immer der Meinung:
"so wie du andere behandelst wirst du auch selbst behandelt".
Und wie hätte mein Betrieb erfolgreich sein können, ohne meine
Mitarbeiter.
Deswegen:
ich habe in meinem Betrieb kein Problem damit gehabt die Kaffeemaschine in
gang zu setzen.
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10.08.2007, 12:36
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Zitat:
Zitat von alteglucke
Gestern traf ich an der Kaffeemaschine in unserem Büro einen meiner Chefs. und nett, wie ich nun mal so bin, fragte ich ihn: "Mein lieber C., soll ich dir einen Kaffee kochen?" Das sollte ich offensichtlich nicht: Er hielt mir einen kleinen Vortrag darüber, was von schrecklichen Chefs zu halten ist, die sich von ihren Untergebenen Kaffee kochen lassen, und was wir mit ihm tun dürften, sollte er jemals auf eine solch abstruse Idee kommen.
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Eine Sonderexemplar mit einer konsequenten Einstellung, die eigentlich Standard sein sollte.
Die persönlichen Sachen sollte jeder selbst beherschen:
Schnürsenkel und Schlips binden,
Nase schnauben,
Zigarre anzünden,
Schutz überstreifen
und eben auch Kaffee kochen
und natürlich sollte er auch seine Unterlagen in Ordnung halten, damit er nicht die Sekretärin anpfeifen muss, weil sie etwas falsch abgeheftet hat.
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Im Osten geht der (Halb)mond auf.
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10.08.2007, 13:56
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TT-Überall-Mitmischer
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Während meines Studiums in der Bank hat mein Chef auch versucht, mich Kaffee kochen zu lassen. Ich hab den dann bewusst so miserabel widerlich zubereitet, dass ich nie wieder gefragt wurde und hatte dieses Thema vom Hals, ohne mich geweigert zu haben.
Nun habe ich eine Sekretärin, die ich aber niemals für mich Kaffee kochen lassen würde, wenn ich selbst die Zeit dazu habe. Und wenn zeige ich ihr ab und an durch ne Tafel Merci oder ein paar Blumen, dass ich ihre Arbeit sehr schätze und erkenne, was sie mir alles abnimmt.
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What goes around, comes around..
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10.08.2007, 18:20
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Meist handhabe ich es ähnlich wie mar schon geschrieben hat - ich koche den Kaffee selber, denn dann weiss ich, dass er schmecken wird.
Was meinen Chef angeht - er ist von zuhause aus sehr verwöhnt, sprich, seine Frau nimmt ihm wirklich alles ab, selbst die Mikrowelle bekommt er nur nach körperlicher Höchstleistung u. wahnsinnigen Überlegungen angestellt.
Wäre er nicht verheiratet, wäre er wahrscheinlich schon längst verhungert.
Kaffeekochen kann er eigentlich ganz gut, wenn er denn will.
Er erwartet schon irgendwo von seinen Angestellten, dass sie ihm morgens einen frischen Kaffee bringen - die nächsten 32 Tassen im Laufe des Tages holt er sich allerdings komischerweise selber.
Irgendwie ist es schon fast ein Ritual geworden - der, oder diejenige, der/die morgens als erstes im Büro ist, bringt ihm seinen Kaffee, allerdings hat er immer ein nettes Danke übrig u. manchmal, ja manchmal dann kommt er auch schon mal in mein Büro u. bringt mir einen Kaffee (da ich morgens meist die erste im Büro bin). Somit sind wir dann doch quitt.
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10.08.2007, 21:32
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Moderator
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Zitat:
Zitat von alterali
Eine Sonderexemplar mit einer konsequenten Einstellung, die eigentlich Standard sein sollte.
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Ja, ein sehr netter Mensch, den ich auch persönlich sehr gern mag und mit dem ich darüber hinaus gern arbeite.
Zitat:
Die persönlichen Sachen sollte jeder selbst beherschen:
Schnürsenkel und Schlips binden,
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Das kann er schon - glaube ich - aber manchmal bin ich in Versuchung, ihm das Hemd zurück in die Hose zu stecken. Selbstverständlich verkneife ich mir intime Regungen dieser Art meinem Chef gegenüber. 
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10.08.2007, 23:39
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AW: Kaffee kochen für den Chef
ich kenn das von meinem daddy. das ist nicht mehr arbeiten,dass ist wellness. er hat jetzt eine schlafcouch im büro und essen kochen macht er schon laaaaaaaaange nicht mehr ^^
seine autoschlüssel gibt er auch gern mal ab wenn er was braucht.
am telefon heisst es auch immer öfter "er ist leider ausserhaus, er ruft sie zürück". kenner antworten darauf mit "weck ihn bitte ist wichtig"
aber seine angestellten mögen ihn und haben spass dran, glaub ich :P
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11.08.2007, 00:08
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AW: Kaffee kochen für den Chef
Zum Glück koche ich inzwischen meinen eigenen Kaffee, da eigener Chef.
Da, wo ich gelegentlich hingehe und so tue, als gehöre ich dazu, kocht der Chef rituell nachmittags Espresso für die ganze Truppe. Kommt sehr gut!
Meiner ehemaligen Chefin hab ich auf Bestellung immer gern Kaffee aus dem Vollautomaten mitgebracht. Das fand sie toll.
Ansonsten gab's da noch unterschiedliche Exemplare mit unterschiedlichen Vorlieben, die mich glücklicherweise nicht von der eigentlichen Arbeit abhielten. Skurril war's zum Teil aber schon, zum Beispiel jener Ressortchef, Gott hab ihn selig, der mich während der Ausbildung jeden Tag pünktlich gegen halb 6 zwecks "Geländeexkursion" in den nächsten Supermarkt schickte. Insider wußten: es ging um seinen Lieblingswein. Nachschub.  Der Mann war im allgemeinen fähig, aber ohne Sprit leider nicht imstande, die Titelseite zu bauen und der andächtig versammelten Belegschaft zu erläutern. Mamma mia... 
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