Hallo Omo!
Der Lınk war mal so richtıg etwas nach meınem Geschmack. Wenn Du das alles verstanden hast, wirst Du wohl niemals mehr Kommunikationsprobleme haben ;-)
Das wesentliche der ganzen Foliensammlung liegt wohl in folgenden drei Zeilen:
http://homepage.uibk.ac.at/homepage/...tungen-596.htm
- Systematische Erarbeitung von Erkenntnis
- Intersubjektive Kommunizierbarkeit
- Überprüfbarkeit und Falsifizierbarkeit
Wenn sich die jeweiligen Kommunikatonspartner an die obenstehenden Richtlinien halten (diese bilden sozusagen die für das "Protokoll" der Informationsvermittlung entscheidenden Voraussetzungen), dürfte es nicht zu Problemen kommen.
Der Knackpunkt liegt an der mittleren Zeile. Hierzulande ist es nämlich üblich, stattdessen nach dem in der Foliensammlung ebenfalls erwähnten Popperschen Modell zu denken: Nur der eigene Standpunkt wird gesehen ("objektiv" *g*). Deswegen ist Kommunikation fast immer eine Einbahnstraße. Der aktuell Sprechende merkt es nur nicht (Satz 2 wird nicht gesehen) und der Angesprochene versteht ebenfalls nur seinen eigenen Standpunkt (denn er ist ja ebenfalls "objektiv" *g*). So reden beide "miteinander" und wenn sie fertig sind, fühlen sie sich, jeder in seiner eigenen Meinung, bestätigt (da sind sie dann beide ganz "objektiv" *g*). So wird dann als Resultat der physikalische Zustand der Verharrung erreicht. Dieser wird dann als das interpretiert, was in Asien mit dem Begriff des harmonischen Gleichgewichts verstanden wird. Solange bis das Dach herunterbricht (oder der Krieg ausbricht, oder ...). Dann wird der Schuldige gesucht. Das ganze nennt man "Politik"
Grüße
Xan