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22.08.2007, 14:06
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
bonjour sdost
Zitat:
Zitat von sdost
Sag mal solresol, wem willst du hier eigentlich diese Märchen unterjubeln? Frankreich und seine Einwanderer waren in den letzten Jahren oft genug in den Medien und das nicht etwa weil es dort so gut gelungen ist Franzosen und Einwanderer in Harmonie miteinander leben zu lassen, sondern weil genau das Gegenteil der Fall ist. Solche Sprüche wie der damalige Innenminister Sarkozy hat fallen lassen, hätte in Deutschland jeden Minister aus dem Amt gefegt.
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absurd sdost, denn sarkosy ist der sohn eines jüdischen ungarns, also "fast ein türke". du musst dir vergegenwärtigen, dass der vater von sarkosy ausländer war!
du hast dich nur dran gewöhnt, weil die franzosen schon sehr lange inzwischen söhne aus der immigration an die macht heranlassen (so auch patrick devedian, armenische gemeinschaft, etc., http://perso.orange.fr/devedjian/justice.html ; der grosse meister der armenier in frankreich, charles aznavour-ian hat viel für die salonfähigkeit seiner landsleute gemacht ; man muss sagen, die haben den gegenteil gemacht, von einem kopftuch tragen...)
wenn jemand gefegt hätte, dann hätte man sofort lautstark "diskriminierung" geschrien!
heute haben zwei moslemische frauen ganz hohe posten (Justiz und Aussenministerium, ein posten der in der BRD mehrere jahrzehnte lang von einem der schwegewichtigsten deutschen persönlichkeit, genscher, gehalten wurde!)
das nennst du märchen!
warum hat man dann immer noch nicht 2 oder 3 märchenposten deutschen frauen aus türkischer einwanderung gegeben  wenn es so leicht ist, solche aufgaben nur zum anschein zu verteilen, denn das deutest du an, mit deiner unqualifizierten kritik
salut
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22.08.2007, 14:11
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Themenstarter  
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
bonjour
Zitat:
Zitat von sdost
Wobei Schwedisch dem Deutschen noch am nächsten ist
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du hast dich verschrieben: schwäbisch 
salut
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22.08.2007, 14:13
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von solresol
absurd sdost, denn sarkosy ist der sohn eines jüdischen ungarns, also "fast ein türke". du musst dir vergegenwärtigen, dass der vater von sarkosy ausländer war!
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also bei dieser argumentationskette stellen sich mir nur noch die haare zu berge: ein jüdischer ungar ist also fast ein türke.
äußerst bemerkenswert 
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22.08.2007, 14:17
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TT-Schreck
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von solresol
bonjour sdost
absurd sdost, denn sarkosy ist der sohn eines jüdischen ungarns, also " fast ein türke". du musst dir vergegenwärtigen, dass der vater von sarkosy ausländer war!
du hast dich nur dran gewöhnt, weil die franzosen schon sehr lange inzwischen söhne aus der immigration an die macht heranlassen (so auch patrick devedian, armenische gemeinschaft, etc., http://perso.orange.fr/devedjian/justice.html ; der grosse meister der armenier in frankreich, charles aznavour-ian hat viel für die salonfähigkeit seiner landsleute gemacht ; man muss sagen, die haben den gegenteil gemacht, von einem kopftuch tragen...)
wenn jemand gefegt hätte, dann hätte man sofort lautstark "diskriminierung" geschrien!
heute haben zwei moslemische frauen ganz hohe posten (Justiz und Aussenministerium, ein posten der in der BRD mehrere jahrzehnte lang von einem der schwegewichtigsten deutschen persönlichkeit, genscher, gehalten wurde!)
das nennst du märchen!
warum hat man dann immer noch nicht 2 oder 3 märchenposten deutschen frauen aus türkischer einwanderung gegeben  wenn es so leicht ist, solche aufgaben nur zum anschein zu verteilen, denn das deutest du an, mit deiner unqualifizierten kritik
salut
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Na du hast ja tolle Geografiekenntnisse. Warum hast du nicht geschrieben "also fast ein Österreicher" ? Sicher kennst du dich in der deutschen Politik gut aus und weißt dass Oskar la Fontain genauso wie die de Mezaire Brüder französischer Herkunft sind. Ist dir bekannt, dass Björn Engholm als Enkel eines Schweden Bundesminister und sogar Ministerpräsident von Schleswig-Holstein war? Kanzlerin Merkels Großvater stammt aus Polen, Joschka Fischers Familie aus Ungarn. Es gibt auf Kommunaler Ebene sehr viele Politiker türkischer Herkunft. Du vergisst zu erwähnen, dass Frankreich 150 Jahre mit Algerien verbunden war. Angesichts dieser Tatsache sind viel zu wenig Algerier in entsprechenden Positionen
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22.08.2007, 14:21
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
bonjour genevieve
Zitat:
Zitat von Genevieve
das leben in einer demokratie ist trotzdem keine einbahnstrasse. da sind beide seiten in die pflicht genommen.
es gibt genug migranten, die zwar in deutschland ihren wohnsitz haben, aber dort dennoch nicht leben. das gilt nicht nur für türken, sondern auch für vietnamesen, chinesen etc.
necla kelek schreibt in "die fremde braut":
shaziye und die anderen frauen leben mitten in deutschland. in einer kleinstadt mit 10.000 einwohnern, einigen fabriken, einem schloss, einer fußgängerzone, einer stadtverwaltung, schulen, müllabfuhr und einem schönen park. aber sie leben nicht wirklich in deutschland. sie leben in einer türkisch-muslimischen kleinstadt, einer parallelwelt, die ich mit orianna fallaci die "zweite stadt" oder "kaza" nenne (...)
bei allem verständnis und engagement für das zusammenleben der kulturen: kaza kann nicht das ziel sein. denn hier geht es um das miteinander, nicht um das abschotten: für beide seiten!
und die erste voraussetzung dafür ist die sprache, die offizielle sprache in dem staatsgebiet ist, auf dem ich mich befinde. und das kann eben nur die schule leisten, wenn im elternhaus keine bereitschaft signalisiert wird.
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das ist ein ganz schwieriges thema. die menschen tun nicht nur was sie möchten, sondern zuerst das, was sie können, und ihnen und ihrer familie unmittelbar nicht schadet. man stellt sich auch oft vor, dass "es morgen auch noch einen tag gibt". und verschiebt so besseres handeln auf morgen, wo es oft zu spät dann ist.
das man dabei gelegenheiten verpasst, merkt man oft erst später. auch fehlt zuerst die erfahrung. man handelt impulsiv, oder folgt dem trend, auch wenn er bedenklich ist.
salut
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22.08.2007, 14:23
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von sdost
Oskar la Fontain genauso wie die de Mezaire Brüder französischer Herkunft sind.
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jepp, lafontaine ist einer dieser alten hugenottennamen, über die man bei uns alle paar meter stolpert.
da solresol aber alles an den haaren herbeizieht, hat er bestimmt nichts dagegen, wenn wir den aus dem saarland stammenden erich honecker als franzosen bezeichnen. somit hat es ein französischer migrant gar zum ddr-chef gebracht   
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22.08.2007, 14:24
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von solresol
das ist ein ganz schwieriges thema. die menschen tun nicht nur was sie möchten, sondern zuerst das, was sie können, und ihnen und ihrer familie unmittelbar nicht schadet. man stellt sich auch oft vor, dass "es morgen auch noch einen tag gibt". und verschiebt so besseres handeln auf morgen, wo es oft zu spät dann ist.
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schadet das erlernen einer landessprache?
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22.08.2007, 14:27
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von Genevieve
jepp, lafontaine ist einer dieser alten hugenottennamen, über die man bei uns alle paar meter stolpert.
da solresol aber alles an den haaren herbeizieht, hat er bestimmt nichts dagegen, wenn wir den aus dem saarland stammenden erich honecker als franzosen bezeichnen. somit hat es ein französischer migrant gar zum ddr-chef gebracht   
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Mit Günter Guillaume war sogar ein Franzose am Sturz von Willy Brandt beteiligt 
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22.08.2007, 14:28
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
bonjour sdost
Zitat:
Zitat von sdost
Na du hast ja tolle Geografiekenntnisse.
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die ungarn sprechen eine sprache aus der gleichen sprachfamilie, nicht umsonst, wie die finnen, und basken. von da her meine anspielung. lange jahrhunderte waren die türken in vorderasien gar nicht zu hause, sondern in bulgarien, rumänien, balkan, also waren sie jahrhunderte lang reine europäer, und noch geographisch sehr sehr nah an ungarn, bis der oströmische reich aufgab und die türken reinliess. sie haben auch den platz eines europäischen reichs in vorderasien eingenommen. komisch die geschichte...
salut
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22.08.2007, 14:36
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TT-Schreck
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AW: Türken, geschützte Minderheit?
Zitat:
Zitat von solresol
bonjour sdost
die ungarn sprechen eine sprache aus der gleichen sprachfamilie, nicht umsonst, wie die finnen, und basken. von da her meine anspielung. lange jahrhunderte waren die türken in vorderasien gar nicht zu hause, sondern in bulgarien, rumänien, balkan, also waren sie jahrhunderte lang reine europäer, und noch geographisch sehr sehr nah an ungarn, bis der oströmische reich aufgab und die türken reinliess. sie haben auch den platz eines europäischen reichs in vorderasien eingenommen. komisch die geschichte...
salut
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Oh Mann! Natürlich sind Ungarn mit den Finnen sprachlich verwandt und auch die Bulgaren sind ein Turkvolk. "Die Türken" die die heutige Türkei besiedeln sind aber nicht von europäischer Seite eingewandert, sondern aus dem Osten, aus Asien kommend. Von dort kamen auch die Selcuken. Die Basken sind kein Turkvolk!
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