bonjour alterali
wenn du das auf einer anderen webseite liest, die der franzosen, die baskenforschung betrieben haben, sieht es schon ganz anders aus. die spano-wekipedianer sagen gar nichts drüber (nicht das irgendwann im baskenland auftaucht, und man kann wirklich feststellen, wer die basken sind oder gewesen sind, und der autor hat sich nur blamiert). die thematik ist enorm schwierig (wie mit romany) derart, dass sogar könige sich im falle romany dafür aus lauter langweile beschäftigt haben!
also zum text der franzosen, der bestimmt mindestens genauso gut ist, da sie direkt betroffen sind. hier die automatische google übersetzung davon:
"Baskisch ist eine der vier linguistischen Familien von Europa mit den finno-ougriennes Sprachen (ungarisch, finnisch, estnisch, lappländisch) die altaïques Sprachen (Türkisch) und die semitischen Sprachen (Maltesisch), der Familie der indoeuropäischen Sprachen zu gehören. Der Ursprung der baskischen Sprache ist extrem alt, und noch schlecht bekannt und selbst wenn er also es als ein Isolat traditionell vereinbart, anzusehen, sind mehrere auf der Frage hervorgebrachte Hypothesen (Verbindung mit den kaukasischen Sprachen, mit den finno-ougriennes Sprachen oder mit den Berbersprachen Nordafrikas), erforscht worden. Neue Arbeiten schlagen die
Hypothese einer Zugehörigkeit zur Sprachgruppe mit der Bezeichnung sino-kaukasisch vor: Merrit Ruhlen klassifiziert Baskisch in der Familie dene-caucasien. Es scheint, daß die Basken Westeuropa lange vor der Migration der indoeuropäischen am zweiten Millennium vor dem christlichen Zeitalter besetzt haben. Die Basken hätten sich dann in den Atlantik und die Pyrenäen gehalten, in der Region, daß sie besetzen momentan früher genannt nach den Territorien Caristios, Vascons, Cantabres und Vardules. Die Basken erkennen sich vom Euskaldun-Begriff an („jener, der spricht baskisch“), im Gegensatz zu Erdaldun („jener, der eine andere Sprache besitzt“) der heute besonders auf das Spanische angewendet wurde. In Anbetracht seines extremen Dienstalters (älterere Steinzeit oder Mesolithikum?) ist es
wenig wahrscheinlich, daß Baskisch ein vollständiges Isolat ist, der Fehler, der ist, vielleicht, es mit einer Sprachfamilie zu verbinden, legt fest. Man schmilzt momentan von
großen Hoffnungen auf den Arbeiten des französischen Komparatisten und französischen bascologue Michel Morvan, die ganz Eurasien betreffen."
also keiner weist es genau, gut, gebe ich gern zu, nachdem scheinbar noch intensiv an der sache gearbeitet wird - warum sollen nicht neue erkenntnisse kommen. aber die sicherheit der deutschen wikipedia in der sache. hum! die logik des unterschriebenen satzes im französischen wikipedia scheint mir auf jedem fall wahrscheinlicher! und wenn es kein vollständiges isolat ist, was ist es dann? so viele agglutinierende sprachen gibt es gar nicht mit sehr ähnlichen merkmalen. die spanier auf ihrer seite betonen eine wichtige tatsache: 75 % des vokabulars ist neu, aus den nachbarsprachen übernommen. das ist in türkisch nicht anders. da gerade ist der einfluss des iranischen etc. viel stärker. nur die historische spur liegt näher und man hat vergleichsmöglichkeiten mit anderen türkensprachen aus asien.
zu den europäischen ugro-finnischen sprachen ist die sachlage meines wissens genauso unklar. lies mal vielleicht auch das. wenn du türkisch kannst, kannst du das vielleicht mit türkisch vergleichen:
http://www.ungarische-sprache.de/ung.../finnisch.html
wie schon gesagt, calo der gitanos hat seine ganze grammatik oder fast verloren und benützt mehrheitlich wörter aus der iberischen halbinsel, obwohl es historisch gesehen eindeutig eine verwandte sprache von romany ist. aus sprachwissenschaftlicher sicht dagegen so gut wie nicht mehr. aber auch bei den roma's die den europaischen weg gefolgt sind. ich habe die grammatik der deutschen zigeuner von fink (der auch eine der vorderasiatischen zigeuner geschrieben hat, die ich nicht habe, die wieder anders sein soll) und auch die von wentzel über das erheblich unterschiedliche nordrussische dialekt des romany's. wolf (grosse wörterbücher des romany's, jiddisch, und rotwelsch, nicht von ungefähr, die gegenseitige beeinflussung ist enorm und die spuren sehr verwischt). das problem ist auch bei allen diesen völkern, dass die schriftspuren äusserst selten sind. die preussische sprache würde voraussichtlich in dieser diskussion und thematik reingehören (wie litauisch), ist aber vollkommen verloren gegangen oder fast. es existieren derzeit nur noch 2 textfragmente davon (es kann aber jeden tag ein altes religiöses buch wieder an der oberfläche kommen: bibliotheken von klostern, vatican's archiv etc).
jetzt weist du warum ich doch türkisch lernen möchte:
nicht um mit den menschen zu sprechen: ich kann das wunderbar hier auf deutsch oder auf den französischen türkischen fora,
sondern ich möchte ihre eigenen bücher zu ihrer sprache, und noch mehr zu ihrer musik und musikgeschichte irgendwann selbst lesen können, denn die automatische google-übersetzung türkisch - deutsch gibt es nicht, und wird es auf grund der gravierenden sprachunterschiede noch lange nicht geben!
salut