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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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  #1 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 18:11
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Türken, geschützte Minderheit?

bonjour

ja oder nein?

import aus einem anderen forum:

Zitat:
Zitat von feelgood21
Ob die Kinder ihre Muttersprache erlernen oder nicht ist größtenteils Aufgabe der Eltern. Ich bin selbst Türkin und mich erschreckt es wenn meine in Deutschland geborenen Landsleute nur häppchenweise Türkisch können oder auch gar nicht :? Jedoch hat es mit dem Staat recht wenig zu tun. Es hängt vom Interesse der Eltern und Kindern ab. Wenn Eltern sich nicht drum bemühen, dass ihr Kind zu Hause türkisch und in der Schule Deutsch lernt, so kommt das Kind (meist) nicht selbstständig drauf, dass es ihm von Nutzen ist, beide Sprachen zu können. Deutsch ja.. schließlich wohnt man in Deutschland... aber zu türkisch (oder anderen Herkunftssprachen) sage ich auch ja. Der Staat mischt sich, wie ich finde nur in der Hinsicht ein, wenn er meint andere Sprachen auf dem Pausenhof verbieten zu müssen, damit die Sprache deutsch mehr in den Vordergrund tritt. Doch jeder, der klar denken kann, weiß dass dies nur Freiheitsberaubung ist und nicht Förderung des Deutsch-Erlernens. Warum soll man sich nicht auch mit seinen Landsleuten unterhalten können? Manchen Deutschen ist dies unangenehm, weil sie nichts verstehen, doch versteht auch mancher gut deutsch sprechender Türke manche Redeweisen der Deutschen nicht. Wenn ich mir wer wird Millionär anschaue und wieder eine Frage über deutsche Redearten kommt staune ich immer wieder, weil ichs nicht gewusst hätte. Aber vielen bzw. allen Deutschen sind ihre Redearten sehr vertraut. Es ist nur natürlich, dass man das Bedürfnis hat seine Herkunftssprache zu sprechen oder nicht?
Zitat:
Zitat von europaerzuerst
bonjour feelgood

Zitat:
Zitat von feelgood21
Ob die Kinder ihre Muttersprache erlernen oder nicht ist größtenteils Aufgabe der Eltern.
du hast nur teilweise recht:
- die gesellschaft spielt auch eine rolle
- die persönliche begabung
- einige kulturellen faktoren (latenter ausländerhass rund herum etc.)
- die lernmöglichkeiten
- die art der unterhaltung zu hause (kinder dessen parkplatz vor dem fernseher ist, lernen nunmal die sprache des fernsehers - wenn ich sage, es gibt zu viele 3. programme, und kein deutsches programm für die millionen türken, die hier leben, dann hört keiner zu ...)

Zitat:
Zitat von feelgood21
Ich bin selbst Türkin und mich erschreckt es wenn meine in Deutschland geborenen Landsleute nur häppchenweise Türkisch können oder auch gar nicht?
wenn du zurückblickst, wirst du feststellen, dass die allermeisten polen, und kinder von polen, die hier leben, absolut kein oder erschreckend wenig polnisch sprechen.

ganze völker können ihre sprache total vergessen: die preussen sprachen eine vollkommen andere sprache (wie lituanisch), obwohl die preussen im ausland als der urtyp aller deutschen angesehen werden.

die situation, dass das eingewanderte volk, scenario türken übernehmen automatisch deutschland in 30 jahren, gab es schon mal. die damaligen "türken" nannte man preussen. jetzt weisst du warum die bayern immer noch heute sagen "saupreussen". aber dafür mussten sie, die saupreussen, ihre kultur aufgeben. war in frankreich auch so unter heinrich der IV. zum überleben und noch dazu französischer könig zu werden, musste er seine religion und sprache abgeben (in den pyreneen spricht man ganz andere sprachen! eine, baskisch, soll ja sogar mit türkisch, magyar und finnisch verwandt sein! vielleicht sprach heinrich der IV, ein sehr beliebter könig, zu hause eine art türkisch?). die franzosen aus der zeit, die das nicht wollten, sind ausgewandert und haben ein dorf gegründet, der heute deutsche hauptstadt ist. ja berlin ist eine französische gründung. hinterher sind die deutschen also doch zufrieden, wenn ausländer hier etwas verändern

Zitat:
Zitat von feelgood21
Der Staat mischt sich, wie ich finde nur in der Hinsicht ein, wenn er meint andere Sprachen auf dem Pausenhof verbieten zu müssen, damit die Sprache deutsch mehr in den Vordergrund tritt. Doch jeder, der klar denken kann, weiß dass dies nur Freiheitsberaubung ist und nicht Förderung des Deutsch-Erlernens. Warum soll man sich nicht auch mit seinen Landsleuten unterhalten können?
ich bin ganz deiner meinung! es verletzt auch klar das europäische recht massig: die rechte der minderheit sind in europa heilig! die türkei ist seit immer zurecht ein mitglied des europa-rats, der nato, und offizieller und anerkannter e.u.-kandidat. damit steht die türkische kultur unter schutz

aber die deutschen sind so grosse netto-zahler in der e.u., dass sie glauben, dass man alles mit geld erkaufen kann: recht verletzen, und schwamm drüber, weil man grosser netto-zahler ist die politische prostitution ist ein faktum. die rechte sind dafür da, dass man sie verletzen kann, sonst bräuchte weder recht noch justiz :? eine horrorvorstellung, nicht wahr?

Zitat:
Zitat von feelgood21
Es ist nur natürlich, dass man das Bedürfnis hat seine Herkunftssprache zu sprechen oder nicht?
da wirst du schwer haben, den leuten hier das begreiflich zu machen. deutschland ist ein der wenigen länder der erde, wo es nur eine sprache gibt, die noch dazu rund herum als lokale staatssprache gesprochen wird: belgien, frankreich, schweiz, österreich, ddr, ja ich schreibe provokativ ddr, denn für die meisten westdeutschen, ist es der zustand, in welchem sie aufgewachsen sind, und der ihre mentalität geprägt hat. davor gab es hier eine staatsgrenze mit automatischen schusswaffen, auf der anderen seite auch wurde deutsch gesprochen. die 68 millionen westdeutschen fühlten sich also puddelwohl, nur deutschsprachige nachbarn zu haben, denn holländisch und dänisch, ja sogar schwedisch sind ja nur komische deutsche dialekte. daraus resultiert ein gravierender denkfehler, denn es ist abnormal. selbst in den USA's werden mehrere sprachen gesprochen, selbst in brasilien (deutsch im staat santa catharina).

also beruhige dich: die türken werden hier das kommando übernehmen

aber zuvor müssen sie sich den rituellen (gehirn)waschungen unterziehen: eigene religion und sprache vergessen...

natürlich wäre es nicht nur möglich, sondern gerecht, man würde der türkischen, und der polnischen sprachen, mehr gewicht geben. aber warum? man macht das seit 2000 jahren nicht

und das klappt...

salut
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  #2 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 18:19
Genevieve
 
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

solresol, ich bin immer wieder erstaunt, wie du dir historische fakten so zurechtzimmmerst, dass es in dein weltbild passt.
es ist zudem überhaupt nicht korrekt, dass in deutschland nur eine sprache gesprochen wird. zwar handelt es sich dabei um sprachen sogenannter minderheiten wie sorben, friesen- nicht zu vergessen die dänische minderheit im norden- und da willst du mir erzählen, es gibt nur eine sprache?
was ist denn mit der sprachvielfalt in deiner "grande nation"? wieviele kinder können denn noch elsässisch?
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  #3 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 19:05
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

bonjour genevieve

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
solresol, ich bin immer wieder erstaunt, wie du dir historische fakten so zurechtzimmmerst, dass es in dein weltbild passt.
das tut doch jeder!

soll ich dann verzichten, obwohl ich näher an der wahrheit dran bin, als die andern ? wenn ich etwas als unwahr empfinde, interessiert es mich schon gleich nicht mehr. wenn dir aber etwas auffällt, darfst du mich korrigieren. nur nicht pauschal wie jetzt. du ruinierst dabei nur meinen ruf, sondern konkrett ...

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
zwar handelt es sich dabei um sprachen sogenannter minderheiten wie sorben, friesen- nicht zu vergessen die dänische minderheit im norden- und da willst du mir erzählen, es gibt nur eine sprache?
was ist denn mit der sprachvielfalt in deiner "grande nation"? wieviele kinder können denn noch elsässisch?
also du lebst in der nähe von cattenom? meine schwester hat dort 15 jahren gearbeitet. ja, direkt im atommeiler. willst du mir klar machen, dass die alten leuten in thionville kein deutsch mehr sprechen? und das ist nicht elsass! die meisten franzosen wissen nicht, dass man in thionville deutsch sprach...

und in elsass sprechen sie eben noch mehr.

weiss du alles diesbezüglich?

wieviele polen sprechen noch polnisch in deutschland? also polen's-kinder oder -nachfahren?

pass auf: zufällig bin ich da auch informiert. troyes, meine geburtsstadt, hat eine polnische gemeinde, wo man immer noch das gottesdienst auf polnisch spricht. die beste freundin meiner frau wäre polin, wenn sie nur polnisch sprechen würden . genauso unsere womöglich eigene zukünftige schwiegertochter

deine vorwürfe wegen dänisch sind lächerlich: dänisch ist ein dialekt, niederländisch genauso, und friesisch auch, sonst ist bayerisch eine eigenständige weltsprache mit eigenem pabst noch dazu!

die sorben kenne ich kaum, muss ich zugeben. 60000 leute laut wikipedia, nicht mehr also als die nachfahren der asiatischen angreifer von attila in troyes (es gibt dörfer, wo alle angeblich noch aus dieser zeit zurückgeblieben sind, und zwar ohne vermischung: vermutlich geringschätzung). das ist doch ein witz dein einwand? sorben sind scheinbar slawen? dafür war prag, heute slawische stadt, die erste deutsche universitätsstadt, die 2. strassburg!

hum

ist meine geschichte falsch,

oder deine

?

salut
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  #4 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 19:45
Genevieve
 
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
du ruinierst dabei nur meinen ruf
dazu braucht es mich nicht, das kannst du, wie bewiesen, hier hervorragend alleine...


Zitat:
willst du mir klar machen, dass die alten leuten in thionville kein deutsch mehr sprechen? und das ist nicht elsass! die meisten franzosen wissen nicht, dass man in thionville deutsch sprach...
habe ich behauptet, dass da kein deutsch mehr gesprochen wird? und dass das nicht elsass ist, werd ich wohl selbst am besten wissen...

Zitat:
und in elsass sprechen sie eben noch mehr.
wenn du mal ein bisschen aufmerksamer meldungen verfolgen würdest, wäre dir mit sicherheit aufgefallen, dass elsässisch definitiv im aussterben begriffen ist.

Zitat:
weiss du alles diesbezüglich?
habe ich behauptet allwissend zu sein?
du knallst hier jedoch immer deine seltsamen gedankenkonstrukte rein und kannst es partout nicht ertragen, wenn dir einer widerspricht.
und stell dir vor, ja, ich weiss was drüber: ich hab nämlich unter anderem auch in strasbourg studiert.

Zitat:
wieviele polen sprechen noch polnisch in deutschland? also polen's-kinder oder -nachfahren?
so, mein lieber, und jetzt darfst du mal hübsch differenzieren. was du hier nämlich so pauschal als polen klassifizierst, sind nicht alles polen. darunter sind eine ganze menge deutscher, die nach dem 2. weltkrieg über mehrere jahrzehnte verteilt, in die brd umgesiedelt sind.

Zitat:
pass auf: zufällig bin ich da auch informiert. troyes, meine geburtsstadt, hat eine polnische gemeinde, wo man immer noch das gottesdienst auf polnisch spricht.
mach sachen! stell dir mal vor, das gibts sogar hier in der nähe von cattenom: eine polnische gemeinde mit messe auf polnisch, eine italienische mit messe auf italienisch, eine kroatische etc...noch mehr gefällig?

Zitat:
deine vorwürfe wegen dänisch sind lächerlich: dänisch ist ein dialekt, niederländisch genauso, und friesisch auch, sonst ist bayerisch eine eigenständige weltsprache mit eigenem pabst noch dazu!
das in sater- und nordfriesisch aufgeteilte friesisch ist eine eigenständige germanische sprache.
dänisch wiederum ist zwar stark vom niederdeutschen beeinflusst, dabei handelt es sich aber linguistisch gesehen um eine sogenannte "harte" sprachgrenze.
niederländisch gehört zwar zum dialektkontinuum der westgermanischen sprachen, hat sich aber zu einer eigenständigen ausbausprache entwickelt.


Zitat:
die sorben kenne ich kaum, muss ich zugeben. 60000 leute laut wikipedia, nicht mehr also als die nachfahren der asiatischen angreifer von attila in troyes (es gibt dörfer, wo alle angeblich noch aus dieser zeit zurückgeblieben sind, und zwar ohne vermischung: vermutlich geringschätzung). das ist doch ein witz dein einwand?
deine einwände sind ein witz. du hast behauptet, in deutschland wird nur deutsch gesprochen. und die zukunft des sorbischen ist genauso bedroht wie die anderer sprachen, etwa baskisch, rätoromanisch, walisisch etc.

Zitat:
sorben sind scheinbar slawen? dafür war prag, heute slawische stadt, die erste deutsche universitätsstadt, die 2. strassburg!
ja und weiter? was ist jetzt die message von dem satz?



Zitat:
ist meine geschichte falsch,

oder deine
falsch ist lediglich der stand deiner informationen. und wenn du nicht ertragen kannst, dass manchmal leute in gewissen teilbereichen besser bescheid wissen als du, darfst du nicht in ein öffentliches forum posten sondern nur im privaten rahmen deine dir ergebenen anhänger um dich scharren.
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  #5 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 20:30
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

bonjour genevieve

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
dazu braucht es mich nicht, das kannst du, wie bewiesen, hier hervorragend alleine...


kategorie persönlicher angriff, nicht antwort (der meinungsgegner weiss nicht mehr weiter, wenn persönliche angriffe kommen müssen)!

habe ich behauptet, dass da kein deutsch mehr gesprochen wird? und dass das nicht elsass ist, werd ich wohl selbst am besten wissen...

glück gehabt!

wenn du mal ein bisschen aufmerksamer meldungen verfolgen würdest, wäre dir mit sicherheit aufgefallen, dass elsässisch definitiv im aussterben begriffen ist.

deutsch kann man überall lernen. elsässisch war immer ein dialekt. wenn jetzt die elsässer nicht mehr deutsch erlernen sollten, dann ist es ihre eigene sache. nachdem es
a/ lernfreiheit gibt
b/ sogar eine schule im öffentlichen fernunterricht, wo man für franzosen überall kostenlos deutsch erlernen kann (früher CNED Vanves), vermutlich sogar auch türkisch!
c/ deutsch amtsprache in elsass immer noch ist,

ist deine darstellung ziemlich unbegründet: zahlen her bitte! (sorben -> wikipedia, ganz klar, 60.000 seelen! e.u. 480.000.000! wo sind deine zahlen? ich bin lernfähig! wenn du recht heute hast, gebe ich dir recht danach! vergesse nicht, und das wird auch den türken passieren, weil die männer ausserhalb sehr oft heiraten: mit zunehmender vermischung, werden die familien sprachlich immer mehr zweigeteilt, und dann kann man mit der eigenen sprache nichts mehr anfangen! mag sein, dass heute die kritische grenze in elsass erreicht ist...


habe ich behauptet allwissend zu sein?
du knallst hier jedoch immer deine seltsamen gedankenkonstrukte rein und kannst es partout nicht ertragen, wenn dir einer widerspricht.
und stell dir vor, ja, ich weiss was drüber: ich hab nämlich unter anderem auch in strasbourg studiert.

kategorie persönlicher angriff, nicht antwort (der meinungsgegner weiss nicht mehr weiter, wenn persönliche angriffe kommen müssen)!

so, mein lieber, und jetzt darfst du mal hübsch differenzieren. was du hier nämlich so pauschal als polen klassifizierst, sind nicht alles polen. darunter sind eine ganze menge deutscher, die nach dem 2. weltkrieg über mehrere jahrzehnte verteilt, in die brd umgesiedelt sind.

ja, wie die türken, nur eben etwas früher! (unsere polen sind nach Troyes kurz nach der jahrhundertswende mehrheitlich gekommen)

mach sachen! stell dir mal vor, das gibts sogar hier in der nähe von cattenom: eine polnische gemeinde mit messe auf polnisch, eine italienische mit messe auf italienisch, eine kroatische etc...noch mehr gefällig?

suche sie mal in deutschland! fast nur noch türkische gemeinschaften sprechen die "messe" auf türkisch, oder in arabisch (ich weiss es nicht; ich war noch nie in einer türkischen moschee) ; gibt es auch, aber die sind die ausgesprochene ausnahme, weil man irgendwann schwere nachteile hatte, wenn man ausländer war. je nach land bis zur vergasung.

das in sater- und nordfriesisch aufgeteilte friesisch ist eine eigenständige germanische sprache.
dänisch wiederum ist zwar stark vom niederdeutschen beeinflusst, dabei handelt es sich aber linguistisch gesehen um eine sogenannte "harte" sprachgrenze.
niederländisch gehört zwar zum dialektkontinuum der westgermanischen sprachen, hat sich aber zu einer eigenständigen ausbausprache entwickelt.

also doch weder latein, noch magyar, deine friesen... germanische sprache! hum...


deine einwände sind ein witz. du hast behauptet, in deutschland wird nur deutsch gesprochen. und die zukunft des sorbischen ist genauso bedroht wie die anderer sprachen, etwa baskisch, rätoromanisch, walisisch etc.

kategorie persönlicher angriff, nicht antwort (der meinungsgegner weiss nicht mehr weiter, wenn persönliche angriffe kommen müssen)!

die sorben sollen nur 60.000 leute sein! du hammerst hier mit einem folklore-verein! mein thema war die diskriminierung von mehreren millionen türken in europa verteilt auf mehreren ländern von bulgarien bis nach mont-st-michel (hast du dich mit europäischen minderheitsrecht je befasst; ist im internet beim europarat UND bei der europäischen union zu lesen, nicht nur in der befangenen deutschen presse)! die türken der französischen türkischen fora sind gar nicht mehr türkisch sprachig: sie lebten nicht in städten wie duisburg, sondern in der provinz. die nächsten "angehörigen" waren algerier, die eine ganz andere sprache sprechen

ja und weiter? was ist jetzt die message von dem satz?

das wenn die slaven nur gross-sorbien verloren haben (60.000 seelen heute) die germanische welt in prag eine hauptstadt verloren hat. berlin ist die stadt der huguenotten! prag war die stadt der ersten deutschen universität. komisch, oder? und dann verlor deutschland noch strasburg, die historisch 2. deutsche universität. aber deutsch ist in elsass zumindest noch amtssprache!

falsch ist lediglich der stand deiner informationen. und wenn du nicht ertragen kannst, dass manchmal leute in gewissen teilbereichen besser bescheid wissen als du, darfst du nicht

in ein öffentliches forum posten sondern nur im privaten rahmen

kannst du nicht lesen? wie heisst hier die unterteilung? nicht mehr "small talk"?

deine dir ergebenen anhänger um dich scharren.

salut
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  #6 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 20:30
AylinDeniz
 
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

Deine Frage war: Türken, geschützte Minderheit?

Eindeutig NEIN. Es sei denn die Grenzen werden dicht gemacht und kein Tourist, insbesondere weibliche, werden nie mehr ins Land gelassen. Erst dann sind sie geschützt.
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  #7 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 21:27
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

bonjour

ich meinte natürlich nicht die türken in der türkei, und die meinst du wohl?

es gilt in europa den schutz der minderheiten zumindest in der theorie.

ist es umsetzbares recht?

(allerdings dein kommentar begreife ich nicht ganz:

weibliche touristen sind nicht schlimmer als männliche, oder bist du vom anderen ufer?

wie baden eigentlich die damen in der türkey? tragen sie einen gummianzug wie beim surfen? meintest du das?

hängt es von der herkunft ab?

also ich habe nicht den eindruck, dass meine türkische kollegin, wenn sie in izmir ist, voll angezogen ins wasser geht.

oder meinst du auf der strasse?

beim tourismus wird relativ viel geld in der wirtschaft zugelassen. man muss also abwägen!)

salut
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  #8 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 21:39
AylinDeniz
 
Beiträge: n/a
AW: Türken, geschützte Minderheit?

Zitat:
Zitat von solresol Beitrag anzeigen
bonjour

ich meinte natürlich nicht die türken in der türkei, und die meinst du wohl?
Ja genau die meinte ich

es gilt in europa den schutz der minderheiten zumindest in der theorie.

ist es umsetzbares recht?
genauso wenig wie z.B. die finanzielle Gleichberechtigung der Frauen

(allerdings dein kommentar begreife ich nicht ganz:

weibliche touristen sind nicht schlimmer als männliche, oder bist du vom anderen ufer?
Ich bezog deine Frage nur auf den männlichen Teil der Türken. Die jungen Männer müssen doch vor den schlimmen, unzüchtigen Frauen aus Europa geschützt werden.

wie baden eigentlich die damen in der türkey? tragen sie einen gummianzug wie beim surfen? meintest du das?
Die gläubigen Damen gehen vollbekleidet ins Wasser.

hängt es von der herkunft ab?
Meinst du die Badebekleidung?

also ich habe nicht den eindruck, dass meine türkische kollegin, wenn sie in izmir ist, voll angezogen ins wasser geht.
Es gibt Türkinnen die sich, sobald sie türkischen Boden betreten, komplett wandeln.

oder meinst du auf der strasse?
Auf der Straße in Badebekleidung???

beim tourismus wird relativ viel geld in der wirtschaft zugelassen. man muss also abwägen!)
Geld ist aber nicht alles.

salut
Schade, Quote+ geht mal wieder nicht.
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  #9 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 21:59
Genevieve
 
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

ich sag doch, solresol, du kannst es nicht ertragen, wenn leute in gewissen bereichen besser bescheid wissen als du!

und ich kapier so langsam überhaupt nicht mehr, was du eigentlich willst.

fakt ist:
wenn ich in einem fremden land meinen lebensmittelpunkt habe, verlangt es nicht nur der anstand, sondern auch der logische menschenverstand, dass ich die sprache dieses landes beherrsche. wenn das elternhaus nicht in der lage ist, die notwendigkeit dessen zu erkennen, muss die schule als eine der letzten bastionen diese aufgabe übernehmen. meiner meinung nach hat sich frankreich gerade in dieser frage lange nicht so tolerant wie deutschland präsentiert! die arroganz vieler franzosen bezüglich menschen, die ihrer sprache nicht oder nur teilweise mächtig sind, ist sprichwörtlich!

ich halte es nicht für zuviel verlangt, wenn in einer deutschen schule darauf wert gelegt wird, deutsch zu sprechen. und zwar ein ordentliches hochdeutsch. denn die schulen, in deren dunstkreis diese idee entstanden ist, wird nicht nur von türkischstämmigen jungen leuten besucht, sondern auch von einer ganzen menge anderer nationalitäten. wie soll da gemeinsamkeit entstehen, wenn auf eine gemeinsame sprache gepfiffen wird? das führt nur weiter zu "clanbildungen", was nicht im sinne des erfinders sein kann!statt also gleich repression und unterdrückung zu schreien, könnte man das ganze als deutliche aufforderung sehen, zu einer gemeinsamen kommunikationsebene mittels der landessprache zu finden!

von kuschelpädagogik im stile der 68er halte ich persönlich wenig.

gleichzeitig ist es mir aber auch wichtig zu betonen, dass ich es für unerlässlich empfinde, schülern mit migrationshintergrund auch ihre eigene muttersprache profunde nahe zu bringen. im idealfall soll beides perfekt beherrscht werden.

falsch verstandenes liebhaben und in watte- packen ist völlig am endziel vorbei. denn das lautet nicht "minderheitenschutz" an den haaren herbeizuziehen, sondern die migrantenkinder zu brückenbauen zwischen den welten zu erziehen.
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  #10 (Permalink)  
Alt 21.08.2007, 23:16
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AW: Türken, geschützte Minderheit?

rebonjour genevieve

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
ich sag doch, solresol, du kannst es nicht ertragen, wenn leute in gewissen bereichen besser bescheid wissen als du!

hum, du wirst schon wieder persönlich

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
und ich kapier so langsam überhaupt nicht mehr, was du eigentlich willst.
dass die europäischen minderheiten schutz erhalten, auch wenn es sich um angehörigen eines so grossen volks sind, wie die türken. denn inzwischen sind die türken hier in ihrer heimat und die türken in europa von bulgarien bis zum mont-st-michel ziemlich endgültig abgespaltet, auch wenn die billigen flugreisen einen gewissen kontakt ermöglichen. bald werden sie die "amerikanischen vetter" der heimatlichen türken sein, oder sind es schon.

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
wenn ich in einem fremden land meinen lebensmittelpunkt habe, verlangt es nicht nur der anstand, sondern auch der logische menschenverstand, dass ich die sprache dieses landes beherrsche. wenn das elternhaus nicht in der lage ist, die notwendigkeit dessen zu erkennen, muss die schule als eine der letzten bastionen diese aufgabe übernehmen. meiner meinung nach hat sich frankreich gerade in dieser frage lange nicht so tolerant wie deutschland präsentiert! die arroganz vieler franzosen bezüglich menschen, die ihrer sprache nicht oder nur teilweise mächtig sind, ist sprichwörtlich!
bleibe lieber hier genevieve!

ich schimpfe genauso mächtig auf den französischen fora. wenn einer ins wasser springt, springst immer mit? was soll der quatsch. das ist doch eine armseelige argumentation (wenn du über frankreich schimpfen willst gebe ich dir gern ein paar adressen, wo auch ich schimpfe, dann sind wir zwei!). ich spreche dir nicht von der einhaltung von französischen gesetzen oder wertmasstäben, sondern von europäischen vorschriften vom europa rat und der europäischen union. oder glaubst du dass die franzosen dort leiten?

kannst du nicht den unterschied verstehen?

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
wenn ich in einem fremden land meinen lebensmittelpunkt habe, verlangt es nicht nur der anstand, sondern auch der logische menschenverstand, dass ich die sprache dieses landes beherrsche
das ist absurd!

sieh mal: in europa herrscht seit 1/2 JH die unabdingbare freizügigkeit der arbeithabenden europäer in den ländern der union. in manchen branchen, haben die leute einen durchschnittsbetriebszugehörigkeit von 1 jahr (baumaschinenbranche beispielsweise) über mehrere jahrzehnte hindurch und suchten nach arbeit überall. glaubst du, dass es die spur einer vorschrift gibt, die deine träume zur vorschrift machen?

zum glück ...

... nicht!

manche organisieren sich, die franzosen können ziemlich überall in deutschland ein französisches gymnasium aufzusuchen und ein in beiden ländern anerkanntes abitur ablegen. natürlich kann man sich in einem französischen gymnasium in deutschland nicht des deutschen unterrichts nicht befreien lassen. aber das ist nur ein fach. wenn also zu hause französisch gesprochen wird, französisch ferngesehen wird, das mondaine leben in französischen kreisen überwiegend abläuft, kannst du dir vorstellen, wie die ergebnisse bei einzelnen schülern sein werden... dito engländer. meine kinder haben eine englischen kindergarten unter englischer führung in deutschland besucht, und da wurde kein einziges wort deutsch gesprochen! wir haben ein englisches gymnasium, und ich glaube, dass deutsch nicht ein mal pflicht ist. jedenfalls sind sie sehr zurückhaltend mit deutscher unterhaltung!

andere länder können nicht, weil ihre angehörigen nicht zahlreich genug sind.

aber, da die türken keine e.u.-bürger sind, willst du für sie andere spielregel aufsetzen (du, ist stellvertretend für viele deutschen, die auch dieser meinung sind).

ok...

mir ist egal (ich bin nicht betroffen und kann bequem darüber lachen). regle das mit den türken, angeblich gibt es zufällig welche gerade hier auf dem forum!

diese zum rechtrahmen und zum effektiven umgang in der e.u.!

aber ich gebe dir recht: es wäre wünschenswert, genauso wie es wünschenswert wäre, zu anderen werten dieses landes sich zugehörig zu fühlen. das fängt oft mit dem passwechsel an. mein nachbar hat es gemacht.

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
ich halte es nicht für zuviel verlangt, wenn in einer deutschen schule darauf wert gelegt wird, deutsch zu sprechen. und zwar ein ordentliches hochdeutsch. denn die schulen, in deren dunstkreis diese idee entstanden ist, wird nicht nur von türkischstämmigen jungen leuten besucht, sondern auch von einer ganzen menge anderer nationalitäten. wie soll da gemeinsamkeit entstehen, wenn auf eine gemeinsame sprache gepfiffen wird?
glaubst du, dass man sonstwo in der welt den deutschen verbietet, auf dem schulhof deutsch untereinander zu sprechen? davon war die rede.

natürlich sollen sie im deutschen schulsystem nach möglichkeit richtig deutsch lernen. müssen sie sogar, um prüfungen abzulegen, denn genug schrifttürkisch mit dem richtigen lernstoff im hintergrund werden sie auch nicht alle beherrschen, um in entsprechenden prüfungen in der türkei abzulegen. diese tatsache sollte sie motivieren, sich hier konsequent zu engagieren. das haben die moslemen in frankreich und england begriffen, wo viel mehr die abiturklassen besuchen, als hier die jungen türken! freiwillig und ohne druck, aus dieser einsicht. heute ist eine moslemische frau justizminister frankreich's und eine 30 j. schwarze moslemische frau auch staatssekretär mit ministerrang am aussenministerium.

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
das führt nur weiter zu "clanbildungen", was nicht im sinne des erfinders sein kann!statt also gleich repression und unterdrückung zu schreien, könnte man das ganze als deutliche aufforderung sehen, zu einer gemeinsamen kommunikationsebene mittels der landessprache zu finden!
die gemeinsame sprache ist wohl wichtig. aber die erziehung noch mehr. die probleme der deutschen schule sind keine ausländer probleme: wenn man um die kinder herum ein spannungsfeld aufbaut, wird die sprache dieses feld nicht beseitigen. möglicherweise eher stärken, wenn es darunter menschen gibt, die absolut überlegen sind, wie derzeit in frankreich mit diesen einwandererkinder, die nicht erst heute die besten ihrer umgebung waren. es hat bestimmt mehr als einer in der schule geärgert, dass die "kleine senegalesin" absolut besser ist! das fängt im lehrkörper an und setzt sich durch, weil die politiker momentan aus dem nichts ein ausländerproblem herbeizaubern, wo es kein geben sollte / je hätte geben sollen...

Zitat:
Zitat von Genevieve Beitrag anzeigen
gleichzeitig ist es mir aber auch wichtig zu betonen, dass ich es für unerlässlich empfinde, schülern mit migrationshintergrund auch ihre eigene muttersprache profunde nahe zu bringen.
und das wir in deutschland in anbetracht der millionen türkischer mitbürger viel zu wenig unterstützt. man hat versäumt türkischlehrer auszubilden. man hat versäumt, rechtzeitig rahmenstrukturen entstehen zu lassen, damit die türkischen kinder nicht nur vor türkisch sprachigen fernseher abgestellt werden, sondern eine perfekte zweisprachige ausbildung etc. erhalten, weil man es nicht will. deutschland hat es als einziges land geschafft, ein zweisprachiges system deutsch/englisch aufzubauen. ein teil der jungen deutschen erhält heute schon einer ausbildung, die sie vom rest der bevölkerung absondert! man weiss also hier genau, was zweisprachigkeit ist, und weiss schon lange, dass man zum erlernen einer sprache

unterricht braucht und kulturelle einrichtungen,

und da man sich überwiegend an eine arbeitende klasse wendet, wo nur einer für einer für eine ganze familie voll verdient, muss es auch in einer passenden preisstruktur stattfinden (für die deutschen übrigens auch: bei den preisen von städtischen bildungsinstitutionen heute, die drehen nämlich durch die stadtväter, der dauer der ausbildung, der preise für studium und unterbringung am studiumsort will mittlerweilen keiner mehr kinder haben: man verzichtet nicht auf ausbildung, aber hinterher konsequent auf kinder! "ich bin jetzt akademiker, und will auch was davon haben")

salut

Geändert von solresol (21.08.2007 um 23:20 Uhr).
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