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Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Seine eigenen Ärzte haben Ludwig van Beethoven womöglich zu Tode gepflegt. Diese These stellt der Wiener Gerichtsmediziner Christian Reiter auf. Schon länger ist bekannt, dass Beethoven an einer Bleivergiftung starb. Nach einer Analyse mehrere Haare des Komponisten stellte Reiter fest: Das Genie starb offenbar an den bleiverseuchten Pflastern, mit dem die Ärzte seine Wunden pflegten.
In seinen letzten Lebenswochen lag Beethoven nur noch im Bett, täglich kamen mindestens zwei Ärzte zur Visite. Am 23. März 1827 notierte sein Freund Ferdinand Hiller: "Matt und elend lag er da, zuweilen tief seufzend, kein Wort entfiel mehr seinen Lippen, der Schweiß stand ihm auf der Stirn." Einen Tag darauf starb er, im Alter von 56 Jahren.
Wissenschaftler rätseln seitdem über die Ursachen für Beethovens Leidensgeschichte. Diagnosen gab es reichlich: Die von ihm im Jahre 1812 erstellte Gesichtsmaske zeigt deutliche Pockennarben, außerdem wurde er von Masern und Typhus heimgesucht. Sein Arzt notierte rheumatische Beschwerden, außerdem litt er immer wieder unter Schnupfen, Atemnot, Nasenbluten und Unterleibskrämpfen.
1810 stürzte Beethoven schwer auf seinen Kopf
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