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Minister Gabriels Soloflüge belasten die Umwelt
Nach Informationen der "Bild am Sonntag“ reisten die beiden Bundesminister besonders häufig alleine oder nur in Begleitung einer Person mit den Maschinen des Verteidigungsministeriums. Zudem seien Gabriel und von der Leyen auffällig oft am Anfang oder am Ende der Woche von ihrem Heimatflughafen Hannover aus geflogen – statt vom Dienstort Berlin.
Es ist nur schwer begründbar, dass Bundesminister alleine fliegen und ihre Mitarbeiter auf getrenntem Wege anreisen“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jürgen Koppelin, dem Blatt. Er warf vor allem dem Umweltminister vor, seine „Vorbildfunktion“ zu verletzen. „Wenn Gabriel und seine Kollegin von der Leyen so weitermachen, dann muss die Flugbereitschaft bald noch eine Nebenstelle in Hannover eröffnen“, sagte Koppelin. Ähnlich äußerte sich der Grünen-Haushaltsexperte Alexander Bonde. „Es mag Ausnahmen geben, in denen Einzelflüge gerechtfertigt sind. Aber die Häufung wirft Fragen auf“, rügte er.
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Umweltminister Gabriel ist eigentlich in einer sehr günstigen Position. Viel falsch machen kann er nicht und durch die Debatte um die Klimaveränderung ist er ständig in den Medien präsent. Da er für einen Politiker noch sehr jung ist, hat er natürlich auch noch eine berufliche Perspektive. In der SPD ist die Personaldecke sehr kurz und Leute wie Gabriel, der ja schon Ministerpräsident war, kommen bei der nächsten Kanzlerdiskussion in die engere Wahl. Wie gut ist es da, wenn sich der Name Gabriels bereits durch ständige Medienpräsenz ins Gedächtniss des Volkes einbrennt. Schade nur, dass ausgerechnet der Umweltminister den CO2 Ausstoß noch vergrößert.
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Geändert von sdost (02.09.2007 um 13:47 Uhr).
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