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22.09.2007, 14:59
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TT-Schreck
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Revolution in Birma?
Derzeit erleben wir mit, wie eine völlig überraschte Militärdiktatur von demonstrierenden Mönchen in Bedrängnis gebracht wird.
Die Protestaktionen buddhistischer Mönche gegen die Militärjunta in Birma nehmen immer größere Ausmaße an. Am Samstag, dem fünften Tag ihres gewaltlosen Widerstandes, beteiligten sich schätzungsweise mehr als 5000 Mönche in verschiedenen Teilen des Landes an Demonstrationen.
In Birmas größter Stadt Rangun versammelten sich nach Augenzeugenberichten bis zu 2000 Mönche an der Shwedagon-Pagode, bevor sie barfuß durch die Stadt zogen und ihren passiven Widerstand gegen die Regierung mit Gebetsgesängen fortsetzten. Etwa 1000 Mönche zogen zu einer anderen Pagode im Vorort Marangun.

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In der zweitgrößten Stadt des Landes, in Mandalay im Norden Birmas, gingen mehr als 2000 Gottesmänner auf die Straße. Wie bereits in den Tagen zuvor begleiteten etliche Bürger die Mönche und klatschten Beifall. Die Sicherheitskräfte griffen wiederum nicht ein. Die Bürgerproteste hatten vor vier Wochen begonnen und richten sich gegen drastische Preiserhöhungen für Benzin und Gas zum Kochen, die das Leben für viele Menschen in dem bitterarmen Land noch schwerer machen. Die Mönche, die jetzt in vorderster Front stehen, hatten sich später angeschlossen.
Die um sich greifenden Proteste der Mönche, die in dem südostasiatischen Land tief verehrt werden, kamen für das Regime in Birma nach Einschätzung von Beobachtern überraschend. Die Junta befinde sich jetzt in einer politisch heiklen Situation. Wenn die Regierenden die Mönche weiterhin gewähren ließen, sei mit einer weiteren Ausbreitung der Proteste zu rechnen. Sollten sie die Mönche angreifen, sei ihnen der Zorn der Bevölkerung gewiss.
Bei der Parlamentswahl 1990 hatte die Oppositionspartei "Nationalliga für Demokratie" der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gesiegt. Die Militärjunta hat das Ergebnis allerdings nie anerkannt und Suu Kyi in den Hausarrest verbannt. Der UN-Gesandte für Birma, Ibrahim Gambari, der die Friedensnobelpreisträgerin als einziger Ausländer mehrfach besucht hat, hatte sich diese Woche in New York besorgt über die Lage in Birma geäußert.
Quelle: www.volksstimme.de
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Geändert von sdost (22.09.2007 um 15:02 Uhr).
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23.09.2007, 13:51
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AW: Revolution in Birma?
Die Sache gewinnt an Dynamik. Die Militärregierung schreitet immer noch nicht ein. Die Frage wäre ohnehin, ob die Soldaten auf Mönche schießen würden.
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In einer der größten Kundgebungen gegen die Militärherrschaft in Birma seit fast 20 Jahren sind gestern bis zu 10 000 Mönche durch die Straßen der Stadt Mandalay gezogen. In der Hauptstadt Rangun versammelten sich laut Augenzeugen den fünften Tag in Folge bis zu 1000 Mönche an der Shwedagon-Pagode, dem nationalen Heiligtum der birmanischen Buddhisten. Einer Gruppe von mehr als 500 Mönchen erlaubte die Polizei sogar, am Anwesen der unter Hausarrest stehenden Friedensnobelpreisträgerin und Regimekritikerin Aung San Suu Kyi vorbeizuziehen.
Dazu ließen die Sicherheitskräfte die Mönche eine Straßensperre passieren. Die Menge hielt vor dem Haus inne und betete. Anschließend zogen die Mönche nach Angaben eines Augenzeugen weiter. Einer von ihnen sagte später, Oppositionsführerin Suu Kyi, die den Großteil der vergangenen 18 Jahre unter Hausarrest verbracht hat, trat mit Tränen in den Augen vor ihr Haus und begrüßte die Mönche. Diese stoppten ihren Demonstrationszug für rund 15 Minuten und rezitierten buddhistische Gebete. Dieses bewegende Treffen hat den Protesten gegen das Militärregime in dem asiatischen Land eine neue Dimension verliehen.
Quelle und weiter www.berliner-morgenpost.de
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23.09.2007, 14:28
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AW: Revolution in Birma?
es wäre schrecklich, wenn sich so etwas wiederholt wie einst in tibet, wo mönche niedergemetzelt wurden...
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23.09.2007, 14:29
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von mar
es wäre schrecklich, wenn sich so etwas wiederholt wie einst in tibet, wo mönche niedergemetzelt wurden...
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In Tibet waren es die chinesischen Besatzer die schossen. Hier wären es die eigenen Leute und das hemmt wohl doch
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23.09.2007, 14:33
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von sdost
In Tibet waren es die chinesischen Besatzer die schossen. Hier wären es die eigenen Leute und das hemmt wohl doch
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durch die plitischen umstände, die abgeschlossenheit von birma hat man kaum etwas von dem land gehört....friedensnobelpreisträgerin, die hausverbot hat, menschen , die einfach ohne grund festgenommen werden, einfach ermordet.... wenn die eigenen leute anfangen zu schiessen, das gibt einen bürgerkrieg. die zeit für eine revolution ist schon längst überfällig.
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24.09.2007, 17:31
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von mar
durch die plitischen umstände, die abgeschlossenheit von birma hat man kaum etwas von dem land gehört....friedensnobelpreisträgerin, die hausverbot hat, menschen , die einfach ohne grund festgenommen werden, einfach ermordet.... wenn die eigenen leute anfangen zu schiessen, das gibt einen bürgerkrieg. die zeit für eine revolution ist schon längst überfällig.
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Das Militär regiert schon 45 Jahre. Frankreich hat nun angemahnt, dass es dort friedlich bleiben soll. Die Mönche genießen in Birma eine Sonderrolle, deshalb ist das alles auch sehr prekär für das Militär. Was, wenn die Soldaten den Befehl verweigern?
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24.09.2007, 21:39
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AW: Revolution in Birma?
Ich finde es sehr gut, dass das Thema bei den Bedeutenden Medien auf Platz Nr. 1 steht.
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25.09.2007, 16:45
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von Izzet
Ich finde es sehr gut, dass das Thema bei den Bedeutenden Medien auf Platz Nr. 1 steht.
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Dieses Mal gibt es eine reelle Chance das Regime zu stürzen. China spielt eine zentrale Rolle, unterstützt Peking doch seit jeher die Diktatur dort um eigene Interessen besser durchsetzen zu können
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25.09.2007, 16:55
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von sdost
Dieses Mal gibt es eine reelle Chance das Regime zu stürzen. China spielt eine zentrale Rolle, unterstützt Peking doch seit jeher die Diktatur dort um eigene Interessen besser durchsetzen zu können
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aber bejing hat nächstes jahr olympische spiele. und so kommerzielle diese veranstaltung auch ist, brachte sie china dazu, in birma ein wenig auf mäßigung zu drängen. doch eine revolution wird bejing beim südlichen nachbarn nicht zulassen, schon gar kein regierungswechsel.
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25.09.2007, 16:59
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AW: Revolution in Birma?
Zitat:
Zitat von vorzimmerdame
aber bejing hat nächstes jahr olympische spiele. und so kommerzielle diese veranstaltung auch ist, brachte sie china dazu, in birma ein wenig auf mäßigung zu drängen. doch eine revolution wird bejing beim südlichen nachbarn nicht zulassen, schon gar kein regierungswechsel.
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Auch eine demokratische Regierung ist auf Handel angewiesen und China hätte dann sogar noch die Sympathien der Birmaner? Birmanesen?
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