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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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  #1 (Permalink)  
Alt 14.10.2007, 17:04
Benutzerbild von sdost
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Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Die Deutsche Post hat ihre Anzeigen in allen Blättern des Axel-Springer-Verlags storniert. Einen entsprechenden Bericht des Magazins "Der Spiegel" bestätigte ein Sprecher des Konzerns. Betroffen sind nach seinen Worten Aufträge im Wert von rund 800.000 Euro. Laut "Spiegel" handelt es sich um Anzeigen der Postbank, aber auch von Post-Töchtern wie der DHL. Hintergrund ist die Beteiligung des Springerkonzerns an der Postkonkurrenz "Pin". Pin ist ein privates Briefverteilungsunternehmen und durch die besonders niedrigen Löhne ins Gerede gekommen. Während sich Postchef Zumwinkel für einen Mindestlohn in der Branche stark macht schreiben die Springerblätter Bild und B.Z. gegen den Mindestlohn an und bringen nur "Argumente" der Arbeitgeberseite
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  #2 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 06:54
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Während sich Postchef Zumwinkel für einen Mindestlohn in der Branche stark macht schreiben die Springerblätter Bild und B.Z. gegen den Mindestlohn an und bringen nur "Argumente" der Arbeitgeberseite
Für mich ist das typischer Missbrauch des Mediums Presse.
Springer hat die absolute Mehrheit an der PIN AG.

Münte bringt jetzt endlich ein Maximumgehalt ins Gespräch: 'niemand ist 100- oder tausendmal besser als andere'
http://de.today.reuters.com/news/new...MNTEFERING.xml
Meine Forderung seit 30 Jahren.
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Alt 02.11.2007, 06:56
marion42
 
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von alterali Beitrag anzeigen
Für mich ist das typischer Missbrauch des Mediums Presse.
Springer hat die absolute Mehrheit an der PIN AG.

Münte bringt jetzt endlich ein Maximumgehalt ins Gespräch: 'niemand ist 100- oder tausendmal besser als andere'
http://de.today.reuters.com/news/new...MNTEFERING.xml
Meine Forderung seit 30 Jahren.
klar..fordern, für wählerstimmen, kann man ja immer mal....macht sich gut..

aber glaubst du ernsthaft an den aufrichtigen willen der umsetzung?
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  #4 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 17:22
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von alterali Beitrag anzeigen
Für mich ist das typischer Missbrauch des Mediums Presse.
Springer hat die absolute Mehrheit an der PIN AG.

Münte bringt jetzt endlich ein Maximumgehalt ins Gespräch: 'niemand ist 100- oder tausendmal besser als andere'
http://de.today.reuters.com/news/new...MNTEFERING.xml
Meine Forderung seit 30 Jahren.

Gehälter von einer Million Euro pro Monat wie Deutsche Bank Chef Ackermann sie erhält, sind mit nichts zu rechtfertigen. Fussballer aus der zweiten Liga bekommen oft eine Million pro Jahr und sind damit massiv überbezahlt. Ärzte, Krankenschwestern usw. bekommen weniger als ein in der Autobranche Beschäftigter. Die Liste ist fast unendlich erweiterbar
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  #5 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 17:32
marion42
 
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Gehälter von einer Million Euro pro Monat wie Deutsche Bank Chef Ackermann sie erhält, sind mit nichts zu rechtfertigen. Fussballer aus der zweiten Liga bekommen oft eine Million pro Jahr und sind damit massiv überbezahlt. Ärzte, Krankenschwestern usw. bekommen weniger als ein in der Autobranche Beschäftigter. Die Liste ist fast unendlich erweiterbar
klar..und wer soll sie ihnen wegnehmen?....doch nicht der gute politiker..der ja selbst gern diese kohle einsacken würde..

ich weiss nicht viel über münte..aber auch der wird seine aufsichtsratposten haben um an asche zu kommen...viel mehr asche, als ich mit 40 stunden die woche verdienen kann..

ich finde das ist nur wählerstimmenfang..mehr nicht....

und solange die leute viel geld für eine fussballkarte bezahlen, oder ein popkonzert..solange werden andere menschen damit ne schweine kohle verdienen..

aber tröste dich, sie sind auch nicht glücklicher, vor allem weil sie einen grossteil der kohle schon wieder ausgeben müssen, um sich vor den ärmern zu schützen..lach..es fliesst also in teilbereichen ja wieder zurück, in die wirtschaft, das geld..
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  #6 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 17:46
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von marion42 Beitrag anzeigen
klar..und wer soll sie ihnen wegnehmen?....doch nicht der gute politiker..der ja selbst gern diese kohle einsacken würde..

ich weiss nicht viel über münte..aber auch der wird seine aufsichtsratposten haben um an asche zu kommen...viel mehr asche, als ich mit 40 stunden die woche verdienen kann..

ich finde das ist nur wählerstimmenfang..mehr nicht....

und solange die leute viel geld für eine fussballkarte bezahlen, oder ein popkonzert..solange werden andere menschen damit ne schweine kohle verdienen..

aber tröste dich, sie sind auch nicht glücklicher, vor allem weil sie einen grossteil der kohle schon wieder ausgeben müssen, um sich vor den ärmern zu schützen..lach..es fliesst also in teilbereichen ja wieder zurück, in die wirtschaft, das geld..

Würden diese Großverdiener ihr Gehalt in Deutschland versteuern, könnte ich mich noch damit abfinden. Die Macht haben die Normalbürger. Niemand muss bei der Deutschen Bank Konten haben oder Kredite beantragen. Niemand muss ein Heidengeld für eine Eintrittskarte zahlen usw.
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  #7 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 17:52
marion42
 
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Würden diese Großverdiener ihr Gehalt in Deutschland versteuern, könnte ich mich noch damit abfinden. Die Macht haben die Normalbürger. Niemand muss bei der Deutschen Bank Konten haben oder Kredite beantragen. Niemand muss ein Heidengeld für eine Eintrittskarte zahlen usw.
aber es gibt doch gar keine alternative..ausser dem kommunismus...

die ganze welt funktioniert so..und hat es auch schon immer...früher hat sich der adel die taschen gefüllt..heute sind es andere..

das wirst du niieeee ändern können....

ich versteh es auch nicht, warum es so sein muss, das es menschen gibt, die einige milliarden ihr eigen nennen und anderswo auf der welt die kinder verhungern..

es ist fürchterlich ungerecht...
aber wohl nicht zu ändern..

und tatsächlich, als trost..geld ist ein stück papier..nicht mehr und nicht weniger...
und mir persönlich ist es schnurz piepen egal, ob herr mehdorn nun die millionen hat oder wie auch immer...
denn ich möcht sein leben nicht haben...bin da mit meinen einkünften viel zufriedener..ich hab wochenenden, privatleben und keine speichellecker am hacken..
das für geld eintauschen...neeeeeeeeeee..never...
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  #8 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 19:10
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Gehälter von einer Million Euro pro Monat wie Deutsche Bank Chef Ackermann sie erhält, sind mit nichts zu rechtfertigen. Fussballer aus der zweiten Liga bekommen oft eine Million pro Jahr und sind damit massiv überbezahlt. Ärzte, Krankenschwestern usw. bekommen weniger als ein in der Autobranche Beschäftigter. Die Liste ist fast unendlich erweiterbar
Die astronomisch hohen Gehälter haben ja neben dem Gerechtigkeitsbelangen, wie sie Münte formuliert, einen extrem negativen sozialen Aspekt:

Diese Leute geben ihr Geld ja nicht aus, es sammelt sich Vermögen an, das den Erben zufällt. Diese leben von den Erträgen dieser Vermögen. Es entsteht eine Klasse 'Arbeitsloser', früher nannte man diese auch Kuponschneider, die das gesellschaftliche Leben bestimmen und den Alltag für die echten Arbeitslosen und Rentner teuer machen.

In einigen Ländern versucht man dies durch hohe Erbschaftsteuern (Progression) einzudämmen.
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  #9 (Permalink)  
Alt 02.11.2007, 19:18
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AW: Geballte Medienmacht gegen den Mindestlohn

Zitat:
Zitat von alterali Beitrag anzeigen
Die astronomisch hohen Gehälter haben ja neben dem Gerechtigkeitsbelangen, wie sie Münte formuliert, einen extrem negativen sozialen Aspekt:

Diese Leute geben ihr Geld ja nicht aus, es sammelt sich Vermögen an, das den Erben zufällt. Diese leben von den Erträgen dieser Vermögen. Es entsteht eine Klasse 'Arbeitsloser', früher nannte man diese auch Kuponschneider, die das gesellschaftliche Leben bestimmen und den Alltag für die echten Arbeitslosen und Rentner teuer machen.

In einigen Ländern versucht man dies durch hohe Erbschaftsteuern (Progression) einzudämmen.

Das Problem ist ja, dass es genau diese Leute sind die die Politik im Lande beherrschen. Die Besitzenden machen die Gesetze
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alterali (03.11.2007)
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