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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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  #21 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 14:51
Benutzerbild von -Cesaret-
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Also,ich als ebenso Scheidungskind bin der Meinung,dass es nichts bringt,nur für den Sohn Silvester zusammen zu feiern.
Klar will er,dass die Eltern zusammen sind,aber was bringt es,wenn die Eltern sich dazu überwinden müssen und wahrscheinlich eh kein Wort miteinander wechseln werden?
Wenn Dein Ex Mann und Du ein Freundschaftliches Verhältnis hättet,würd ich sagen ok warum nicht. Aber wenn man nur um diesen Abend so gut wie möglich noch einige andere Freunde einladen muss und auch die nicjht gerade efreut wären...Nee,Dein Sohn weiß,dass Ihr getrennt seid und er hat sich ja auch wie es aussieht gut damit abgefunden.
Wenn Ihr einmal sagt ok,Ihm zu liebe feiern wir zusammen,wird er bei der Nächsten Feierlichkeit sagen "an Silvester gings doch auch,Papa soll wieder dabei sein"
Klar war ich auch immer traurig,dass meine Eltern nicht einmal in einem Raum sitzen konnten ohne dass die Fetzen flogen.
Aber ich wollte auch nicht,dass sie mirzuliebe leiden oder in einer blöden Situation stecken,die unangenehm war.
Also meine bescheidene Meinung,getrennt
__________________
Am Ende gilt doch nur,was wir getan und gelebt haben- und nicht was wir ersehnt haben...
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alteglucke (22.10.2007)
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  #22 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 15:02
alsadaha
 
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von -Cesaret- Beitrag anzeigen
Wenn Ihr einmal sagt ok,Ihm zu liebe feiern wir zusammen,wird er bei der Nächsten Feierlichkeit sagen "an Silvester gings doch auch,Papa soll wieder dabei sein"
Das vermute ich allerdings auch!
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  #23 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 15:08
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von simonehai Beitrag anzeigen
Wie schaut´s denn überhaupt mit dem Vater Deines Sohnes aus? Könnte er sich denn vorstellen, Silvester mit euch zu verbringen?
(oder habe ich es überlesen?)
Nein, du hast nichts überlesen. Der Vater wäre als nächstes dran. Er neigt allerdings dazu, zu tun, was sein Sohn möchte.
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  #24 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 15:10
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von -Cesaret- Beitrag anzeigen
Klar will er,dass die Eltern zusammen sind,aber was bringt es,wenn die Eltern sich dazu überwinden müssen und wahrscheinlich eh kein Wort miteinander wechseln werden?
Nein, so ist es auch nicht, wir sprechen durchaus miteinander, sogar nett und freundlich.
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  #25 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 15:32
simonehai
 
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Nein, du hast nichts überlesen. Der Vater wäre als nächstes dran. Er neigt allerdings dazu, zu tun, was sein Sohn möchte.
Also wird er dazu tendieren, Silvester mit euch gemeinsam feiern zu wollen?!

Andrea, ich glaube, ich würde es nicht tun. Erstens, weil Du es nicht wirklich möchtest und zweitens weil ich glaube, dass zwangsläufig eine angespannte Stimmung vorhanden wäre (auch, weil andere Leute dabei sind, die ja offensichtlich nicht zum ganz engen Freundeskreis gehören).

Ich glaube schon, dass Dein Sohn dies verstehen könnte, wenn Du mit ihm nochmal darüber redest.

Ich bin ebenfalls ein Scheidungskind und klar, tief im Inneren hat man sich immer gewünscht, dass Mama und Papa wieder zusammen sind und glücklich miteinander leben bis ans Lebensende, aber letzten Endes war es mir wichtig, dass Harmonie vorhanden war. Entweder war´s harmonisch, wenn meine Schwester und ich Feiertage bei meinem Vater verbracht haben oder bei meiner Mutter, aber beide Elternteile zusammen konnten niemals eine Harmonie ausstrahlen, auch wenn sie sich nicht gestritten haben oder dergleichen.
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alteglucke (22.10.2007)
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Alt 22.10.2007, 15:33
Booker 66
 
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Grundsätzlich ist meine Meinung man sollte dem Kind zuliebe ein freundschaftliches Verhältnis haben und ich nehme an, dass die meisten Eltern die sich trennen dies auch so sehen. Oftmals liegt die Realität leider ganz woanders. Ihr seid ja schon Weihnachten einen Tag zusammen und das finde ich z. B. enorm. Das bekommen viele nicht einmal hin.

Bei mir war es so, dass ich Heiligabend erst bei mir Bescherung hatte, dann zu der Mutter meines Partners fuhr, danach zu den Ex-Schwiegereltern (mit anwesendem Vater des Kindes) und danach bei meinen Eltern eintrudelte um die letzte Bescherung zu ertragen . Ja ich schreibe zu ertragen, weil anders kann man diesen Stress nicht nennen. Auch für meine Tochter war es schlimm. Dann kam noch hinzu, dass die Schwiegereltern total sauer waren wenn meine Tochter die X-Millionen Geschenke die ihr gemacht wurden nicht aufzählen konnte. Das habe ich ganze zweimal mitgemacht, ab dann gab es Heiligabend bei mir mit meiner Familie und Freund und einen von den zwei Feiertagen war meine Tochter bei ihrem Vater. ALL DIES MEINEM KIND ZULIEBE UND ZU MEINEM LEIDWESEN

Bei dem Geburtstag meiner Tochter lud ich ihren Vater immer ein. Er kam auch immer und es war immer schön, da wir uns freundschaftlich getrennt hatten. Als er dann seine jetzige Frau kennenlernte war der Ofen was Geburtstage betraf auch aus. Sie weigerte sich zu kommen und versuchte es auch ihm zu verbieten. So sollte es dann auch nicht sein. Also feierten wir alles später getrennt bzw. wurden die Tage zwischen mir und meinem Exmann aufgeteilt. Silvester war nie ein Thema, weil meine Tochter dann immer bei meiner Mutter sein wollte......

Ich finde die Antwort von Anouk einleuchtend:

unklare Grenzen können bei Kiddies auch gigantische Illusionen befördern..... es sei auch völlig in Ordnung, wenn er sich für seinen Vater entscheiden würde

bei meiner Tochter war es nämlich oft so, dass sie keinem von uns beiden weh tun wollte und oftmals mit der Entscheidung für einen von uns beiden enorme Schwierigkeiten hatte. Deshalb find ich den zweiten Punkt von Anouk sehr wichtig. Mach ihm klar, dass du nicht traurig wärst wenn er sich für eine Feier bei seinem Vater entscheidet.

Wenn du es allerdings ohne Überwindung hinbekommst Silvester mit dem Vater deines Kindes zu feiern mach es deinem Sohn zuliebe, ansonsten feier mit deinem Sohn allein und überlaß die Entscheidung beim nächsten Mal nicht ihm.....
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alteglucke (22.10.2007)
  #27 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 15:37
Filiz1983
 
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von alteglucke Beitrag anzeigen
Nein, so ist es auch nicht, wir sprechen durchaus miteinander, sogar nett und freundlich.
Hallo Alteglucke,

also wenn du dich doch mit deinm Ex ruhig und vernünftig unterhalten kannst, würde ich es glaube ich mal versuchen silvester gemeinsam zu feiern.

Euerm Sohn zuiebe, würde ich das machen.
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alteglucke (22.10.2007)
  #28 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 16:31
Anouk
 
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Zitat:
Zitat von --Han Beitrag anzeigen
ich hab es gehasst das meine mutter immer nur "für mich" meinen Vater ertragen wollte.
ich wollt zwar das sie sich mögen aber nicht das sie es für mich, sondern für sich tun.
Und "für sich" tut man so was nicht, sonst wäre man nicht getrennt. Als mein Kind noch kleiner war, bin ich oft über meinen Schatten gesprungen - aber es fiel mir nicht leicht, obwohl ich mir das immer ein- und schöngeredet hab.

Aber die Beziehung zu meinem damaligen Freund (nicht dem Vater meines Sohnes) ist auch wegen solcher Dinge den Bach runter gegangen. Man kann nun mal keine Partnerschaft mit Kind führen, in der auch noch der Ex und seine Familie ganz lässig und selbstverständlich mitmischen, ohne dass es Konflikte gibt. In unserem Fall haben wir das alle wunderbar jahrelang weggedrückt, aber der Preis war happig. Auch deswegen plädiere ich inzwischen einfach für mehr Abgrenzung. Zumal Kinder sowieso feine Sensoren für den Unterschied zwischen echter Harmonie und Schein-Harmonie haben..

Zitat:
Zitat von Booker 66 Beitrag anzeigen
bei meiner Tochter war es nämlich oft so, dass sie keinem von uns beiden weh tun wollte und oftmals mit der Entscheidung für einen von uns beiden enorme Schwierigkeiten hatte. (...)

Wenn du es allerdings ohne Überwindung hinbekommst Silvester mit dem Vater deines Kindes zu feiern mach es deinem Sohn zuliebe, ansonsten feier mit deinem Sohn allein und überlaß die Entscheidung beim nächsten Mal nicht ihm.....
[/color]
Meinem Sohn ging es exakt genau so. Und es hat recht lange gedauert
und viele Gespräche mit Dritten gebraucht, bis ich kapierte, dass ich ihn mit der völligen Entscheidungsfreiheit auch zeitweilig überfordert hab. Mein Sohn brauchte vor allem eine klare Haltung. Und dass seine Erwachsenen ihm solche Entscheidungen abnehmen und nicht auf ihn abwälzen, um ihre Schuldgefühle zu dämpfen..
Könnte ich die Jahre zurückdrehen, würde ich es heute anders machen und meinem Kind nicht mehr so viel Mitspracherecht einräumen. Denn das hat ihn auch verunsichert, weil er den Dingen altersgemäß noch gar nicht so gewachsen war bzw. gewachsen sein konnte. Soviel zu meinen Erfahrungen..

Anouk
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  #29 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 16:58
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

ich würde es nicht tun. gerade silvester, oder ähnliche feiertage prägen sich besonders gut bei kindern ein. wenn dann so ein tag unglücklich verläuft, weil doch eine merkwürdige unausgesprochene diskrepanz im raum hängt. kinder sind feinfühlig. ich würde eher dazu tendieren, das du den 31. mit deinem sohn und deinen freunden feierst und der vater den lütten am 1. januar zum "neujahrstreffen" abholt...
mir wäre anders eher ein flaues gefühl im magen....
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alteglucke (22.10.2007)
  #30 (Permalink)  
Alt 22.10.2007, 17:19
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AW: Silvester mit Kind und Vater?

Vielleicht noch mal ein paar Dinge zur Verdeutlichung. Mein Sohn hat uns nie als Paar erlebt – sein Vater hat sich von mir getrennt, als ich schwanger wurde. Das heißt natürlich nicht, dass er keine Fantasien darüber hat, seine Eltern vereint in einer Stadt und Wohnung zu sehen. Die Frage "Warum habt ihr euch überhaupt getrennt?" ist aber das einzige, womit er diese Fantasien rauslässt.

Ich glaube auch nicht, dass mein Sohn grundsätzlich an mangelnder Klarheit leidet. Es gab immer sehr klare Umgangsregeln für seinen Vater. Den Kontakt zu dessen Eltern habe ich nach relativ kurzer Zeit in seine Hände gelegt, zum einen, weil mir seine Eltern entschieden zu fordernd waren, zum anderen, weil mir das allein mit Säugling einfach zu viel war. Dass ich mit seiner Schwester in meinem Leben nichts mehr zu tun haben will, war schon vor der Geburt klar. Mein Sohn hat heute viel Kontakt und ein gutes Verhältnis zur Familie seines Vaters, ohne dass ich mit einem von ihnen was zu tun hätte. Seine Eltern sehe ich einmal im Jahr zum Geburtstag meines Kleinen.

Das klappt alles gut – meiner Meinung nach vor allem deshalb, weil ich mich immer ausreichend abgegrenzt habe.

Mein Sohn hat auch wenig Mitspracherecht, was den Kontakt angeht. Der wird zu ungefähr 95 Prozent vom Terminkalender seines Vaters bestimmt. Und er weiß genau, dass es da nahezu keinen Spielraum gibt. Das, so vermute ich, war der Grund dafür, dass mein ansonsten ausgesprochen durchsetzungskräftiger Sohn seinen Wunsch schnellstens zurückgezogen hat. Und eben das ist für mich Grund genug, noch einmal gr+ündlich darüber nachzudenken.
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