Zitat:
Zitat von alteglucke
Jedes Jahr gleich: Heiligabend bei mir, am 25. kommt sein Vater, bleibt den Tag über mit uns bei meinen Eltern und fährt dann mit ihm zu seiner Schwester.
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Ja, so hatten wir es auch ziemlich lange, nur mit dem 26. Inzwischen ist es so, dass das Kind Weihnachten bei mir und Silvester bei seinem Vater und dessen Familie verbringt.
Ich kann schon verstehen, dass Du keine Lust hast, Silvester mit Deinem Ex zu feiern. Einerseits ist klar, dass ein Kind sich immer beides zugleich wünscht.. und wenn man ihm dann so viel Wahlfreiheit einräumt, dass beides zugleich möglich ist, steckt man echt in der Bredouille. Falls Du es fertigbringst, mit Deinem Ex zu feiern, mach es halt.
Aber: und das wäre zumindest mein persönliches Gegenargument: unklare Grenzen können bei Kiddies auch gigantische Illusionen befördern. Mein Vorschlag wäre, Du denkst noch mal drüber nach, was für
Dich wirklich machbar und tragfähig wäre (ohne etwaige Schuldgefühle dem Kind gegenüber) - und entscheidest dann. Ich hab meinem Sohn bei solchen Gelegenheiten (auch Wünschen nach gemeinsamen Urlauben etc.) immer klargemacht, es sei auch völlig in Ordnung, wenn er sich für seinen Vater entscheiden würde - aber gemeinsam ginge es nun mal nicht. Das sei dann ungefähr so, als würde er mit seinen Freunden Fabian und Lasse (die sich untereinander dauernd zanken) gemeinsam spielen wollen. Was bekanntlich nicht so viel Spaß macht..
Immerhin, das Beispiel leuchtete ihm ein, und bei Bedarf hab ich's immer mal wieder benutzt. Scheint okay gewesen zu sein, jedenfalls kommt er mittlerweile sehr selbstverständlich damit klar. Eine entspannte Linie kann man ja trotzdem verfolgen, aber das geht, finde ich, auch anders als mit gemeinsamen Familienfeiern..
lg
Anouk