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Macheten-Gangster in Berlin
Um 20.53 Uhr stürmte die
Macheten-Bande den Bolle
In Sekunden räumten 3 Gangster in Neukölln die Kasse aus
Kurz vor Ladenschluss stürmten die Gangster den Supermarkt. Sie waren maskiert, drohten mit einer Machete und erbeuteten Geld aus der Kasse. Zurück blieb eine geschockte und verängstigte Kassiererin.
Der Bolle-Markt am Kiehlufer in Neukölln, Mittwochabend um 20.53 Uhr. An der Kasse bezahlt eine Mutter mit Tochter gerade ihren Einkauf, als zwei Gangster in den Laden kommen. Ein Dritter steht am Eingang Schmiere. Der erste hält eine 50 Zentimeter lange Machete (Ernte-Messer aus Lateinamerika) in der Hand.
Alles geht ganz schnell. Sie gehen an die Kasse, deren Geldlade noch offen steht, bedrohen die 19-jährige Angestellte. Die gab das Geld sofort raus. „Das ist die richtige Reaktion“, sagt der Marktleiter. „Unsere Leute sollen ihr Leben nicht gefährden.“
Die beiden Männer raffen schnell die Scheine zusammen. Einer wünscht der völlig geschockten Kassiererin noch einen schönen Abend. Nach nur 16 Sekunden sind sie wieder raus aus dem Markt, flüchten mit ihrer Beute. Kaum eine Minute später ist die Polizei mit vier Streifenwagen zur Stelle. Die Gangster aber sind längst auf und davon.
Etwa drei bis vier Mal in der Woche werden Supermärkte in Berlin überfallen. Meist bedrohen die Täter mit Pistolen oder Taschenmessern die Angestellten. Doch auch Macheten kamen schon zum Einsatz. So beraubte eine Macheten-Bande im Februar einen Wilmersdorfer Getränkemarkt. Auch damals waren die Täter zu dritt.
Quelle: b.z.berlin
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