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Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen.

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  #21 (Permalink)  
Alt 22.11.2007, 19:41
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von Lalezar2006 Beitrag anzeigen
Diesmal sollte man besser handeln und dem kein Ende geben.
Da kommt ja noch der Volksentscheid dazu, plötzlich sollen wir mitentscheiden, aber vorher wird entschieden ob es denn auch sinnvoll ist. Natürlich nicht!! Dann kommt das Problem mit der Gruppenbildung. Ich sehe schon die e.V werden mehr als sonst und das Alsterpavillon (Hamburg) wird wieder zum Politiktreff, der Besserwisser. Ein Teufelskreis


Ich darf gar nicht darüber nachdenken, sonst kriege ich wieder einen Anfall
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  #22 (Permalink)  
Alt 22.11.2007, 20:08
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Recht geräuschlos hat das Volk...hingenommen
Etwas fernab von dem Rententhema aber dieses "deutsche" Phänomen des Hinnehmens von Entscheidungen des Staates und der übrigen Obrigkeit beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Demonstrieren, streiken und überhaupt in irgendeiner Weise zu protestieren oder mit diesen genannten Handlungen betreibenden Menschen sich zu solidarisieren ist; so scheinst es mir; in Deutschland unter den Deutschen "verpönt".

Wenn nur halb so prekäre Gesetze beispielsweise in Frankreich verabschiedet werden sollen, gehen Hunderttausende auf die Straßen.

Seht ihr das auch so ? Könnt ihr euch diese "Staatsloyalität" der Deutschen erklären ?
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  #23 (Permalink)  
Alt 22.11.2007, 21:01
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

bonjour berliner

Zitat:
Zitat von berliner Beitrag anzeigen
Wenn nur halb so prekäre Gesetze beispielsweise in Frankreich verabschiedet werden sollen, gehen Hunderttausende auf die Straßen.
Seht ihr das auch so ? Könnt ihr euch diese "Staatsloyalität" der Deutschen erklären ?

du vergleichst glaube ich gute französische äpfel mit faulen deutschen birnen!

errinere dich:

es gab wahlen

keine partei kam überhaupt in der näher einer mehrheit

eine "linke" partei (neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii iiiiiiiiiin!), ich meine nicht die SPS sondern die olé, olé, dem gebahren nach linke, gleichgeschlechtige partei CDU/CSU!

für die parteigelder getrennt und bei der auswertung der wahlergebnisse zusammen! ihr wisst alle auf diesem forum, was die deutschen sagen für diese manipulation:

"türken"

(auf französisch, gibt es so was nicht, ich kenne nur einen einzigen etwas feindlichen spruch: die "capotes anglaises", das, was die deutschen "pariser" nennen! natürlich gibt es andere französische sprüche, die gar nicht so schön sind, aber nicht gegen eine nationszugehörigkeit gerichtet. es gibt auf deutsch sehr viele... saupreussen, schwedische gardinen, schwaben etc. für unbeliebte insekten)!

also türkt man heute grossartig in deutschland und die eigentlichen türken sind unschuldig.

minderheitsparteien bilden eine grosse koalition! ah ah ah! der gegner von gestern ist jetzt mein busenfreund. ist es nicht lächerlich! so tötet man die opposition!

das hat auch sarkosy versucht, indem einige persönlichkeiten aus der opposition pöstchen bekommen haben, als erster der "bernard der schreckliche" (kuschner), der am kopf der uno-kräfte in yugoslavien (war es noch damals, das land des heiligen tito), völkermord untätig von statten gehen liess. er ist kein verlust für den linken lager!

ohne "türkerei" hätte die grössere partei SPD die regierungsbildung in die hand nehmen sollen/müssen! nur einer hatte schon vermutlich einen gas-vertrag in der tasche und keine lust mehr! also hat man die CDU gelassen, obwohl die CDU allein weniger stimmen hatte, und die CSU getrennt gelder von der CDU seit immer bekommt, weil beide keine einzige partei sein sollen

(stimmt auch tendentiell: überall urwaldkönigchen!)

derzeit gibt es ihr das wort loyautät nicht mehr, und staatsloyalität schon gar nicht!

(ist sowie ein gar nicht existierendes fremdwort!)

wie willst du, dass das volk jetzt sich wehrt?

in deutschland von heute wird mächtig über ausländern geschimpft und schräg geguckt. nur, die einzigen kinder, die noch in ausreichender zahl geboren werden sind ausländischer herkunft und man rechnet bombenfest mit ihrer anwesenheit in der zukunft, um die renten zu zahlen!

und die notwendigsten versicherungen!

und mit jedem zusätzlichen jahr, wo die ungerechte systeme, die die neuen familien mehr belasten, als die familien vor 20, 30 oder 40 jahren (studiengebühren usw.) werden die jungen deutschen selbst mehr und mehr abgeneigt,

sich selber zu vermehren!

obwohl es genug männer gibt, gibt es heute wesentlich mehr kinderlose frauen, als nach dem krieg, wo attraktive männer mangelware waren !

ausserdem hat man die versicherten geplundert, indem man ihre beiträge dem wahn der wiedervereinigung verschleudert hat: ohne wiedevereinigung und angenommen einer behutsamen geldverwaltung, wären die westdeutschen renten- und krankenversicherungskassen auf grund ihres hohen bestandsalter die reichsten der welt, wenn das geld sauber als rücklage angelegt und mit bedacht eingesetzt worden wäre, nicht um staatsbetriebe mit frührentner zu sanieren...

bei der letzten fussballweltmeisterschaft war es klar:

das absterbende, deutsche volk ist dem grössenwahn wieder verfallen und wird nie seine politiker zur anklagebank schleppen, weil sie die renten- und krankenkassen geprellt haben!

grössenwahnsinn hat immer viel gekostet!

auch die grössten könige haben sich in der geschichte nur deswegen hochverschuldet und waren am schluss bettelarm

und nachher gab es immer pein für das volk!

ist doch ganz normal und nicht neu...

salut
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Cambaz (25.11.2007)
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Alt 23.11.2007, 12:47
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von berliner Beitrag anzeigen
Etwas fernab von dem Rententhema aber dieses "deutsche" Phänomen des Hinnehmens von Entscheidungen des Staates und der übrigen Obrigkeit beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Demonstrieren, streiken und überhaupt in irgendeiner Weise zu protestieren oder mit diesen genannten Handlungen betreibenden Menschen sich zu solidarisieren ist; so scheinst es mir; in Deutschland unter den Deutschen "verpönt".

Wenn nur halb so prekäre Gesetze beispielsweise in Frankreich verabschiedet werden sollen, gehen Hunderttausende auf die Straßen.

Seht ihr das auch so ? Könnt ihr euch diese "Staatsloyalität" der Deutschen erklären ?

Es ist allgemein bekannt, dass es in Deutschland keine große Streikkultur gibt, zu vergleichen mit Japan.
Die Deutschen waren und sind im allgemeinen doch sehr Obrigkeitshörig.
Das erlebe ich täglich in der Betriebsratsarbeit.
Lässt sich leider nicht ändern.
Von Streiks in der Türkei habe ich übrigens auch nicht besonders viel gehört und in der Schweiz gibt es dieses Wort glaub ich gar nicht!
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  #25 (Permalink)  
Alt 23.11.2007, 16:33
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

@solresol, hast du es auch eine Nummer kleiner? Was passiert denn gegenwärtig in Frankreich? Die Streiks werden von 70% der französischen Bevölkerung abgelehnt. Der Staat Frankreich hat keine teure Wiedervereinigung zu stemmen und ist trotzdem fast genauso hoch verschuldet wie Deutschland. Die Arbeitslosigkeit ist höher und die Geburtenrate ist nur Dank der Zuwanderer vergleichsweise hoch. Nur weil man sich dort den Realitäten verweigert und nicht wahrhaben will was geschieht, ist die raue Wirklichkeit noch nicht beim Bürger angekommen. Der Größenwahn ist in Frankreich zu Hause. Dort glaubt man allen Ernstes, dass sich die Welt um die "grande Nation" dreht. Etwas mehr Objektivität täte dir auch ganz gut
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Alt 25.11.2007, 13:43
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Heute ging die Phönixrunde um dieses Thema, wobei es nicht hieß bis zum Tod sondern nur: Arbeiten bis zum Umfallen.

Ich hatte mal einen Kollegen, der hat noch mit 70 ganz normal gearbeitet. Heute würde das wohl garnicht mehr gehen, die Gewerkschaften würden solche Leute wahrscheinlich aus dem Unternehmen mobben lassen.

Ich denke man sollte nicht so eine starre Grenz ziehen, was heißt schon bis zum Tod? Als Organspender oder beim Plastinator könnte man auch nach dem Tod noch arbeiten. Dies müsste zu Geld gemacht werden, und versichert als Rente berechnet und schon zu Lebzeiten auf die Rente draufgeschlagen werden.
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  #27 (Permalink)  
Alt 25.11.2007, 13:49
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von alterali Beitrag anzeigen
Heute ging die Phönixrunde um dieses Thema, wobei es nicht hieß bis zum Tod sondern nur: Arbeiten bis zum Umfallen.

Ich hatte mal einen Kollegen, der hat noch mit 70 ganz normal gearbeitet. Heute würde das wohl garnicht mehr gehen, die Gewerkschaften würden solche Leute wahrscheinlich aus dem Unternehmen mobben lassen.

Ich denke man sollte nicht so eine starre Grenz ziehen, was heißt schon bis zum Tod? Als Organspender oder beim Plastinator könnte man auch nach dem Tod noch arbeiten. Dies müsste zu Geld gemacht werden, und versichert als Rente berechnet und schon zu Lebzeiten auf die Rente draufgeschlagen werden.

Ich würde vorschlagen, dass jeder seinen Rentenbeginn selbst festlegt. Die in die Rentenkasse eingezahlten Beträge können in der Höhe des monatlichen Bedarfs ausgezahlt werden und wenn das Geld aufgebraucht ist, lässt man sich von einem staatlichen Kommando erschießen. Lebensverlängernd könnten sich Organspenden auswirken. Ein Organ bringt ein Jahr Lebenszeit
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  #28 (Permalink)  
Alt 25.11.2007, 13:56
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von sdost Beitrag anzeigen
Ich würde vorschlagen, dass jeder seinen Rentenbeginn selbst festlegt.
Dann müsste es aber einen Mindestbeitrag geben, ansonsten wird der Staat wieder aufkommen müssen, für die, die nur 1 Euro im Monat gezahlt haben.
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  #29 (Permalink)  
Alt 25.11.2007, 13:57
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

Zitat:
Zitat von Lalezar2006 Beitrag anzeigen
Dann müsste es aber einen Mindestbeitrag geben, ansonsten wird der Staat wieder aufkommen müssen, für die, die nur 1 Euro im Monat gezahlt haben.

Du darfst den Rest des Gedankengangs nicht vergessen. Ist der eingezahlte Betrag erschöpft, wird geschossen
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Alt 25.11.2007, 17:15
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AW: Arbeiten bis zum Tod?

ich arbeite in einem altenheim,unsere jüngste bewohnerin ist 51 jahre alt und nicht gerade eine ausnachme,wenn ich mir unsere omis(zum gröstenteil) ansehe, die können sich mit 70 nicht einmahl die schuhe zubinden !!!
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