Erstmals sind deutsche Muslime in einem Video einer al-Qaida nahestehenden Gruppe mit dem Tode bedroht worden. Ayman Mazyek, der Generalsekretär vom Zentralrat der Muslime, wird als Feind des Islam bezeichnet. Dieser ist besorgt – sieht aber dennoch etwas Positives in der Drohung.
In dem Video einer Al-Qaida-Freundesgruppe wurde unter anderem Ayman Mazyek, der Generalsekretär vom Zentralrat der Muslime (ZMD) als Feind des Islams bezeichnet. Der Film der „Globalen Islamischen Medienfront“ wurde Mitte der Woche ins Internet eingestellt.
Die Extremisten werfen Mazyek vor, er sei „ein Freund der Juden und Christen“. Zudem vertrete er „die Religion der Demokratie“. Aus diesen Gründen sei Mazyek, dessen Kopf in dem Video eingeblendet wird, kein Muslim mehr. Neben dem ZMD wurde auch der deutsch-türkische Muslimverband Ditib als Organisation bezeichnet, die nicht dem Islam folge. Die „Globale Islamische Medienfront“ gilt als Übersetzer von Botschaften der Terrororganisation al-Qaida ins Deutsche.
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www.welt.de