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19.12.2007, 19:04
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TT-Schreck
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Mysteriöse Sache
Unabhängige Studien haben bestätigt, dass in Einzugbereichen von Atomkraftwerken Kinder ein deutlich erhöhtes Leukämierisiko haben. Die ganze Sache ist deshalb so mysteriös, weil es keine feststellbare, stärkere Strahlung in dem Bereich gibt. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel.
Vielleicht existieren Strahlungen, die man mit den üblichen Geräten nicht messen kann?
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19.12.2007, 19:06
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AW: Mysteriöse Sache
vielleicht sind die messgeräte veraltert oder falsch geeicht?
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19.12.2007, 19:09
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Mr. Turkish Talk 2008
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von sdost
Unabhängige Studien haben bestätigt, dass in Einzugbereichen von Atomkraftwerken Kinder ein deutlich erhöhtes Leukämierisiko haben. Die ganze Sache ist deshalb so mysteriös, weil es keine feststellbare, stärkere Strahlung in dem Bereich gibt. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel.
Vielleicht existieren Strahlungen, die man mit den üblichen Geräten nicht messen kann?
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Ich wußte es, sie sind unter uns, aber niemand wollte daran glauben...
Da würde mich interessieren, wie es um die dortigen Arbeiter steht. Vielleicht kein guter Vergleich. Ein Erwachsener Mensch ist sicherlich belastbarer als ein Kind. Sind die Strahlen in der Umgebung aber nicht minimal Stärker?
Es wäre auch interessant zu wissen, wie die aus der näheren Umgebung von Atomkraftwerken gesammelten Daten untereinander aussehen. Ich bin mir sicher, dass man die Ursache bald finden wird, falls man dies wirklich will.
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Friede zu Hause, Friede in der Welt - Mustafa Kemal Atatürk
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19.12.2007, 19:09
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TT-Schreck
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Themenstarter  
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von Heiserk
vielleicht sind die messgeräte veraltert oder falsch geeicht?
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Dann müssten alle Geräte auf der Welt defekt sein. Es gibt sowohl deutsche als auch andere Studien, die unabhängig voneinander auf die gleichen Ergebnisse kommen
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19.12.2007, 19:18
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TT-Newcomer
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AW: Mysteriöse Sache
Schon vor über 30 Jahren gab es Studien hierfür, dass Kinderleukamie in der Nähe von Atomkraftwerken häufiger vorkommt.
Die jetzige Studie ist nichts weiter, als alter Wein in neuen Schläuchen.
Massnahmen wird es aber keine geben, den die Menschheit will immer noch mehr Energie und das war wie gesagt vor über 30 Jahren auch nicht anders.
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19.12.2007, 19:41
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Moderator
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von Heiserk
vielleicht sind die messgeräte veraltert oder falsch geeicht?
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Man hat ja Vergleichsmöglichkeiten mit anderen minimalen Strahlungsquellen wie der Höhen- und Bodenstrahlung. Da sprechen die Geräte einwandfrei an.
Ich habe vor, mich damit näher zu beschäftigen, bin aber noch nicht dazugekommen. Da ich großes Vertrauen in die Nachweisbarkeit schädlicher Strahlung habe, glaube ich momentan, dass das Geheimnis dieser Studie vor allem in der logischen Richtung liegt, in der sie durchgeführt wurde. Sie vergleicht lediglich hinsichtlich der Bedingung AKW/kein AKW in bestimmten Umkreisradien. Viel interessanter ist die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Häufung von Leukämiefällen die Nähe zu einem AKW anzeigt. Es gibt nämlich auch viele Leukämiezentren ohne Atomkraftwerk.
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19.12.2007, 19:54
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Mr. Turkish Talk 2008
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von TheCore
... Sie vergleicht lediglich hinsichtlich der Bedingung AKW/kein AKW in bestimmten Umkreisradien. Viel interessanter ist die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Häufung von Leukämiefällen die Nähe zu einem AKW anzeigt. Es gibt nämlich auch viele Leukämiezentren ohne Atomkraftwerk.
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Tut sie es denn nicht?
"Hauptergebnis der Studie ist eine kontinuierliche Zunahme des Erkrankungsrisikos für Krebserkrankungen und Leukämie bei unter 5jährigen Kindern mit zunehmender Wohnnähe zum nächstgelegenen Atomkraftwerksstandort.
Die Methodik der Modellierung der kontinuierlichen Entfernungsvariablen ist adäquat. Beide in der Studie verwendeten Modelle zeigen eine gute Anpassung an die erhobenen Daten. Die Modelle erlauben eine Schätzung der Erkrankungsrisiken in Abhängigkeit von der Entfernung des Wohnortes vom nächstgelegenen Atomkraftwerksstandort.
Die Autoren konstatieren zu Recht, dass das Erkrankungsrisiko an kindlichen Krebserkrankungen und Leukämie mit zunehmender Wohnnähe zu einem Atomkraftwerk signifikant und stetig zunimmt"
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
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Friede zu Hause, Friede in der Welt - Mustafa Kemal Atatürk
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19.12.2007, 20:57
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Moderator
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von Ottoman
Tut sie es denn nicht?
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Ja und Nein.
Angenommen man sagt jemandem das durchschnittliche Leukämierisiko in Deutschland, den deutschen Maximalwert und einen lokalen Wert und dieser Jemand sollte entscheiden, ob ein AKW in Nähe zum Messort ist. Die Nähe soll dabei durch die größten Radien bestimmt sein, bei denen die Studie signifikante Erhöhungen des Risikos festgestellt hat. Mit Kenntnis dieser Studie könnte der Probant tatsächlich seine Trefferquote erhöhen. Er liegt aber auch nicht immer richtig.
Das Problem ist, dass die Studie die AKW-Standorte als gegeben nimmt, Kreise herum zieht und das Leukämierisiko darin mit dem Durchschnitt vergleicht. All das bei relativ wenigen Laukämiefällen und großen Radien. Ungeklärt bleibt erstens der positive Abstandstrend, nämlich ob unterdurchschnittliches Risiko mit maximaler Entfernung zum AKW einhergeht. Zweitens die Frage, wie weit das Ergebnis der Studie von dem anderer Vergleichsstudien abweicht, die an einer virtuellen Karte mit nach denselben Maßstäben zufällig verteilten Leukämiezentren und AKWs durchzuführen wären. Drittens, inwiefern die real nicht-zufällige Verteilung von Leukämiefällen und AKWs in anderen Zusammenhängen, z.B. den geologischen Voraussetzungen, stehen könnten.
Im Fernsehen habe ich aufgeschnappt, dass der Anstieg erst im 50-km-Kreis signifikant ist und relativ dazu in der unmittelbaren Nähe das Risiko geringer wird. Konnte ich noch nicht nachprüfen, aber das würde in Widerspruch zu normalen Strahlenschäden stehen und für Radien kleiner als 50 km die Messraumvergrößerung zumindest als Teilursache einer Fallhäufung ausweisen. Ein deutlicher Hinweis, das Leukämiezentren eingerechnet wurden, in denen kein AKW liegt.
Außerdem ist Deutschland relativ klein für so eine Untersuchung. Solange es keine gemeinschaftlich erstellte, internationale Vergleichsmöglichkeit gibt, bleibt das die immer neue Interpretation einer vielleicht zufälligen Gegebenheit.
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19.12.2007, 21:42
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TT-Stammposter
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AW: Mysteriöse Sache
Bei teratogenen (krebsverursachenden) Dingen (Strahlen, Stoffen, usw.) gibt es keine Minimaldosis! Es gibt lediglich eine statistische Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung.
Da bei Kindern die Zellteilungsrate im Knochenmark wesentlich höher ist als bei Erwachsenen, befinden sich die Zellen häufiger in einer strahlungsensitiven Phase, ergo sollten dann auch geringe (kaum messbare) Strahlungen in der Lage sein, diese Zellen zu schädigen!!
Klingt für mich relativ logisch.
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20.12.2007, 15:30
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AW: Mysteriöse Sache
Zitat:
Zitat von sdost
Unabhängige Studien haben bestätigt, dass in Einzugbereichen von Atomkraftwerken Kinder ein deutlich erhöhtes Leukämierisiko haben. Die ganze Sache ist deshalb so mysteriös, weil es keine feststellbare, stärkere Strahlung in dem Bereich gibt. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel.
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ein mann sperrte sich in einem kühlwagen ein. er erfror. obwohl die kühlung gar nicht angeschaltet war.
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