Das ist eine Diskussion zum Thema Doppelte Staatsangehörigkeit in der Kategorie Small-Talk / Forums Taverne bonjour LaFeBeSi Zitat: Zitat von LaFeBeSi Das Wort 'abartig' verbitte ich mir, denn ich denke nicht, dass ich abartig bin. ...
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| Small-Talk Für 'nen netten Plausch oder tiefschürfende Diskussionen. |
| Umfrageergebnis anzeigen: Wäre die doppelte Staatsangehörigkeit ein Beitrag zur besseren Integration gewesen? | |||
| Ja, das denke ich schon. |
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17 | 48,57% |
| Nein, ganz sicher nicht. |
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16 | 45,71% |
| Dazu habe ich keine Meinung. |
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2 | 5,71% |
| Teilnehmer: 35. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Zitat:
Ganz im Gegenteil. Es ist der Ansatz beide Ströme, die zweifelsohne in einem sind, zu vereinen. Es ist der Versuch zu erklären, dass man weder auf dem einen noch auf dem anderen Stuhl sitzt und auch nicht zwischen den Stühlen, wir sitzen auf beiden Stühlen. türkische Deutsche oder deutsche Türken oder Deutschtürken.
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Fremde sind Freunde, die ich noch nicht kenne. |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Zitat:
von Ranka Keser (Autor)
Ferdas Tagebuch, in dem sie erzählt, warum sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen will und z.B. nicht einfach von den Eltern nach der Schule "verheiratet" werden will. Ferda ist Türkin, aber sie ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ihre Freundin Elke sagt, Ferda sei eine deutsche Türkin, denn sie spricht beide Sprachen und fühlt sich in Deutschland und in der Türkei wohl. Kurz vor den Sommerferien, die sie wie jedes Jahr in der Türkei verbringen werden, sagt Ferdas Vater: "Wenn wir nach Hause fahren, können wir uns nach einem Verlobten für Dich umsehen." Damit ist Ferda nicht einverstanden. Keinesfalls will sie einfach verheiratet werden wie ihre ältere Schwester, und niemand soll über sie bestimmen! Sie ist fünfzehn und möchte nach der Schule unbedingt weiterlernen. Das zu akzeptieren fällt dem Vater schwer. Doch Ferda, die manchmal selbst nicht weiß, wohin sie gehört, wird ihr Leben trotz aller Vorurteile und Traditionen selbst in die Hand nehmen. Das alles erzählt sie in ihrem Tagebuch.
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Allah gümüş kapıyı kaparsa, altın kapıyı açar[SIZE=2]. Wenn Gott die silberne Tür verschließt, öffnet er dafür die goldene Tür.[/SIZE] |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Zitat:
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Allah gümüş kapıyı kaparsa, altın kapıyı açar[SIZE=2]. Wenn Gott die silberne Tür verschließt, öffnet er dafür die goldene Tür.[/SIZE] |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Auch ich habe die Deutsche Staatsbürgerschaft nur angenommen weil sich dadurch der Alltag leichter bewerkstelligen lässt. Es hatte keinerlei Einfluss auf meine Integration. Ich bin und bleibe, dass was ich immer war, egal welche Farbe mein Pass hat. Solange man dem Deutschen Staat damit nicht schadet, in dem man eine weitere Staatsbürgerschaft hat, sehe ich keinen Grund diese aufzugeben. Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten die TR-Staatsbürgerschaft bei zu behalten, dass eine Gesetzesänderung nur noch eine Formsache ist. Wer will hat heute die gesetzlichen Möglichkeiten beide Pässe zu erlangen.
In der Türkei gibt es bald eine Reform der Staatsbürgerschaft. z.B. können Männer, in naher Zukunft ohne den Wehrdienst abgeleistet zu haben die Deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Alle Männer die die TR-Staatsbürgerschaft verloren haben, also ohne Genehmigung des türkischen Staates in Deutschland eingebürgert worden sind, können rückwirkend die TR-Staatsbürgerschaft erlangen ... oder auch die "Mavi Kart" Damit wäre gesichert, dass sie das Erbe ihrer Eltern antreten können. Dies wurde Männern, die ohne Genehmigung der Behörden in Deutschland eingebürgert worden sind bisher vorenthalten. VATANDAŞLIK YASASI DEĞİŞİYOR |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Nochmal offiziell: Danke MemoSan!
Du hast genau das zur Sprache gebracht, was ich meinte. solresol, du hast eindeutig zuviel interpretiert, vor allem Dinge, die ich nicht meinte. Ich bin ein Mensch, der zwischen zwei Kulturen aufgewachsen ist. Meine türkische Kultur hat sehr viele schöne Seiten, die ich nie missen möchte. Die Deutsche in mir ist jedoch auch sehr stark ausgeprägt. Zu dieser Erkenntnis kam ich während meines 8 Monatigen Aufenthalts in der Türkei. Diese Situation empfinde ich nicht als negativ, im Gegenteil es ist für mich eine Bereicherung. Ich spreche zwei Sprachen fließend und sehr gut möchte ich meinen. Kenne zwei Kulturen bis ins Detail und kann es mir erlauben das Beste aus beidem zu schöpfen. Auch wenn du damit nicht klar zu kommen scheinst, ich fühle mich als eine deutsche Türkin, ohne jegliche Interpretationen etc. So bin ich nunmal. Wenn du sagst, dass es so etwas nicht gibt.. ich bin der beste Beweis dafür, dass es doch möglich ist. |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Zitat:
Ist es nicht überall und bei fast jeder Entscheidung des Menschen so, daß er mit seiner Entscheidung sich einen persönlichen Vorteil erhofft ? Angenommen wir bejahen diese Frage. Was ist daran auszusetzen, wenn das "Erschaffen des persönlichen Vorteils" auf völlig legale Weise geschieht ? Eigentlich nichts, oder ? Dir geht es wahrscheinlich um Werte wie Identifikation etc. Ok, ich kann es zur Kenntnis nehmen Sorry, aber das geht nicht. Zumindest bei mir nicht. Für mich ist und bleibt der Maßstab zur Einbürgerung... a) das Beherrschen der Sprache b) das Akzeptieren und das Anpassen an die Gesellschaftsordnung c) die Achtung und Beachtung der Gesetze Abgesehen davon würde ich mich freuen, falls es in paar Jahren nur noch einen Ausweis gibt. Nämlich einen einheitlichen Europa-Ausweis. Und dann ist Schluß mit dieser Debatte. |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
Zitat:
Lieber Jens, lass mal den Psychologie Kram beiseite. Ich kann verstehen, dass Du wegen meinen ironischen Bemerkungen ein wenig angefressen bist. Deshalb betrachte ich Deine Antwort mal als eine Retourkutsche. Wieder Frieden, O.K.? Ja, es kann sein, ich bin innerlich zerrissen, tief verunsichert und versuche krampfhaft meine Entscheidungen nach innen und außen rechtzufertigen. Na und? Wir sind doch alle ein bißchen bluna, oder? Berliner hat es schon richtig beschrieben. Auf die Motivation, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, kommt es nicht so sehr an, finde ich. Ich erfülle die Vorraussetzung für die Staatsbürgerschaft, also ist es mir überlassen, ob und warum ich sie annehme, oder auch nicht. Wir sollten nicht so viel Bedeutung beimessen, welchen Pass wir mit uns tragen. Es ist nur ein Stück Papier, welches mich als Mensch nicht ändert. Ich bin, so wie ich bin, ob mit deutschem oder türkischem Pass.
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[SIZE=2]Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.[/SIZE] Geändert von Peydi (04.01.2008 um 17:05 Uhr) |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
bonjour sultan
danke schön für: Zitat:
salut |
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AW: Doppelte Staatsangehörigkeit
bonjour LaFeBeSi
Zitat:
salut |
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