Hier der Antrag auf Änderung des Berliner Schulgesetzes durch SPD und Linke mit Begründung:
http://www.parlament-berlin.de/ados/...g/d16-1342.pdf
Ist allerdings schwer lesbares Bürokratendeutsch
Aus der Begründung:
"Zwischen dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Bildung und der gesell-schaftlichen Realität besteht eine große Differenz: Internationale wissenschaftli-che internationale Leistungsvergleichsstudien belegen, dass der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen und ökonomischen Herkunft der Kinder abhängig ist. Die frühe Aufteilung der Kinder auf verschiedene Schulformen wirkt sich massiv auf die Kompetenzentwicklung der Kinder aus und damit auch auf ihre späteren Lebens- und Berufschancen. In Berlin hat ein Kind aus einem eher bildungsfernen Haushalt – bei gleicher Intelligenz – eine drei Mal geringere Chance, eine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben, als ein Kind aus einem Akademikerhaushalt. Im bundesweiten Vergleich, bei dem das Verhältnis im Durchschnitt bei 1 zu 4 liegt, steht Berlin besser da. Auch die Abiturquote ist in Berlin mit 39,6 % eines Jahrgangs die höchste im Bundesvergleich
"
"Es bedarf deshalb einer Schule, die allen Kindern, durchgängig vom ersten bis zum dreizehnten Jahrgang, offen steht, an der jeder Abschluss möglich ist, an der alle Schüler der Schule bleiben, weil es kein Probehalbjahr und keine Abschulung gibt und in der Schülerinnen und Schüler nicht „Sitzen-bleiben". "