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Na dann mal ich zum 1000. !
Ok, dann wird dies mein 1.000 Post – indem ich mal anfange meine Geschichte aufzuschreiben – immer noch in Kurzform und Rohfassung! Vielleicht verstehen mich ja dann auch einige besser, was meine manchmal recht realitätsnahe Einstellung zum Thema „Urlaubsbeziehung“ angeht, die in meinem Fall viel Kraft, Tränen und Entbehrungen gekostet hat um zu dem zu werden, was sie heute ist, nämlich eine glückliche Ehe mit baldigen Nachwuchs!
Ich war in allen Punkten gnadenlos ehrlich, einige werden mehrere meiner Entscheidungen vielleicht nicht verstehen oder gut heißen, aber sie haben ja zu einem positiven Ende geführt auch wenn ich selber oft genug daran gezweifel habe!
Einen lieben Dank auch an Anja_H,, die als Versuchskaninchen gedient hat!
Ich habe meinen Mann damals wie alle anderen auch im Urlaub kennen gelernt, unter den schlechtesten aller Voraussetzungen. Mein Liebesleben hier befand sich in einem ziemlichen Chaos (die Beziehung zu meinem Ex lief nicht wirklich berauschend) und auch mein Mann hatte so etwas wie ne Freundin, seine erste große Liebe, eine Deutsche, die er 2 Jahre zuvor kennen gelernt hattet.
Ok, ich war einem Urlaubsflirt gegenüber nicht abgeneigt und er war ein überaus charmantes Kerlchen. Der einzige der im ganzen Hotel in Frage kam (Angebote bekam ich ja von allen Seiten) und so verbrachten wir eine absolut chaotische Woche miteinander, wie oft wir uns schon alleine in dieser Woche gestritten haben, kann ich gar nicht mehr aufzählen, aber es ging richtig turbolent einher! Schon damals schaffte ich es ihn rasend zu machen!
Der tränenreichen Abschied blieb auch bei uns nicht aus, aber mit dem Unterschied, dass die Sache für mich damit erledigt war, Fernbeziehung und dann noch zu einem kleinen türkischen Macho, bin ich denn verrückt. Ich hatte ihn nur gebeten, falls wir in Kontakt bleiben würden, er doch einfach ehrlich zu mir sein soll, was Frauengeschichten angeht!
Gesagt getan, wir schickten uns sporadisch SMS, telefonierten glaube ich ein- zweimal und das wars dann auch!
Die Beziehung zu meinem "Ex" verschlechterte sich zunehmend und so entschied ich mich 3 Monate später Silvester 2001 in die Türkei zu fliegen, zufällig in die Nähe von Alanya aber nicht zu ihm (zu der Zeit hatte sein Hotel geschlossen und er lebte auf der Plantage seiner Eltern). ich genoss meinen Urlaub und wir trafen uns auch wieder, verabredeten uns in Alanya und verbrachtem 2-3 Nächte in einer grauenhaften Pension. Ich lernte sogar seine Eltern kennen, aber mehr als ein Urlaubsflirt war es immer noch nicht!
Er erzählte mir von einem Mädchen mit dem er noch Kontakt hatte, eine 14 jährige, die sich obwohl nichts zwischen ihnen war, unsterblich in ihn verliebt hatte und nun ständig SMS schrieb (wenigstens war er ehrlich und Glaudia ist heute einer meiner besten Telefonfreundinnen, sie war halt in ihrem jungen Jahren, dem Charme meines Mannes erlegen und das obwohl noch nicht mal ein Kuss zwischen ihnen war)!
Das Jahr 2002 kam und damit auch das härteste für uns. Im April fing er an in einem neuem Hotel zu arbeitet, ich die Gefallen am allen Urlauben gefunden hatte flog auch gleich in den netten kleinen Club (der nun für3 Jahre mein zu Hause werden sollte)! Die Wochen im Fugla waren genau wie die unseres Kennenlernens von Missverständnissen, Schmetterlingen im Bauch und Chaos geprägt. Aber schon damals lernte ich was die Jungs unten so abziehen, denn komischerweise vertrauten sie mir. Ich wurde so oft in Liebeleien seiner Kollegen und Freunde reingezogen, dass ich gar nicht mehr alle Geschichten weiß (schon allein die würden einen guten Roman füllen)! In diesem Jahr erarbeitet ich mir viele Freiheiten, die ich später genießen durfte, so war es meinem Mann inoffiziell gestattet bei mir im Zimmer zu schlafen und auch kein Problem für mich, das Hotel zu betreten, wenn wir in einer FW oder einem benachbarten Hotel eingebucht waren!
Bis dahin lief auch noch alles im Rahmen, ich genoss den Urlaub und die Zeit mit ihm machte mir aber keine großen Gedanken über eine mögliche Beziehung. Im Juni flog ich dann wieder runter und da kam es zum ersten richtigen Knall. Ich kam erst nachts im Hotel an aber er und seine Kollegen (mittlerweile auch gute Bekannte von mir) warteten nebenan in unserer Stammkneipe! Diese Nacht gingen wir am Strand spazieren und er sagte, dass etwas passiert sei, weiter brauchte er gar nicht reden! Es tat weh, verdammt weh (aber Ok, mir war ja von Anfang an klar, was es bedeuten würde, wenn ich mich auf so was einlasse)! Er beichtete mir seinen "harmlosen Urlaubsflirt" und ich musste lernen mit der geforderten Ehrlichkeit umzugehen (herausbekommen hätte ich es wahrscheinlich nie)!
Ok, was solls, wir sind ja nicht wirklich zusammen und ich genoss meine Zeit an der Sonne. Mittlerweile hatte ich sogar eine nette Türkin kennen gelernt (ihr Vater gehörte das Grundstück auf dem das Hotel stand) mit der ich viel Zeit verbrachte.
Im August und Oktober flog ich dann wieder runter, man gewöhnt sich ja so schnell an diese Urlaube, die einen wunderbar von seinen Problemen in Deutschland ablenken!
Die Kontakte vertieften sich und auch das Verhältnisse zu meinem Mann ging in die Tiefe. Stritten taten wir uns immer noch ständig, aber das waren wir ja gewohnt und tun es bis heute!
Meine Eltern, mit denen ich zusammen im Urlaub war, als ihn kennen gelernt hatte, waren mittlerweile eingeweiht und unterstützten mich auch mal wenn es im Sommer zu teuer für mich war! Der Vorschlag mich zu besuchen kam dann eher von mir und meiner Mutter, die dann auch die Verpflichtungserklärung übernahm, schließlich wollten sie ja mein Türkeiabendteuer auch kennenlernen. Ich war dann im November wieder unten, und er machte alle anderen Papiere fertig!
Und es kam wie es kommen musste, entgegen aller Erwartungen erhielt mein Mann doch tatsächlich das begehrte Touristenvsium, warum wissen wir heute noch nicht, aber scheinbar gefiel denen seine Nase!
Einreise war leider erst am 27.12 also nach Weihnachten möglich!
Und dann kam er ........!
2. Teil: der Wendepunkt einer Beziehung (der große Knall nach 2 Tagen Deutschland), 3 verrückte Monate (wie mein Mann aus unserem Dorf in Thüringen verschwand), sein bester Freund und meine Vertrauensperson schlecht hin, verliebt sich in mich)
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