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wortdurchgangszimmer mar. Unsere mar.

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Alt 25.02.2007, 16:28
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mar mar ist offline
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Lyrik - chanel

Lyrik

Start ist der 26.2. 2007 22:00 Uhr.- nicht vorher posten.
Das ist Dein thread. Hier hinein werden nur Deine Arbeiten gepostet
Ich wünsche Dir viel Spass .
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Alt 03.03.2007, 20:18
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Weltschmerz

Trauer, ich kann nicht schreiben
Mir fallen die Worte so schwer
Noch nie da gewesenes hält inne
Von Sinnen begebe ich mich in meinen Kummer
Die Welt bereitet mir Schmerzen
Alles und jenen zu verurteilen
Sie können meinen Schmerz niemals teilen, noch verstehen
Was schenkt mir das Leben, indem ich mich verirre
In meinen eigenen Gedanken
Geraten ins Wanken, schwanken
Ranken meinen Verstand empor
Ein Garten voll von schwarzer Asche
Unaufhaltsam ändert sich alles
und im Gleichschritt verfolgt mich die Sorge
nichts zu erreichen, nicht ausweichen zu können
zu durstig zu sein, mehr als alle, die ich liebe
Immer einen Schritt tiefer ins satte Gras sinken
Nachrichten erreichen mich nur in Teilen
Nie kann man sie ganz verstehen
Und wenn es am nötigsten ist verlassen mich die Engel
Andere Stimmen verklingen im Asphalt der Straße
Das tote Leben der Städte
Dumpfes Schreien nach Liebe
Im Fernsten China
Trocknen die Flüsse
Die Gebäude verschlingen Kulturen
In Gegenwart derer die nie aufgaben
Trotz verstorbener Geister
Gegenwärtig ist nur das Geld
Am Grabe tragen sie dann Gewänder derer die sie begraben
Lechzend stehen sie da und begraben die Welt
Mörder am Tage
Hinterhalte in der Nacht
Tötungsdelikte in meiner Gasse
Alles passieren lassen, alles sehen was geschehen
Alles Liebe hilft mir nicht
Alles Schlechte rächt mich nicht
Lieder Sehnsucht schreiben lassen
Am Schopfe fassen und nie unantastbar lachen
Können wir leben wenn wir töten?
Nie wird man sich dessen bewusst
Gipfelhoch regnen morgen Tränen
Aus dem Blut der erschossenen Bären
Wohin könne jene noch gehen?
Zwanghaft ausweichen
Den Mächten der Menschen
Leben mit den Tieren
Die gewohnt sind an die Menschen?
Nichts tun können gegen die Nichtigkeit
Nichts mehr aushalten was tonnenschwer lastet
Verbirgt sich noch etwas im kühlen Eis?
Was wir mit unseren Bohrern gebrochen?
Schmerzen und unaufhaltbar könnte ich schreiben
Nun ist das Eis gebrochen,
und es fließt durch die Sonne herab
zu meinen Füßen
durchtränkt vom Schmerz der Welt.






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Geändert von mar (11.03.2007 um 22:16 Uhr).
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Alt 14.03.2007, 12:22
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Nie hast du mich verstanden,
verstanden wie abhängig, vom Glücke
ich selig eingebunden in Geschichten,
nächster Augenblick dem Glücke entwunden
Sekunden halten, Musik, einzig vertraut
Du sagtest wieder, ich solle glauben
Nicht das deine Liebe nicht glaubhaft war
Ich glaubte an deine Liebe
Nur nicht an sie als solches
Bestürzt immer wieder fallend
Lag ich in deinen Armen
Meine Innere Ordnung, durch und durch
Nicht mehr glaubhaft, Lieder, die ich glaubte
Zu kennen, verließen ihre vertrauten Töne
Meine Geschichte, Wende, der Akteur
Warst du mein Schöner, entwöhnte mich
Von klaren Bahnen, mein schöner Kreis aus Lichtern
Was du tatest, tat niemand, es war nicht weise
Nicht üblich, nicht ratsam, mich zu wecken
Wo ich dich fand, fand ich etwas, etwas als solches
Nie durfte ich darüber sprechen, Worte nicht verlieren
Behutsam ins Täschen steckend stand ich heimlich
Da vor deiner Türe, Luft anhaltend, nicht gewiss
Tat ich Gutes, mir zu erlauben, deine Türe aufzustoßen
Immer Unheil ahnend war ich geflohen,
vor geschlossenen Türen, blind irrend durch die Wälder
Mein weißes Kleid wehend in der kühlen Waldluft
Spielte meine Hymne, im Rennen, lockten meine Haare
Vogelgesang hervor, bis an die Lichtung, steil und steinig
Dort standest du, sah deinen Rücken,
fiel nieder, hart auf Stein
Worte erschallten, deine Worte, ohne Vogelgesang
Jener wieder geflüchtet ins Dickicht, Worte
Nie hast du mich verstanden, wie ich einzig da stand,
dir riet zu glauben, in einer Welt gesichtet, dich
du Schöne, nie war ein Tag wie der zuvor
Stand ich ewig in einem verschlossenen Raum
In einer Geschichte gefesselt, die keinen Schreiber fand
Lückenlos, liebte ich deine Hand, die schrieb
Mir eine Fortsetzung, auf leere Seiten die Lichter einfingen
Vollendest meine letzten Zeilen, die meinen Liedern fehlten.
Melodien, die süß wie Honig, mein Leben hielten.
Wie wir da standen, fröstelnd im Wagen
Mein Herz einen Sprung machte, ich ihn packte
And seiner Hand und sprang, mit ihm ins Ungewisse
An alles was ich nicht glauben mochte, verstand
In der Schwerelosigkeit des Fallens, fand ich Alles
Wieder Lieder und Geschichten,
ich musste nicht glauben, ich liebte
voller Töne, voller Buchstaben, voller Liebe
waren wir frei und fortan war ich deine.
__________________
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Alt 01.05.2007, 12:26
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Deine Lippen mich einst verführten in goldener Nacht
So reizend dein Wesen, wie Funken entfacht
Glänzend in Rausch der Wärme deiner Hände
Mich umfassend im blattgrünen Moos sitzend
Als der Winter kam, rasch im kühnen Augenblick
Äste kahler, abgestorbener Eichen
Lagen wir da im braunen, gläsernen Sarg
Luft wie Gift, konzentriertes Stickstoffdioxid.
Letzter Atmen, letzter Hauch deiner Worte
Gingen fort, weit, weit, in meine Muscheln
Blitz, Donnerschlag, ein Knall, der Marsch der Silben
Die Spannung fort, nichts, für niemanden
Kahler die Äste, klarer der azur blaue Himmel
Mein Atem kehrt zurück, schlagartig atme ich ein.
Erwacht, eiskalte Lunge, feuriges Herz
Umherblickend, seine Lippen, die geküsst haben, zu süß.
Nein, er ist nicht, nicht in den Bäumen, nicht im Holz.
Nicht im Himmel, nicht in den Farben.
Stopp. Zeitraffer. Ich sterbe, im Dickicht der Wälder.
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Alt 01.05.2007, 12:31
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An meinen Liebsten,

Oh meine Liebe die Tage vergehen wie Ewigkeiten and mir vorüber.
Jeder Tag beginnt erneut mit dieser Leere, die du immer ausgefüllt hast.
Jeden Tag bin ich mit der Sorge geplagt ob du noch, ja ob du noch, ich kann es nicht aussprechen. Meine Hoffnung in dich ist groß doch erinnert mich diese Stimme in meinem Unterbewusstsein immer so schmerzlich an jenes, was ich nicht wahrhaben könnte.
Die Regentropfen die so zaghaft fallen, an meine Türe anklopfen, sprechen Bände meiner Sehnsucht. Der Wind der so laut gegen die Häuser weht, spricht jenes aus was ich im Innersten fühle. Es mögen Tage kommen an denen ich mich dem Wind hingeben werde. Es sind die Tage an denen ich mich mühsam aus dem Bett trage, Tage an denen ich nicht Schlafen kann, denn du bist immer hinzu dieser eine, dieser eine Gedanke.
Hoch mögen die Wellen schlagen in den Meeren die du durchquerst und hoch soll die Sonne scheinen, die in deinem Horizont sich neigt. Ich wache immer hinzu schlaftrunken in jenen Gefilden, die du dein eigen nennst. Oh mein Liebster, mein Verlangen dich wieder zu sehen, dich wieder umschließen zu können, dieses eine Mal, ist der Wunsch der mich am Leben hält. Mich aufstehen lässt, mich schlafen lässt, mich gefangen hält bis zu jenem Tage and dem wir Freiheit erlangen werden. Freiheit die uns immer entsagt blieb. Geschichte, so bin ich mir bewusst, können wir nur gemeinsam, in unserer Einigkeit, schreiben. Es möge die schönste und aufrichtigste Geschichte sein, die wir einander schenken. Lass mich an manchen Tagen an mir zweifeln, mich fragen, ob ich es aushalten kann, aushalten kann dich zu lieben, wie die Luft die ich atme, die Erde auf der ich stehe, die Luft in meiner Lunge mit der ich Lieder über dich singen kann. Erlaube mir diese Freiheit, denn wahrhaft ist es die größte Hürde in meinem Leben, dich nicht voll und ganz bei mir zu wissen, aber die Liebe zu dir, nie kann gebrochen werden, ist mein Kampf und das Zweifeln versetzt mir Wunden mit denen ich mich einzig und allein noch lebendig fühlen kann.

Ade meine Liebe


An meinen Liebsten,

Nicht lang ist es her, da schrieb ich dir, Worte, die mich kümmern.
Meine Liebe, ich spüre deinen Lebenshauch in mir verstummen. Verschwinde nicht, lass den Nebel der Liebe nicht schwinden. Halte durch in finsterster Nacht. Halte dein Schwert mit dem Gedanken an deine Rückkehr zu mir hoch und mutig.
Lass die Feinde deine Klinge spüren, sodass sie nicht zum Zuge kommen.
In Träumen flüstere ich dir Mut in deine Ohren. Unsinnig ist es von mir gewesen, dir zu schreiben, wie ich hier Leide. Mein Leid ist nicht vergleichbar zu deinem.
Du musst kämpfen, in Schlachten und ich schreibe von meinem dummen Schmachten.
Verzeih mir meinen Unmut in gewissen Stunden. Wissen allein sollst du, dass ich warte, in Liebe, warte. Tage, sie zu zählen, seitdem du fort bist, habe ich aufgegeben. Die Zeit ist nichts als eine Lüge. Du bist erst gestern Nacht gegangen. Morgen wirst du einkehren, in der großen Halle. Heute Nacht noch werde ich alles gestalten, sodass du dich Wohlfühlen mögest.
Mein Liebster, meine Liebe wartet hier auf dich. Sie wird dich nähren, nach einer Zeit des Entbehrens.

In ewiger Liebe
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Alt 07.05.2007, 13:59
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so bevor ich fahre noch 2 gedichte, die ich gestern poetischen im Wahn geschrieben habe...


Klug allein warst du im bestimmen von Dingen, die du tastend im Sand deiner Vergangenheit fandest.
Hoffnung auf dich setzend stand ich unbeirrlich in deinem Trugschluss du erkennest die Welt in all ihren Formen und Farben.
Angezogen deiner Stärke, die nicht mehr war als ein Verirren deiner Selbst in zu einfachen Sinnen.
Gestreift hast du mein Innerstes, doch nie mitgenommen, etwas von dem was ich dir schrieb im wohlwollenden Treiben.
Gar lieben das konntest, das vermagst du noch heute nicht.
Trauernd erblickend entferntest du dich von rühmlichen Worten.
Nein klug warst du nicht und gab dir dennoch das Beste zu lesen, solltest du Fragen die dich neu zu verstehen geben sollten neu erfahren.
Nimmer wirst du näher zu Tore stehen.
Große Sprünge ins Verderben sagten dir mehr zu als eine neue Sprache zu sprechen und nach neuen Taten zu greifen, die im Himmel weit nach oben die Götter dir getragen.
Nun ist es nicht mehr als gar nichts was du dir ausmalst vom Leben.
Füße die niemals aufhören dumpfen Boden zu umgeben werden dich in dein Verderben stürzen und dich und deine leeren Orte, die dich entzaubert bewohnen, werden dein klägliches Leben entlohnen.
Der Lohn soll dir gebühren und er wird deiner würdig sein. Klein, schmackhaft und trostlos in all deinem Sein.
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Alt 07.05.2007, 14:02
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Liebster oh wie habe ich mich meiner Neigung gebogen,
der Weg mir noch nie so verschwiegen zulächelte, in finsteren Tönen der hereinbrechenden Nacht, alles verschlingend im wahrhaftigen schwarz der so fürchterlich klagenden Geigen des Himmels dort droben.
Gab ich mir dich hin, so andächtig glaubend an jene Tugend, die so unaufhörlich bohrend mir schmerzt.
Reise weiter mein Herz mit den Schmerzen die nur ein Scheitern mich weiter reiten lässt, im Gewand aus alter Seide, die verschlingend meine Wut in all meinem Dingen, die nichts weiter sind als leere Sagen, Schreie der letzten Kirchenglocken.
Vertönen ein neues Rauschen in mir und um mich.
Rufen dich mein Liebster, nie nah genug, ich dich zum Felsen trieb, der brünstig emporstieg und fiel, fiel über viele deiner und meiner Fragen, die nicht weiter führten.
Jene Musen umarmen gar einzig den Stein in diesem Sein, klug genug mich entbehrte der Worte und schrieb und schrieb.
Wüstengewand derer des Lebens nie genug Wahrheit gaben, mehr die Lüge in sich vergruben und ewig scheinen sie im Dunst der verquollenen Nebelschwaden.
Unsinnig umherfälschten, der Liebe dieses Kreisens, nie mehr gaben als Seitenblicke, abfallen von geernteten Feldern und abprallten an dumpfen Spähungen.
Begreifen wir mein Liebster, zu dunkeln Stunden das unlösbare Heil, verschwiegen im Moor versinkend, doch wahrlich beseelter Taten, weiter grasten auf Äckern die jenseits von allem nur unser Betragen verschlangen.
Sei es drum, sei es um alles geschehen, die letzten Fragen nur nichtig erstrahlen, im Blicke unseres Seins im vollkommenen Rausch der allein unser war und in alle Zeit sein möge.
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Alt 31.05.2007, 20:26
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damit der konkurenzwettkampf ( schmunzel) weiter geht hier noch was von mir!


1)

Angehaucht von letzten lieblich umgarnenden Fesseln, die er forsch in purer Ohnmacht seines Dranges Mann zu sein, mir umlag, gewiss in seinem Blicke er trüge mich hoch empor auf Engels Gleichnisse.
Sanftes Mitleid mir an jenem Tage in die Venen stieg, ungewiss versuchend etwas von meinen Perlenschweifen weiter in mir zu tragen, blieb ich reglos liegen in meinem Bett aus dürftigen Erinnerungen.
War ich durch Vulkans Asche getrottet immer den Blick abwendend vom schmerzend langweiligen Jetzt meiner Füße, geradeaus blickend auf die verlockenden Ebenen der vor mir ragenden Berge.
Weiß nicht wer mir fehlerhaft dieses unwirklich scheiternd scheinende Liebesgekritzel schrieb, in jenem ich mich dennoch mit erhobenen Hauptes wieder finde.
Bewusst werdend, stütze ich meine letzten Federlinien auf unsere Liebe, bewusst dessen, das es Liebe mit uns nie war.


2)

Ob ich von dir schriebe hallte es mit verhöhnend doch ehrlich neugierigen Stimmen tief in meine Eingeweide.
Nein, so eindringlich mit klagender Ehrfurcht, war meine mir zu Kopfe steigende Antwort, nach der auch meine Verse innerlich schrieen.
Nein.
Wovon sollte ich schon schreiben?
Es wären leere getränkt in Wut und ausdauernde Enttäuschung schwarze Federstriche, die ich aus meiner Hand hätte schneiden müssen.
Mein Verstand will nicht von ihm schreiben, ruft er doch so laut alle Tage wieder mein Scheitern in die weite Welt hinaus.
Erstmals bin ich mir und meiner Herkunft schlagartig klar geworden und diese Erkenntnis meiner Wurzeln beschert mir in Zeiten der drucklosen Liebe viele kleine Abzweigungen, die unterschiedlich stark schmerzen.
Dieses kleine Leben das ich in innerer Verschwiegenheit mit mir selbst führe war auch immer ein eingebrannter Schmerz und Kampf den ich auf den Versen meiner Füße trage.
Als dieser Mensch bin ich ungewaschen und von großen Träumen verlassen die auf anderman Stärke und Liebe beruhen, aufgebrochen in meinen Weg, der mich von in den Himmel ragenden Gefühlen befreien wird.
Wahrlich sind es nicht die Menschen die mir Hoffnung reichen, mehr sind diese über ihre eigenen Füße stolpernden Wesen allein Stoff für jenes ich lebe, die Buchstaben und Verse, die mich in meinen Traum verschlingen und bis das NEIN verstummen wird mein einziger Freund in laut pochenden Stunden.
Und wenn ich dann merke, für heut ist es getan, schließe ich mein inneres Auge und gebe mich der Welt hin, die ich nun wieder bewohne und stumm und starr wird mein Leib wieder für Stunden ruhen.


3)

Ich kann das leider nicht mehr….
Ich kann dich nicht mehr lieben… Es wird mir wahrlich das Herz brechen es aufgeben zu müssen dich zu lieben, doch mein Kopf weiß dass ich es muss…
Später würde mein Herz in 1000 Stücke zerfallen und es könnte kein niemand mehr retten. Doch jetzt gibt es noch Hoffnung…
Ich liebe dich zu sehr und immer wusste ich dass ich nicht lieben darf, es einfach nicht aushalte, es nicht beherrsche…Die Kunst des Liebens, es ist wahrlich eine Kunst die nicht jeder beherrscht…Ich fiel über so viele Gesichter die ich in meinem Leben mein eigen nennen wollte und lieben wollte, doch sie zertrampelten unwissend Stück für Stück etwas was ich jetzt auch mit dir nicht mehr vereinen kann.
Lieben kann ich dich nicht mehr, da ich dir nicht mehr vertrauen kann als einem lieben Feind.
Sogar du tratest meine Scherben noch in kleinere Stücke. Sie aufzusuchen und in ein Ganzes zu verwandeln ist eine Aufgabe die ich jetzt und hier und ganz gewiss nicht mit dir bewältigen kann, auch wenn ich es mir so sehr wünschte.
Von all dem weißt du nichts, denn ich kann nicht über meine Schmerzen reden. Ich bin gefangen in meiner Melodie. Du würdest es niemals verstehen und niemals würdest du den Nebelaufreißenden Weg mit mir gehen wollen. Liebe ist etwas was sich ihren eigenen Weg sucht und deine Liebe will den einfachen Weg gehen und ich bin nicht einfach, gewiss nicht.
Meine Gedichte verstehst du nicht, du verstehst meine Sprache nicht. Du verstehst nicht was mich am Kragen reißen lässt und weißt nichts von meinen Träumen.
Ich liebe dich und will wahrlich dein bestes, deshalb lass ich dich gehen und ich werde für dich beten und deine Frau die du immer noch suchen kannst, denn nicht ich bin diese jenige, ich war sie nie, denn ich bin gescheitert, gefallen über meine Liebe.
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