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wortdurchgangszimmer mar. Unsere mar.

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  #51 (Permalink)  
Alt 27.03.2007, 19:44
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Mar, dein Text gefällt mir sehr gut!
Das hast du wunderbar beschrieben. Ich habe mir den text nun zum zweiten mal durchgelesen. Einfach poetisch, wie du dein zuhause beschreibst.
Ich glaube, jeder, der zu dir kommt wird davon etwas merken und sich wohlfühlen bei dir.
Herzlichst Birgit
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mar (28.03.2007)
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  #52 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 06:25
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Zitat:
Zitat von cild1 Beitrag anzeigen
Lieber Theta,
du bist, glaube ich, nicht ganz alleine, oder?:-)

grüße
einer alleine kann gar nicht das alles beherbergen, was theta ausmacht, denke ich
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  #53 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 06:51
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Zitat:
Zitat von cild1 Beitrag anzeigen
du bist, glaube ich, nicht ganz alleine...
...dachte sich das Eine
und gebar viele,
die jeder für sich
ganz und gar All.Eine ist... :D

das eine schlummert im nichts,
wacht auf aus der dunkelheit
und denke sich "ich bin"
und so spiegelt sich die
welt in ihm als viele "ich bin"
nach aussen gedacht

jeden den es fragt "wer bist du?"
bekommt als antwort "ich bin ich!"

da fragt es sich "ja, du auch?
so ein zufall, ich auch!" :D

"ich bin ich bin ich bin ich bin..."
schallt es aus allen himmelsrichtungen
und wenn man genauer nachbohrt
"was bist du genau?"
erscheint die übereinstimmende antwort :
all(es ist)(m)ein (gedanklicher besitz)
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mar (25.06.2007)
  #54 (Permalink)  
Alt 28.03.2007, 11:46
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Zitat:
Zitat von mar Beitrag anzeigen
ja damit du auch sicher bist , mich zu erwischen , habe ich dir meine tel-nummer mitpn geschickt.... als alte berlinerin findest du dich sicher zurecht , wenn ich dir den weg beschreibe- raus aus der u-bahn und gleich rein ins haus , also kein langer weg....;-)

l.g. MAR
Mar,Du bist einfach klasse!!!!

Dann notiere ich mir die Nummer gleich mal und wenn es soweit ist, werde ich bei Dir sturmkligeln....:-P
Danke!
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  #55 (Permalink)  
Alt 12.04.2007, 10:38
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Der Tanz in der Uhr

Der Tanz in der Uhr- ein Augenblick

Morgenstimmung wie in Peer Gynt. Wellengeplätscher, Rauschen. Der Duft vom nordischen Meer…. Alles Täuschung, alles nur Phantasie. Die dunkelblaue Seife mit der Duftbrise von Wasser und Wind landet in der Seifenschale. Die Dusche rauscht an meinem Ohr vorbei und die Pfütze am Boden wird zum Ozean. Herrlich! Im Radio erzählt man den gutgläubigen Hörern von Sonne und Wärme. Wunderbar. Der Tag kann kommen.
Der Tag hat 24 Stunden. 24 Stunden für ganz viel Glück.

Knallbunte Schuhe ….leichtfüßig springe ich zum Bäcker, iyi sabatlar, ikitani simit istiyorum. Tesekkürler… die Treppe hinunter, in die U-Bahn hinein.
Euch schwant schon etwas; wenn MAR U-Bahn fährt, scheint es oft so, als fahren die schönen, glücklichen Momente immer als unsichtbare Fahrgäste mit. So ist es auch. Egal, wie viele Leute da stehen und schwatzen, sich drängeln oder schubsen… zwischen all den Bewegungen gibt es die Momente von Ruhe und Stille. An den Stationen treffen Welten aufeinander. Wenn die Türen sich öffnen, riecht es manchmal nach Laugengebäck, nach Curry, nach frischen Schokoladencroissants oder nach dem Kaffee to go … Jede Station ist ein neuer Kontinent mit einer ganz eigenen Flagge; so nenne ich die großen Reklamekästen, die beleuchtet sind und Nordseestrände als weiße Karibik oder Thüringer Landschaften als norwegische Einöde verkaufen. Flatternde bunte Gewänder um knackig-braune Mädchenkörper – das Land der Sonnen liegt gleich um die Ecke…
Heute habe ich einen neuen Kontinent entdeckt. Mit einer ganz besonderen Flagge. Im rechteckigen Blau sehe ich eine große runde Uhr, hell erleuchtet lädt sie mich ein, der Zeit meine Aufmerksamkeit zu widmen. Eine grazile Schönheit tanzt - eingerahmt in das Uhrenrund. Ihre schlanken Arme und Beine sind Stunden –und Minutenzeiger. Wie witzig! Ich muss innerlich lächeln. Diese Bild passt zu der Morgenstimmung eines erwachenden Berlin.
Der Tanz in der Uhr, der Tanz in der Zeit. Das hat schon etwas Wahres. Können wir die Zeit voraussagen, in der uns zum Tanzen zumute ist? Lassen wir uns auf die Unendlichkeit ein? Möchten wir die Zeit anhalten, uns an sie klammern, oder gar in ihr versinken? Wiegen wir uns in Momenten des Glücks tatsächlich so anmutig und lehnen uns zurück, um mit dem Rücken Halt zu finden an einem Uhrengehäuse… Können wir uns dem Vergnügen des zeitlosen Schwebens wirklich so hingeben wie diese Tänzerin, die verspricht, ihren lockenden Tanz in einem der Berliner Theater vorzuführen.
Der Kontinent der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit, der Kontinent in meiner Phantasie - ich kann ihn nur Sekunden besuchen. Die U-Bahntür schließt sich wieder und mein sehnsuchtsvoller Blick hängt an dieser Fotomontage fest. Die Zeit ist nicht messbar. Also sind auch die Momente nicht messbar. Zeit ist trotz ihrer Rastlosigkeit beständig und immer, also ist auch immer Zeit für glückliche Momente.
Immer wieder holt mich die Welt außerhalb aller begrifflichen Möglichkeiten ein. Diese visuellen Länder, Kontinente, Zeitbegriffe und Momentaufnahmen sind Nahrung für mein Lächeln. Ich brauche diese subtilen Berührungen, Wahrnehmungen. Sie sind die Fahrkarten zu meiner Gefühlswelt. Adieu , unbekannte Tänzerin !
Mein Blick sucht sich, wie alle Reisenden beim Abschied ein Ziel, wo er sich
Verfangen kann, wo er sich verhaften kann, um erst dann wieder aufzuschauen, wenn das Gewesene in der Ferne entschwunden ist.
Über meinem Kopf wechseln die Bilder auf dem doppelten Info-Bildschirm der U-Bahn. Bücherwelten, Theaterwelten, NEWS … Und plötzlich zwei leere weiße Bildschirme , für Sekunden blank von jeder Suggestion. Auf dem rechten Bildschirm flackert es und eine Buchstabenzeile erscheint „Wo bist Du?“ und mit kurzer Verzögerung flackert der andere Bildschirm auf „ Ich bin hier!“…Hin und her geht dieses kleine Fragespiel, was sich die BVG ausgedacht hatte . Und die letze Frage "wo finde ich Dich?" war für mich schon wieder wie eine Freifahrkarte in ein anderes Universum , denn da stand : " Hier! im Augenblick "

Diese Welt ist wunderbar verrückt. Man muss es nur sehen , und gerne in ihr zu Gast sein wollen .




ps: der "Augenblick " so heisst die virtuelle Infotafel der Berliner Verkehrsbetriebe.
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Geändert von mar (12.04.2007 um 16:41 Uhr).
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  #56 (Permalink)  
Alt 12.04.2007, 16:43
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AW: Der Tanz in der Uhr

... und auf dem heimweg war sie immer noch da, die tanzende lady..... zeit ist einfach zeitlos
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  #57 (Permalink)  
Alt 12.04.2007, 18:54
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AW: Der Tanz in der Uhr

zeit, zeiten, seiten, seifen, reifen, reiten....

"wer ohren hat, der höre!", so heisst es. für uns mag zeit "leben" bedeuten, in dem wir glauben eine bestimmte person zu sein, die an einem bestimmten ort lebt und ganz spezifische beziehungen zu anderen menschen und objekten steht... in einer anderen dimension des seins mag "zeit" nur eine "seit(e)" zu sein und "zeiten" eben mehre "seiten" eines buches, dessen wörter sich beim lesen zu weltlichen erscheinungen verwandeln... wir mögen aus diesem blickwinkel betrachtet "nur" die phantasie des geistes sein - klang gewordene worte! - , dessen aufmerksamkeit über die toten buchstaben reitet, die dann wie von zauber als bunte seifenblasen vor sein anglitzt tretten, heranreifen zu immer komplexeren geSchichten und sie so mit energie verdichtet, dass sie dem geist als feste materie (mutter.erde.ie) erScheineinen.... Allerdings, von "fest" ist hier keine spur, denn hört das interesse auf, hört der geist auf sich daran zu erfreuen oder zieht ein schmetterling für einen augenblick sein interesse, so verschwindet die gedankenblase, die komplette geschichte oder das gesamte universum - so schnell, wie der fluß des schauers in der dusche verschwindet, wenn der hahn zugedreht wird...
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  #58 (Permalink)  
Alt 30.04.2007, 08:35
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etwas für den MAI- Der Gedankendieb

Der Gedankendieb pps: anstatt den tanz in den mai ein kleiner, surrealistischer gruß in den MAI



Fahrstühle , hinauf, hinab. Vom Licht zum Dunkel.
Lichtsequenzen, hervorblitzend zwischen den Spalten, die Stockwerke und Stufen voneinander lösen , trennen und verbinden.
Wie Seile an einer großen Bühnenvorrichtung, Marionetten gleich werden die Kabinen hochgezogen und in die Tiefe geleitet. Lange unsichtbare Hände jonglieren Personen und Lasten. Wir reisen vom Erdgeschoß hinauf ins 30. Stockwerk und überwinden Zeit und Raum schneller als die zu Fuß gehenden Menschen.

Ich träume . Ich hänge den Gedanken nach , während sich der Fahrstuhl leise hebt. Schaukele mich in meine Imagination . Diese kurze Reise nach oben ; eine Zeitreise in und durch die Gedanken... Im Traum sind diese Fahrten wie Zeitreisen , wie Lichtpunkte in die Finsternis der Zukunft.
Ich scheine Tage vorauszueilen, nicht nur Stockwerke, Stunden oder Räume; es sind ganze Sprünge durch die Zeit, die die große unsichtbare Hand an den Förderseilen mir erlaubt.

Dunkle Tunnel, matt erleuchtete Schächte mit schwarzen Abgründen , die mir die Möglichkeit schaffen mich hinauf –und hinab in die Tiefen der Menschengedanken vorzudringen. Wie ein Seelenreiter gleite ich in die dunklen Schächte von Menschenerinnerungen hinein. Wie im Traum durchwandere ich die Landschaften der Gegenwart, abseits von Gut oder Böse öffnet mir jeder seine Gedanken.
Keine Zeit, keine Zeit...der Fahrstuhl gleitet weiter hinauf und hinab . Wo war ich gerade gewesen?
Wessen Traum, wessen Gedanken? Wie kann ich die Träume und Erinnerungen von morgen festhalten? Einsperren, wegschließen? Wo ? In Zimmer. Die Türen schließen...so können nicht entfleuchen...nur ich allein kann jede Tür aufstoßen und hineinschauen. Die Erinnerungen anderer Menschen- meine Gefangenen ! Säuberlich sortiert in den Räumen ohne Licht, ohne Lampen, ohne Sonne – sie sollen unberührt bleiben, unangetastet, sauber.
Und immer wieder ist der letzte Raum am Ende des Tunnels , der am verborgensten liegt. Er ist das Mysterium!

So lange schon sind die Gedanken dort verschlossen, das ich vergessen hatte, was dort hinter der Tür auf mich warten könnte.
Jeder Traum über Räume, Räumlichkeiten , Welt und Zeitlosigkeit endet vor dieser Tür. Nur einen Spalt möchte ich die Tür öffnen, nur einen Blick hineinwerfen, doch ich erhasche einen Anblick eines Zimmers mit weißen Wänden. Ist das der Ort meiner zukünftigen Erinnerungen? Die Neugierde treibt mich manche Nacht in dieses Zimmer. Immer denke ich , ob dies heute Nacht der letzte Blick sein sollte...
Geheimnisse in einem Haus kann ich schwer ertragen, auch in meinem Traumhaus. Vielleicht ist mir dieses Traumhaus schon längst entfremdet?
Auf der Suche nach geeigneten Räumen denke ich: ein neues Versteck muß her für all die unausgesprochenen Gedanken, die einst Erinnerungen werden sollen. Ein neues Zimmer könnte es sein , geheimnisvoll und mysteriös. Mit Lichtschatten.
Schattenspiele im leerem Raum. Mit einem Fenster voller Spalten und Gucklöcher ; Astlöcher in hölzernen Fensterläden , zugige Möglichkeiten, wo Gedanken entfliehen könnten.

Was verbirgt sich dort in den letzten Räumen?

Hinauf und hinab in die Tiefen der Menschengedanken. Wie ein Seelenreiter gleite ich in diese Schächte in der Nacht, am frühen Morgen.... keine Zeit, keine Zeit ...

Plötzlich verwandelt sich der Fahrstuhl in einen Paternoster; die Gondeln an einer endlosen Schlaufe aus Metall und Leder, knarrendes Gestänge...Was passiert mit mir , wenn ich einfach hier stehen bliebe? Den Absprung verpasse, meine Etage aus den Augen verliere?
Bewege ich mich dann zwischen den Welten mehr den je? Knarrend greifen die großen hölzernen Zahnräder ineinander und setzen den Paternoster in Bewegung, um ihn auf eine endlose Reise zu schicken.

Immer wieder im Kreis , immer wieder im Rund . Immer wieder kehrt er zurück zu meiner Etage meiner Gedanken in der Nacht. Im Keller und im Dachgeschoß des Gedankenhauses bleibt der Paternoster für Sekunden in der Schwebe. Nichts rührt sich, nichts bewegt sich. Jetzt! Jetzt wird sich alles wenden und die Gondel wird kopfunter in die Tiefe oder die Höhe geleitet. Der Boden wird zur Decke und die Decke wird zum Boden.
Werden hier den Gedanken der Boden entzogen ? Oder werden hier die Gedanken auf den Boden geschmettert? Ich halte die Luft an . Ich warte. Im Warten liegt die Furcht, das ich in die Tiefe stürzen werde... Leise seufzt das alte Holz der Gondel . Mit Eisenbeschlägen, Leder und schweren Ketten ist sie mit der vorderen und hinteren Gondel verbunden. Bewegt sich die vordere Gondel, muss sie mit ihr mitgehen , muss sie sich festgekrallt durch Schrauben und Beschläge in die vorgegebene Richtung bewegen ... sie ist im endlosen Kreislauf dieser raumzeitlichen „Hausholzbahn“ eingebunden.
Ein zweiter Seufzer folgt und langsam setzt sich der Paternoster wieder in Bewegung. Natürlich fällt mir die decke nicht auf den Kopf oder mein besser, mein Kopf landet nicht kopfunter; Boden bleibt Boden und Decke bleibt Decke. Ich atme auf , denn ich befürchtete , das ich mit einem kopfunter meine sorgsam gesammelten Gedanken verlieren könnte. Das mir die Worte und Gedanken trotz des geschlossenen Kreislaufsystems des Paternosters verloren gingen, das sie einfach so aus meinen „Gedankenzimmern“ purzeln könnten und ich alles wieder neu und sorgsam zusammensetzen müsste, wenn ich auf meiner Etage ankommen werde und ich schnell den Absprung wagen würde ...
Ist das nicht verwunderlich, das ich diesen Sprung wagen kann aus einem Endloskreis heraus ? Rundherum und immer im Kreis dreht sich dieses technische Wunderwerk durch Stockwerke und Keller und Dachböden. Und nur ein Schritt auf eine Etage hinaus genügt, um diesen Kreis zu durchbrechen! Langsam sehe ich durch den Lichtspalt der schaukelndenden Gondel meine Etage . Langsam gleitet der Boden der Gondel zu Boden, wie absurd das klingen mag, aber so ist es....
Einen Schritt nur und ich bin im Tageslicht eines Bürogebäudes.
Doch was sehe ich- da wartet jemand, um in die Gondel einzusteigen. Was für eine schöne Fügung! Ein Gesicht erscheint im Halbdunkel des hölzernen Kastens, blitzende Augen , ein warmes Lächeln. Gedanken in Sicht! Und wieder kann ich auf die Reise gehen durch die Gedanken von einem Menschen, durch Räume , durch die Zeit. Immer im Kreis , immer im Rund ...
Nur irgendwann darf ich den Absprung nicht verpassen. Ich sollte aufpassen, das ich nicht, während ich Gedanken einsammle in manchen Köpfen und Gedanken unfreiwillig zu Gast bleibe, das sie mir über kurz oder lang zum Gefängnis werden, und meine Gedanken unbeweglich und starr zu Wortskulpturen erstarren.
Ich sollte gut darauf achten , daß sich Fahrstühle, Paternoster, Zimmerfluchten und Korridore nicht miteinander verhaken und es keine Weiterbewegung mehr gäbe...ein Gedankendieb , festgesetzt in einer unter dem Stein einer Wortquelle? Das geht doch nicht, denn dasDenken und auch dasTräumen brauchen Bewegung.


© MAR

ps: was ist ein paternoster?
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Geändert von mar (02.05.2007 um 11:56 Uhr).
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  #59 (Permalink)  
Alt 20.05.2007, 16:04
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.... ach ich habe euch gar nicht gesagt, das berlin besucher diese kleine story bald auf papier lesen können, wenn sie mit der u-bahn unterwegs sind....
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  #60 (Permalink)  
Alt 16.06.2007, 21:26
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AW: Toasted Susie is my ice-cream... oder warum Gertrude schuld ist...

Ein sehr sehr schöner Text liebe mar!

Und auch wenn es dich bald für länger in den Süden verschlägt -
Die TT-User werden dich nicht vergessen und alle fiebern dann sicher schon auf deine Wiederkehr! Wünsche dir eine schöne Zeit!

LG Anja
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Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
(Arthur Schopenhauer)

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mar (16.06.2007)
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