AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 4 9,8%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 17,1%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,3%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,3%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 68,3%

  • Total voters
    41

sommersonne

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19 März 2017
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12.027
113
Leipzig
Diesen Unzufriedenen kann man ja mal empfehlen das Wahlprogramm der AfD so richtig zu lesen, stelle mich auch gerne für ein Seminar zur Verfügung.
Solche Leute lesen aber maximal die täglichen Kalendersprüche und zu Seminaren würden sie erst recht nicht kommen. Wer in 30 Jahren nicht geschafft hat eine Beschäftigung für sich und sei es auch nur im privaten Bereich, zu finden, der ist wirklich verloren. Diese spezielle Dummheit wird sowieso irgendwann aussterben.
 
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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Nein, nein.
Du tust gerade so als wäre schon zu DDR-Zeiten die DDR voller Nazis gewesen.
Nein ich habe von Stalinisten zu DDR-Zeiten gesprochen, die nach der Demokratiewende heimatlos wurden. Und ich habe der SED/PDS et al vorgeworfen, dies nicht beachtet zu haben. Sie haben es deshalb nicht beachtet, weil sie erstens ihr eigenes Demokratiedefizit nicht erkannt haben und demzufolge zweitens auch keine Gefahr in antidemokratischen Strömungen sahen, sondern eher ihr angestammtes Wählersegment. Es war daher nicht Dummheit und Ignoranz, sondern Kalkül - ein Kalkül, das sich bishin zu Lafontaine/Wagenknecht verfolgen lässt, aber dann erbärmlich gescheitert ist. Dies war nun wirklich nicht notwendig und hätte weit vorher verhindert werden können, also vor ca. 10-15 Jahren, als die letzten Stalinisten aufs Altenteil gingen.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Die AfD erreicht aber selbst in den westdeutschen Städten mit 30 bis 40 % migrantischer Bevölkerung nicht annähernd die Wahlergebnisse wie in fast rein blutsdeutschen Gegenden Ostdeutschlands
Die AfD erreicht auch in westdeutschen Vierteln mit 70-80% Migranten und 50% Nichtwählern nicht die enormen Prozente wie in Ostdeutschland. Und auf dem Land schon mal gar nicht. Die AfD ist in Westdeutschland keine identitätsstiftende Partei, wozu sie sich im Osten herausgeputzt hat - und dies anstelle der Linkspartei, der ich diese Aufgabe, Stimme des Ostens zu sein, eher zugetraut hätte.
 

Msane

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25 März 2010
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Die Menschen im Osten sind Opfer der sozialistischen Planwirtschaft.
Der Staat plant, der Staat macht ... da geht jede Eigeninitiative verloren.
Wenn die Staatsbetriebe dann geschlossen werden sitzen sie einfach nur rum, weil sie es nicht anders kennen.
Nicht jeder ist faul, viele sind einfach nur heimatverbunden und möchten in ihrer Region bleiben.

Wir im Westen haben es einfacher, Wirtschaftswunder und jahrzehntelange Soziale Marktwirtschaft.
Dazu kommt noch das Westdeutschland Millionen junge leistungsstarke Ostdeutsche aufgesogen hat.
Die jungen Leistungsstarken sind nach dem Fall der Mauer aus dem Osten abgewandert.
Das hat die Schere zwischen Ost und West auf Kosten des Ostens noch weiter geöffnet..
Jetzt auf die Zurückgebliebenen mit dem Finger zu zeigen ist unangebracht und auch moralisch falsch.


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Msane

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25 März 2010
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Die Ostdeutschen, die Sündenböcke die für alles Schlechte dieser Welt stehen - nur weil es Einige stört das eine Minderheit in Ostdeutschland ihr demokratisches Recht wahrnimmt anders zu wählen als im politischen Mainstream erwünscht.


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sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Nein ich habe von Stalinisten zu DDR-Zeiten gesprochen, die nach der Demokratiewende heimatlos wurden. Und ich habe der SED/PDS et al vorgeworfen, dies nicht beachtet zu haben. Sie haben es deshalb nicht beachtet, weil sie erstens ihr eigenes Demokratiedefizit nicht erkannt haben und demzufolge zweitens auch keine Gefahr in antidemokratischen Strömungen sahen, sondern eher ihr angestammtes Wählersegment. Es war daher nicht Dummheit und Ignoranz, sondern Kalkül - ein Kalkül, das sich bishin zu Lafontaine/Wagenknecht verfolgen lässt, aber dann erbärmlich gescheitert ist. Dies war nun wirklich nicht notwendig und hätte weit vorher verhindert werden können, also vor ca. 10-15 Jahren, als die letzten Stalinisten aufs Altenteil gingen.
Die DDR wollte keine Demokratie sein. Sie wollte eine Diktatur der Arbeiterklasse sein/werden. Deine Überlegungen sind aus diesem Grund falsch und ein Kalkül schon garnicht.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Die AfD erreicht auch in westdeutschen Vierteln mit 70-80% Migranten und 50% Nichtwählern nicht die enormen Prozente wie in Ostdeutschland. Und auf dem Land schon mal gar nicht. Die AfD ist in Westdeutschland keine identitätsstiftende Partei, wozu sie sich im Osten herausgeputzt hat - und dies anstelle der Linkspartei, der ich diese Aufgabe, Stimme des Ostens zu sein, eher zugetraut hätte.
Wieso konnte sich eine AfD im Osten der Republik als identitätsstiftende Partei herausputzen? Die Linke mal ausgenommen weil sie als Nachfolger der gehassten SED kaum etwas erreichen konnte.
Die anderen Parteien aber, SPD, CDU, FDP und auch die Grünen haben sich für den Osten kaum noch interessiert. Die AfD hatte es nicht schwer den unzufriedenen Menschen Zuwendung und Verständnis vorzugaukeln. Ihnen wurde das Feld von den anderen Parteien freiwillig überlassen.
Das sieht man auch wieder am jetzigen Wahlkampf. Wer von den "Politgrößen" hat sich in den neuen Bundesländern schon sehen lassen? Diese Auftritte kann man an einer Hand abzählen, überspitzt gesagt.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Die Ostdeutschen, die Sündenböcke die für alles Schlechte dieser Welt stehen - nur weil es Einige stört das eine Minderheit in Ostdeutschland ihr demokratisches Recht wahrnimmt anders zu wählen als im politischen Mainstream erwünscht.


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Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung ein demokratisches Recht? Das ist 5.3.1933 reloaded.
 
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