Asyali
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Am 11. September erscheint in Frankreich ein Comicband über den El-Kaida-Chef Osama bin Laden. Der Autor Mohamed Sifaoui versucht den Islamistenführer durch Humor zu entmystifizieren.
Es ist der 6. Mai 2016, und in einem kleinen Dorf im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet fasst die US-Armee nach jahrelanger Suche endlich den berühmtesten Terroristen der Welt: Osama bin Laden. «Yes, I speak English», sind die ersten Worte des El-Kaida-Chefs, als amerikanische Geheimdienstagenten ihn verhören. «Der Prophet hat gesagt, wer die Sprache eines anderen Stammes lernt, schützt sich vor dessen Missetaten.» So beginnt der Comicband «Bin Laden – Enthüllt», der in Frankreich am Donnerstag in die Buchhandlungen kommt – genau zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA.
„Man darf nicht nur über Terroristen lachen, es ist sogar wichtig, das zu tun», sagt der französische Autor und Filmemacher Mohamed Sifaoui, der das 100 Seiten starke Buch zusammen mit dem Zeichner Philippe Bercovici entworfen hat. Lachen helfe dabei, den selbsternannten Messias und Propheten Bin Laden zu entlarven. «Ich wollte ihn auf das zurechtstutzen, was er ist, ein Krimineller, ein Terrorist», sagt Sifaoui, der sich seit rund zwanzig Jahren beruflich mit Fundamentalismus beschäftigt und mehrere (ernste) Bücher über das Thema geschrieben hat. «Mich überrascht es immer wieder, wie sehr die Leute ihn mit dem Islam verbinden.» Dabei stehe der El-Kaida-Chef nur «für die Auswüchse dieser Religion».
Sifaoui entmystifiziert ihn, indem er ihn nicht nur als machthungrigen Islamistenführer und Drahtzieher der verheerenden Anschläge zeigt, sondern auch als nackten knollennasigen Mann, der sich mit seinen zahlreichen Ehefrauen im Bett vergnügt. «Vater hatte Recht», sagt eine von ihnen im Buch beim Anblick von Bin Ladens Penis. «Nichts, wovor man sich fürchten müsste.»
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Es ist der 6. Mai 2016, und in einem kleinen Dorf im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet fasst die US-Armee nach jahrelanger Suche endlich den berühmtesten Terroristen der Welt: Osama bin Laden. «Yes, I speak English», sind die ersten Worte des El-Kaida-Chefs, als amerikanische Geheimdienstagenten ihn verhören. «Der Prophet hat gesagt, wer die Sprache eines anderen Stammes lernt, schützt sich vor dessen Missetaten.» So beginnt der Comicband «Bin Laden – Enthüllt», der in Frankreich am Donnerstag in die Buchhandlungen kommt – genau zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA.
„Man darf nicht nur über Terroristen lachen, es ist sogar wichtig, das zu tun», sagt der französische Autor und Filmemacher Mohamed Sifaoui, der das 100 Seiten starke Buch zusammen mit dem Zeichner Philippe Bercovici entworfen hat. Lachen helfe dabei, den selbsternannten Messias und Propheten Bin Laden zu entlarven. «Ich wollte ihn auf das zurechtstutzen, was er ist, ein Krimineller, ein Terrorist», sagt Sifaoui, der sich seit rund zwanzig Jahren beruflich mit Fundamentalismus beschäftigt und mehrere (ernste) Bücher über das Thema geschrieben hat. «Mich überrascht es immer wieder, wie sehr die Leute ihn mit dem Islam verbinden.» Dabei stehe der El-Kaida-Chef nur «für die Auswüchse dieser Religion».
Sifaoui entmystifiziert ihn, indem er ihn nicht nur als machthungrigen Islamistenführer und Drahtzieher der verheerenden Anschläge zeigt, sondern auch als nackten knollennasigen Mann, der sich mit seinen zahlreichen Ehefrauen im Bett vergnügt. «Vater hatte Recht», sagt eine von ihnen im Buch beim Anblick von Bin Ladens Penis. «Nichts, wovor man sich fürchten müsste.»
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