Brandanschlag auf Berlins größte Moschee

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von tom76, 19 November 2010.

  1. tom76
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    tom76 New Member

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    An der Sehitlik-Moschee in Neukölln hat es erneut gebrannt. Die Spuren lassen darauf schließen, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die Polizei sucht Zeugen.

    An Berlins größter Moschee am Columbiadamm hat es am Freitagmorgen gebrannt. Das Feuer an einer Außenwand der Sehitlik-Moschee wurde um 6.15 Uhr entdeckt und konnte von einem Mitarbeiter schnell gelöscht werden, sagte eine Polizeisprecherin.

    Die vorgefundenen Spuren am Brandort lassen nach Angaben der Berliner Polizei darauf schlissen, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass eine am Tatort gefundene Propangasflasche das Feuer beschleuinugen sollte. Die Flasche soll in einem schwarzen Rucksack verpackt mit einer Sackkarre vom Columbiabad zum Tatort transportiert worden sein. Trotz der Hitzeentwicklung war die Gasflasche aber nicht explodiert. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

    http://www.morgenpost.de/channelsex...andanschlag-auf-Berlins-groesste-Moschee.html
     
  2. ege35
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    ege35 Well-Known Member

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    AW: Brandanschlag auf Berlins größte Moschee

    Woher weiß man, dass die Propangasflasche in einer Sackkarre transportiert wurde?
    Wenn das Feuer jedes Mal an der selben Stelle gelegt worden ist, warum ist nicht schön längst eine Überwachungskamera installiert worden? Ein einfacher Bewegungsmelder nützt da wenig!
     
  3. kilicaslan
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    kilicaslan Well-Known Member

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    AW: Brandanschlag auf Berlins größte Moschee

    ZMD: Schutz von Moscheen anstatt vage Terrorwarnungen instrumentalisieren

    Innerhalb eines halben Jahres vier Anschläge auf die Berliner Sehitlik-Moschee - Mazyek: "Terroristen werden durch kluge Fahndungstaktik gefasst und nicht durch emotional aufgeladene Terrorwarnungen und Instrumentalisierungen von Bombenattrappen" - BKA: keine Terror-Hysterie

    Zentralratsvorsitzender Aiman Mazyek forderte einen besseren Schutz islamischer Gotteshäuser: «Es vergeht keine Woche, ohne dass ein Übergriff auf eine Moschee oder einen muslimischen Bürger stattfindet. Die gegenwärtige Terrorhysterie verschärft dieses Klima und führt zur Entsolidarisierung gegenüber Muslimen und stärkt die Menschen, die Anschläge und Übergriffe auf sie planen.» Auf die Sehitlik-Moschee, die größte Berlins, seien innerhalb eines halben Jahres vier Anschläge verübt worden, zuletzt am Freitag.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat ebenfalls den jüngsten Brandanschlag auf die Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln scharf verurteilt. In einer Erklärung der Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch heißt es, sollte es sich um einen politisch motivierten Anschlag gehandelt haben, wäre das ein weiteres alarmierendes Zeichen für ein Erstarken rechtsradikalen Gedankenguts in Deutschland.

    Mazyek kritisierte in dem Zusammenhang auch die Wortwahl des Berliner Innensenators Ehrhart Körting. Der SPD-Politiker hatte in einem Interview erklärt, Berliner sollten seltsam aussehende oder arabisch sprechende Nachbarn den Behörden melden. «Muslime haben Angst im eigenen Land. Und das weiß der Innensenator nur zu genau. Er möge sich verstärkt um den Schutz muslimischer Gotteshäuser kümmern und bitte weniger solche unüberlegten Sätze in die Welt setzen.»

    Weiter sagte Mazyek in einem am heutigen Tag (Samstag) veröffentlichten dpa-Interview, dass der Zentralrat erneut einen Generalverdacht gegen Menschen islamischen Glaubens befürchtet. «Seit Jahren hören wir vage Terrorwarnungen, die Furcht und Angst verbreiten». «Die Muslime haben doppelt Angst: Weil sie selbst Opfer eines Anschlags werden können - und weil so ein Generalverdacht entsteht.»

    Mazyek kritisierte weiter: «Terroristen werden durch kluge Fahndungstaktik gefasst und nicht durch emotional aufgeladene Terrorwarnungen und Instrumentalisierungen von Bombenattrappen.»

    Auch das Bundeskriminalamt (BKA) hat nach den Berichten über einen angeblich geplanten Terroranschlag auf den Reichstag vor Panik und Hysterie gewarnt. Für beides bestehe kein Anlass, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke am Samstag in Hamburg. "Es gibt auch keinen Grund, irgendeine öffentliche Veranstaltung abzusagen." Das Bundeskriminalamt habe keine Informationen über konkrete Anschlagsziele islamistischer Terroristen in Deutschland. "Es gibt keine Hinweise auf bestimmte Orte, Personen oder Zeitpunkte."

    http://islam.de/16928.php
     
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